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10. November 2011 4 10 /11 /November /2011 08:43

Gestern ging es in einem anregenden Gespräch mit einer Immobilienmaklerin u.a. darum, warum manche Immobilien ewig zu keinem Käufer kommen, obwohl die Bedingungen (Lage, Preis, Zustand) dafür hervorragend wären. Sie hatte sich manches mal schon darüber gewundert.

 

 

eulenspiegel-62.jpg

 

 

Dass es bei vielen erst klappt, wenn sich die Besitzer wirklich davon lösen können, das war ihr auch aufgefallen. Es ist wie wenn ein unsichtbares Band das Haus oder die Wohnung noch zurückhalten würde. Und da ist was dran.

Überprüft man diesen Aspekt für sich, bitte nicht verwechseln, ob der Umzug eine Kopfsache gewesen ist oder ob die Entscheidung auch vom Herzen kommt.

Hat man Familie, gilt es das für jeden Einzelnen zu hinterfragen. Gerade Kindern passiert es leicht, dass sie vor vollendete Tatsachen gestellt werden und sich dann dem Ganzen nur noch fügen können.

 

Und bei den Erwachsenen: Vergeßt bitte auch die inneren Kinder nicht, die Ihr mal wart.

An dem kindlichen Heim oder Grundstück der Vergangenheit hängen ja noch unzählige Erinnerungen. Nicht selten waren es auch Orte der Heilung für Euch.

Auch das innere Kind will sich verabschieden, will vielleicht diesen oder jenen Stein mitnehmen.

Mir waren z.B. beim Auszug aus dem Elternhaus Fotos wichtig und ich habe mit ihnen eine Art Tagebuch mit den schönsten Erinnerungen gesammelt. Bei den Fotos habe ich auch drauf geachtet, dass zu sehen war, warum ich fort ziehen wollte. Es hat irgendwann wegen der aggressiven Bauweise drum herum nicht mehr gepaßt.

Solche Dinge können wichtig sein, um sich bewußt zu entwurzeln.

Auch wenn mich einige etwas schräg angesehen haben, ich habe sämtliche bemoosten Steine damals mitgenommen. Diese Steine wurden oft von meinen Eltern mühsam auf Bergtouren zusammengetragen, sie sollten nicht achtlos ins Erdreich gebaggert werden, sondern einen besonderen Platz bekommen.

 

Zum bewusst entwurzeln, um sich dann woanders wieder leichter einwurzeln zu können, gehört es auch, dass man all das aufschreibt, was man an diesem Ort unbedingt noch erleben möchte. Und dass man das, falls es noch in der Zeit möglich ist, noch macht.

Welche Wege ist man gefahren, die später unsinnig werden?

Von welchen Lieblingsorten gilt es sich zu verabschieden?

Wofür wäre später die Fahrt dorthin viel zu weit?

Tun mir Erinnerungsstücke von gewissen Orten gut, die ich nie wieder sehen werde? Zum Beispiel Kieselsteinchen von der Isar, Sand vom Strand, einen Ast vom Baum, der im Sommer im Lieblingsbiergarten immer Schatten spendete.

 

Der Verkauf der Immobilie geht oft leichter, wenn man diese Schritte bewusst gegangen ist.

 

Dass man sich Zeit läßt für die Auswahl eines geeigneten Immobilienmaklers, das macht auch was aus, aber ich glaube, das wird ein eigener Beitrag. Zu unterschiedlich sind deren Strategien die Objekte anzubieten.

 

Und über den spirituellen Aspekt eines Wohnortwechsels  werde ich demnächst auch noch schreiben.

 

 

 

 

 

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