Overblog Folge diesem Blog
Administration Create my blog
14. Januar 2012 6 14 /01 /Januar /2012 10:07

Diesen Film muss ich Euch einfach zeigen. Mir war nicht klar wie international verbreitet die Idee vom "Bedingungslosen Grundeinkommen" ist und dass das auch schon von einzelnen Ländern zum Teil umgesetzt wird: 

 

 

 

 

 

Ich habe zwar grad wenig Zeit, aber den Film musste ich mir ganz ansehen, er vereint wichtige Infos, die man sonst immer nur auf vielen Seiten und Beiträgen verstreut findet.

Vielleicht könnt Ihr ihn auch an andere weiterleiten?

 

Nur eines finde ich bedenklich, dass es mittlerweile auch die Idee gibt das Bedingungslose Grundeinkommen mit Bezahlsystemen zu verbinden, mit denen jede einzelne Ausgabe kontrolliert werden kann. Angedacht waren Funksysteme oder Buchungen übers Handy.

Wir brauchen jedoch nicht noch mehr Kontrolle zum Machterhalt einzelner Systeme, wir brauchen die kreative Freiheit, die das Grundeinkommen bewirken kann.

 

Ansonsten wünsche ich Euch ein schönes Wochenende.

 

*schon wieder verschwunden bin*

 

 

Repost 0
5. Januar 2012 4 05 /01 /Januar /2012 10:00

"Gibt es auch ungünstige Rituale?", das war eine gestrige Frage, Rituale, die man besser sein lassen sollte.

 

Oh ja, da fallen mir nicht grad wenige ein und diese Liste ist sicher noch zu ergänzen.

 

Da sind zum einen die Rituale ohne Herz. Die einfach gemacht werden, weil man sie "halt immer schon gemacht hat". Aber eigentlich ist man überhaupt nicht mit dabei.

Beispiele: Friedhofsbesuche, weil die Eltern das wollen, kirchliche Veranstaltungen, in denen man nur innerlich maulend drin sitzt und die Minuten zählt. Alles ohne Herz ist Zeitverschwendung und nicht selten sogar unehrlich.

Sein lassen sollte man sie, weil man sich dadurch den Zugang zur echten Spiritualität versperrt. Man verbindet mit Spiritualität dabei nur etwas wie innere Leere und Langeweile, dabei kann echte Spiritualität einen weiter bringen und sehr spannend sein.

 

 

Dann gibt es die Rituale, von denen man keine Ahnung hat und deren Folgen man überhaupt nicht durchblickt.

Beispiel: Man ist traurig und verletzt, dass sich der Partner von einem abgewendet hat und anstatt an genau dem Problem zu arbeiten, kommt man auf die blöde Idee einen Liebeszauber einzusetzen. Entweder alleine nach Anleitungen aus Büchern oder dem Netz oder man geht zu jemanden, der das professionell in Form einer sogenannten Partnerrückführung anbietet. Ist ja alles angeblich nur weiße Magie.

Aber schon mal überlegt, was dran weiß, also positiv sein soll, wenn man übergriffig ist und den Willen des (Ex-)Partners vollkommen mißachtet? Wenn der überhaupt nicht gefragt wird, ob er in derartige karmischen Verwicklungen miteinbezogen werden will?

Schon mal bedacht, dass Formulierungen wie "für immer und ewig" für Verstrickungen über Inkarnationen hinweg sorgen? Und dass man, wenn man selbst irgendwann genug von einer eh schon nicht funktionierenden Partnerschaft hat, dann selbst auch nicht so leicht raus kommt?

Wie viele Leute kennt Ihr, die in Beziehungen stecken, die sie schon ewig lange beenden wollen und sie kommen nicht raus? Und wie viele von diesen Menschen wissen nicht mal wirklich wie es passieren konnte, dass sie überhaupt in dieser quälenden Beziehung gelandet sind. Schon mal dran gedacht, dass das auch durch solch einen Schmarrn verursacht worden sein könnte?

Bei den meisten Ritualen dieser Art wird nicht weit genug gedacht. Drum lieber die Finger davon lassen.

 

 

Auch lieb gewonnene Rituale, die einem sehr wichtig sind, sollte man lassen, wenn man dafür nicht ausreichend Zeit hat, um sich voll und ganz drauf einzulassen.

Beispiel: Meine Umzugsphase.

Für mich sind die Tage zwischen den Tagen, sprich die Rauhnachtszeit, eigentlich unglaublich wichtig. Es ist eine ganz besondere Schwelle, die ich gerne bewusst übertrete.

Aber diesmal war so viel um mich rum los, dass ich kein Gefühl für die Weihe-Nacht hatte, auch nicht für den Jahresübergang und erst recht nicht für die Wilde Jagd.

Mir wird es sicher nachträglich fehlen, dass ich diese Zeit völlig ohne meinen lieb gewonnenen Ritualen erlebt habe. Aber es wäre ein Schmarrn etwas zu machen, ohne voll dahinter zu stehen.

Wenn wirklich wieder irgendwann Ruhe eingetreten ist und mir wieder nach Ritualen ist, dann werde ich mir zu dieser Zeit etwas Neues suchen. Auch der Übergang von der Hektik zur Ruhe ist ja eine Schwelle und jedes wichtige Ankommen im Leben sollte eh zelebriert werden. Ich glaube, dann ist auch das ganz tiefe Bedürfnis nach Ritualen wieder da, das man dafür braucht.

 

 

Unnötige Rituale, da fallen mir aber auch folgende Dinge ein:

- Steinsetzungen (zu Spiralen, Stoamandln,...) ohne die Steine vorher zu fragen, ob sie überhaupt mitmachen und versetzt werden wollen.

