Sunday, 3. june 2012 7 03 /06 /Juni /2012 23:36

Au, au, da ist mein Zweitkaterchen noch gar nicht richtig bei mir eingezogen, sondern lebt noch in Obhut seiner Mama, da zeigt er schon sein Potential und hat Lernaufgaben für mich.

Er findet, es wäre endlich Zeit dafür meine inneren Ketten zu sprengen. Uff ...

 

Jo, da habe ich viele. Und wenn ich ehrlich bin, ich hab mich mit ihnen eigentlich recht gemütlich eingerichtet.

Also, an die Arbeit!

 

Der erste Schritt: Sich bewußt machen, welche das sind.

Wo kann ich sie beobachten?

Wann treten sie auf?

Wie schränken sie mich ein?

 

Hilfreich ist dabei jemand, der ehrlich zu einem ist und einem den einen oder anderen Hinweis gibt.

 

Boah, der zweite Schritt, an dem zu arbeiten sie aufzulösen, der macht mir echt zu schaffen. *zugeb*

 

Beispiel: Am Samstag waren Mizi und ich auf einem Nachtflohmarkt in Höslwang. An einem der Stände saß hinter dem Tisch eine ältere Dame, sie bot ganz viele "unnütze Rumsteherle" an. Das sind nette, kreative Dinge, die keinen Sinn und Zweck haben außer dem vielleicht, dass sie uns durch das Spielerische erfreuen.

An dem Stand gab es vieles, das aus Metall, Schwemmholz und durchbohrten Steinen hergestellt war.

 

Mir war sehr danach sie zu fragen, ob sie die Steine vorher gefragt hat, ob diese sich für diese kreative Arbeit überhaupt zur Verfügung stellen wollen.

Aber nee, sofort ging es in meinem Kopf rund.

"Das kannst Du nicht bringen."

"Was könnte die Frau von Dir denken?"

"Sie wird Dich für verrückt halten."

 

Merkt Ihr die inneren Ketten?

Ich habe arg mit mir gekämpft, aber ich konnte sie partout nicht überwinden, irgendwann bin ich weiter gegangen.

 

Jetzt mit Abstand merke ich, dass das nicht nur innere Ketten waren, es war auch eine gehörige Anzahl Vorurteile mit dabei.

Denn, mal ehrlich, ich habe ihr mit meinem Schweigen doch überhaupt nicht zugestanden, dass sie damit was hätte anfangen können. Oder falls doch nicht, habe ich damit verhindert, dass eine Gelegenheit entstanden wäre, die durch meine Frage ev. anregend für sie gewesen wäre. Vielleicht wäre draus ja eine spannende Diskussion geworden? Oder sie hätte mit ihren Freundinnen oder Verwanden später angefangen zu diskutieren, weil sie eigentlich nur erzählen wollte, was da für eine komische Tussi bei ihrem Stand aufgetaucht wäre.

 

Und den Steinen habe ich auch keine Stimme gegeben.

 

Wie oft nur habe ich schon an dem Thema gearbeitet, was die andern über mich denken könnten. Herrje, das kann mir doch eigentlich schnurzpieps sein.

Wieso lasse ich mich durch solche fixen Gedankenmuster von derart vielem abhalten?

 

Die inneren Ketten haben verdammt viel mit Spontanität zu tun. Und Wildheit, die stutze ich ja auch so gerne auf ein gesellschaftsgefälliges Minimum.

Da reichen minimale Reize von andern aus und ich bringe mich wieder in Spur. So ein Schmarrn.

 

Wie kann man nur so winzig sein wie dieses Katerchen und einem mit einer einzigen Hausaufgabe derart viel zum aufarbeiten geben?

Puhhh, wie wird das Kerlchen erst einmal drauf sein, wenn seine Persönlichkeit noch viel stärker durchkommt?

 

Okay, ich werde mich mit diesem Thema mal weiter beschäftigen. Spannend ist es schon, was einem dadurch alles bewußt wird. Und zum Glück habe ich die ZweiPunktMethode an der Hand, die mir hilft ganz viel von dem, was mir bewußt wird, gleich aufzulösen oder anzustoßen.

 

Wo spürt Ihr Eure inneren Ketten?

Von was halten sie Euch ab?

