Overblog Folge diesem Blog
Edit post Administration Create my blog
24. August 2010 2 24 /08 /August /2010 08:28

Gestern fand jemand mit diesen Suchbegriffen zu meinem Weblog, aber es steht darüber eigentlich noch gar nichts dazu drin. Das Thema ist jedoch spannend, drum erzähle ich ein wenig davon.

 

Wesen fühlen sich hier in der Regel sehr wohl ... nachdem wir uns zusammengerauft hatten. *g*

Im Jahr 2000 war ich hierher gezogen. Das war die Zeit, in der ich begann Wesen allmählich wahrzunehmen, zumindest diejenigen, die sich deutlich genug verständlich machen konnten.

 

Lange hatte ich mich mit dem Wohnen, mit meinen Bedürfnissen auseinandergesetzt und dann meine Eltern im Jenseits gebeten mir diese Wohnung zu suchen, da es zu der Zeit ziemlich schwierig gewesen ist, was Passendes zu finden. Alle hatten mir erzählt, dass man Wochen mit vielen Besichtigungen über sich ergehen lassen müsse, bis man was Geeignetes finden würde. Ha, bei mir war es durch die Vorarbeit tatsächlich nur eine einzige Wohnung, die ich mir ansah, dann war die Sache klar. Sie haben echt toll gearbeitet und mir auch noch mit "Zufällen" geholfen sie zu finden.

Dass Verstorbene nur wie durch einen Vorhang von uns getrennt leben und alles mitbekommen, das wußte ich bis dahin noch gar nicht. Seit ich das durch Paul Meek weiß, bekommen auch sie regelmäßig ihren Kaffee gespendet oder etwas anderes, das sie im Diesseits geschätzt haben. Verstorbene sind also schon mal die ersten Wesen, mit denen man in Wohnungen Kontakt hat und die Tradition der Chinesen und anderer spüriger Völker einen Ahnenaltar einzurichten, die ist schon mal ein guter Anfang damit umzugehen. Denn sie freuen sich über Kerzen, Rauch und auch mal über ein Schnäpschen. Den kriegen hier bei mir eh nur Geister und Gäste. *gg*

 

Das Haus meiner Eltern wurde damals abgerissen und ich habe deswegen - naiv wie ich damals war - die Haus- und Gartengeister eingeladen mit mir an den Schliersee zu kommen. Dass man bei sowas vielleicht mal erst den schon anwesenden Hausgeist fragen könnte, auf die Idee kam ich gar nicht.

Aber keine Sorge, Hausgeister, die stinkig sind, die können sich ganz gut ausdrücken.

Vom ersten Tag an hatte ich in der Wohnung kleine bis große Wasserschäden. Und es war klar, irgendwas stimmt auf energetischer Ebene nicht.

Himmel, was ich alles unternommen hatte. Aus der Zeit stammt hauptsächlich mein jetztiges Feng Shui Wissen. Will man die nächste Riesenpfütze vermeiden, *lach* dann lernt man sehr effektiv und konzentriert.

Okay, irgendwann waren die Möglichkeiten nach Feng Shui ausgeschöpft, da kam ich dann endlich auf die Idee mit dem Hausgeist bewusst Kontakt aufzunehmen. Boah, war der sauer. Ja doch, ich konnte ihn auch gut verstehen.

Wir haben uns dann auch irgendwann geeinigt und ich habe dadurch einen starken Unterstützer gewonnen. Und ich achte auch tunlichst drauf, dass sein Opfergefäß mit dem Schnaps ja immer gefüllt ist.

 

Über eine lange, lange Zeit wohnte ich zudem mit einer hängengebliebenen Seele zusammen. Es war eine Frau aus der Nachbarwohnung, die vor meinem Einzug verstorben war. Aber damals hatte ich davon Null Ahnung. Sie war sehr stark und geschickt und schaffte es mir mit eindeutigen Signalen zu zeigen, dass der Opferschnaps dabei war, gleich auszugehen. Oder dass es Zeit war ihre Palme wieder zu wässern, die ich von den Nachfolgemietern übernommen hatte, als die ins Ausland zogen. Sie hat mich Jahre begleitet und mit richtig lustigen Tricks auf sich aufmerksam gemacht.