- In Mode gekommene Pseudorituale in Megaevents, in denen ursprünglich Traditionelles kopiert wird, aber ohne den spirituellen Geist dahinter. Das ist eigentlich nur Ablenkung vom Eigentlichen, spiritueller wird man dadurch nicht. Und das Leben bleibt genau so leer wie zuvor, weil es nicht wirklich was im Leben geändert hat. Man war kurzfristig unterhalten, das war's.

- Bei Ritualen von Gruppen und anderen Menschen mitzumachen, das kann helfen ein Gespür dafür zu entwickeln. Wichtig jedoch ist es, dass man da draus irgendwann eigene Rituale entwickelt. Sie müssen zu einem passen und dürfen nicht starr gelebt werden. Ich muss mit dem ganzen Herzen dabei sein und da ich ja nicht immer gleich drauf bin, sind auch die Rituale immer anders. Rituale müssen leben und zu einem Bedürfnis werden.

Unnötig werden sie, sobald ich mein Herz verschließe und somit auch den Kontakt zur Geistigen Welt und wenn Rituale mechanisch absolviert werden.  

 

 

Nicht direkt unnötig, aber durchdenkenswert sind meiner ganz persönlichen Meinung nach Rituale in viel zu großen Gruppen. Einer oder mehrere Ritualleiter machen was in der Mitte, Massen stehen drumrum und bewegen sich in irgendwelche Himmelsrichtungen, wenn sich die andern bewegen, haben aber keine Chance überhaupt zu hören, was in der Mitte gesprochen wird und warum man was macht.

Warum ich Zweifel an dem Nutzen habe? Schaut mal in die leeren Gesichter während solcher Veranstaltungen. Wie wenig haben da die Chance ergriffen zu werden und was zu spüren?

Es kommen ja Menschen, die auf der Suche sind nach Spiritualtitä, verpaßt man da nicht eher die Chance, dass sie etwas finden, das sie reizt näher kennenzulernen. Ich weiß es nicht.

Ich mache selbst ja hin und wieder bei solchen Treffen mit, noch weiß ich nicht, ob und wie es anders vielleicht sinnvoller wäre.

 

 

 

Repost 0
Published by Tatzelwurm - in Schamanismus
Kommentiere diesen Post
23. Dezember 2011 5 23 /12 /Dezember /2011 10:41

"Was ist effektiver - das energetische Heilen oder die ZweiPunktMethode?"

Mit dieser Frage stieß heute jemand zu mir.

 

Meine Empfehlung: Am besten beides gleichzeitig anwenden.

Sucht Euch jemanden, der beide Methoden drauf hat und auch schon viel Erfahrung damit hat, weil er selbst viel damit an sich gearbeitet hat.

 

Oder wenn Ihr schon mit einer der Methoden arbeitet, spielt mal mit dem Gedanken auch die andere zu lernen. Ich kann es echt empfehlen. Ihr werdet auch selbst davon profitieren.

 

Ganzheitlich wird es, wenn man auf der energetischen Ebene (z.B. mit Geistheilung, Schamanismus,...) arbeitet und gleichzeitig auf der Informationsebene.

Und noch effektiver, wenn man im Team mit Heilpraktikern oder Ärzten zusätzlich Homöopathie und Naturheilkunde einsetzen kann. Auch die Schulmedizin gehört in diesen Verbund.

 

Aber meiner ganz persönlichen Meinung nach ist das Allerwichtigste immer das Aktivieren der Selbstheilungskräfte und das Erkennen von Faktoren, die einen schwächen. Somit gehört eigentlich auch die Gesundheitsberatung mit dazu. Denn manchmal muss man auch im Leben was ändern, um wieder zu seiner ursprünglichen Kraft zu gelangen. 

 

Für besonders effektiv halte ich es, wenn man den Klienten dabei unterstützt wieder einen Zugang zur eigenen Spiritualität zu finden. Denn das Leben muss wieder reicher werden.

Die Gedanken um den Sinn hinter allem ist nicht zu unterschätzen.  

 

 

Nachtrag: Es gibt noch einen weiteren informativen Artikel bei meiner Kollegin und Freundin Maria E. Bartl:

 

Repost 0
Published by Tatzelwurm - in Geistheilung
Kommentiere diesen Post
1. Dezember 2011 4 01 /12 /Dezember /2011 09:31

Mongtratzerl, das sind in Bayern kleine kulinarische Spezialitäten, die den Magen tratzen, sprich den Appetit anregen.

Und momentan reicht die Zeit leider nicht für mehr, zu viel muss verarbeitet und organisiert werden. Ein paar Dinge wollte ich Euch jedoch nicht vorenthalten, über die ich in der letzten Zeit gestolpert bin.

 

 

 

leonhardimarkt-hotzlring-tt-123.jpg

 

 

 

 

Zum einen gibt es einen Artikel zum wach werden, zugeschickt von der Conny:

10 Strategien der Manipulation

 

 

leonhardimarkt-hotzlring-tt-116.jpg

 

 

Außerdem ist das neue Horoskop 2012 von der Luisa Francia schon online, und zwar auf Ihrer Seite

Mondo Cane

 

 

leonhardimarkt-hotzlring-tt-115.jpg

 

 

 

 

Und dann war da noch ein einziger Satz in einem Artikel, der mich zum grübeln brachte:

"Fühlt sich jemand provoziert, wenn ein christliches Kind vor seinem Pausenbrot die Hände faltet und ein Tischgebet murmelt? Wohl kaum."

 

( Quelle: http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2011-11/beten-schule-bundesverwaltungsgericht )

 

 

Provoziert sicher nicht. Aber mal ehrlich, hat Spiritualität inzwischen in unserer Gesellschaft nicht einen derart miesen Ruf, dass es dieses Kind verdammt schwer im Klassenverband hätte, wenn es öffentlich beten würde?

