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11. August 2011 4 11 /08 /August /2011 09:07

 

Die Finanzkrise hat vermutlich Auswirkungen auf jeden von uns.

Es ist nicht mehr nur den wenigen, die sich schon Monate und gar Jahre zuvor damit beschäftigten, klar geworden, dass die bisherige, sicher geglaubte Welt sich massiv verändern wird.

Seit Jahren existieren im Netz schon Filme und Infoseiten, die detailliert erklären warum unser Geldsystem nicht funktionieren kann und crashen MUSS, jetzt aber werden noch weitere Aspekte für jeden offensichtlich.

 

Das ist zum einen die maßlose Eiseskälte in unserer Gesellschaft und zum andern das Ausmaß der Verantwortungslosigkeit.

Dem Menschen wird suggeriert er sei wichtig - wohl aber nur als potentieller Käufer. Fällt seine Kaufkraft weg, dann zeigt sich unbarmherzig in unserer Gesellschaft, was der Mensch wirklich den anderen wert ist.

 

Einige wenige alles vernichtende Klicks an den Börsen, viele nicht mehr nachvollziehbare Entscheidungen in der Politik und die vermeintlichen Sicherheiten von ganzen Generationen sind regelrecht atomisiert.

Die Finanzwelt erholt sich (angeblich), der DAX oder was auch immer steigt, welch Freude, alles wird jetzt gut. Ähm ... für wen eigentlich?

Doch garantiert nicht für den sogenannten kleinen Bürger. Oder ist es der bewusst klein gehaltene Bürger? Wohl eher der Bürger, der sich klein halten läßt.

Leute, da muss sich massiv was ändern.

 

Wir brauchen wieder Mitgefühl.

Wir brauchen Zusammenhalt.

Wir müssen wieder lernen Menschen, Tiere und Wesenheiten zu achten, die aus unserem Blick verschwunden sind.

Wir brauchen eine ganz andere Pädagogogik, die das unterbricht, dass Menschen ohne Gefühl und Verantwortung in den Finanzinstituten und Konzernen ganze Massen in die Armut stürzen, nur damit einige wenige aus den Krisen gewinnen können.

Wir brauchen Menschlichkeit.

Und wir dürfen nicht drauf warten, dass andere das für uns aufbauen. Wir selbst sind gefordert was zu verändern.

 

 

Sammelsurium-bis-Februar-2009-058.jpg

 

 

 

Fragen, die wir uns in diesen Tagen stellen können:

 

Können wir echt so weiter machen wie bisher?

Wie empfindsam bin ich noch?

Erlebe ich mich als Teil einer Gemeinschaft oder nur als einzelne Persönlichkeit?

 

Welche Visionen hatte ich ursprünglich, auf die ich im Hamsterrad des Lebens ganz verzichtet habe?

Was waren das für Träume die Welt betreffend?

Wo war der Punkt, als ich sie aufgegeben habe? Was hat dazu geführt?

Warum fällt es mir so schwer mir vorzustellen sie wieder hervorzukramen und sie nun wichtig genug zu nehmen?

Was brauche ich für Bedingungen, um an ihrer Verwirklichung zu arbeiten?

Und wie schaffe ich mir diese Bedingungen?

 

 

Sammelsurium-bis-Februar-2009-067.jpg

 

 

Gebe ich der Resignation oder Bequemlichkeit zu viel Raum?

Baue ich etwa auf die Illusion, dass nach einem kompletten Finanzcrash alles irgendwie wieder so sein wird wie jetzt?

Ist mir bewusst, dass es ebenso eine Illusion ist, ich hätte ja gar keine Macht etwas zu verändern? Eine gefährliche Illusion sogar.

 

Mache ich etwas, bei dem ich mit ganzer Seele dabei bin? Stärkt mich diese Tätigkeit oder sorgt sie nur für mein jetziges Einkommen?

 

Bleibe ich in den Gefühlen von Mangel und Verlustängsten stecken? Oder nehme ich die Krise als Chance etwas Neues aufzubauen? Vielleicht sogar etwas, das ich mir eigentlich schon lange ersehnt habe?

Ist Euch eigentlich bewusst was aus all diesen schlummernden Hobbies und Träumen für eine wunderbare Welt gebaut werden kann? Wie bunt und kreativ diese dadurch werden würde? Und wie lebendig und menschlich?

 

Bin ich mir darüber bewusst, dass es meine Gedanken und Vorstellungen sind, die meine Zukunft gestalten?

Dann ist es umso wichtiger dafür zu sorgen nicht in den Gefühlen von Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein stecken zu bleiben.

Wie komme ich ins aktive Umgestalten meiner Bedingungen? Im Kleinen wie aber auch in der Verantwortung für unsere Weltgemeinschaft.

Wo bin ich in versklavenden Strukturen drin? Und wie befreie ich mich daraus?

 

Ich glaube, es ist Zeit aufzuwachen.

Wir alle sind aufgefordert dran zu arbeiten, dass diese Welt so wird, wie wir sie uns erträumen.

 

Mit mehr Mitgefühl.

Mit mehr gegenseitiger Hilfe.

Mit mehr Liebe.

Mit Frieden für alle.

Mit mehr echter Freude.

Mit der vollbewussten Verantwortung bei jedem Einzelnen fürs Ganze.

Mit viel mehr Kreativität und Lachen.

 

Und vor allem mit viel mehr Spiritualität.

 

 

 8.-Juli-2011-026.jpg

 

 

 

Vielleicht sollten wir uns einfach mal wieder so wie früher auf eine herrlich duftende Blumenwiese legen, nach oben sehen und stundenlang mit den Wolken spielen. Was sind damals nicht alles für herrliche Visionen und Welten entstanden?

Ich glaube, genau diese sollten wir jetzt in die Wirklichkeit holen.

 

 

 

 

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Kommentare

Sabienes 08/11/2011 16:46


Ich finde deinen Artikel sehr schön und tiefgreifend.
Der Fehler ist wohl, ein grenzenloses Wachstum zu erwarten.
In der Medizin nennt man grenzenloses Wachstum "Krebs" und schneidet es raus.

Bescheidenheit ist in diesem Zusammenhang auch ein schönes Wort!

LG
Sabiene


Tatzelwurm 08/12/2011 00:40



Hallo SaBiene,


ja, das mit dem Wachstum ist der Wahnsinn. Hängt aber auch mit dem Zinssystem zusammen, denn nur ein Wachstum kann theoretisch einen Staatsbankrott verhindern. Aber eben nur theoretisch und nur
eine gewisse Zeit lang. Es müßte vermutlich öffentlich drüber diskutiert werden, um eine Lösung zu finden, aber das könnte natürlich Wählerstimmen kosten und das geht ja gar nicht.


Liebe Grüße, Monica



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