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16. November 2010 2 16 /11 /November /2010 11:24

Als ich 2000 definitiv die Nase von München voll hatte ging ich in meiner zweiten Heimat auf die Suche nach einer Behausung.

Früher bin ich an den Wochenenden und in den Ferien in Hochkreuth über Bayrischzell aufgewachsen. In der für mich wichtigeren Zeit, da ich ansonsten eh nur in der Schule oder über den Hausaufgaben saß und wenig mitbekam von der Welt.

 

Mich zog es deshalb wieder in das Gebiet zurück, in dem ich meinen bayrischen Dialekt nicht mehr verstecken musste. Eine Wohnung suchte ich bewusst nur im Raum Schliersee und im Leitzachtal. An den Tegernsee (von Lästerweibern auch Lago di Bonzo genannt) zog es mich in keinster Weise. Mein Bild damals: Tolle Landschaft, aber elendiger Verkehrsstau am Wochenende um den See herum und viel zu viele Snobs, nein danke.

 

Ich wußte sehr genau, was ich suchte, gab die Bestellung an meine verstorbenen Eltern weiter und bat sie drum mitzusuchen. Hier wohnt es sich traumhaft, Wohnungen und Häuser sind Mangelware, ich war also nach mehreren Gesprächen auf eine monatelange Suche eingestellt. Pustekuchen. Meine Eltern sind einfach perfekt, sie haben über Zu-fälle dafür gesorgt, dass es gleich die erste Wohnung war, die dann meine wurde. Es war der Blick auf genau diesen Berg, den ich in dieser Zeit dringend brauchte und der Heilung bewirkte.

Für mich war klar, hier aus dieser Gegend werde ich nie wieder wegziehen, die Brecherspitz, das war für mich von da an meine Heimat.

 

Vor ein paar Wochen hatten meine Freundin Mizi und ich die Ehre während der gemeinsamen Arbeit den Tegernsee-Geist kennenzulernen. Wow, ein tief bewegendes Erlebnis. Eine unglaubliche Kraft, eine immens große Herzenswärme und Güte und gleichzeitig ein starker Wille und eine beeindruckende Stärke. Er kann behüten, er kann aber auch Dinge verhindern, die ihm zuwider sind und auch zerstörerische Kräfte walten lassen.

Ihm ist Tradition unglaublich wichtig, sowie Bodenständigkeit. Und wenn man mit ihm in Kontakt treten will, dann hat man beides auch zu beweisen. Und andererseits darf man mit ihm auch lachen und sogar frotzeln.

 

Mizi und ich haben ihn in unser Leben eingeladen. Wenn wir ihn spüren, dann wird ein Stuhl für ihn zurecht geschoben und er kriegt seinen Wacholderschnaps oder eine Tasse Kaffee.  Und auch im Auto bemühen wir uns, dass im ganzen Chaos möglichst ein Sitz frei bleibt.

 

Seit einiger Zeit spüren wir, dass er möchte, dass wir seine Gegend genauer kennenlernen und uns mit ihr anfreunden. Und wirklich, es gelingt.

Der Tegernsee ist mittlerweile für mich kein Snob-Viertel mehr. Unser väterlicher Freund zeigt uns viele Orte, die richtig wohltuend sind. Es gibt hier herrliche Aussichtspunkte genauso wie alte Höfe und wohltuende Flecken. Unglaublich, was das für intensive Fahrten werden, wenn man sich von einem so starken Naturgeist führen lässt. Man kann genau spüren wo sein Gebiet anfängt und wo es aufhört.

Wichtig ist nur, dass man nichts plant, sondern sich treiben und führen läßt.

 

Den Tegernsee-Geist nehme ich auf eine ganz bestimmte Art und Weise war. Einen Teil der Energie findet man im Gebiet um den See herum, die ist weicher, verführerischer. Uriger ist das Gebiet nach Kreuth hinter, Richtung Achensee. Auch diese Energie macht ihn aus.

Aber irgendwas fehlte die ganze Zeit noch. Das mächtige, mystische Element.

 

Gestern hat er uns zu dem Gebiet hingeführt. Wir fuhren die Valepper Mautstraße hoch. Eine beeindruckende Landschaft. Mit sehr vielen Kraftplätzen, mächtigen Felsblöcken, wunderschönen Bergwäldern und einem - das habe ich zum ersten mal in meinem Leben gesehen - Elfenwald. Wir waren beide überwältigt.

 

Und jetzt sind all die Energien zusammen, die ich beim Tegernsee-Geist wahrnehmen konnte. Das Leichte, die Macht-volle, das Traditionelle und nun die tief beeindruckende Energie des Berggeistes - ähnlich dem Rübezahl aus dem Erzgebirge.  Und genau das macht ihn aus, alles zusammen. Er beschützt, er zerstört, er tobt und grantelt, er lacht und liebt die Geselligkeit.

Nur leider sehen ihn noch viel zu wenige.

 

Ich weiß nicht was er noch vor hat mit uns, ich spüre nur, dass er immer stärker zu sich rüber zieht.

 

Die Regionalgeister - Wolf Dieter Storl sagt, dass einige sogar regelrechte Naturgötter sind - brauchen Eure Aufmerksamkeit. Und sie können Eure Arbeit unglaublich stärken, vorausgesetzt Ihr achtet das Traditionelle.

 

Vielleicht habt Ihr ja mal Lust Eure Ortsgeister zu be-suchen?

Es bereichert enorm das Leben.  

 

 

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Published by Tatzelwurm - in Schamanismus
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  • Folgende Dinge biete ich an: Geistheilung, schamanische Techniken, Seminare, sowie energetisches Arbeiten mit Menschen, Tieren, Elementarwesen und Orten.
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