Ist das Ausüben von Gebetspraktiken und Ritualen nicht oft schon regelrecht peinlich?

 

Ich merke es ja oft schon in der Arbeit in den Sitzungen. Dass man dem Klienten Kaffee anbietet und Naschereien auf den Tisch stellt, das ist selbstverständlich. Macht man es jedoch auch für die unsichtbaren Wesenheiten, dann ist dies für manchen nicht leicht auszuhalten und einsichtig.

 

Viele sind offen, stellen Fragen dazu und bei manchen Klienten bekommt der eigene Hausgeist hinterher ebenfalls regelmäßig ein Schnäpschen oder eine Espressotasse voll Kaffee samt der einen oder anderen Süßigkeit. Aber das ist eher selten.

 

Wir ernten schon öfters auch seltsame Blicke.

Und nicht selten wird diese Zeit, die den unsichtbaren Helfern gewidmet ist, schon ungeduldig genutzt, um endlich mit dem Grund des Herkommens zu starten. Das Einstiegsritual wird also nur als unnötige Zeitverschwendung wahrgenommen.

 

Ich bin jedoch voller Hoffnung, dass wir irgendwann die Anbindung nach oben, das Ritual und Gebet wieder als selbstverständlich und hilfreich empfinden werden. Es dauert halt nur, bis wir wieder den Zugang dazu finden.

Der erste Schritt wird sein, komische Blicke zu ignorieren und sich den Raum für den Kontakt nach oben wieder zurück zu erobern. Gebetsräume und Meditationsinseln wünsche ich mir eigentlich für jede Schule, gerade in dieser hektischen Zeit. An vielen freien Schulen gibt es sie schon.

 

 

 

Repost 0
28. November 2011 1 28 /11 /November /2011 08:53

Übers Fernsehen wird ja gerne geschimpft, es sei niveaulos und brutal.

Aber im Gespräch kommt dann raus, dass das doch ganz gerne gesehen wird. Mal ehrlich, jeder hat doch so seine Lieblingsserien oder -reihen.

 

Natürlich konnte ich mich dem lange auch nicht entziehen. Es fing schon in der Kindheit an mit Bonanza, Catweazle und dem Raumschiff Enterprize. Später waren es eher Krimis, die mich in den Bann zogen.

Und nicht wenig Schund zog ich mir so nebenbei rein, als ich für Klausuren nicht im stillen Kämmerlein, sondern im lauten Wohnzimmer lernte, weil ich meiner Mutter Gesellschaft leistete, die sich für manche Serie begeisterte. Da kreischten sich drei ältere amerikanischen Damen durch die Bildschirme, nervten sich Familien gegenseitig oder lebten sogar ihre Abneigung auf witzige Art und Weise aus. Je sarkastischer, desto besser.

 

Nach dem Tod meiner Mutter wandelten sich die Bilder in dem Kasten, aber ich verbrachte immer noch viel zu viel Zeit davor. Dokus erweckten nun verstärkt mein Interesse, vor allem über andere Lebensweisen und Religionen.

 

Dieses Interessensgebiet besteht heute noch, die Zeiten, in denen ich fernsehe, haben sich jedoch radikal reduziert.

Das richtige Leben ist einfach viel spannender.

 

Wenn ich so durch die Kanäle zappe, um den Wunschkanal zu finden - ich kann mir die Nummer nach der x-ten Umstellung immer noch nicht merken *zugeb* - dann betrachte ich inzwischen den gebotenen Fernsehalltag durch den konsequenten Ausstieg aus dem üblichen Fernsehkonsum staunend wie ein Alien.

Und das kann ich jedem empfehlen das auch auszuprobieren.

 

Erst wenn man sich dem Ganzen entzieht und zwar über eine lange Zeit, dann erkennt man die Manipulation hinter dem Gebotenen.

Und wenn man zusätzlich ganz andere Informationsquellen nutzt aus dem Internet, dann fällt einem umso mehr auf mit wie vielen Fehlinformationen die Massen gefüttert werden. Oder wie lange Dinge ignoriert werden, die eigentlich schon längst bekannt sind. Der Finanzcrash z.B. war schon Monate vorher im Internet angekündigt, da wurde in den Medien immer noch die Info verbreitet die Rente sei sicher, Lebensversicherungen und das Riestern seien eine hervorragende Möglichkeit fürs Alter vorzusorgen und so weiter und so fort. Das nenne ich ganze Menschenmassen bewusst ins offene Messer rennen lassen.

 

Und mehr noch, dieses lange Nichtwissen wurde auch noch krass ausgenutzt.

Ständig stolperte man z.B. über Werbung, die einen einlud Gold zu Geld zu machen, nur weil es nutzlos im Schmuckkasterl rumlag. Las man dagegen im Netz, fand man eher Tipps, die dazu aufriefen Silber und Gold als Notgroschen bereit zu halten für schwierige Übergangszeiten, in denen man u.U. Tauschmittel brauchen wird.

Das sind so kleine Beispiele, die zeigen, wie durch gezielte Falsch- und Nichtinformation ganze Massen dazu bewegt werden etwas zu tun, das nicht für sie selbst hilfreich ist, sondern für einige wenige Menschen, die aus den sich ankündigen Katastrophen bereichern.

Das Schlimme: Es funktioniert auch noch!

 

Wie manipulativ das Fernsehen ist, das erkennt man nur, wenn man sich dem lange genug entzieht. Und erst dann merkt man wie skuril die gebotenen Kunstwelten eigentlich sind.

 

Vielleicht reizt Euch ja das Experiment über ein paar Monate aus dem blinden Konsum auszusteigen.

