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24. Oktober 2010 7 24 /10 /Oktober /2010 08:45

*lach* Was für eine nette Suchanfrage.

 

Ähm ... ich glaub dran. *Hand heb*

 

Allerdings gab es mal Zeiten, da haben die Beschreibungen von Reisen samt ihren ganzen Ge- und Verboten, die so im Internet und in Büchern kursieren, dafür gesorgt, dass ich nie und nimmer etwas derartiges vorgehabt hätte.

Himmel nein, da musst Du Dir erst ein Loch suchen oder was ganz anderes, durchschlüpfen, brauchst ewig, bis Du in einer andern Welt bist. Musst dann vielleicht auch noch unzählige Reisen drauf warten, bis sich Dir endlich Dein ganz persönliches Krafttier zeigt, das Dich von nun an begleiten wird. Nach einigen Beschreibungen hockst Du Dich dann auch noch auf das arme Tier drauf und das bringt Dich dann zu dem Ort Deiner Wahl. Überhaupt, ohne Tiere scheint es in keiner einzigen Reise zu gehen. Und solche Reisen dauern und dauern und .... Du kannst damit ziemlich beschäftigt sein, wenn Du das regelmäßig machst.

 

Will man in die Oberwelt, muss man wo ganz anders hingehen. Und dann die ganzen Warnungen, zu Hilfe!! Als Laie sollst Du eh nie allein reisen, sondern immer nur mit einem erfahrenen Schamanen, denn Du könntest Dich rettungslos verlaufen. Außerdem gibt es ja die fürchterlichsten Dämonen, die Deinen Verstand rauben können. Jeder hatte andere umständliche Rituale, die ihn davor bewahrten in den Schlund des Wahnsinns gerissen zu werden.

 

Herrje, auf so was Kompliziertes und lang andauerndes hatte ich doch überhaupt keine Lust, nee nee.

Geistheilung ist da schon viel einfacher, gemütlicher und vor allem schneller wirksam.

 

Nach der Geistheilung kam ich - per Zufall, wie fast immer in meinem Leben - zur Quantenheilung, lernte das Aufstellen dazu kennen und hatte richtig Spaß an der Methode. Vor allem die Ursachenforschung war voll meins, wenn es um das Herausfinden von den Anfängen mancher heutiger Blockaden geht. Einmal schnell in die Situation gegangen und es sich genau angeschaut. Ganze Filme sah ich, durch die unterschiedlichsten Landschaften und Ortschaften ging ich, es war sehr schnell die selbstverständlichste Sache der Welt. Und da ich immer mit Kolleginnen arbeitete, die ebenfalls Infos bekamen - allerdings oft auf ganz anderem Wege - merkte ich schnell, dass diese Bilder keine Einbildung waren. Dass Handlungen in diesen Welten konkret im Hier und Jetzt Dinge lösten und veränderten, das war sehr bald die nächste Erfahrung.

 

Irgendwann kamen wir bei einem Punkt bei mir nicht weiter, ich ging zu einer Schamanin in meiner Region, die eine langjährige Ausbildung vorweisen konnte. Meine Freundinnen und ich machten dort unsere erste richtige schamanische Reise.

Es dauerte so lange wie in den vielen Beschreibungen, die ich zuvor gelesen hatte. Da ich ja absolute Anfängerin war, sollte ich mich auch nur hinlegen, brauchte nicht mitzureisen, sondern sollte es nur auf mich wirken lassen. Die Bilder, die mir kamen, waren merkwürdig. Immer, wenn die andern einen Weg irgendwohin gingen, sah ich sie ankommen. Manchmal war eine meiner Freundinnen schon neben mir, als die andern kamen.