Als ich in einem Chat über die Erlebnisse erzählte, machte mich jemand drauf aufmerksam, wer sie sei und dass sie Hilfe bräuchte beim ins Licht gehen. Netterweise bekam ich das auch gleich gezeigt, wie man das macht.

Unglaublich wie sich die Wohnung von einem Tag auf den andern verändert hat, nachdem sie gegangen war. Ich habe lange gebraucht, bis ich mich dran gewöhnt hatte. Und erst da wurde mir bewusst wie viel ich von ihr zuvor wahrgenommen hatte, ohne es mir bewusst zu machen. Ihr Lachen war auf einmal weg, ihre lustigen Streiche, dieses wohltuende empfangen werden. Dass der Wechsel keine Einbildung gewesen ist, das merkte ich daran, dass auch andern der Unterschied aufgefallen ist, ohne von den Hintergründen zu wissen.

Das Schöne ist, ich kann heute mit ihr bewusst Kontakt aufnehmen und sie besucht mich auch hin und wieder. Und jedesmal ist es wie früher. Ich mag sie gerne, obwohl wir uns real nie kennengelernt hatten.  

 

Welche Elementarwesen sind noch in der Wohnung?

Diejenigen, die die Pflanzen betreuen. Und seitdem ich sie wahrnehme, mich mit ihnen auch mal unterhalte, seitdem gehen bei mir Pflanzen nicht mehr so schnell ein. Allein schon dadurch, weil die sie betreuenden Wesen mich drauf aufmerksam machen, dass irgendeine Pflanze wieder wüstenähnliche Bedingungen hat. Und ich muss gestehen, ich brauche ihre Hinweise. Denn ich liebe Pflanzen, aber habe absolut kein Händchen für die Pflege.

 

Noch keinen ausgeprägten Sensor habe ich für Wesen aus Parallelwelten. Die erkennt jedoch mein Kater und wenn ich wahrnehme, dass er wen sieht und mit den Augen verfolgt, dann konzentriere ich mich so, dass ich inzwischen auch teilweise den Umriß von dem Gehenden oder Stehenden wahrnehme. Das allerdings muss noch weiter geschult werden.

 

Er ist es auch, der mir zeigt, wenn jemand im Garten oder der näheren Nachbarschaft steht und Hilfe braucht. Hab ich denjenigen (auch über die Ferne) gefunden und ein Gespräch beginnt, findet Merlin, seine Aufgabe sei hiermit beendet und düst gleich wieder zu seinem Rundgang ab. Es hat eine Weile gedauert, bis ich sein Maunzen unterscheiden konnte. Wollte er Futter oder wollte er mir wen zeigen.

*lach* Es wurden viele Döschen völlig umsonst geöffnet, bis ich lernte mehr zuzuhören.

 

Wird in der Nähe wieder ein Baum gefällt oder - so wie jetzt - ein Grundstück umgebaggert und neu bebaut, dann kriegen wir in der Regel diverse Tagesgäste. Auf meinem Balkon dürfen sie sich dann von dem Schreck und den Strapazen erholen, bekommen ein Schnäpschen und können so lange bleiben, wie sie wollen ... vorausgesetzt mein Hausgeist ist damit einverstanden. Den gilt es seit damals immer zu fragen.

Falls jemand das nachmachen und draussen auch mal Schnaps spendieren will, denkt dran, für Katzen ist Alkohol giftig. Also das Gefäß so aufstellen oder aufhängen, dass keine dran kann.

 

Seit gestern macht Kasper, ein kleiner Zwerg, aus dem Inntal hier Urlaub, aber das ist eine andere Geschichte ...

 

Und wen habt Ihr so in Eurer Wohnung, Eurem Haus, Balkon oder Garten?