Und dann betrachtet kritisch das, was Ihr Euch sonst gerne rein gezogen habt.

 

Wie schwachsinnig wirkt plötzlich eine Lieblingsserie?

Wie niveaulos?

Wie aggressiv ist die Grundstimmung und was macht das mit einem?

 

Es sind unsere Bilder im Kopf, die die zukünftige Wirklichkeit gestalten werden. Wollen wir genau diese Welt, die uns über diesen Kasten vorgesetzt wird? Voller Kriege, voller Vergewaltigungen, voller Respektlosigkeit und Abhängigkeiten?

Wie sollte dagegen eine Welt sein, in der wir uns wohl fühlen?

 

 

Bei der Vorstellung über Monate auszusteigen, welche Gedanken kommen Euch da?

"Das ist mir zu anstrengend. Ich weiß ja gar nicht was ich sonst tun soll." 

"Die Arbeitswoche ist zu mühsam, ich will einfach nur auf der Couch entspannen."

"Das Experiment fange ich erst nach den Feiertagen an, denn da laufen ja die besten Filme."

 

Echt spannend: Sich mal mit einem Block hinzusetzen und dann aufzuschreiben, was das Fernsehen für eine Rolle spielt im Leben. Was für einen Zweck erfüllt es?

Ich habe so etwas mal vor Jahren gemacht, die Erkenntnis war alles andere als angenehm.

Beispiele:

- Einsamkeit übertünchen (und einsam kann man auch sein, wenn einen viele Menschen umgeben)

- Nicht wahrnehmen wie öde das Leben eigentlich ist.

- Gefühle nicht hochkommen lassen wie Ängste, geringer Selbstwert, Wut,... 

- Ablenken von dem Umstand, dass man total unzufrieden ist mit dem Beruf, mit dem Alltag.  

- Sich vorspielen, es sei doch alles eigentlich ganz okay.

Dadurch bleibt man aber drin in der Scheiße und befreit sich nicht.

 

Bewußt aufs Fernsehen zu verzichten, oh, das kann verdammt viel bewirken.

Aber ist man bereit dazu das auszuhalten, vor allem das Unbehagen durch den Entzug?

 

Ich kann Euch jedoch dazu ermuntern, das Leben wird dadurch wieder leben-diger und es wird sich einiges zum Positiven verändern. Dann, wenn man die Phase überwunden hat, indem die Sucht einen zurück ziehen möchte.

Und man ist weniger manipulierbar. Das Ausmaß der Manipulation merkt man allerdings blöderweise erst nach einer ausreichend langen Zeit der Abstinenz.

 

Doch, es rentiert sich das Experiment einzugehen.

 

 

Repost 0
18. November 2011 5 18 /11 /November /2011 07:12

Die letzten Tage ging es immer wieder auch um schamanische Reisen. Dabei fiel mir auf, dass bei ganz vielen die Vorstellung vorherrscht schamanische Reisen würden immer gleich ablaufen: Mit Trommel, mit typischen Übergängen wie ins Loch schlüpfen, mit den immer gleichen Wegen, die zu gehen sind und natürlich mit Krafttieren.

 

Aber das ist nur eine Form der schamanischen Reisen.

 

Klar, mit der Trommel bin ich auch schon gereist, aber wirklich dringend habe ich sie ein einziges mal gebraucht. Und das war für mich Hardcore-Reisen. Ohne Trommel hätte ich nie und nimmer konzentriert genug reisen können, um etwas für den Klienten zu verändern.

Was war los gewesen?

Der Nachbar im Haus daneben hatte den halben Stadtteil mit Techno beglückt. Ein Rhythmus, der meinem "Reiserhythmus" nun wirklich nicht entsprach. Also setzte ich meinen drauf und dann konnte die Sitzung stattfinden.

 

 

12.Oktober 2008 025

 

 

Die ausführliche, langsame Reise macht durchaus Sinn, aber es gibt auch etliche Schamanen, die bestimmen ihr Ziel der Reise und zack, sind sie schon da. Das fühlt sich an wie sich hinbeamen.

Diese Reiseform hat den Vorteil, dass ich wesentlich mehr Themen in der gleichen Zeit bearbeiten kann. Außerdem komme ich viel schneller an die Ursache von Blockaden.

Nachteil: Diese Reisen sind weniger spektakulär. Wer jetzt also sich eher Dramatik wünscht, Folklore und Action, der geht wohl besser zu jemanden, der ausführlich mit Trommel, Wegen und Krafttieren reist.

 

 

Adler

 

 

Die Begleitung durch Krafttiere, das ist der nächste Unterschied.

Bei manchen sind sie immer mit dabei.

Ich dagegen bitte Helfer nur dazu, wenn ich gar nicht weiter komme. Wenn ich z.B. ihre speziellen Sinnessysteme brauche oder ihre Erfahrungen in der Geistigen Welt.

Und auch dann müssen es auch nicht immer Krafttiere sein. Oft und gerne arbeite ich mit meinen Ahnen zusammen, die sich darüber freuen, dass sie mithelfen dürfen.

 

Ich halte es für wichtig, dass es sich herumspricht, dass es ganz verschiedene Reiseformen gibt, denn die Bedürfnisse von Klienten sind ja auch ganz andere. Nicht jeder braucht das dramatische Spiel - das übrigens auch zum schamanischen Repertoire gehört.

 

Und noch etwas kommt dazu. Mir sind einige Menschen begegnet, die haben das schnelle Reisen und das Verändern in der Nichtalltäglichen Wirklichkeit eigentlich schon lange drauf. Manche sogar, weil sie das längst unbewußt einsetzen.

Aber die Vorstellung ist noch drauf fixiert wie schamanische Reisen zu sein haben und dann erkennen sie ihr Talent gar nicht.