Bis dann auf einmal länger gar kein Satz mehr von der Schamanin kam und dann ein erstaunter Ausruf, wieso ich denn schon da sei. Sie würde mich genau spüren. Ähm ... ich sah das halt einfach, keine Ahnung, wo ich denn nun konkret sei. *lach* Es war sehr verwirrend. Als ich daraufhin genau aufpaßte, wie ich denn das eigentlich machte, merkte ich erst, dass ich mich nicht an irgendwelchen Flüssen oder Strecken orientierte, sondern einfach automatisch innerhalb kürzester Zeit genau an der Stelle war, an die wir hinsollten. Den üblichen Weg der anderen empfand ich als Umweg, also war es genauso wie in der alltäglichen Wirklichkeit, wenn ich wartete, dann schaute ich mich halt um und machte in der Zeit was anderes, bis alle da waren.

 

Das Ergebnis der Sitzung war ein anderes als erwartet. Nachdem wir etliches ausprobiert hatten, war klar, dass schamanische Reisen für mich nichts Besonderes waren. Ich konnte auf diesen Reisen Dinge selbst verändern, brauchte dazu niemanden andern. Aber es war mal gut, dass die erfahrene Schamanin das zeitgleich sah und miterlebte. So wurde für mich endlich klar, dass es schamanische Reisen waren, mit denen ich meine Freundin begleitete, keine Aufstellungen.

 

Ich musste das erst einmal verdauen, auch das Ergebnis der Reise. Es kam nämlich heraus, dass ich in mehreren Leben schon schamanisch gearbeitet hatte. Nur hatte ich beim letzten mal so ein ungutes Erlebnis mit einem andern mächtigen Schamanen, dass mein Bedarf drauf gedeckt war.

Okay, ich hab mich damit versöhnt. Und solche schnellen Schamanenreisen machen auch wirklich Spaß.

 

Ich erkannte auch, dass ich als Kind über Jahre schon intensiv gereist war. In all den Nächten, in denen ich durch Schlafstörungen wach im dunkeln gelegen hatte. Mir war es stinklangweilig und ich hatte Nacht für Nacht einen Indianer besucht und mich mit dem hervorragend unterhalten. Er hat mir oft geholfen meine etwas schwierigen Eltern zu verstehen, hat mir Tipps und Tricks verraten. Ich dachte, das seien normale Tagträume. Doch eines Tages sagte dieser treue Begleiter etwas, bei dem mir klar wurde, dass das nicht aus mir selbst hatte kommen können, da ich das zuvor nicht gewusst hatte. Und dass das eigentlich schon oft so gewesen ist. Der Begleiter wurde mir schlagartig unheimlich. Ich habe aus Angst davor vielleicht verrückt zu werden, nie wieder so eine Reise unternommen. Und über Jahre sämtliche Tagtraumtendenzen sofort unterbunden.

 

Tja, bis zu dem Moment, wo Fragen während der Quantenheilungssitzung einfach diese Reisen wieder in Gang setzten. Ohne dass mir das bewusst war. Zum Glück nicht bewusst war, ich hätte es sonst vielleicht aus der alten Angst heraus, gleich wieder unterbunden.

 

Heute gehört es zu meinem Leben. Ich reise fast täglich, es macht enorm Spaß und es ist alles andere als umständlich. Von andern praktizierenden Schamanen weiß ich inzwischen, dass es sehr wohl auch anders geht, ohne die ganzen langen Wege. Aber nur, wenn man schon so viel Erfahrung hat, dass man die ganzen Abkürzungen kennt.

 

Klar, Dämonen und dunklen Wesen begegne auch ich, aber ich wußte auch immer sofort, was man mit ihnen macht. Sie jucken mich nicht wirklich.

 

Im Netz liest man hauptsächlich nur von den spektakulären Reisen mit großartigen Landschaften, vielen Tieren und der ganzen Action. Von den andern schnellen, einfachen Reisen hört man kaum was. Vielleicht weil sie nichts hermachen, ich weiß es nicht. Aber das verzerrt natürlich das Bild.

 

Wie viele potentielle Schamanen mag es gehen, die so wie ich, auf schamanische Reisen keine Lust haben, da es ihnen arg umständlich erscheint? Ich hätte es nicht einmal ausprobiert, wenn ich nicht per Zufall drauf gestoßen wäre.

Probiert es aus, vielleicht ist der übliche Weg für Euch wirklich gar nicht nötig, da Ihr den schon oft genug hinter Euch habt.

