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9. Juni 2011 4 09 /06 /Juni /2011 08:27

Letzten Herbst haben wir, meine Freundin und Kollegin und ich, erfolgreich dran gearbeitet, dass die Energien bezüglich einer Großveranstaltung wieder zum fließen kamen. Wir arbeiteten mit verschiedenen Wesenheiten und lernten dabei auch einen großen Naturgeist kennen, mit dem wir beide heute noch Kontakt haben.

 

Mir schien es wichtig, dass die Elementarwesen und Naturgeister wieder wahrgenommen werden, deshalb habe ich auch von ihnen erzählt.

Gerade wenn man Arbeitsaufträge bekommt, weil Grundstücke und Häuser über auffallend lange Zeit nicht zu verkaufen sind oder wenn andere Projekte nicht in Schwung kommen, bei denen eine starke Ortsgebundenheit eine Rolle spielt, ist es wichtig nachzuspüren, ob es eine Versöhnungsarbeit braucht und ein Vermitteln zwischen Ortskräften und demjenigen, bei dem es nicht voran geht.

 

Mit Unterstützung der Wesenheiten vor Ort geht vieles leichter als wenn man sie ignoriert oder gar durch seine Einstellung allem entgegenarbeit. Und manches klappt dann, bei dem man längst die Hoffnung aufgegeben hat.

Früher wußten das noch die Menschen. Und sie haben die Wesenheiten um sich rum viel stärker miteinbezogen.

Es wurde geräuchert, sie bekamen Schnaps oder Milch und sie wurden nicht selten gesegnet. Man lebte einfach mit ihnen.

 

Mir ist diese Tradition wichtig, drum erzähle ich auch immer wieder von unseren regionalen Naturgeistern, Naturgottheiten und andern Wesenheiten und davon wie man respektvoll mit ihnen umgehen kann.

Und den Klienten zeige ich auf, wie man sich bei ihnen bedanken kann und mit ihnen harmonischer zusammenlebt. Wertschätzung und Respekt sind dabei sehr wichtig.

 

Und jetzt stelle ich meine bisherige Arbeit selbst in Frage.

 

Ist es richtig den Namen von den Ortsgeistern und Naturgottheiten weiter zu geben und den Kontakt wieder herzustellen?

Oder soll ich nur still meine Arbeit tun und nichts davon erzählen?

 

Ist es vielleicht zu früh für die Menschheit von ihnen zu erfahren?

Sind wir noch gar nicht reif dafür?

 

 

 

Wald bei Neuhaus

 

 

Was war geschehen?

 

Da erfährt jemand durch die eingangs erwähnte Arbeit von diesen uns damals sehr kraftvoll unterstützenden Wesenheiten.

Es geht anschließend einiges schief im Leben, vieles ist schwierig, ein enormer Frust entsteht.

 

Und die Reaktion: Die volle Wut entlädt sich an dem Naturgeist, weil der einen nicht danach voll unterstützt und das Leben leichter gemacht hat.

An Gott glaubt man auch nicht (Der machte wohl auch nicht, was man will.), schuld an allem sind ausschließlich die andern.

Klar, es ist wirklich wenig Unterstützung und Hilfe von den andern zu spüren, wenn man die Geschichte hört. Aber ändert man was im eigenen Leben, wenn man nur auf alle schimpft?

Und wenn man dann als Krönung noch den Naturgeist beschimpft?

 

Hätte ich wirklich von ihm erzählen dürfen, wenn er dann mit Menschen konfrontiert ist, die ihn nur als jemanden sehen, der was zu liefern hat?

Kein Dank ihm gegenüber zu spüren für damals.

Keine liebevollen Gesten nach dem Großereignis.

Keine Freude, dass es ihn gibt.

Keine kleinen Geschenke an ihn zwischendurch.

Er ist kein Freund geworden, bei dem man sich freut, wenn man ihn spürt, weil er vorbei schaut. Und den man dann bewirtet.

Keine Wahrnehmungsübungen, um diese so zu schulen, dass man es lernt ihn in all seinen Facetten zu spüren.

Nur geballte Wut, da er nicht Bedürfnisse befriedigt. Obwohl .... der Vergleich hinkt, denn im Supermarkt ist der Ausgleich ja wenigstens noch übers bezahlen vorhanden. Er hätte das ja ohne Gaben leisten sollen.

 

Mach ich was falsch?

Soll ich nur noch im Stillen arbeiten?

Ist es noch zu früh für diese Kontaktanbahnung? Sind die Menschen noch gar nicht bereit dazu?

Ich weiß es nicht.

 

Da sind zarte Pflänzchen zu sehen, manche Klienten reden wieder mit den Bergen und den Naturwesen, fangen an sie zu spüren und erfreuen sich am Kontakt. Und dann war die Kontaktherstellung ein Segen. Gewonnen haben alle damit.

Aber wenn ich dann dagegen sowas erlebe, dann frage ich mich, ob ich die Wesen dem aussetzen darf. Denn auch das kann passieren.

Und wie weit jemand ist, das kann ich nicht einschätzen.

 

Dass sich die unsichtbaren Wesenheiten - vor allem die zarten Wesen -  von den Menschen zurückgezogen haben, das hat sich rumgesprochen.

Ich kann sie verstehen. Sehr gut sogar.