Wir brauchen aber diese schamanische Arbeit durch blitzschnelle Reisen dringend, gerade in unserer spannenden Zeit.

 

Wieso es manche längst können, ohne es je in Kursen gelernt zu haben, das hat viele Ursachen.

Eine Möglichkeit: Sie haben ihr Wissen aus einer anderen Inkarnation herüber geholt und hier verankert.

 

Bei mir waren es massive Schlafstörungen in der Kindheit. Ich bin, wenn es mir wieder stinklangweilig geworden ist, einfach auf Reisen zu meinem Geistführer gegangen und habe mich mit ihm unterhalten.

Schließlich war in meiner realen Welt ja kein Gesprächspartner mehr wach. *g* Dieses jahrelange, tagtägliche Reisen hilft mir nun sehr.

 

Für Klienten bedeutet dies: Wenn Ihr bestimmte Erwartungen habt, dann fragt am besten nach wie der jeweilige Schamane arbeitet und vor allem reist.

Kommt es Euch allein auf die Ergebnisse an, dann ist z.B. die Kombination von schamanischen Reisen mit der ZweiPunktMethode (Matrix Energetics, Quantenheilung,...) hilfreich, wollt Ihr aber auch etwas unterhalten werden, dann eignen sich langsame Reisen durch alle Welten eher.

 

Das schnelle Reisen hat übrigens einen Vorteil: Man kann auch mitten in einer Gruppe schnell mal was arbeiten, ohne dass es jemand mitbekommen würde.

 

Repost 0
Published by Tatzelwurm - in Schamanismus
Kommentiere diesen Post
10. November 2011 4 10 /11 /November /2011 09:20

Eben habe ich über die eher psychischen Aspekte  geschrieben, warum Wohnungen, Häuser und Grundstücke ewig nicht zu verkaufen sind, aber es gibt noch weitere auf der eher spirituellen Ebene.

 

Erlebt habe ich es bei Klienten, dass ein Auszug erst klappte, nachdem sie sich Beziehungen zu z.B. äußerst problematischen Nachbarn angesehen haben. Oder nachdem etwas aufgelöst worden ist, das in früheren Inkarnationen erlebt worden ist. 

Wenn Ihr Euch mit solchen Aspekten beschäftigen wollt und weit weg vom Raum Schliersee wohnt, dann sucht Euch bitte nicht nur sogenannte Aufsteller oder Reinkarnationstherapeuten, um die Dinge anzusehen. Wichtig ist es nämlich dabei, dass man das Erlebte gleich auflöst (mit Hilfe der ZweiPunktMethode, Quantenheilung, Matrix Energetics,...). Und dann, ganz wichtig, unbedingt in die Versöhnungsarbeit gehen.

 

Ein weiterer Aspekt:

Will Eurer Hausgeist überhaupt, dass Ihr auszieht? Habt Ihr ihn respektvoll darüber informiert? Darf er Wünsche äußern bezüglich der Auswahl der neuen Besitzer oder wird er nur vor vollendete Tatsachen gestellt?

Ihr haltet mich gerade für leicht bescheuert, dass ich nicht sichtbare Wesenheiten bei so einer Entscheidung beachte?

Manches mal geht es dann doch sehr schnell mit dem Verkauf, wenn man sie ernst nimmt und miteinbezieht. Und das ist doch kein zu unterschätzendes Argument, oder?  *zwinker*

 

Bei Grundstücken kann sich auch so manches starke Elementarwesen quer legen. Hier könnte jemand helfen, der in Tierkommunikation fit ist und offen genug für andere unsichtbare Wesenheiten ist. Vielleicht habt Ihr aber auch einen Schamanen in Eurer Gegend, der Euch weiter helfen kann.

 

Der könnte auch gleich schauen, ob auf dem Grundstück oder in dem Heim eventuell Verstorbene hängen, die über einen Wechsel maulig sind. Diejenigen gehören liebevoll ins Licht geschickt, denn es ist sinnvoller, dass sie in einem neuen Leben selber wieder Entscheidungen treffen können.

 

Eher selten anzutreffen: Orte brauchen ganz bestimmte Nachfolger, weil Aufgaben mit dem Ort verbunden sind. Hellhörig werden sollte man an Orten, an denen z.B. immer nur die Frauen zurück bleiben (durch Todesfall oder ständige Trennungen und Scheidungen).

Manche Orte brauchen Schamanen, Lichtarbeiter oder sogenannte "Wächter", weil die Energie eine ganz besondere ist.

Ein auffallend häufiger Besitzer- oder Bewohnerwechsel entsteht nicht nur an Orten mit ungünstigen Energien, sondern eben auch wenn die Energie eine sehr hohe oder spezielle ist.

 

Und abschließend: Es rentiert sich in den alten Dorfchroniken nachzulesen. Nicht selten war an diesen Orten sogar ein ehemaliger Kultplatz. Und diese heiligen Plätze sind nicht ganz unproblematisch, wenn man nicht achtsam damit umgeht.

 

 

 

 

 

Repost 0
10. November 2011 4 10 /11 /November /2011 08:43

Gestern ging es in einem anregenden Gespräch mit einer Immobilienmaklerin u.a. darum, warum manche Immobilien ewig zu keinem Käufer kommen, obwohl die Bedingungen (Lage, Preis, Zustand) dafür hervorragend wären. Sie hatte sich manches mal schon darüber gewundert.

 

 

eulenspiegel-62.jpg

 

 

Dass es bei vielen erst klappt, wenn sich die Besitzer wirklich davon lösen können, das war ihr auch aufgefallen. Es ist wie wenn ein unsichtbares Band das Haus oder die Wohnung noch zurückhalten würde. Und da ist was dran.