Diesen Post teilen

Repost 0

Kommentare

Sabiene 08/27/2010 16:24


Naja, so schlimm sind meine Männer nicht. Ich dachte nur, dass dem Hausgeist ziemlicher Alkoholkonsum in die Schuhe geschoben werden würde.
Sabiene


Tatzelwurm 08/28/2010 12:01



Hallo Sabiene,


die haben aber auch einen guten Zug. Nicht nur, wenn es warm in der Bude ist, so dass man es auf eine schnellere Verdunstung schieben könnte.


Mich haben eine Weile lang Callcenter genervt mit Weinangeboten. Seit ich ihnen erzähle, dass hier nur die Geister Schnaps trinken und ich höchstens 2 - 3 mal im Jahr ein halbes Glas Roten
trinke, seitdem haben sich die Anrufe deutlich reduziert. *grins* Die hängen endlich schnell genug wieder ein, ohne dass ich ständig "nein danke" sagen muss und das Gestotter klingt nicht
wirklich professionell geschult. *kicher* Auf so was werden sie in ihren Schulungen wohl nicht drauf vorbereitet. 


 



Mizi B. 08/27/2010 11:42


Inzwischen fängt es an, schon ganz selbstverständlich zu werden, dass Kaspar, wenn er mal wieder dabei ist - so wie gestern beim Kaffeetrinken - ein Stückchen Kuchen und Sahne bekommt. Und wenn es
zu auffällig wird, dann eß ich sein Stückchen am Schluß auf.
Das war im übrigen interessant. Geister nehmen sich ja die Essenz von Nahrungsmitteln. Das kleine STückchen von Kaspar hatte irgendwie anders geschmeckt. Vielleicht könnte ich sagen, der Geschmack
war weniger intensiv, so als ob der Kern des Geschmacks gefehlt hätte. Das läßt sich schwer ausdrücken, aber so kommt es in etwa hin.


Tatzelwurm 08/28/2010 12:03



Witzig fand ich auch die Frage "Wieso eigentlich habe ich jetzt so einen starken Drang ein Bier zu bestellen?"



Stachelturm 08/26/2010 13:00


*kicher*

kann ich euch einladen, meine geisterchen und göttinen zu fütter.

die würden sich bestimmt freuen, den ich mach nicht so viel tralla drum. es wird gegeseen was auf den "tisch " kommt

Stachelturm in höchster komunikation mit ihren mitbewohner *unterntischwegroll*


Tatzelwurm 08/26/2010 13:02



*lach*


Nee, nee, Stachelturm, jeder muss seine Geister schon selber füttern. Nix da, ich bin nicht auch noch für Deine zuständig.


 



Sabiene 08/26/2010 10:31


Ich stelle mir gerade vor, wie das bei meinen Männern ankommt, wenn ich beim Tischdecken zu den Spaghetti oder der Schweinshaxe ein Gläschen Gin für den Hausgeist hinstelle...
Wie finde ich heraus, ob ich einen Hausgeist habe und wie er so ist?
Sabiene


Tatzelwurm 08/26/2010 13:01



Hallo Sabiene,


*schmunzel* Deine Jungs sind ein wenig konservativer eingestellt als Du und tun sich mit Ungewöhnlichem schwer?


Ich glaub, es hängt davon ab wie selbstverständlich man selbst so was lebt und wie unabhängig man sich von der Meinung anderer macht. Bestes Beispiel ist das Raabenweib.


http://raabenweib.over-blog.de/   Bei ihr kommt die Familie inzwischen ja auch ganz gut mit Geistwesen und anderem klar.


Am Anfang hatte ich hier mit meinem Weblog noch arge Schwierigkeiten. Vieles lebte ich außerhalb vom Netz wie selbstverständlich, aber ich hätte nie drüber geschrieben, da ich wußte wer von
meinem "normalen" Umfeld alles meine Seite kennt. Von einem Fall weiß ich sogar, da trafen sich zwei und diskutierten drüber, ob ich nicht einen Hau weg hätte. *lach* Inzwischen habe ich soweit
an mir gearbeitet, dass es mir (fast) egal ist. Sollen sie halt reden und sich besser fühlen.


