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8. Dezember 2010 3 08 /12 /Dezember /2010 13:46

Mein wichtigster schamanischer Lehrsatz: "Es kann so sein, es kann aber auch ganz anders sein."

 

Warum sehe ich diesen Satz als den für mich persönlich wichtigsten an?

 

Er hat am meisten ausgelöst.

Und immer, wenn ich am "einschlafen" war, wurde er mir auf unterschiedlichen Wegen wieder vorgesetzt.

 

Dieser Satz verhindert, so weit ich es erkenne und zulasse, dass ich nur eine Sicht der Dinge betrachte und als absolute Wahrheit annehme. Es gibt immer eine Gegenseite oder mehrere Wege, Ansichten, Möglichkeiten.

Und darum hat er oft dafür gesorgt, dass ich mich nicht in meinem momentanen Weltbild ausgeruht, sondern dies immer wieder ausgeweitet habe.

 

Mein Wissen ist immer nur ein momentaner Stand, es kann morgen schon wieder ganz anders sein.

 

Dieser Satz hat aber auch schon für Unmut gesorgt und gar nicht mal so selten. Denn ich sehe, wenn ich was höre oder lese, oft gleich die andere Position und bringe diese ein. Ist jetzt aber jemand erpicht drauf, dass sein Weltbild unbedingt erhalten bleibt, dann sorgt das oft auch für Unmut, ja sogar Knatsch. Viele wollen ihre Meinung behalten und sehen es als Bedrohung, wenn jemand noch andere Facetten aufzeigt.

 

Mein Lehrsatz fordert auch hübsch. Es hat Zeiten gegeben, da habe ich innerlich geflucht, weil es viel einfacher gewesen wäre nicht ständig alles zu hinterfragen. Denn das kann auch hübsch verunsichern. Und dennoch, er hat mich immer gut voran gebracht und sehr viel bewirkt.

 

Welcher Lehrsatz ist für Euch der wichtigste? Und warum?

 

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Published by Tatzelwurm - in Schamanismus
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Kommentare

Bianca Bössmann 12/10/2010 16:00


Hallo Monica,
meine Oma sagte immer zu mir wenn ich mal wieder im Garten unter unseren grossen Weide saß:"Jeder Verlust birgt die Möglichkeit von etwas völlig Neuem."
Tja und dann kreisten die Gedanken im Kopf;-)...weil ich sass immer drunter wenn ich mit etwas nicht weiter kam was mich grade beschäftigte.
Liebe Grüße Bibbi


Tatzelwurm 12/10/2010 16:59



Hallo Bibbi,


die Weide eignet sich gerade für solche Momente hervorragend. Sie gilt als Verbindungsbaum vom Diesseits zum Jenseits. Und sie kann einen ruhiger werden lassen, trösten und sie bringt
einem Klarheit.


Liebe Grüße, Monica



elcor-larax 12/10/2010 04:38


guten morgen! petz ein paar streichhölzer in die augen ... halt augen auf ...

einer meiner lehrsätze ist der von meiner großmutter der schamanin: "wenn der mensch so leben würde wie dieser pinkelt!"

als kind war mir dieser lehrsatz irgendwie klar und verständlich als teenager war es dann etwas vollkommen anderes ...verzweifelt die haare rauf!

liebe grüße,
alma


Tatzelwurm 12/10/2010 14:45



Liebe Alma,


oh, dieser Lehrsatz lässt die Denkzellen aber hübsch kreiseln und rauchen ...


Stehend / sitzend / verspritzend / auf offener Straße / im Busch versteckt / fast dabei umkommend, da man einen Abhang übersieht / sparsam (nur 2 Blätter benutzend) / auf
der Klobrille stehend (machen anscheinend viele Frauen auf Bierzelt-Klos) ... Dann fällt mir noch die Urinschau als Diagnosemittel ein .... weia ...


Dein Lehrsatz löst hübsch viel grübeln aus. *g*


Liebe Grüße, Monica


 



Sabiene 12/09/2010 11:31


Nix gwiß woas man ned...
Sabiene


Tatzelwurm 12/09/2010 13:36



*schmunzel* Das ist die perfekte Übersetzung von "Es kann so sein, aber es kann auch ganz anders sein."