 

 

 

von Tatzelwurm - veröffentlicht in: Mediales und Spiritualität
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Tuesday, 22. may 2012 2 22 /05 /Mai /2012 00:35

Pfarrer reden oder schreiben doch immer wieder gerne abfällig über alternative spirituelle Angebote, der sogenannten Patchwork-Religion.

 

Aber mal ehrlich, was ist daran so schlimm?

 

Okay, es ist eine wachsende Konkurrenz, vor allem in Zeiten, in denen die Schäfchen reihenweise austreten, weil sie gewisse Berichte über Kirchen schockieren oder weil sie mit dem nichts anfangen können, was die Kirche sagt und anbietet. Und das kann natürlich schon Angst machen, denn richtig flexibel auf die Erfordernisse neuer Zeiten konnte sich die Kirche noch nie so recht einstellen.

 

Das zweite, das Geistliche beunruhigen könnte, das ist der Umstand, dass es in den Kirchenkreisen wahnsinnig viele Vorurteile gibt, aber wenig wirkliches Erfahrungswissen über Esoterik und alternative spirituelle Angebote. Man will mit sowas ja nichts zu tun haben, schließlich lehnt man es ja ab. Hmmm ... keine gute Voraussetzung für einen gemeinsamen Dialog. Und ganz ehrlich? Eine noch viel schlechtere Voraussetzung dafür verlorengegangene Schäfchen wieder zurück ins Boot zu holen. Denn ich kann nicht erfolgreich über etwas diskutieren, wenn ich nur neue Mauern aufbaue.

 

Mich nervt dieses Abstempeln der Patchwork-Religion. Nicht diese an sich.

Vieles spricht für genau diese ... nein, Religionsform ist sogar der falsche Begriff ... es ist eher eine Form der gelebten Spiritualität.

 

Patchworker

- sind in spiritueller Hinsicht offener für das Unbekannte,

- überwinden leichter spirituelle Grenzen,

- haben weniger Vorurteile,

- sind weltoffener,

- wissen sogar mehr über Religionen als Praktizierende einer einzigen Religionsrichtung. Dies hat eine wissenschaftliche Studie bewiesen, in denen die Probanden Fragen über verschiedene Religionen beantworten sollten. Das größte Fachwissen hatte witzigerweise die Gruppe der Atheisten.

 

Patchworkern wird immer wieder gerne vorgeworfen sie würden nie ernsthaft in eine Religion einsteigen und die dazu gehörigen Praktiken intensiv genug ausüben. Aber wie viele von den (angeblichen) Christen machen das denn noch?

  

Pfarrer und Pastoren reden gerne viel von Toleranz und dem Miteinander, aber mal ehrlich, beides hört doch häufig an der eignen Religionsgrenze auf. Was ist das z.B. schon für ein Theater, wenn Katholiken und Protestanten zusammen das Abendmahl feiern wollen und das vielleicht auch noch verbotenerweise durchziehen?

 

Wenn man sich mit vielen Religionen beschäftigt, sowie anderen spirituellen Wegen, dann fasziniert irgendwann vor allem eines, dass es ganz, ganz viele Gemeinsamkeiten gibt. Nur die Sprache ist eine andere, ebenso die Rituale, aber im Kern geht es um Friedfertigkeit und Liebe. Unglaubliche Perlen gibt es in jeder Religion und es ist einfach schön, wenn man sieht dass wir gar nicht mal so verschieden sind.

 

Liebe Priester und Pastoren, ich werte Eure Arbeit nicht ab, macht das bitte auch nicht mit meinen Interessen und meiner Art der Spiritualität. Sie ist wertvoll, nicht so was wie eine Art Resteverwertung von religiösen Glaubenssätzen oder für was Ihr Patchwork-Spiritualität sonst noch haltet.

Mich persönlich hat die Beschäftigung mit den verschiedenen Religionen unglaublich bereichert.

 

 

von Tatzelwurm - veröffentlicht in: Mediales und Spiritualität
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Monday, 21. may 2012 1 21 /05 /Mai /2012 01:01

 

Heute habe ich mir mal wieder etwas Zeit für ein paar Interviews auf www.mystica.tv genommen. Dieses hier mit Naupany Puma und Anya Schmidt hat mich besonders beeindruckt:

 

 

 

 

Hier ist der Trailer zu dem im Interview erwähnten Film. Den möchte ich mir demnächst ansehen.