Nur wenn ich nicht anfange von dem zu erzählen, was für mich längst Alltag ist, wenn man den Kontakt mit der Nichtalltäglichen Wirklichkeit lernt und pflegt, dann erfahren die Menschen nie davon,
die diese Fähigkeiten grad brauchen.


Okay, alles erzähl ich noch nicht. *gg* Außer in den Seminaren, denn schließlich brauchen wir zunehmend Menschen, die mit Energien umgehen können und die lernen wollen auch ungute Wesen dahin zu
bringen, wo sie keinen Schaden anrichten.


Einen Hausgeist hat jedes Haus, also musst Du einen haben. Wie er so ist, das spürst Du, wenn Du aktiv mit ihm Kontakt aufnimmst, Dich um ihn bemühst. Richte ihm einen kleinen Hausaltar ein,
indem regelmäßig kleine Opfergaben stehen. Rede mit ihm und trainier das telepathische Empfangen und spüren. Irgendwann spürst Du den Unterschied, wenn er Dein Bemühen merkt und sich an dem Ort
konzentriert, an dem Du ihm ein Schnäpschen opferst. Irgendwas ändert sich da. Spür mal nach, ist es Wärme oder ein Gefühl, wie wenn jemand neben einem steht? Es braucht Zeit, bis man ins spüren
kommt. Und auch eine Schulung der Sinne, auch der Hellsinne. Dann wirst Du über die Monate und Jahre immer mehr mitkriegen.


 



Mizi B. 08/26/2010 07:40


Ach ja, das habe ich noch vergessen. In München wohnt ein Zwerg namens Fridolin bei mir. Wir haben ihn gefrat, wieviele Wesen denn so in meinem Garten seien. Und er meinte, so an die 65 - 75. Ich
muß dazu sagen, der Garten ist nicht gerade besonders groß. Und auch da gibt es inzwischen regelmäßig ein Tellerchen mit den unterschiedlichsten Süßigkeiten angefangen von einem Nimm2-Bonbon über
Müsli, Schokolade, Balisto und Trockenobst bis hin zum Tässchen Kaffee und einem winzigen Becher Milch. Dass Schnaps nicht fehlen darf, ist ohnehin klar.


Tatzelwurm 08/26/2010 10:19



Fridolin kann sich gut durchsetzen. Beim letzten mal, als der Opfertisch gedeckt wurde, gab ich die Bestellung auf, die rein kam, aber ich fand ein ganzes Stück Nougat, das sei zu viel, da würde
er sich nur überfressen. Also sagte ich "Ein kleines Stück Nougat noch dazu." Dass da noch kam "Nein, das ganze.", das behielt ich für mich, als plötzlich neben mir eine Bekannte sagte: "Nein,
das ganze." hätte sie gerade rein bekommen.


Macht das eine Medium Zicken, wendet man sich halt einfach an das nächste. *lach*



Profile

  • Tatzelwurm
  • Folgende Dinge biete ich an: Geistheilung, schamanische Techniken, Seminare, sowie energetisches Arbeiten mit Menschen, Tieren, Elementarwesen und Orten.
  • Folgende Dinge biete ich an: Geistheilung, schamanische Techniken, Seminare, sowie energetisches Arbeiten mit Menschen, Tieren, Elementarwesen und Orten.

Impressum und Anmeldung

Monica Meier
Tatzelwurm-Akademie
St. Margarethen 3  1/3 (Drei Eindrittel)

83098 Brannenburg

Tel. 08034 - 6079254

info@tatzelwurm-akademie.de

Weitere Infos auf der Seite:

http://www.tatzelwurm-akademie.de/ 

Suchen

Rechtliches

Ihr wißt schon (schließlich steht es nahezu auf jeder Homepage), für Links und deren Inhalte übernehme ich keinerlei Haftung.

Sollte ich aus Versehen die Persönlichkeitsrechte von jemanden mißachtet haben, bitte ich um eine kurze Mitteilung, gerne bin ich bereit Fotos, Textpassagen oder ähnliches sofort zu entfernen. Anfallende Anwaltskosten, Abmahngebühren und ähnliches werde ich nicht übernehmen, weil man mit mir in Ruhe vorher drüber reden kann.