 

Für unsere spirituelle Entwicklung ist es wichtig, dass wir wieder lernen sie wahrzunehmen.

Nur kann das so, wie jetzt geschehen, ja auch nicht sein.

 

Es sind unsere FREUNDE, nicht unsere Lieferanten.

 

Was also tun?

 

...

 

Bei mir steht gerade ein sehr starker Freund neben mir. Ich werde ihm jetzt was anbieten.

Es ist schön, dass es ihn gibt.

Und ich bin grad froh drum seine Anwesenheit gerade in so einer Zeit des starken Zweifelns zu spüren.

 

Ihr entschuldigt, ich geh mal einen Kaffee machen für ihn und einen Wacholderschnaps einschenken. (Für ihn, nicht für mich. *g*)

 

Er gibt noch den Tipp in Eurem Garten oder auf dem Balkon oder im nahen grünen Flecken bei Euch in der Nähe mal nachzuspüren wer da alles wohnt. 

 

 

 

 

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Kommentare

Shushan 06/11/2011 17:14


Ach, klar, ein Ästchen! Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Danke!
Und herzliche Grüße


Tatzelwurm 06/14/2011 07:06



Liebe Shushan,


jo. Geht mir auch so. Auf die Idee kam ich erst, als ich bei der Mizi sah, dass die in eine große Schüssel mit lauter Wasserpflanzen einen kleinen Ast legte, so dass alle Tiere wieder raus
klettern konnten. Eine simple Idee und so hilfreich.


Liebe Grüße, Monica



Shushan 06/09/2011 12:53


Liebe Monica,
nun habe ich mir auch erst mal eine heiße Schokolade gemacht und unserer Holler-Frau einen Rum hingestellt und mir überlegt, was genau ich Dir antworten möchte. (Ich muss dazu sagen, ich bin in
diesen Dingen noch sehr unbeholfen, sowohl, was das genaue Erkennen der Wesen betrifft, als auch in Sachen Gaben-teilen. Eine praktische Frage wäre z.B.: Wie verhindere ich, dass irgendwelche
kleinen Fliegen etc. in den Gläschen ertrinken? Die tun mir immer so leid.)
Die zentrale Frage bei diesem Aspekt Deiner Arbeit ist doch: Wo hört Deine Verantwortung auf und wo fängt die der anderen Beteiligten an?
Deine Aufgabe ist ja unter anderem das "Brücken bauen" und das "erste Kennenlernen begleiten", das hast Du gut getan. Was die Beteiligten daraus machen, ist ab einem gewissen Punkt (leider?) ihre
Sache, denke ich.
Ich kenne mich kaum aus, in der anderen Welt (und, unter uns gesagt, in dieser "unseren" manchmal auch nicht), aber sind die Naturgeister wirklich so ausgeliefert und hilflos? Im schlechtesten Fall
wenden sie sich nicht nur von dem betroffenen Menschen, sondern von den Menschen allgemein ab. Aber können sie nicht unterscheiden? Stellst nicht Du selbst einen Beweis dafür dar, dass es
verantwortungsvolle Menschen, die die Verbindung für beide Seiten glückbringend gestalten wollen? Auch wenn Du dich mal möglicherweise verschätzt, bei der Betrachtung Deiner Klienten. Solange es
mehr liebevolle "Anbandlungen" als "Verschätzer" gibt, geht doch Deine Sache vorwärts, oder?
Vertrau Deiner Aufgabe und lass Dir von den Zweifeln helfen, ein waches Herz zu behalten.
Alles Liebe,
Shushan
P.S: für andere Leute schreibt sich sowas immer recht einfach, aber dafür sind wir ja mehrere, damit wir uns das gegenseitig sagen können. Ich bin Dir sehr dankbar für Deine "Inputs" hier.


Tatzelwurm 06/10/2011 15:25



Liebe Shushan,


 


stelle ich etwas im Freien auf, kommt in das Gefäß immer ein kleiner Ast, an dem die Tiere wieder raus klettern können. In der Wohnung ist mir so etwas noch nicht passiert. Da suchen sich Fliegen
bevorzugt mein Trinkglas für solche Unfälle aus.  *g*


 


Mit der Verantwortung hast Du recht. Der starke Naturgeist, um den es in diesem Fall ging, hat mir nach meinem Posting über einen "Zufall" genau das vermittelt. Auch, dass es falsch wäre Kontakte
nicht mehr anzubahnen, weil jetzt einfach die Zeit dafür ist. Klar, dass die Übergangszeit auch geprägt sein wird durch solche Erlebnisse.


 


Du hast recht, die Naturwesen sind nicht so schutzbedürftig, wie ich angenommen habe. Schließlich würden sie - im Gegensatz zu mir - mit genau solchen Reaktionen rechnen. Auch das wurde
mir vermittelt, indem ich über bestimmte Texte stolperte.


 


Danke für Deine Bestätigung und Unterstützung. Eine meiner Schwächen ist es schon leicht alles anzuzweifeln und sofort an Rückzug zu denken. Und auch zu viel Verantwortung zu übernehmen, auch da,
wo es das gar nicht bräuchte. Aber ich bin ja lernfähig.  ;-)


 


Liebe Grüße, Monica


 


 



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  • Folgende Dinge biete ich an: Geistheilung, schamanische Techniken, Seminare, sowie energetisches Arbeiten mit Menschen, Tieren, Elementarwesen und Orten.
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