So richtig auf den Punkt gebracht.


Liebe Grüße, Monica


 



Die Quantlerin 12/09/2010 00:27


Ja, das kann ich gut nachvollziehen.
Irgendwann habe ich bemerkt, dass die Erkenntnis, die ich jetzt gerade für absolut wichtig und richtig gehalten habe, eine kurze Zeit später schon wieder nicht mehr so ganz gestimmt hat. Es kamen
neue Erfahrungen dazu und die haben die bisherige Sicht der Welt korrigiert.
Ob das ein schamansicher Lehrsatz ist?
Konrad Lorenz hat mal gesagt, dass es für einen Wissenschaftler ganz wichtig ist, beim Frühstück ein paar seiner liebsten Hypothesen zu verspeisen.
Ich schätze mal, dass dein Lehrsatz für alle die Menschen wichtig ist, die nicht in einem intellektuellen Konstrukt stecken bleiben wollen, sondern die verstanden haben, dass sie sich
weiterentwickeln und damit auch ihre Sicht der Welt sich ständig verändert.
Allerdings macht so eine Haltung auch Angst. Vor kurzen meinte jemand: "Dann müssen sie ja ein festen Bild von der Welt aufgeben. Wie halten sie das nur aus?"
Ehrlich gesagt: Ich halte es nicht nur aus, es macht ein gutes und freies Gefühl, auch wenn nicht immer ein "sicherer Boden" unter den Füssen vorhanden ist.

Mein wichtigster Lehrsatz - es sind eigentlich zwei Sätze, zwei Sätze, die für mich mit das Wichtigste waren, das ich von Tarab Tulku Rinpoche lernen durfte.
Der eine Satz - eigentlich ist es eine Erfahrung, kein Satz - ist, dass ohne die Herzenergie im Sinne von Liebe/Mitgefühl, Kraft und Weisheit gar nichts geht. Das ist für mich ein Gradmesser, wenn
es um spirituelle Angebote geht.
Und die zweite Einsicht war und ist, dass eine spirituelle Entwicklung nicht funktioniert, wenn der Körper nicht mit einbezogen wird. D.h. für mich, dass ich von meiner irdischen Existent ausgehen
muß und die ist nun mal mit einen Körper verbunden, einem greifbaren Körper, der sich in einer bestimmten Art und Weise anfühlt. Je tiefer ich in meinen Körper hineinspüre, umso mehr gelange ich in
das Gefühl eines Energiezustandes. Und mit dem Einlassen auf das Spüren dieses Energiezustandes komme ich auch in einem veränderten Zustand meines Bewußtseins. Das ist die Basis für spirituelle
Entwicklung. Fehlt dieses Einbeziehtn des Körpers, so sind die Erfahrungen meist sehr "abgehoben". Und leider beilbt die spirituelle Entwicklung dann sehr leicht stecken.


Tatzelwurm 12/09/2010 00:57



Liebe Mizi,


doch es könnte durchaus ein schamanischer Lehrsatz sein. Denn sehr viele Schamanen stellen gerne alles auf den Kopf und wirbeln dadurch die Weltbilder der Anwesenden einfach so mal schnell
durcheinander. Damit man dann beim sortieren wieder eher Neues aufnehmen und verarbeiten kann.


Ein schamanischer Lehrsatz war es deshalb für mich, da ich den schon als Kind von meinem Geistführer erhalten habe, als ich in den endlos langen Nächten ständig unterwegs war, um ihn zu
besuchen. Ich fürchte mit meiner darauf folgenden Einstellung habe ich gerade meine Eltern hübsch gefordert. Zumal meine Mutter ein Stier war, dem Gewohntes unglaublich wichtig ist. Rückblickend
tut sie mir manchmal direkt leid.


Die beiden Sätze von Tarab Tulku halte ich für wesentlich.


Liebe Grüße, Monica



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  • Folgende Dinge biete ich an: Geistheilung, schamanische Techniken, Seminare, sowie energetisches Arbeiten mit Menschen, Tieren, Elementarwesen und Orten.
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