Überprüft man diesen Aspekt für sich, bitte nicht verwechseln, ob der Umzug eine Kopfsache gewesen ist oder ob die Entscheidung auch vom Herzen kommt.

Hat man Familie, gilt es das für jeden Einzelnen zu hinterfragen. Gerade Kindern passiert es leicht, dass sie vor vollendete Tatsachen gestellt werden und sich dann dem Ganzen nur noch fügen können.

 

Und bei den Erwachsenen: Vergeßt bitte auch die inneren Kinder nicht, die Ihr mal wart.

An dem kindlichen Heim oder Grundstück der Vergangenheit hängen ja noch unzählige Erinnerungen. Nicht selten waren es auch Orte der Heilung für Euch.

Auch das innere Kind will sich verabschieden, will vielleicht diesen oder jenen Stein mitnehmen.

Mir waren z.B. beim Auszug aus dem Elternhaus Fotos wichtig und ich habe mit ihnen eine Art Tagebuch mit den schönsten Erinnerungen gesammelt. Bei den Fotos habe ich auch drauf geachtet, dass zu sehen war, warum ich fort ziehen wollte. Es hat irgendwann wegen der aggressiven Bauweise drum herum nicht mehr gepaßt.

Solche Dinge können wichtig sein, um sich bewußt zu entwurzeln.

Auch wenn mich einige etwas schräg angesehen haben, ich habe sämtliche bemoosten Steine damals mitgenommen. Diese Steine wurden oft von meinen Eltern mühsam auf Bergtouren zusammengetragen, sie sollten nicht achtlos ins Erdreich gebaggert werden, sondern einen besonderen Platz bekommen.

 

Zum bewusst entwurzeln, um sich dann woanders wieder leichter einwurzeln zu können, gehört es auch, dass man all das aufschreibt, was man an diesem Ort unbedingt noch erleben möchte. Und dass man das, falls es noch in der Zeit möglich ist, noch macht.

Welche Wege ist man gefahren, die später unsinnig werden?

Von welchen Lieblingsorten gilt es sich zu verabschieden?

Wofür wäre später die Fahrt dorthin viel zu weit?

Tun mir Erinnerungsstücke von gewissen Orten gut, die ich nie wieder sehen werde? Zum Beispiel Kieselsteinchen von der Isar, Sand vom Strand, einen Ast vom Baum, der im Sommer im Lieblingsbiergarten immer Schatten spendete.

 

Der Verkauf der Immobilie geht oft leichter, wenn man diese Schritte bewusst gegangen ist.

 

Dass man sich Zeit läßt für die Auswahl eines geeigneten Immobilienmaklers, das macht auch was aus, aber ich glaube, das wird ein eigener Beitrag. Zu unterschiedlich sind deren Strategien die Objekte anzubieten.

 

Und über den spirituellen Aspekt eines Wohnortwechsels  werde ich demnächst auch noch schreiben.

 

 

 

 

 

Repost 0
4. November 2011 5 04 /11 /November /2011 09:03

"Wann merkt man die Wirkung von Geistheilung?", das ist eine Frage, die mir häufig gestellt wird.

 

Ich berichte mal von meinen eigenen Erfahrungen.

 

Beschwerden hatte ich damals sehr viele, als ich vor Jahren zur Geistheilung kam. Und von Geistheilung hielt ich damals so gut wie gar nichts. Wenn ich ehrlich bin, ich bin damals nur hingegangen, um meiner Freundin Mizi zu beweisen, dass das ein totaler Krampf ist und eh nichts bringt. Sie hatte mich ziemlich lange mit der Frage genervt warum ich es denn nicht mal ausprobieren würde.

 

Okay, äußerst widerstrebend ging ich also mit Mizi dort hin und beäugte sehr, sehr skeptisch die Geistheilerin bei ihrer Arbeit. (Oh Göttin, möge mir bitte nie so eine Klientin begegnen, die derart ablehnend ist, wie ich es damals war. *Stoßgebet in den Himmel schick* Das muss echt anstrengend sein.)

 

 

 

Mixmax-September-2011-018.jpg

 

 

Schon direkt nach der Behandlung hatte ich einen ganz andern Gang drauf und fühlte mich richtig leicht und beschwingt. Dieses Gefühl kannte ich schon seit Jahren nicht mehr.

Okay, ich kann das dann ja noch einmal ausprobieren. Himmel, was war ich damals skeptisch und schon auch ziemlich stur.

 

Seit frühester Kindheit habe ich eine starke Skoliose (= verbogene Wirbelsäule) und kaputte Hüften. Zu der Zeit, als ich zum ersten mal zur Geistheilerin ging, war ich zweimal die Woche bei einem wirklich guten Masseur in Neuperlach. Er brachte mir jedesmal für 1 - 2 Tage Erleichterung, an guten Tagen auch für 3. Spätestens dann war ich wieder so verspannt, dass ich mich auf die nächste Massage sehnte und Schmerzen hatte und in meiner Bewegung eingeschränkt war. Machte ich eine "falsche Bewegung", hatte ich ständig einen Hexenschuß oder andere Beschwerden. Dadurch entstand in mir das Gefühl abhängig von der Therapie zu sein.  

 

Ich kürze das Ganze jetzt etwas ab. Durch die Geistheilerin, die ich etwa ein Jahr lang alle 2 - 3 Wochen besuchte, wurden die Phasen immer länger, in denen ich keine Massage brauchte, um den Status zu erhalten.

Irgendwann war ich von der Geistheilung sogar so begeistert, dass ich es selbst erlernte. Und erfreut stellte ich fest, dass mein Körper dann bei jeder Behandlung eines Klienten auch Heilung erfuhr.

