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9. Dezember 2010 4 09 /12 /Dezember /2010 08:57

In der Vorweihnachtszeit flattern bei Euch sicher auch Unmengen an Bettelbriefen um Spenden ins Haus. Die wandern bei mir alle gleich ins Altpapier.

Riesige Verwaltungsaparate sorgen dafür, dass nur ein Teil dort ankommt, wo man es sich hinwünscht. Und dann stell ich mir auch noch vor, wie viele Bäume für diese enorme Papierverschwendung drauf gehen. Nein, so etwas unterstütze ich nicht.

 

Für Galsan Tschinags Projekte jedoch spende ich gerne. Da weiß ich, es kommt direkt an.

Er unterstützt sein Volk, wo er nur kann. Und sei es mit warmer Kleidung, mit Bildungsprogrammen oder mit Tieren, wenn die Not bei jemanden wieder sehr groß ist.

 

Das Projekt, das ihm am meisten am Herzen liegt, das ist die Wiederaufforstung der Mongolei. Und da hat er sich unglaublich viel vorgenommen. Seit Generationen wurde nur abgeholzt, es gab kein Bewußtsein dafür, wie wichtig es ist auf die Wälder zu achten.

 

Spontan hat er gesagt, er möchte seinem Volk 1.000.000 Bäume spenden. Wenn er sich was vornimmt, dann ergreift er auch die Initiative. Wo er auf Leute traf, erzählte er von seinem Projekt und er fing an Geld dafür zu sammeln. Ich war bei dem Seminar mit dabei, als diese Idee geboren wurde. Da war noch nicht einmal bekannt, welche Bäume sich für das Projekt eignen. Nachdem das Versprechen mit der Million ausgesprochen worden ist, dämmerte ihm und auch uns, dass das ein ungeheures Vorhaben war. Das ganz, ganz viel Engagement bedürfte.

 

Das Schwerste war der Umlernprozess in der Mongolei, den hatte Galsan in der Initialphase noch gar nicht bedacht. Es musste erst ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass die neuen Bäume wertvoll sind, dass sie nicht einfach für die nächste Brennholzaktion oder für Bauland dran glauben durften. Galsan musste unheimlich viel Öffentlichkeitsarbeit betreiben, bis das Projekt die nötigen Wurzeln bekam. Und zwischenzeitlich merkte man ihm an, dass er sehr müde wurde und auch immer wieder gegen Resignation kämpfte.

Aber Galsan wäre nicht Galsan, wenn er nicht das, was er sich vornahm, durchsetzte. Sein Volk brauchte die Bäume, denn die Folgen durch die Abholzung waren massiv.

 

Das Projekt ist gut vorangeschritten und irgendwann wurde es Galsan mulmig, als er erkannte, dass eine Million Bäume nie ausreichen werden. Er hat geschluckt, tief durchgeatmet und sich dann auf das noch viel größere Projekt eingelassen.

Manchmal ist es gut, dass man zu Beginn nicht weiß, was wirklich aus einer Idee wird und welches Ausmaß das annehmen kann, sonst würde man es vielleicht doch nicht machen.

 

Und er hat Erfolg, in der Mongolei hat tatsächlich der nötige Bewusstseinswandel stattgefunden. Außerdem kommen immer mehr Unterstützer.

Ihm wird geholfen durch Wissen, durch Menschen, die die Bäume eingraben und auch über Vereine, die sich vorgenommen haben, ihm bei der mühsamen Arbeit des Geld zusammenbringens zu helfen. Der " Förderverein  Mongolei e.V."  in Nürtingen ist so ein Beispiel.

 

Jetzt hat er noch einen Helfer an seiner Seite, auch einen unglaublich starkenTräumer und Visionär, Janosch.

Schaut Euch mal diese Postkartenaktion an.  

 

Vielleicht werft Ihr auch genervt die ganzen Bettelbriefe beiseite, aber habt Lust was wirklich Sinnvolles zu unterstützen, dann wäre das genau das richtige.

Falls Ihr noch keine Geschenke habt, seine Bücher sind sehr zu empfehlen. Und er unterstützt mit diesen Einnahmen sehr viele Familien gerade in den harten Wintermonaten.

 

Manch große Projekte fingen so an: "I have a dream .... "

 

 

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Kommentare

Haluk Soyoglu 07/13/2011 12:00


Hier gibt es nun aktuelle die Website dazu:
http://7Baumgeister.de


Tatzelwurm 07/13/2011 12:36



Recht herzlichen Dank für die Ergänzung.  :-)


Liebe Grüße, Monica


 



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  • Folgende Dinge biete ich an: Geistheilung, schamanische Techniken, Seminare, sowie energetisches Arbeiten mit Menschen, Tieren, Elementarwesen und Orten.
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