 

 

 

 

Abschließend ein ergänzendes Interview.

 

 

 

von Tatzelwurm - veröffentlicht in: Schamanismus
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Wednesday, 9. may 2012 3 09 /05 /Mai /2012 23:13

So ganz langsam fängt zwischen den tausend Kisten wieder sowas wie ein halbwegs normales Leben an und aus diesem Grunde lade ich zu zwei Veranstaltungen in der kommenden Zeit ein.

 

 

Zum einen gibt es am Montag, den 04. Juni 2012 in St. Margarethen wieder einen Abendkurs zum Thema "Geistheilung für den Hausgebrauch".

Es geht darum wie man sich mit ganz einfachen Mitteln energetisch selbst helfen kann. Gezeigt werden Techniken, die schnell erlernt werden können und für die es keine besonderen Fähigkeiten braucht, dafür aber eine große Portion an Neugier.

Beginn: 18 Uhr  

Dauer: 2 - 3 Stunden, je nach Anzahl der Fragen

Kosten: 10 Euro die Stunde

Gerne auch für Kurswiederholer, die etwas aus der Übung gekommen sind.

 

 

Und am Donnerstag, den 14. Juni 2012 startet zum ersten mal der St. Margarethener Quantel-Stammtisch.

Eingeladen sind alle, die schon mindestens einen Kurs in der ZweiPunktMethode / Quantenheilung besucht haben und die einen Austausch über diese Methoden wünschen. 

Beginn: 19 Uhr

Dauer: 2 - 3 Stunden, je nach Interesse

Kosten: Keine

Voraussetzung: Jeder einzelne Teilnehmer fühlt sich für diesen Abend mitverantwortlich. Mitgebracht werden können Fragen, Erfahrungsberichte und / oder Artikel, die sich für einen Austausch eignen. Und wenn wer Lust auf Knabbereien hat, dann bitte auch so etwas mitnehmen.

 

 

Eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung per Telefon (ohne AB) oder noch besser per E-Mail ist für beide Veranstaltungen vonnöten.

 

Veranstaltungsort:

Tatzelwurm-Akademie

St. Margarethen 3  1/3

83098 Brannenburg

 

 

von Tatzelwurm - veröffentlicht in: Vorträge, Seminare und Termine
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Monday, 30. april 2012 1 30 /04 /Apr. /2012 01:15

Ein lauer Abend, ein Gang über einen nüchternen Parkplatz und plötzlich duftet es nach Brixen.

 

Meine Nase steckt im Katerfell und er riecht nach Gardasee.

 

Ob ich wohl urlaubsreif bin?

 

Oder necken mich gerade die verspielten Luftgeister?

 

von Tatzelwurm
Kommentar hinzufügen - Kommentare (1)ansehen

Profile

  • Folgende Dinge biete ich an: Geistheilung, schamanische Techniken, Seminare, sowie energetisches Arbeiten mit Menschen, Tieren, Elementarwesen und Orten.
  • Tatzelwurm-Akademie in Schliersee
  • Weiblich

Impressum und Anmeldung

Monica Meier
Tatzelwurm-Akademie
St. Margarethen 3  1/3 (Drei Eindrittel)

83098 Brannenburg

Tel. 08034 - 6079244

info  (at)  tatzelwurm-akademie.de

Weitere Infos auf der Seite:

http://www.tatzelwurm-akademie.de/ 

Suchen

Rechtliches

Ihr wißt schon (schließlich steht es nahezu auf jeder Homepage), für Links und deren Inhalte übernehme ich keinerlei Haftung.

Sollte ich aus Versehen die Persönlichkeitsrechte von jemanden mißachtet haben, bitte ich um eine kurze Mitteilung, gerne bin ich bereit Fotos, Textpassagen oder ähnliches sofort zu entfernen. Anfallende Anwaltskosten, Abmahngebühren und ähnliches werde ich nicht übernehmen, weil man mit mir in Ruhe vorher drüber reden kann.

Erstellen Sie einen Blog auf OverBlog - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Werbung - Missbrauch melden - Impressum - Artikel mit den meisten Kommentaren