Ergebnis, das ich gar nicht für möglich hielt: Seit Oktober 2008 war ich gar nicht mehr zur Massage. Ich bin seitdem mit wenigen Ausrutschern schmerzfrei.

Und das bei einer Erkrankung mit der Prognose, dass sie immer nur schlimmer werden würde, bis ich im Rollstuhl landen und kaum mehr Luft in meine Lungen bekommen würde. Vor der Geistheilung war mein Radius schon massiv eingeschränkt, danach wurde er durch das wieder vergrößerte Atemvolumen wieder größer.

 

Um zurück zur Frage nach der Zeit bis zur Wirkung zu kommen: Eine kleine Erleichterung spürte ich also sofort. Den bisherigen Status jedoch erreichte ich, indem ich ein Jahr lang konsequent dran blieb und dann selbst weiter machte. Später kombinierte ich Geistheilung mit der ZweiPunktMethode (Quantenheilung) und ging auch in die Ursachen meiner Probleme mit Hilfe von schamanischen Reisen rein. Das hat ebenfalls noch etwas gebracht.

 

Ein weiteres Beispiel: Seit ich ein Kind war, wurde ich von einem üblen Heuschnupfen gequält. Die Pollen, auf die ich reagierte wurden immer mehr, irgendwann kamen noch etliche Kreuzallergien dazu. Besonders schwer fiel es mir auch noch auf Knoblauch zu verzichten.

Was hatte ich nicht alles probiert, egal ob schulmedizinisch oder naturheilkundlich. Als ich damals zur Geistheilerin gegangen bin, hatte ich gar nicht damit gerechnet diese Allergien loszuwerden. Es war schon viel zu normal für mich mit mindestens 10 Päckchen Taschentüchern im Rucksack rumzulaufen oder ständig in der Nacht deswegen aufzuwachen. Ganz zu schweigen von den juckenden, verquollenen Augen. Irgendwie schien das zu mir zu gehören.

Aber nicht mehr nach der 3. Behandlung.

Seitdem kann ich wieder alles essen und den Heuschnupfen spüre ich durchschnittlich 2 mal im Jahr in einer leichten Ausprägung. Und dann gehe ich auch sofort zur Mizi zur einer kurzen geistheilerischen Auffrischung und habe wieder für lange Zeit meine Ruhe.

 

Es gibt auch Krankheiten, die wurde ich bisher noch nicht los. Sie haben noch eine Funktion für mich, von der kann und will ich noch nicht loslassen.

Aber auch hier gebe ich nicht auf und arbeite mit der Kombination aus schamanischen Reisen und der ZweiPunktMethode dran. Und das rate ich auch Klienten von Geistheilern, wenn sie massive chronische Erkrankungen haben. Unbedingt selbst die Methoden lernen, denn dann kann man die Selbstheilung tatkräftig unterstützen, man wird nicht abhängig von einem Heiler und es ist kostengünstiger.

 

Meine eigene Geschichte zeigt also sehr gut wann die Wirkung von Geistheilung einsetzt:

Einiges geht

- sofort

- nach wenigen Sitzungen

- wenn man eine kleine Erleichterung schon spürt, dann konsequent am Ball bleibt

- wenn man sich die Themen hinter Erkrankungen ansieht und auflöst.

Wann und ob sich überhaupt etwas tut, das kann und darf (Heilmittelwerbegesetz!) kein Geistheiler versprechen.

 

 

Mixmax-September-2011-075.jpg

 

 

Was eine Heilung unterstützt, das wäre ein eigener Beitrag wert.

Vielleicht das Wichtigste in Stichpunkten:

- das Wiedererwachen von Spiritualität

- Eigenaktivität.

 

Sogenannte "Wunderheilungen" in einer einzigen Sitzung gibt es selten. Denn meist kommen Menschen mit dem Wunsch nach dieser mit der Einstellung der Geistheiler solle das alleine richten, also ohne Beteiligung des Klienten, und das natürlich jetzt gleich, auf der Stelle.

Durch schlecht recherchierte Berichterstattungen ist so allgemein die Einstellung entstanden, zum Geistheiler brauche man nur einmal gehen und dann hätte man vollständig geheilt zu sein, ansonsten taugt der nichts. Eigenaktivität (z.B. in Form von Gedanken über die Erkrankung machen oder geistheilerische Selbsthilfe erlernen) Fehlanzeige.

Verantwortung voll und ganz abgeben, das funktioniert aber nicht.

 

Zusammenfassung: Wann man eine Wirkung spürt, das ist sehr unterschiedlich.

Nicht selten verschwinden zuerst Beschwerden, an die man gar nicht gedacht hat, dass man die los werden kann.

Ob diese oder jene Krankheit verschwinden wird, das kann und darf kein Geistheiler voraussagen. Einfach ausprobieren.

 

Meinen Klienten bringe ich gerne in den Sitzungen hilfreiche Selbsthilfemethoden bei, ich biete aber auch immer wieder in Kleinstgruppen entsprechende Kurse an. Einfach nachfragen wann der nächste läuft.

Oder ab 3 Interessenten einen individuellen Termin ausmachen. Es mit Freunden oder Familienmitgliedern zu erlernen, das hat nämlich den Vorteil, dass man jemanden hat, mit dem man es gleich üben kann. 

 

Der nächste Kurs wird am Donnerstag, den 10. November 2011 um 18.30 Uhr angeboten. 

 

 

 

 

Repost 0
Published by Tatzelwurm - in Geistheilung
Kommentiere diesen Post
2. November 2011 3 02 /11 /November /2011 08:42

"Was machen Schamanen an Allerseelen?" Das wurde ich gefragt.

 

Für alle kann ich nicht sprechen, ich kann jedoch erzählen, wie dieser Tag für Mizi und mich abgelaufen ist.

Was machen wir so?