 

Und lasst Euch nicht davon irritieren, dass das immer mit Trommeln gemacht wird. Auch die braucht es u.U. nicht immer. Ich benutze meine nur, wenn so viel Krach um mich rum ist, dass mir der Rhythmus hilft, mich zu konzentrieren.

Mit Trommeln bin ich nur ein paar mal gereist, bis ich es raus hatte, den Rhythmus in mir selbst zu erzeugen und nun reichen zwei Takte unhörbar irgendwo drauf gekloppft und ich bin unterwegs. Einfach ausprobieren, aber nicht immer nur das, was in den Ausbildungen angeboten wird.

 

Also, wer glaubt an schamanische Reisen? Ich natürlich. Aber die sind nicht immer so wie von fast allen beschrieben.

 

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Published by Tatzelwurm - in Schamanismus
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Kommentare

elcor-larax 10/29/2010 21:35


huhu tatzelwurm,

persönlich empfinde ich die frage als sehr kompliziert. ich denke es kommt auf die "absicht" an die man vorher formuliert. meine wenigkeit reist zum beispiel sehr wenig. irgendwie erscheint es mir
mittleeweile eh wie eine art touristen-beschäftigung zu sein bei vielen. ich meine damit nicht die phasen in denen man viele reisen machen muss um aufzuräumen. aaaaah... ich glaube da bin ich
momentan echt negativ eingestellt!

ich hab zu dem noch das problem zu vielen trommeldingern überhaupt nicht reisen zu können, bzw. ich lande sonst wo ... zu dem kann es passieren (heute nicht mehr so schnell) ich leg mich hin, will
schamanisch reisen und schwupp bin ich astral unterwegs...oder ich will nur meditieren und schwupp ...ganz merkwürdig ebene ... lach!

liebe grüße,
alma


Tatzelwurm 10/30/2010 00:19



*prust* Den schamanischen Tourismus werde ich nie mehr loskriegen. *lachend untern Tisch rutsch*


Vor Monaten war ich mal auf der Suche nach einer guten Trommel-CD fürs reisen, mit fast allen Angeboten konnte ich persönlich nichts anfangen. Viele schienen mir eher dazu gemacht den gestressten
Westler zu beruhigen und einzuschläfern. Unter meinen Percussion-CDs fand ich mehr, das zum wirklichen reisen (nicht zum tagträumen *gleich dazusag* einlud.) Die Stücke sind allerdings viel
zu kurz. Irgendwann landen die ganzen Werke zum "schamanisch Reisen" bei Tauschticket.


*kicher* Vielleicht wäre ein "Schamanisches Reise-Büro" eine lukrative Marktlücke?


Liebe Grüße, Monica



Sabiene 10/24/2010 14:47


Äh ... ja. Es ist aber nicht gut gepflegt, viele Fotos sollte ich endlich mal rausschmeißen.


Tatzelwurm 10/24/2010 16:30



*schmunzel* Sich selbst gegenüber ist man immer am kritischten, nicht wahr?  ;-)


Kenn ich irgendwoher. *zugeb*


 



Sabiene 10/24/2010 13:16


Ich auch! *handheb*
Es ist eigentlich nichts anderes, als eine geführte Meditation oder ein intensiver Tagtraum.
Der Unterschied zu Tagtraum ist meines Erachtens der, dass man nicht aus ihm lernen will. Es ist gesellschaftlich verpönt, in den Tag zu träumen.
Inzwischen bin ich davon überzeugt, dass es einem auch ein Tagtraum, mit dem man z.B. eine leidenschaftliche Affäre mit z.B. Robert Redford hat, etwas sagen wird und kann.
Habe ich eigentlich mal erzählt, dass ich ein Traumalbum habe? www.traumalbum.de
Das war meine 1. Internetseite und ein Versuch, sich mit dem Thema zu beschäftigen.
LG
Sabiene


Tatzelwurm 10/24/2010 13:34



Wow, sind das viele tolle Bilder auf der Seite. Alle von Dir?


Fragende Grüße, Monica



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