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7. März 2010 7 07 /03 /März /2010 23:11

Heute bekam ich von einer Freundin – sie ist u.a. Tierkommunikatorin – eine Dose mit Sardinen in die Hand gedrückt. Mein Kater Merlin wusste, dass wir uns treffen und hat bei ihr, selbstbewusst wie er ist, eine ganz bestimmte Dose Ölsardinen geordert, die sie zuhause hatte.

Beide kennen wir solche „Bestellungen“ unserer Tiere, müssen aber immer noch darüber schmunzeln. Ja, und manchmal lästern wir sogar über unsere so gar nicht bescheidenen Mitbewohner.

 

Merlin empfing mich in der Nacht treusorgend wie immer am Auto und begleitete mich in die Wohnung. Mensch darf sich gerade noch die Schuhe aus und Haussocken anziehen, dann ist klar, bevor andere menschliche Bedürfnisse gestillt werden, ist Küchendienst angesagt. Also, Ölsardinendose aufgemacht, eine Sardine in mundgerechte Happen zerteilt und Monsieur den Teller vor die Nase gehalten. An der nach oben gerichteten Schwanzspitze und überhaupt an der ganzen freudig erwartenden Körperhaltung konnte ich erkennen, dass er sich tierisch auf diesen Happen freute. Den Teller trug ich auf das große Silbertablett (okay, es ist nur Zinn, aber Silbertablett klingt doch angemessener, nicht wahr?) und dann fing der kleine Herr an zu speisen. Genau einen Bissen, dann war Schluss.

 

Hä? Wieso schon Schluss?

Aber hallo, so geht es nicht, man kann nicht was bestellen und es dann stehen lassen. Nee, wirklich nicht.

Und das sagte ich ihm auch so. Ja, sogar gedroht habe ich: „Wenn Du da jetzt nicht ordentlich was davon isst, dann petz ich das und dann kriegst Du sicherlich nie wieder was mitgebracht.“

 

Es folgte ein entrüsteter Blick und dann ein so intensives sich schütteln, wie ich es noch nie bei einer Katze erlebt habe. Nein, das sei furchtbar, so was esse er nicht. Der Chef hätte ihm von dem Futter vorgeschwärmt, aber das schmecke ihm absolut nicht. Punkt, Ende der Diskussion.

Da bei uns die Regel herrscht, wenn Herr Katz was verschmäht, dann hat er keinen Hunger, also gibt es nichts anderes, marschierte er würdevoll energisch zu seinem momentan bevorzugten Schlafplatz und ließ mich erstaunt zurück.

 

Natürlich hab ich sofort gepetzt, ist doch klar.

Schließlich war das zum brüllen und meine Freundin lacht auch so gerne wie ich. Selbst über unsere Helden.

Also, angerufen, erzählt und gekichert.

 

Und dann dämmerte es ihr. Ihr Kater „Der Chef“ (den Namen hat er sich übrigens selbst ausgesucht.) wollte diese Ölsardinen nie mehr essen. Was gibt es denn für eine geschicktere Art das loszuwerden als sie seinem Fern-Spielkameraden bringen zu lassen.

Der Chef antwortet eigentlich (fast) immer, wenn er was gefragt wird, aber auf die Nachfrage, ob er das absichtlich so gemacht hätte, kam .... nichts.

 

Okay, mein Kater kommt meist so gegen Mitternacht runter zu seinem Nachtspaziergang. Sollte er Hunger haben, gibt es natürlich doch noch was zu futtern. Schließlich ist es ja unfair, wenn der Magen knurrt, nur weil die Katzen-Freunde sich solche fiesen Entsorgungslösungen einfallen lassen.

 

Abschließend noch eine Info: Katzen können sich wirklich über die Ferne besuchen, ja, sie helfen sich sogar gegenseitig heilerisch.

Und außerdem petzen sie genauso wie ich es heute gemacht habe, deshalb erlaube ich mir das jetzt auch, sogar im Internet. 

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Kommentare

Mizi B. 03/08/2010 11:05


Unsere Katzen... Kein Kommentar. Danke für den herrlichen Beitrag!


Tatzelwurm 03/08/2010 11:14


Natürlich hat er gestern noch was zu futtern bekommen. Weia, hatte der einen Kohldampf ...
*lach*


Stachelturm 03/08/2010 07:22


*lach*

wird er jetzt den Chef mit missachtung strafen, so wie er es bei mir macht? er wurde ja auch von Chef getratzt *kicher*

Stachelturm


Tatzelwurm 03/08/2010 10:05


*herzhaft lach*
So wie die beiden Kater drauf sind, wird er sich eher etwas ähnlich Fieses ausdenken.
Ich werde dann berichten, falls ich das mitbekomme.

Lieben Gruß, Monica 
 


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  • Folgende Dinge biete ich an: Geistheilung, schamanische Techniken, Seminare, sowie energetisches Arbeiten mit Menschen, Tieren, Elementarwesen und Orten.
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