Lachen.

Spaghetti verspeisen.

Arbeiten.

Die Verstorbenen einladen.

Die Anwesenden noch bewusster spüren als sonst.

 

Die Jenseitigen einzuladen, das ist jedoch für uns nichts wirklich Besonderes.

Vielleicht war der Tisch an diesem Tag nur ein wenig feierlicher gedeckt.

Denn die unsichtbaren Wesenheiten bekommen von uns ganz oft einen Kaffee, ein Schnäpschen, Süßigkeiten, Salziges und immer wieder mal was von dem, was wir gerade essen.

 

Man sagt in diesen Tagen seien die Anderswelt und unsere Welt näher beisammen als sonst. Drum würden sich besonders jetzt Jenseitssitzungen und Kartenlegen anbieten.

Ich glaube jedoch, dass dies heutzutage nur noch ein Glaubenssatz aus alten Tagen ist. In diesen herausfordernden Tagen unserer Zeit sind die Geistführer und unsichtbaren Wesenheiten ständig näher bei uns, um uns besonders zu unterstützen. Wir brauchen zur Kontaktaufnahme keine speziellen Tage mehr. Nicht einmal, wenn wir darin wenig Übung haben.

 

Wir haben unsere Ahnen besonders geehrt, indem wir um ihren Teller Bilder und Gegenstände herum gelegt haben, die ihnen wichtig waren. Außerdem kamen Blümchen und ein Ahnenstein dazu, der jene repräsentierte, die nicht extra angesprochen worden waren, die jedoch ebenso zu den ehemaligen Verwandten gehören.

Ahnen, das beschränke ich mittlerweile nicht mehr auf diejenigen, die ich kannte, denn die Ahnenkette geht zurück bis weit in die Urzeit. Zu den Ahnen gehören meiner Meinung nach auch alle aus dem Seelenstamm.

Und auch die werden über diesen Stein eingeladen.

 

Mizi und ich werden immer gerne gefragt, was man hinterher mit den Opfergaben macht.

Entweder noch eine Weile stehen lassen, bis es nicht mehr so knusper aussieht und dann ganz normal entsorgen.

Ihr Schnäpschen kommt an einen katzensicheren Ort.

Salamischeiben für die Brecherspitz schnappten sich schon mal gleich die Dohlen auf dem Berg.

 

Da wir auf der Terrasse gespeist hatten, mittendrin die Sonne verschwand, verzogen wir uns für die weitere Portion nach innen. Der Ahnenteller war noch auf dem Tisch im Freien verblieben, da ich fand, dass unsere Ahnen in ihrem jetztigen Zustand sicher kein Kälteproblem haben würden.

Als wir fertig waren, den Teller rein holten, hatte irgendeine Wesenheit die Hackfleischsauce vernascht und Nudeln und ein Gemüsestückchen übrig gelassen. Wieso nur zog es unser beider Blick sofort zu Fiepsli? Die im übrigen - ganz Katze - seeeeeeeeeeeehr unschuldig zurück schaute.

Ich glaube, unsere Ahnen haben als Tierfreunde gerne mit ihr geteilt.

 

 

 

Mixmax-September-2011-096.jpg

 

 

 

Der weitere Abend verlief angenehm warm vorm Ofen.

Ein schamanischer Umgang mit dem Holzofen ist vielleicht der, dass die Holzscheite ein Dankeschön bekamen für ihr Opfer.

Außerdem gab es wieder was zum auflösen, reisen, bequatschen und bequanteln (ZweiPunktMethode, Quantenheilung ausüben) als eine Freundin hinzu kam.

 

Es war ein Tag im Kreis von lieben Freunden, eleganten Wesen mit einem Fell, aber auch (für die meisten Menschen ohne Übung) unsichtbaren Wesenheiten.

 

Für mich als Schamanin ist durch den ständigen Kontakt mit der Anderswelt der Tag fast so was wie Alltag. Aber ich könnte mir durchaus vorstellen ihn im nächsten Jahr als wirklichen Feier-Tag zu begehen, indem man die unsichtbaren Wesenheiten auch für Ungeübte spürbarer werden läßt.

Wir werden dann in Brannenburg sein, mehr Platz haben, warum dann nicht ein Fest draus machen?

Wenn Euch danach ist, rührt Euch einfach bei uns.

 

 

 

 

 

Repost 0
Published by Tatzelwurm - in Schamanismus
Kommentiere diesen Post

Profile

  • Tatzelwurm
  • Folgende Dinge biete ich an: Geistheilung, schamanische Techniken, Seminare, sowie energetisches Arbeiten mit Menschen, Tieren, Elementarwesen und Orten.
  • Folgende Dinge biete ich an: Geistheilung, schamanische Techniken, Seminare, sowie energetisches Arbeiten mit Menschen, Tieren, Elementarwesen und Orten.

Impressum und Anmeldung

Monica Meier
Tatzelwurm-Akademie
St. Margarethen 3  1/3 (Drei Eindrittel)

83098 Brannenburg

Tel. 08034 - 6079254

info@tatzelwurm-akademie.de

Weitere Infos auf der Seite:

http://www.tatzelwurm-akademie.de/ 

Suchen

Rechtliches

Ihr wißt schon (schließlich steht es nahezu auf jeder Homepage), für Links und deren Inhalte übernehme ich keinerlei Haftung.

Sollte ich aus Versehen die Persönlichkeitsrechte von jemanden mißachtet haben, bitte ich um eine kurze Mitteilung, gerne bin ich bereit Fotos, Textpassagen oder ähnliches sofort zu entfernen. Anfallende Anwaltskosten, Abmahngebühren und ähnliches werde ich nicht übernehmen, weil man mit mir in Ruhe vorher drüber reden kann.