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31. Januar 2012 2 31 /01 /Januar /2012 09:44

"Wenn die Geburt ein Wunder ist, ist es dann der Tod auch?", diese Frage stand heute in der Weblog-Statistik.

 

Oh ja, für mich schon.

Ich glaube, das wird auch jeder bestätigen, der solch einen Übergang schon erleben durfte. Aber nur, wenn ihm nicht seine eigenen Ängste im Weg standen.

Denn der Tod ist für uns nicht mehr selbstverständlich erlebbar, selbst wenn wir durch die Massenmedien damit künstlich zugeschüttet werden.

 

Trotz einer vermehrten Anzahl an Hospizen und andern Palliativeinrichtungen, findet Sterben für die meisten unsichtbar in Einrichtungen statt und oftmals wird man erst hinterher darüber informiert, dass jemand nicht mehr lebt. Klar, dass dann das Sterben für uns nichts Gewohntes mehr ist und wir mit mehr oder wenigen Ängsten beschäftigt sind, anstatt uns ganz ruhig auf den Prozess einzulassen.

 

Ich hatte das Glück bei meinen Eltern dabei sein zu können. Und gerade deswegen ist der Tod für mich genauso ein Wunder wie die Geburt.

Es ist unglaublich bewegend, wenn man sieht wie der Leidenskampf aufgrund der Erkrankung aufhört, der Körper sich entspannt und der Gesichtsausdruck einem zeigt, dass die unsichtbare Welt ganz, ganz nah ist. Egal wie mühsam das Leben davor gewesen ist, der Tod ist nur ein Ausatmen in eine andere Existenzform.

 

Ach, eigentlich beginnt das Wunder schon lange davor.

Wenn man sieht, dass Menschen noch Dinge lernen, die man ihnen gar nicht zugetraut hätte. Bei meiner Mutter z.B. das Annehmen von Hilfe.

Oder wenn das ganze Leben bestimmt war von der rein körperlichen Wahrnehmung und dann nehmen die Angehörigen in ihren letzten Tagen plötzlich (für Ungeschulte) unsichtbare Wesenheiten wahr.

 

Die Geburt ist voller starker Emotionen, selbst bei Menschen, die sonst eher nüchtern ihren Alltag leben.

Wenn man durch schamanische Reisen solche Momente mitbekommt, dann erlebt man solche Emotionen auf der unsichtbaren Seite in noch viel stärkerem Ausmaß. Auf der anderen Seite ist ja noch die Liebe im ganzen Ausmaß zu spüren, etwas, das wir uns hier auf der Erde erst wieder "erarbeiten" müssen.

Der Tod ist eigentlich - wenn derjenige es nicht durch harte Gedankenkonzepte abblockt - wie ein hinausgleiten in eine grenzenlose Liebe. Ein mit Worten nicht zu beschreibendes Gefühl. Es ist ein Heimkommen.

 

Während des Sterbens geschehen auch weitere Wunder.

So bin ich vor Jahren mitten in der Nacht aufgewacht, weil mich meine Tante besucht hat. Sie war einfach nur strahlendes Licht, das durch die Zimmerwand kam und sie verabschiedete sich von mir.

Am andern Tag erfuhr ich, dass dies genau in ihrer Todesstunde gewesen ist. Das war ein Moment, in dem durfte ich auch diese grenzenlose Liebe spüren, die in der Geistigen Welt so selbstverständlich ist.

 

Ich würde jedem wünschen, dass er die Angst vor diesem Übergang verliert, denn dann kann er dieses Wunder selbst spüren, wenn er die Gelegenheit bekommt dabei zu sein.

 

Geburt und Tod sind eigentlich nur sowas wie Aus- und Einatmen, sie bewirken auf beiden Seiten eine große Freude über das Ankommen des Wesens, das die Seiten wechselt. Vielleicht sind das eigentliche Wunder das Ausmaß der Gefühle, die das auslöst, die unglaubliche Freude und diese überwältigende Liebe.

 

 

 

 

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