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4. Juni 2011 6 04 /06 /Juni /2011 22:56

Im Schamanismus spielen Eigenaktivität und die Betonung der Selbstverantwortung eine große Rolle. Und das spielt auch ins Orakeln hinein.

 

Kartenlegen habe ich zuerst auf Esoterikmessen kennengelernt und ich fand es zum Teil unbefriedigend, obwohl mich die Karten von Anfang an regelrecht fasziniert haben.

Ließ ich mich nur berieseln, kamen viele Aussagen zustande, mit denen ich mich nicht identifizieren konnte.

Desweiteren verwirren nicht selten die deutlichen Widersprüche, wenn man mehrere Kartenleger kontaktiert.

 

Mein letzter Versuch endete darin, dass ich überzeugt werden sollte, dass ich einen Mann und zwei Kinder hätte. Ja klar .......... und das mir als überzeugter Single.

 

Das Kartenlegen und orakeln habe ich bald selbst gelernt. Manchmal werde ich gefragt, ob ich auch für andere die Karten lege. Ja, mache ich.

Wenn allerdings die Interessenten hören was auf sie zukommt, flüchten in der Regel fast alle sofort. *lach*

 

Denn es ähnelt keiner gemütlichen "Märchenstunde", bei der man sich entspannt zurücklehnt, sondern die schamanische Art des Orakelns fordert einen hübsch.

 

Würde ich nur erzählen was ich in den Karten lese, dann biete ich eine Momentaufnahme.

Durch die Sitzung können im Klienten längst Prozesse in Gang gesetzt werden, die alles in eine ganz andere Richtung bewegen können. Das wird beim üblichen Kartenlegen nicht mit berücksichtigt.

Ist jemand davon überzeugt, dass es nur in die Richtung gehen wird, von der wir gesprochen haben, dann liegt der Focus u.U. viel zu stark auf dem Status der Sitzung und dieser wird in der Zukunft so ähnlich wie "einzementiert". Das habe ich früher auch gemacht, es ist allerdings nicht hilfreich.

 

Flexibler ist man, wenn man sich das Zukunftsbild selbst erarbeitet.

 

Gerne benutze ich dazu nur wenige Karten. Meist Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft.

Warum?

Je weniger Karten, desto mehr wirken die Bilder und die Aussagen dahinter. Und man fängt an mit dem Erarbeiteten nach der Sitzung spielerisch umzugehen.

 

Wenige Bilder also, da muss doch ein Ausgleich her.

Ja, und der besteht in vielen Deutungsbüchern, die ich anzubieten habe. Unmengen an Erfahrungen und Sichtweisen kommen so zusammen. 

Und hierbei ist es wichtig, dass beim Lesen der Auslegungen die Intuition im Mittelpunkt steht.

 

Bei welchem Wort oder Satz spüre ich eine Resonanz?

Warum spricht mich das an?

Im Gespräch kann man sich dann erarbeiten, wo einen das Herz hinzieht. Genau das ist es dann auch, das die Zukunft aktiv verändert. Man ist dabei.

Und man bekommt Ideen, erkennt Zusammenhänge, spürt, was eventuell noch aufgelöst gehört, damit sich etwas so entwickelt, dass man gestärkt wird.

 

Auch das sind wichtige Fragen in dem Gespräch: Welche Stichwörter sind es, bei denen man spürt, dass einen etwas stärkt? Was sind schwächende Aspekte?

Wieder etwas, das einen die Zukunft aktiv gestalten läßt.

 

Merkt Ihr den Unterschied?

Die Zukunftskarten werden gelegt wie beim üblichen Kartenlegen. Aber lasse ich mir nur was drüber erzählen oder fange ich damit gleich an zu spielen und aktiv zu gestalten?

 

Klar, die Sitzungen bei mir dauern so viel länger als üblich, aber die Frage ist, was man genau mit dem Zukunftsblick erreichen will.

Bleibe ich drin in dem "Ich bin der Zukunft ausgeliefert und bekomme so mit, was auf mich (angeblich) zukommt." oder erlebe ich mich anders, nämlich als jemanden, der sich neu ausrichtet und dann dadurch weiß, was er nun anders machen wird?

 

 

 

Ein weiterer schamanischer Aspekt: Vielfalt zulassen.

Warum immer nur Karten legen?

Warum meistens auch noch die gleichen Sets benutzen?

Warum nicht seine eigenen Karten und Hilfsmittel selbst herstellen und dann einweihen?

 

Außerdem macht es total Spaß Möglichkeiten auszuprobieren, die die Geistige Welt viel stärker miteinbeziehen, z.B. in der alten Technik der Vogelschau.

Oder indem man sich beim orakeln bewusst viel stärker öffnet für Durchgaben.

 

 

 

 

Ich würde Euch wünschen, dass Ihr Lust bekommt auch viel mehr zu experimentieren. Ihr werdet feststellen, dass es richtig Spaß machen kann, wenn man anders orakelt als allgemein üblich. Und dass die Wirkung eine andere ist.

 

Aber keine Sorge, für diejenigen, die lieber nur lauschen beim betrachten der Bilder, habe ich inzwischen eine Kollegin im Nachbarort gefunden, deren Adresse ich weiter geben kann.

 

 

 

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Published by Tatzelwurm - in Schamanismus
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Kommentare

Angela 08/03/2013 12:13

Naja ich arbeite noch nicht mit den Scharmanenkarten, dennoch gebe ich meinem Klienten nicht nur eine Momentaufnahme aus den Karten, sondern erarbeite mit ihm Lösungen, wie er das Ziel aus den
Karten erreichen kann. Dennoch habe ich großen Respekt vor dem Scharmanentarot, weil es doch in der Aussage sehr tiefgründig ist. Ich werde sie mir demnächst auch zulegen und mit ihnen arbeiten.

Tatzelwurm 12/19/2013 00:42



Hallo Angela,


sorry, mein Weblog habe ich gründlich vernachlässigt und erst die letzten Tage vorsichtig wiederbelebt. Drum erst jetzt eine Antwort.


 


Hast Du Dir das Schamanentarot inzwischen zugelegt? Und wie kommst Du damit zurecht?


Nächtliche Grüße, Monica



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  • Folgende Dinge biete ich an: Geistheilung, schamanische Techniken, Seminare, sowie energetisches Arbeiten mit Menschen, Tieren, Elementarwesen und Orten.
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