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20. August 2010 5 20 /08 /August /2010 07:19

Heute fand jemand mit den Suchbegriffen "Schamanische Schutzzeichen" auf mein Weblog. Da diese Begriffe schon einmal zu finden waren, schreibe ich mal was drüber.

 

Sollte jemand Schutzzeichen indigener Völker suchen, dann muss er sich an andere Stellen wenden. Deren Schamanen betonen immer wieder wie wichtig regionale Helfer und Symbole sind, dennoch werden gerne ihre Traditionen übernommen. Dabei steckt hinter diesem Hinweis etwas ganz Wesentliches.

 

Arbeiten wir mit fremden Zeichen und Helfern aus der Geistigen Welt, dann arbeiten wir quasi so, als würden wir mit angezogener Handbremse fahren, also nie mit unserer vollen Kraft. Warum ist das so?

 

Kraftplätze in aller Welt haben ihre ureigenen Elementar- und Geistwesen. Das merkt man besonders, wenn man sich eine Märchensammlung aus aller Welt angelegt hat und in denen nach den schamanischen Traditionen forscht. Märchen, das kommt von Mär. Die Verkleinerung dahinter wird diesem Wissensschatz aller Völker nicht gerecht.

Wenn man nun diese Mär-chen und Sagen studiert, dann merkt man, dass die Quellen, Steine, Plätze landestypische Wesen anzieht. Und mit denen gilt es sich zu verbünden.

 

Wir haben in einem bestimmten Landstrich unsere Sozialisation und Kulturation durchlaufen und das ist kein Zufall. Sozialisation und Kulturation, die betreffen auch die symbolische Sprache. Und eine Ahnenkette, die beeindruckend weit zurückreicht und die sehr, sehr stark ist, wenn man sich mit ihr verbindet. Das geht aber nur vor Ort und nur mit der eigenen "Sprache", meiner Meinung nach mit der eigenen Herzenssprache.

Eine Ausnahme bilden Menschen, die Kulturen miteinander zu verbinden, die haben eine ganz andere Lebensaufgabe.

 

Wie verbindet man sich nun mit den ureigenen Symbolen? Wie findet man diese?

Ich kann Euch das nicht für den gesamten deutschsprachigen Raum darlegen. Denn jede / jeder von Euch muss sich auf die Suche machen nach den regionalen Symbolen, Helfern, Kraftplätzen. Aber ich kann Euch erzählen wie ich es mache.

 

Initiator war das Buch "Schamanismus und Märchen". Es hat mir geholfen die Mär-chen und Sagen ganz anders zu lesen. Ihr glaubt gar nicht wie viele versteckte Hinweise sie haben über schamanische Reisen, vor allem in die jenseitige Welt. Oder über unsere Geistwesen. Ja, es ist zeitintensiv sich damit auseinanderzusetzen. Aber mal ehrlich, wer glaubt schon im Ernst dran, dass Schamanen in einigen Wochenendseminaren geboren werden? Schamanismus setzt nun mal eine verdammt lange und intensive Schulung voraus. Und da unsere bayrischen (und andern) schamanischen Lehrer nur noch in diesen literarischen Schätzen und in der Geistigen Welt zu finden sind, bedeutet dies vor allem viel Einzelstudium und das Verbinden mit der Geistigen Welt, um auch dort an fast verloren gegangenes Wissen zu gelangen.

 

Weiter zu den Symbolen. Wie finde ich unsere schamanischen Schutzzeichen?

 

*herzhaft lach* Indem Ihr einfach die Augen aufmacht.

Sie sind da, sie umgeben Euch seit Geburt. Aber gerade deshalb seid Ihr blind für sie. Weil Ihr sie nicht mehr als etwas Besonderes schätzt, Euch nicht damit verbindet und somit nie deren Kraft spüren könnt.

 

Geht in Bauernhofmuseen. Schaut Euch die Ställe an, die Dekoration der Höfe. Die Ornamente sind nicht irgendwie zufällig ausgewählt. Beschäftigt Euch damit und Ihr werdet Entdeckungen machen. Unglaublich viele davon sind Schutzzeichen.

Was hängt in den Wohnzimmern der Altehrwürdigen? Sind das, so wie in Bayern, ausgestopfte Tiere? Meint ja nicht, das sei verstaubter Plunder. Werdet neugierig, beschäftigt Euch mal mit der Jagd und ihren Traditionen. Ihr müßt nicht gleich zum Jäger deswegen werden. *g* Aber so verbindet Ihr Euch wieder mit der regionalen Kraft und die braucht Ihr dringend für Eure Arbeit.

 

Adler.jpg

 

Wir in Bayern haben den sogenannten Chariwari (auch mal Charivari geschrieben). Auch etwas, das eine weite Verbindung in die Ahnenwelt hat.

Wenn Ihr Eure Wurzeln in Hessen, in Sachsen, in .... suchen wollt, schaut Euch mal die Trachten mit ganz andern Augen an, die Verzierungen und den Trachtenschmuck. Aber bitte den echten, nicht den grauslich imitierten Landhausstil. Und wälzt in den heimatlichen Bibliotheken Bücher über Traditionen. So findet Ihr sie, die Schutzzeichen. Zu schamanischen Schutzzeichen werden sie eh nur, wenn man sie feierlich initiiert und damit schamanisch arbeitet.

 

 

Mond-und-Krafttiere-016.jpg

 

 

Dabei bitte Dinge nicht übersehen, die eher den Hexen zugeordnet werden, z.B. der Umgang mit Hühnerkrallen.

 

 

Mond-und-Krafttiere-020.jpg

 

Mit der ganzen Kraft eines Gebietes kommt man in Verbindung, wenn man auch die regionalen Töne und Tänze mit andern Augen betrachtet und dabei immer energetisch nachspürt. Wahre Schätze liegen in den alten Liedern. Wertvolle Hilfsmittel sind die uralten Instrumente, so wie hier Trommel und Maultrommel von Bedeutung waren. Und natürlich der Jodler. Denn auch der steckt voller Symbole, da sich damit die Almhirten über weite Entfernungen unterhalten haben. Aber das ist jetzt ein Gebiet, in das habe ich mich noch nicht eingearbeitet. Erst will ich die Mär-chen und Sagen voll ausschöpfen.

 

Ich würde mich freuen, wenn Ihr Lust drauf bekommen habt, Eure ureigenen Symbole in der eigenen Region zu suchen und Euch damit zu verbinden. So kommt Ihr zu Eurer wahren Stärke.

 

Und vielleicht findet ja jemand raus, warum in Bayern so viele Hirschgeweihe an Häusern hängen und was das zu bedeuten hat.  ;-) 

 

 

Mond und Krafttiere 015

 

 

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Published by Tatzelwurm - in Schamanismus
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  • Folgende Dinge biete ich an: Geistheilung, schamanische Techniken, Seminare, sowie energetisches Arbeiten mit Menschen, Tieren, Elementarwesen und Orten.
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