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10. Oktober 2011 1 10 /10 /Oktober /2011 08:52

Es verschlechtert sich alles nur?

 

Nein.

 

Ich stelle fest, dass immer mehr Menschen aufwachen und beginnen sich Fragen zu stellen. Nach dem Sinn des Lebens zum Beispiel.

Man spricht wieder mehr miteinander. Auch darüber wie trügerisch Sicherheit ist.

 

Massenveranstaltungen, die nur zum passiv bespaßen dienten, werden mangels zahlkräftiger Kundschaft abgesagt. Es entsteht wieder eine Lust selbst zu musizieren, zu malen oder zu gestalten.

 

Dinge werden nicht mehr so leicht weg geworfen, nur weil sie angeblich out sind.

Überall ist Wolle zu kaufen und Nähzeug im Angebot der Discounter und es entstehen kleine Gruppen, um sich auszutauschen. In Kreisen mit Frauen, die eine Handarbeit in den Händen hatten und nebenbei ratschten, sind früher so manche befruchtenden Aktionen geplant worden.

Vielleicht ist das der erste Schritt von einer männlich dominierten Wirtschaft, die gerade dezent an die Wand gefahren wird, hin zur alten weiblichen Urkraft zurück?

In kleinen Kreisen über Mißstände reden, nach Lösungen suchen und die dann gemeinsam umsetzen, das ist wieder am kommen.

 

Parteien wie die Piraten entstehen, die nicht in fertigen Denkmustern steckenbleiben, sondern hinterfragen und Bewegung in den politischen Sumpf bringen. Sie trauen sich unbequem zu sein, genau das, was jetzt gebraucht wird.

 

Immer öfters wird übers Grundeinkommen gesprochen und darüber, dass nicht ganze Menschenmassen derart respektlos behandelt werden dürfen, wie es momentan passiert, nur um alte Machtsysteme weiterhin zu fördern, die die Menschen versklaven.

 

Überhaupt, immer mehr Menschen erkennen endlich diese Versklavung und fangen an sich zu wehren. Und nicht nur im nordafrikanischen Raum, sondern auch im sogenannten Westen. Hätte vor Wochen noch einer dran geglaubt, dass so eine Bewegung wie an der Wall Street möglich ist? Und dass dadurch Gruppierungen entstehen, die so etwas auch in Frankfurt und Co planen?

 

Mehr und mehr wird das teuflische Spiel der Banken und Konzerne durchschaut und es wird in immer größer werdenden Kreisen drüber gesprochen. Auch ein längst überfälliger Prozess, der nun endlich ins rollen kommt.

 

Das Bewußtsein darüber wächst wie wichtig Selbstversorgung und regionale Märkte sind.

 

Alternative Energien interessiert nicht mehr nur eine Minderheit - über die früher meist gelächelt wurde. Und wir erfahren auch immer häufiger, welche energiesparenden Modelle unterdrückt oder zerstört worden sind, um den Wahnsinn des Vielverbrauchs am Leben zu erhalten, nur weil einige wenige dadurch viel verdienen konnten.

 

So viel wie in den letzten Monaten ist noch nie ans Licht der Öffentlichkeit gelangt. Vielleicht nicht über die manipulierten öffentlichen Sender, aber wenigstens übers Internet und über die dadurch entstandenen Verbindungen.

 

Und man stellt sich wieder spirituelle Fragen. 

Diesmal nicht nur in den üblichen großen Religionsgemeinschaften, die vorgefertigte Konzepte liefern, die der heutigen Zeit nicht angepaßt werden. Man vernetzt sich vielmehr, tauscht sich vermehrt aus und fängt an bei sich zu suchen und an sich zu arbeiten. Veränderungen können nur von innen erfolgen. Und genau das wird von immer mehr Menschen erkannt.

Selbst die alten, starren Amtskirchen sind jetzt mit sich beschäftigt. Sie müssen was tun, wenn sie sich nicht selbst auflösen durch "Altersstarrsinn" und Unflexibilität. Unschöne Dinge können nicht mehr im Geheimen behandelt werden, sie treten ans Licht und endlich wird auch drauf beharrt, dass Täter zur Verantwortung gezogen und nicht einfach nur in den nächsten Kirchenbezirk versetzt werden. Diese Dinge erschrecken, aber sie sorgen auch dafür, dass man hinterfrägt und nicht mehr blind so weiter macht wie bisher. Das Bewußtsein wächst, dass wir alle für unsere Spiritualität selbst zuständig sind.

 

Vor einigen Wochen stellte ich in einem Thread in einem Fragenportal, in dem es darum ging, dass Geistheiler und Schamanen Wucherer seien, weil sie Geld für ihre Dienstleistungen verlangen, die Frage, warum wir kostenlos arbeiten sollten. Die Antwort, die mich erheiterte, aber die viel aussagt: "Schließlich muss ich ja Kirchensteuer zahlen, drum darf Spiritualität nicht auch noch was kosten."  Ääääähm ja ......  

 

Ja, viele haben das Gefühl, dass alles nur schlechter wird. Dabei ermöglichen es diese Zeiten, dass wirklich alle aufwachen können, die es wollen.

In Wirklichkeit tut sich ganz, ganz viel in Bereichen, die eine neue Welt ermöglichen. Und darüber bin ich sehr froh.

 

Nein, es verschlechtert sich nicht alles, es wird nur offensichtlich, was faul an dieser Gesellschaft war und ist.

Ganz vieles verbessert sich gerade und das lädt uns ein mitzumachen.

Und genau das können wir tatkräftig unterstützen.  

 

 

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Kommentare

Shushan 10/20/2011 12:14


Hallo liebe Monica,
nein, ich denke auch, es wird nicht wirklich schlechter, es kommt nur mehr an's Licht. Viele Menschen merken jetzt, dass es "eng" wird, mit Ressourcen, sauberer Umwelt, sozialer Absicherung etc.
Und sie merken auch, dass man selbst hinschauen und den Mund aufmachen muss, weil sonst nicht mehr das "Wohl der Gemeinschaft", sondern persönliche finanzielle Ziele einzelner angestrebt werden.
Ich sehe auch immer mehr Menschen, die sich wirklich auf die Suche nach Spiritualität, nach Werten, nach dem "Leben aus der Mitte" machen. Und das ist ja auch für mich persönlich mein
Wirkungskreis. Klar, ich kann wählen gehen oder auf Demos. Aber entscheidend ist: wie gehe ich mit den Menschen (Wesen allgemein) in meiner unmittelbaren Nähe um? Wie gehe ich mit mir selbst
um?
So, jetzt habe ich das geschrieben und plötzlich scheint ein dicker Sonnenstrahl direkt zu meinem Fenster hinein! :-)
Liebe Grüße!
Susanne


Tatzelwurm 10/30/2011 10:39



Liebe Susanne,


sorry, es hat gedauert, bis ich die Kommentare entdeckte, ich versinke gerade etwas im Chaos und hab nicht mehr wirklich den Überblick was es wo am PC zu tun gibt. Und mein Weblog habe ich die
letzten Wochen arg vernachlässigt.


Deinen Kommentar könnte ich glatt unterschreiben. Du hast recht, man erfährt von immer mehr Dingen, die schief laufen und über die früher wohl eher nur Eingeweihte was wußten. Wußten, aber
höchstwahrscheinlich nicht ausreichend hinterfragt haben.


Ich habe so dumpf das Gefühl, dass der Wecker schrillt, wir aufwachen und nun eine Menge Arbeit vor uns haben.


Einen schönen Sonntag, ganz liebe Grüße, Monica



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