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21. Juni 2011 2 21 /06 /Juni /2011 21:57

Habt Ihr das auch schon mal erlebt, dass Ihr zum ersten mal in einen für Euch noch unbekannten Ort fahrt und dann habt Ihr das Gefühl heim zu kommen?

 

Was ist Heimat überhaupt?

 

Ist es automatisch der Ort, an dem Ihr aufgewachsen seid?

 

Ist es ein Ort, den Ihr zur Heimat gemacht habt?

 

 

Sammelsurium-bis-Februar-2009-099.jpg

 

 

Aufgewachsen bin ich in München und am Wochenende in einer Hütte, die zu einem Bergbauernhof in Bayrischzell gehörte. Sprachlich hat mich der Wochenend- und Ferienort mehr geprägt und ich glaube auch, von der Einstellung her.

 

2000 bin ich aufs Land gezogen, ganz in die Nähe des damaligen Ortes. In München wurde so viel und sehr aggressiv gebaut, ich hatte dort das letzte Gefühl von Heimat verloren. Irgendwann hatte ich die Schnauze gestrichen voll von der wachsenden Anonymität, der Fluktuation in den neu entstandenen Miniwohnungen.

 

Ich hatte mich viel mit Feng Shui beschäftigt, drum war mir klar, dass ich mich bewusst von diesem Ort verabschieden mußte, um mich leicht trennen zu können.

Hilfreich war dafür ein Fotobuch, das ich die letzten 4 Jahreszeiten über gestaltete und in das ich neben den Fotografien die wichtigsten Erlebnisse von meinem Geburtsort notierte. Von dem Ort habe ich Erde und Steine mitgenommen und mir klar visualisiert, wie ich meine Wurzeln aus dieser Erde ziehen würde.

Dieses bewusste Verabschieden war eine unglaublich wichtige Zeit und ich bin froh drum, dass ich das so machen konnte.

Es so oder ähnlich zu machen, das kann ich jedem empfehlen.

Wenn man sich mit Hilfe der Zweipunktmethode / Quantenheilung auch noch vom morphogenetischen Feld dieses Ortes löst, dann bleibt auch nicht so leicht ein Gefühl des Verlustes zurück.

 

 

12.Oktober-2008-021.jpg

 

 

 

Der jetztige Wohnort wurde mir, viel mehr als München es je war, eine Heimat.

Klar, ich kann hier überall Bayrisch sprechen und werde verstanden, Hochdeutsch ist halt doch meine erste Fremdsprache gewesen.  Und der Ort mitten in den Bergen ist sehr kraftvoll und heilsam. Er hat gut getan.

Verwurzeln musste ich mich nicht wirklich, das ging sehr schnell.

 

Ich kann mir vorstellen, dass das bewusste Verwurzeln eher für jemanden wichtig ist, der nicht freiwillig an einen neuen Ort gekommen ist. Oder der sich dort nicht wohlfühlt.

 

Die wenigsten aber achten drauf sich bewusst zu entwurzeln und wieder an anderer Stelle an den neuen Ort anzubinden. Und dann kann es sein, dass man noch nach Jahren merkt, dass man nie richtig angekommen ist. Ob wirklich jedem bewusst ist, dass dadurch auch psychosomatische Krankheiten entstehen können?

 

 

 

12.Oktober-2008-020.jpg

 

 

Heute fuhr ich in einen kleinen Ort, der in einer Art Tal lag, Marienstein bei Waakirchen.

Und ich hatte sofort das sehr starke Gefühl von Heimat. Noch stärker als bei mir zuhause.

 

Wie entsteht so etwas?

 

Der Ort wirkt wie das Ende der Welt, es scheint recht ruhig zu sein. Manches wirkt im Ort chaotisch, aber gleichzeitig sehr fröhlich, individuell. Er ist kein Kraftort, aber man spürt eine besondere Energie, die das Herz erreicht.

 

Habt Ihr so etwas auch schon erlebt?

 

Was ist Heimat?

 

Wie wird etwas zur Heimat?

 

Wie erlebt Ihr Umzüge und wie geht Ihr damit um? Ent- und verwurzelt Ihr Euch bewusst? Wie macht Ihr das?

 

Und wo ist bei Euch das Gefühl für Heimat am stärksten? Und was braucht Ihr, damit Ihr etwas als Heimat empfindet?

 

Wenn Ihr Lust habt viel drüber zu schreiben und Ihr habt ein Weblog, vielleicht mögt Ihr den Beitrag hier verlinken? Mich würde einfach brennend interessieren wie Ihr das empfindet und was Ihr zu dem Thema schon alles erlebt habt.

 

 

 

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Kommentare

Die Quantlerin 06/23/2011 10:40


Vielleicht solltest du mal in deine Beziehung zu Mariastein hneinspüren. :) Wer weiß... :)
Abgesehen davon, es hat mir auch sehr gut gefallen. Das ist wirklich ein besonderer Ort.


Tatzelwurm 06/24/2011 13:14



Da muss ich auch unbedingt noch einmal hin. Und dabei versuchen diese kleine Marien-Andachtsecke zu finden, die im Internet zu sehen ist.


 



Heidi 06/22/2011 07:11


Bei mir geht das relativ schnell. Bin in den letzten 12 Jahren sechsmal umgezogen und hatte zwischendurch auch gar keine Wohnung. Zu Hause bin ich, wo meine Katzen sind. Ob ich wirklich schon mal
das Gefühl von Heimat empfunden habe, seit dem ich meine "Heimatstadt" bzw Geburtsstadt verlassen habe, bin ich mir nicht sicher. Dort war meine Heimat und nicht nur mein zu Hause und ich denke,
das das ein großer Unterschied ist. Doch zu Hause fühlen geht schnell, wenn meine Zauberwesen um mich sind.


Tatzelwurm 06/22/2011 23:11



Liebe Heidi,


stimmt, das "heim kommen" hat sich für mich schon auch gewandelt, seit mein Herzenskater Merlin bei mir eingezogen ist. Zumal er mich gerne beim Auto abholt, wenn ich mich rechtzeitig per
Tierkommunikation ankündige. Und gerne heim kommen, das hat ja auch was mit einem Heimatgefühl zu tun.


Liebe Grüße, Monica



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  • Folgende Dinge biete ich an: Geistheilung, schamanische Techniken, Seminare, sowie energetisches Arbeiten mit Menschen, Tieren, Elementarwesen und Orten.
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