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18. November 2010 4 18 /11 /November /2010 11:14

Den Tatzelwurm gibt es in den Alpen, sowie im Alpenvorland. Namen, unter denen er bekannt ist: Arassas (französischer Teil der Alpen), Beißwurm, Bergstutzen, Dazzelwurm, Füesselwurm, Heuwurm, Pra(a)tzelwurm, Psokok (slawisch, „Springer“), Springwurm, Steinkatze, Stoll(en)wurm, Tazzelwurm.

Schaut man sich diese Namen an, tauchen zwei Begriffe häufiger auf, die seine Zusammensetzung aufzeigen: Zum einen hat er einen Schlangenkörper (Wurm), zum andern Tatzen, also Pranken.

Er soll bis zu 200 cm lang werden können. Schlangen nannte wurden in früheren Zeiten Beisswürmer oder eben Würmer genannt.

Sein Kopf soll katzenartig sein, sein Hals eher dick. Zum Katzenkopf passt auch das Zischen und Fauchen, das ähnlich wie bei einer Katze klingen soll.

Dass sein Geruch sehr auffällig ist, das zeigen seine Namen Bisamkatze, Bisamwurm, Moschusschlange und schmeckender (schmeckete, schmöcketen) Wurm.

Sein Körper endet nicht wie bei einer Schlange, der Schwanz scheint eher gestutzt, wie seine weiteren, weniger bekannten Namen aufzeigen: Bergstutz, Birgstutz, Birgstutzen, Natternstutz, Waldstutz. Über die Anzahl der Beine streiten sich die Experten. Man spricht von zwei Vorderbeinen, andere sahen überhaupt keine, wieder andere dagegen sogar 4 oder gar 6 Beine. Es bleibt also unserer Phantasie überlassen.

Berühmtberüchtigt soll sein funkelnder Blick sein.

 

Eigentlich ist der Tatzelwurm eher scheu, aber anscheinend nicht immer. Denn es wird ihm nachgesagt, dass er schon Schweine und andere Tiere, ja sogar Sennerinnen angefallen haben soll. Oder vielmehr angesprungen, denn er bewegt sich kriechend und springend voran.

 

Kryptozoologisch wird er zu den Lindwürmern gezählt, er ist also ein Drache oder vielmehr ein Halbdrache. Ähnlich wie bei den Basilisken legt ein Hahn ein schwarzes Ei in einen See. Von der Sonnenwärme ausgebrütet, schlüpft irgendwann der Tatzelwurm und wächst zu einem Lindwurm heran.

 

Seine bevorzugte Behausung: Bergwälder, Felsen, Geröllhalden, Höhlen und selbst gegrabene Stollen, vor allem in Almregionen. Dort, wo ein Tatzelwurm durch Sand kriecht, soll sich dieser durch die starke Hitze zu Glas verwandeln. Der Name Legernwurm (Legern = Legföhren), zeigt, dass er auch gerne hier zuhause ist.

 

Weitere interessante Infos findet man auf dieser Seite:

http://www.markuskappeler.ch/taz/frataz.html

 

Auf dem Nachtflohmarkt in Bad Tölz stieß ich bei einem Händler, der sich auf geschnitzte Jadefiguren – hauptsächlich aus China – spezialisiert hatte, auf eine Figur, die unserem Tatzelwurm sehr ähnlich sieht. Und China ist ja das Expertenland für Drachen.

 

Tatzelwurm-Tibet-Nachtflohmarkt-Tolz.jpg

 

Sollte der Tatzelwurm tatsächlich nicht nur in den Alpen vorkommen?

 

 

 

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Kommentare

Sabiene 11/18/2010 14:17


Du hast vergessen zu erwähnen, dass der Tatzelwurm auch mal gerne die ein oder andere Jungfrau entführt.
Vielleich ist er auch an Ermangelung solcher Damen ausgestorben?
Sabiene


Tatzelwurm 11/18/2010 17:52



Hallo Sabiene,


das mit den Jungfrauen war mir neu.


Doch bei dem "ausgestorben" muss ich widersprechen. Das ist er noch lange nicht. Fahr doch mal spürenderweise die Mautstrecke vom Inntal hoch, da kannst Du ihn sehr deutlich spüren.


Liebe Grüße, Monica



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  • Folgende Dinge biete ich an: Geistheilung, schamanische Techniken, Seminare, sowie energetisches Arbeiten mit Menschen, Tieren, Elementarwesen und Orten.
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