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17. Oktober 2010 7 17 /10 /Oktober /2010 20:55

Warum sind die Beschreibungen derjenigen, die ebenfalls Verstorbene sehen und ins Licht führen können so anders als meine?

 

Bei den andern geht das immer auf die gleiche Art und gleich schnell. Lichtsäule aufbauen, den andern auffordern da rein zu gehen und fertig. Oder Regenbogenbrücke (alternativ normale Brücke in die Geistige Welt) visualisieren, den andern drüber führen. Und patsch, fertig.

 

Warum ist bei denen niemand so desorientiert, dass man erst Traumata bearbeiten muss? Warum haben deren unsichtbaren Klienten nie solch eine Panik vor dem Unbekannten, dass sie sich weigern mitzugehen? Warum verhindern Höllenvorstellungen, Schuldgefühle und ähnliches nie ein freies Hinübergehen? Da liest man nie etwas, dass man erst einmal lange erklären muss, wie die Geistige Welt in Wirklichkeit ist, bis derjenige das nötige Vertrauen für diesen Schritt hat.

 

Oder warum tauchen bei denen nie Wesen auf, die sich rein gar nicht bewegen können. Warum müssen die niemanden in einen Rollstuhl setzen und rüber schieben, weil kein Reagieren mehr möglich ist.

Warum liest man nie was von unterschiedlichen Gehtempi? Warum nie was über das vollkommen unterschiedliche Wesen der Verstorbenen? Der eine ist verbockt und still, die andere quasselt Dir ein Ohr ab und hört gar nicht richtig zu. Der dritte hat erst eine Liste an Dingen, die Du für ihn erledigen solltest, bevor er bereit ist zu gehen.

 

Bei den andern Medien kommen sie netterweise auch immer einzeln und vor allem nie in unpassenden Situationen.

Ich aber fahre über einen offenen Bahnübergang und zack, sitzt jemand im Auto. Den aber zum Glück gleichzeitig meine Freundin auch wahrgenommen hat, so frag ich mich nicht unnötig lange, ob ich spinne.

 

Oder ich bin mit einer andern Freundin in einer Kirche, um geomantisch was zu erspüren, als sie jemanden an sich grapschen fühlt und gleichzeitig sehe ich einen älteren Herrn bei ihr stehen. Sie sitzt auf einem Platz in der Bank, der für jemanden mit einem auffallenden Namen reserviert ist. Nachdem ich den Herrn hinüber geführt habe, gehen wir zum Ausgang und sehen an der Tafel die Totenbildchen. Der bewusste Herr ist vor kurzem beerdigt worden und schaut haargenau so aus, wie ich ihn gesehen habe.

Klar, inzwischen gehe ich professionell mit solchen Dingen um, aber ich erschrecke immer noch in solchen Situationen.

Warum liest man nie bei andern etwas drüber, was solche Erlebnisse bei einem auslösen? Warum erwähnt nie jemand die Gefühle, die die Verstorbenen übermitteln und die manchmal sauschwer auszuhalten sind? Warum nie jemand wie bewegend die Geschichten derjenigen sind und dass es gut passieren kann, dass man dabei Rotz und Wasser heult. Und dass die Verstorbenen es genau spüren, wenn man sie einfach gerne umarmen möchte und sich das gedanklich vorstellt. Es klappt genauso wie in der Realität und jeder fühlt sich dabei anders an, hat einen andern "Druck".

 

Warum erzählt nie jemand etwas über Situationen, in denen man eh schon müde ist von einem Ausflug und dann tauchen ständig überfahrene Tiere auf. So lange, bis man definitiv nicht mehr mag, weil man viel zu müde für den Job ist, und die Chakren nach einem Machtwort schließt.

 

Warum erleben andere bei dieser Aufgabe nie Dinge, die einem den Magen umdrehen? Weil z.B. der Motorradfahrer nicht über die Brücke gehen will. Und dann irgendwann beiläufig erwähnt, dass er seinen Arm ja noch sucht, den er mitnehmen will.

 

Es ist nicht so, dass nur nie drüber geschrieben wird im Netz, nein, auch wenn man Jenseitsmedien frägt wie sie damit umgehen, dann trifft man entweder auf die, die sich einzig auf die Gespräche konzentrieren von Verstorbenen und fest davon überzeugt sind, dass eh alle automatisch drüben landen, weil sie auf das Licht zusteuern. In einem Zwischenstadium hängenzubleiben, das gibt es in deren Konzept nicht.

Und bei den andern gehen die Verstorbenen schon freiwillig in die Säule rein, die sie aufgebaut haben. Sie kamen allerdings auch nie auf die Idee das auch zu überprüfen, ob das auch wirklich so klappt, wie sie sich das vorstellen.

 

Warum erwähnt niemand was für eine Welle an Hängengebliebenen in Krankenhäusern auf einen zukommt? Dass einen das vollkommen überrollt, wenn man nicht drauf vorbereitet ist. Und wie man sich dann nicht nur erfolgreich schützt, sondern den Wesen hilft, die sich bemerkbar machen. Das dann so, dass niemand von den realen Anwesenden was davon mitbekommt und man völlig unauffällig bleibt. In dieser Masse war das eine enorme Herausforderung.

