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30. November 2010 2 30 /11 /November /2010 12:50

Heute wurde danach gefragt, was ein Kraftgegenstand sei.

Das kann vieles sein.

 

Je nach Kultur und Arbeitsweise würden das Schamanen sicher ganz unterschiedlich beantworten.

Und für jeden gibt es ganz eigene Bedingungen, die einen Gegenstand zu einem Kraftgegenstand machen. Lest doch nur mal nach wie Schamanentrommeln hergestellt werden und was nach dem Tod des Schamanen mit ihnen passiert. Da gibt es keine einheitliche Tradition für alle Schamanen dieser Welt.

 

Für die einen ist eine Zeremonie zur Einweihung wichtig, bei den andern gibt es ein einfaches Ritual vor dem Erstgebrauch.

 

Für den einen ist eine Verzierung nach genau festgelegten Abläufen und Symbolen wichtig, der nächste liebt einzig bunte Bänder drum herum.

 

Für den einen ist eine durch die jeweilige Kultur festgelegte Amtshandlung wichtig, der zweite arbeitet damit frei nach Anleitung durch seine Geistführer.

 

Für den einen ist es ein Statussymbol, das wichtig ist, damit er in der Rolle des Schamanen auch erkannt und anerkannt wird, für den nächsten ist es nur ein Hilfsmittel.

 

Wie damit umgegangen wird, das erklärt oftmals die Landschaft und die Geschichte eines Volkes.

 

Grundprinzip bei allen Kraftgegenständen jedoch ist quer durch die Kulturen das Mana. Sprich, ein Kraftgegenstand wird nur durch die Festlegung, dass er einer ist, zum Kraftgegenstand. Und durch die Aufladung.

Spürt mal rein in die Gegenstände, dann merkt ihr den Unterschied.

Ein simples Fell, gespannt in einem Rahmen, so wie es Angaangaq auf seinen Reisen benutzt, kann mächtiger wirken als so manche Trommel eines uralten Schamanen, die toll bemalt ist. Warum? Weil sie seit Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten nicht mehr aufgeladen worden ist. Und dann ist es nur noch ein Schmuckstück. Aber sobald jemand ihr wieder den Zweck einer Schamanentrommel geben würde, sie energetisch auflädt, ist sie wieder ein Kraftgegenstand.

 

Mond-und-Krafttiere-020-Kopie-1.jpg

 

Wir im deutschsprachigen Raum sind sehr frei von solchen kulturellen Vorgaben. Unsere schamanischen Anleitungen stecken in den Märchen. Und wenn ich mir die so betrachte, dann tauchen Gegenstände auf, die haben ihre Wirkung durch geheimnisvolle Geistwesen und dann wird damit gehandelt und die Wirklichkeit verändert. Es sind nur kleine Vorgaben, die der Protagonist zu erfüllen hat und all diese Anleitungen wirken in sich logisch.

Das macht frei im eigenen schamanischen Handeln und genau diese Freiheit nutze ich, wenn es um die Arbeit mit Hilfsmitteln geht.

 

Ich weiß wie man einen Gegenstand zum Kraftgegenstand macht, weiß auch drum, dass selbst eine Kette mit hilfreichen Mineralien und Edelsteinen erst aufgeladen gehört, bevor sie eine bestimmte Funktion erfüllt. Und genau das mache ich.

 

Jemanden von unguten Energien oder Wesenheiten zu befreien, dazu brauche ich normalerweise kein Hilfsmittel, das mache ich u.U. auch so, dass niemand was mitbekommen würde. Außer vielleicht einen etwas glasigen Blick. *gg*

Aber ist es wichtig, weil ich spüre, dass ich einen Klienten vor mir habe, dem es leichter fällt innerlich von dem Wesen loszulassen, wenn er meine Handlungen sehen kann, dann nehme ich meinen Wischel aus Birkenästen, der mit blauen Wollfäden zusammengebunden ist.

 

Manchmal bekomme ich von der Geistigen Welt Anleitungen, dass ich für dies oder jenes einen Gegenstand brauche, um präziser arbeiten zu können als nur mit den Händen, dann schau ich mich in der Gegend um, suche mir was Passendes, reinige es energetisch und lade es entsprechend auf.

Bei der Frage, was ein Kraftgegenstand ist, waren sicher beeindruckende Dinge im Hinterkopf. Ja klar, die gibt es, die habe ich auch (Charivaris, Pferdetrommel,...), aber ich bin unabhängig davon. Bei mir wurden sogar gereinigte Eis-Holzstäbchen zum Kraftgegenstand, mit denen ich etwas aus der Aura herausgelöst habe.

 

*lach* Wer zu einem Schamanen wegen des tollen Kostüms geht, der muss sich einen beeindruckenderen Schamanen suchen.

Ich liebe meine Jeans und Wollwesten, kann dafür aber auch mal schnell im Auto oder Supermarkt einen hängengebliebenen Verstorbenen in die Anderswelt führen. *gg*

 

Was ich damit sagen will: Macht Euch nicht abhängig von Ritualen und Gegenständen.

Solche Dinge sind wichtig in den indigenen Kulturen, da die uralten Zeremonien eine Wirkung auf diejenigen haben, die in diese Kultur hineingewachsen sind. Und warum diese heilsame Tradition nicht mitnutzen?

 

Wir hier müssen und dürfen anders arbeiten. Und wir dürfen Hilfsmittel verwenden, bei denen würde ein traditioneller Schamane wohl eher skeptisch schauen. Aber dann müßt Ihr in der Lage sein wirklich jeden passenden Gegenstand schnell und kraftvoll aufzuladen.

Dazu ist es sinnvoll, z.B. schon mal spürenderweise erfaßt zu haben, dass es Mineralien gibt, die sich leichter aufladen lassen als andere und die die draufgeladene Funktion länger behalten als andere. Beispiel Lapislazuli: Je dunkler, desto besser speichert er. Je mehr Steinanteil enthalten ist, desto schwächer ist seine Wirkung. Probiert es mal aus.

 

Ach ja, und dann gibt es auch den Fall, dass ein Gegenstand schon ein Kraftgegenstand ist, bevor Ihr ihn zu einem macht. Und zwar, weil Ihr ihn von einem starken Wesen geschenkt bekommen habt. Bei mir war das ein Holzstab, den ich sicher irgendwann besonders schmücken werde, denn es ist ein ganz besonderes Geschenk.

 

Und jetzt interessiert mich natürlich welche Kraftgegenstände Ihr so benutzt. Nur zeremoniell eingeweihte oder auch ungewöhnliche, spontan eingesetzte? Welches waren Eure ungewöhnlichsten?

 

 

 

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Published by Tatzelwurm - in Schamanismus
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