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25. März 2011 5 25 /03 /März /2011 08:53

Wenn ich drauf bestehe, dass wir uns von den AKWs verabschieden, dann darf ich nicht nur erwarten, dass die Regierung das schon macht - so nach dem Motto "Der Papa wird's schon richten." -  und mich ansonsten so verhalten, als würde mich das gar nichts angehen. Schließlich ist es gerade in der langen Übergangszeit wichtig, dass wirklich viel Strom eingespart wird. Von jedem Einzelnen von uns.

 

Über meinen Energieverbrauch habe ich mir schon vor Fukushima Gedanken gemacht und einiges umgestellt, aber nicht so konsequent, wie es mir jetzt nötig erscheint.

 

 

Früher brannten im Eingangsbereich, einem Zimmer, das ich nur durchschritt, viele Lampen, die alle zusammengeschaltet waren. Ich habe mir vor ein paar Monaten eine schwach leuchtende Lampe mit einem Bewegungsmelder einbauen lassen. Das reicht vollkommen aus, um dieses Zimmer in der Nacht zu durchschreiten.

Was ich inzwischen anders machen würde: Einen Schalter vorbauen, so dass ich sie einschalten kann, wenn es mir zu dunkel wird. So geht sie leider auch untertags an, weil der Raum ziemlich dunkel ist.

Man könnte diese Lampe zwar ausschalten, aber dafür müßte ich jedesmal das Glas abschrauben. Außerdem hängt sie für mich viel zu hoch. Ich hatte mich blind auf die Erfahrung des Elektrikers verlassen, im nachhinein hätte ich mir genauere Gedanken darüber gemacht, was genau diese Lampe leisten soll und was meine Bedürfnisse in Bezug auf Beleuchtung sind. 

 

 

Gehen Geräte kaputt, dann frage ich mich, ob sie wirklich sinnvoll waren und ob ich sie unbedingt weiterhin brauche. So entstand schon eine monatelange Handypause. Und selbst dann habe ich mir eines über Tauschticket organisiert, denn mir reicht ein Gebrauchtes, das für jemanden andern seinen Wert verloren hat und bei ihm nur unbenutzt rumliegen würde.

Aufgrund dieser eigenen Befragung gibt es auch keinen Toaster mehr. Und wenn die elektrische Kaffeemühle demnächst ganz kaputt gehen wird, nicht nur halb, dann werde ich eine der mechanischen Mühlen aus meiner hübschen Sammlung benutzen.

 

 

Angefangen hatte ich zudem zu kontrollieren, welche Geräte auf Standby stehen, ohne dass ich es mitbekomme. Denn, wenn ganz Deutschland auf Standby verzichten würde, dann könnte man schon ein komplettes AKW einsparen.

Ich gebe zu, mitten in dieser Aktion wurde ich abgelenkt, das wird das nächste Projekt, das ich fertig bringen möchte.

Einiges habe ich mit Steckerleisten so verbunden, dass alle Geräte automatisch ausgehen. So muss ich nicht mehr jedes einzelne Gerät kontrollieren, ob es vollständig aus ist.

 

 

Was mir besonders schwer fällt, das ist das konsequente Ausschalten meines Computers, wenn ich länger nicht dran sitze. Es könnte ja gerade dann eine Frage auftauchen, bei der ich schnell mal recherchieren möchte.

So ein Schmarrn, es reicht ja eigentlich sich diese Frage für den nächsten Betrieb aufzuschreiben.

Also, das wird noch richtig Arbeit, diese Umstellung hinzukriegen.

 

 

Vieles ließe sich sicher noch einsparen, wenn ich mir Gedanken darüber machen würde, wie Dinge hergestellt werden. Und wenn ich beim Kauf jeweils das wählen würde, das am wenigsten Energie bei der Herstellung verbrauchte.

Irgendwann wurde mir beispielsweise bewusst, was es für eine Verschwendung an Papier und Energie ist, wenn man Teebeutel oder ein Papierfilter benutzt, wo es doch so kleine Filter aus Stahl gibt, die man ins Wasser hängt.

Diese Umstellung klappte zum Teil schon ganz gut. Nur wurde ich im Laden ein paar mal von einem Tee angezogen, der einzig in der Teebeutel-Version verkauft worden ist und ich spontan zugegriffen hatte. Aber das krieg ich auch noch hin.

Vielleicht sagt Ihr "Das ist doch Kleinkram.". Okay, mag sein, aber stellt Euch mal diese Energieersparnis vor, wenn viele Menschen ihren Tee beginnen anders zu machen? Dann macht sich das auch bemerkbar.

 

 

Über Energie habe ich mir bisher in der Hinsicht noch zu wenig Gedanken gemacht. Aber jetzt ist es mir wichtig geworden, in der nächsten Zeit wachsamer zu werden.

 

 

Mich würde interessieren, was macht Ihr in dieser Hinsicht? Was habt Ihr schon angefangen? Was plant Ihr zu verändern? Wie geht es Euch dabei? Was fällt Euch schwer?

Habt Ihr nicht Lust in Eurem Weblog darüber zu schreiben und den Beitrag dann hier zu verlinken?

 

Ich bin froh um jede Anregung. Denn so kriege ich neue Ideen, was ich vielleicht noch verändern könnte.

 

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Kommentare

Kiat Gorina 03/26/2011 19:53


Liebe Tatzelwurm,
deine Gedanken über das Strom sparen finde ich sehr gut! Wie sagt der Volksmund: Auch Kleinvieh macht Mist!m Ich hoffe, dass viele andre sich auch Gedanken machen und sie in die Praxis
umsetzen!
Liebe Grüße, Kiat


Tatzelwurm 03/28/2011 11:01



Liebe Kiat,


hast Du ebenfalls schon was verändert, falls ja, was? Ich brauch noch Anregungen.


Im Augenblick bin ich dabei was über Stromanbieter zu recherchieren, um auch durch einen Anbieterwechsel Zeichen zu setzen. Aber der Markt ist hübsch unübersichtlich, wie mir scheint. Das wird
noch Arbeit, den passenden zu finden.


Liebe Grüße, Monica



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  • Folgende Dinge biete ich an: Geistheilung, schamanische Techniken, Seminare, sowie energetisches Arbeiten mit Menschen, Tieren, Elementarwesen und Orten.
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