 

Ich würde mir gerne nicht alles bei jedem Fall neu erarbeiten müssen. Es muss doch irgendwo jemanden geben, der solche Erfahrungen auch gemacht hat und darüber geschrieben hat? Oder mit dem man sich darüber irgendwie austauschen kann.

 

Dass zum Beispiel die Brücke in die Geistige Welt urplötzlich in ein Loch führen kann oder dass die Türen der Geistigen Welt einfach zugehen bei jemanden, das wüßte ich gerne vorher. So dass ich dann nicht erst sprachlos dastehe und mir denke "Na servus, und was nun? Wie kriege ich den jetzt rüber." Okay, ich krieg dann auch die Infos, aber in der Regel nur, wenn ich entspannt genug bin die Botschaften auch aufzunehmen. Muss ich nebenbei eigentlich was anderes machen, dann hab ich dafür nicht wirklich die innere Ruhe.

 

Wo bitte gibt es vollständige Erfahrungsberichte? Also die mit allen Ecken und Kanten, sprich unappetitlichen Details oder mit den wahren Herausforderungen? Kann doch nicht sein, dass das bei andern immer nur eine Licht-und-Liebe-und-Sonnenschein-Erfahrung ist und so leicht und locker geht.

 

Krimis schaue ich mir seitdem keine mehr an, lese auch keine mehr. Die "Nichtalltägliche Wirklichkeit" übertrifft eh alles an Spannung.

 

Mir fehlt der Austausch mit Menschen, die mir diese Erfahrungen schon voraus haben und mich auf zukünftige Ereignisse ein bißchen vorbereiten könnten.

 

Ich mache es gerne, vor allem, wenn ich Menschen helfen kann, die genau spüren, dass jemand um sie rum ist und was von ihnen will. Wenn man Ängste auflösen, Botschaften übermitteln oder nahe Verwandte in die Geistige Welt führen kann, das ist immer wieder ein Erlebnis. Erst recht, wenn man erleben darf, wie sich zwei versöhnen, die sich in der alltäglichen Wirklichkeit ständig nur verletzt haben.

 

Wo sind die Menschen, die nicht nur das "übersetzen", was ihnen die Verstorbenen für die anwesenden Angehörigen "einflüstern". Die gleichzeitig mit Hängengebliebenen kommunizieren können und diejenigen auf ihrem Weg begleiten und Hindernisse beiseite schieben, die das noch verhindern.

Es gibt die reinen "Übersetzer" und es gibt diejenigen, die Verstorbene sehen und spüren können und auch mit ihnen reden. Und dann diejenigen, die die Verstorbenen ins Licht führen. Aber wo bitte sind diejenigen, die alles verbinden, die Allrounder?

Wo sind diejenigen, die in ihre Arbeit die Quantenheilung miteinbeziehen, da man mit dieser Methode Blockaden viel schneller lösen kann?

 

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Kommentare

elcor-larax 10/20/2010 19:37


das geht tief durchs herz! ...denn mir sagte damals niemand warum sie auch manchmal wiederkommen. so saß ich da in meiner ecke zutiefst erschrocken und dem gedanken---ich hätte was falsch
gemacht---denn sie kamen wieder---und über den schreck hin-aus blockierte ich...einen fehler begangen dachte ich...blockierte weiter mich selbst...hören konnte ich es nicht als sie sagten....wir
kommen um zu helfen, so wie du uns geholfen hast...das findet man auch nicht im netz...

grübelnde grüße,
alma


Tatzelwurm 10/21/2010 23:30



Das stimmt, darüber schreibt auch niemand. Die Dankbarkeit von Verstorbenen zu spüren, die tatsächlich wieder kommen, wenn sie drüben gelandet sind, die ist wunderbar. Und auch das zu erleben,
wie sich jemand, der im Leben ein ziemlich schwieriger Mensch gewesen ist, nach seinem Tod verändern kann. Meine Freundin und mich hat die letzten Tage jemand auf unseren Herbstfahrten begleitet,
der lange bettlägrig gewesen ist und den wir eingeladen hatten bis zu seiner Beerdigung einfach mitzufahren. Er wurde auch bewirtet. Das war so schön zu erleben wie er es genossen hat und
auch, dass wir nun alle ganz anders miteinander umgehen konnten. Verstorbene sind die ersten Tage noch ansprechbar, dann sind sie in der Regel so ein halbes Jahr mit sich und ihrer
Weiterentwicklung beschäftigt. Ich bin mir sicher, dass er anschließend uns wieder besuchen wird. Und da drauf freue ich mich schon.


Im Netz findet man allerdings auch nichts von Pannen. So habe ich mal ein Elementarwesen aus Versehen mit in die Geistige Welt geschickt, als ich im Auto ein äußerst ungutes Wesen spürte. Mit
einem anderen Geistigen Helfer ist es mir ebenfalls schon mal passiert. Drum weiß ich inzwischen, dass diejenigen, die aus Versehen mitgezogen werden, ca. 10 min brauchen, bis sie wieder da sind.
Und da ich blöderweise Bemerkungen der Wesen aus der Geistigen Welt mitbekomme, habe ich erleben dürfen wie sehr die Geistige Welt über solche Pannen lachen kann. Die brüllen und prusten bei
sowas nicht gerade dezent. Lästern können sie auch, also das müssen wir uns hier auf der Welt nicht abgewöhnen, eine Sünde kann es nicht sein. *g*


Nächtliche Grüße, Monica



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