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8. September 2015 2 08 /09 /September /2015 23:41

Dieser Hilferuf stand wieder einmal im gutefrage.net. Tja, was kann man tun?

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Fast alle Geister bekommt man leicht wieder los. Denn es sind in der Regel fast ausschließlich Unfuggeister, die nur ihren Spaß wollen, indem sie Arglose ärgern und ängstigen. Wenn man es schafft das Brett wirklich nie mehr anzurühren und auch aus der Angstspirale auszusteigen, dann verschwinden fast alle von alleine wieder, weil es ihnen schlicht und ergreifend stinklangweilig wird bei jemanden, der kein "Wiederholungstäter" ist.

Bei den seltenen hartnäckigeren Wesenheiten braucht es meist eine Fachkraft. Vorher empfehle ich allerdings immer ein Clearing zu machen, das kann nach Anleitung eigentlich auch ein totaler Laie und es spart u.U. eine Sitzung bei einem regionalen Kollegen ein.

Gläserrücken halte ich - sorry - für einen ziemlichen Blödsinn, wenn niemand dabei ist, der ausreichend Erfahrungen hat mit der - wie wir Schamanen sagen - "Nichtalltäglichen Wirklichkeit". Leider ist es ein Modetrend bei Jugendlichen geworden, das im stillen Kämmerlein heimlich auszuprobieren.

Das Problem dabei: Anschließend kann es passieren, dass man alles, was man wahrnimmt und wofür man nicht gleich eine passende Erklärung zur Hand hat, einem (angeblichen oder tatsächlich vorhandenen) unsichtbaren Wesen zuordnet.

Aber ich kann beruhigen, wenn man jetzt nicht hysterisch auf jeden Lufthauch einsteigt, sondern die vergangene Gläserrück-Sitzung ignoriert, dann wird man in der Regel dieses Wesen auch wieder los. Denn es sucht gezielt solche Sitzungen aus, um selbst Spaß durchs Leute ärgern zu haben.

Wenn einem das Thema interessiert, dann ist es eigentlich sinnvoller Bücher zu dem Thema zu lesen, z.B. von Pascal Voggenhuber oder Paul Meek, aber nicht solche Sitzungen zu machen, vor allem unbegleiteten. Lieber jemanden - z.B. über den regionalen Esoterikladen - suchen, der sämtliche auftauchenden Fragen beantworten kann und der sich mit unsichtbaren Wesenheiten auskennt.

Beim Gläserrücken spielt Wunschdenken oft eine Rolle und nicht selten wird das Glas durch die Erwartungshaltung Einzelner oder aller Gläserrückteilnehmer geschoben, sprich manipuliert. Auch das sollte jemand mit Erfahrung sofort erkennen und ansprechen können.

Fatal halte ich es, wenn die Botschaften der unsichtbaren Wesenheiten als absolute Wahrheit genommen werden und wenn man das Leben nach deren Ratschlägen ausrichtet. Nur ein wirklich jahrelang ausgebildetes Jenseitsmedium kann unterscheiden von welcher Wesenheit solche Botschaften kommen. Auch deshalb rate ich eher ab vom "Jugendsport" Gläserrücken. Ein Laie kann nicht erkennen was für ein Ziel hinter solchen Botschaften steckt und wie sehr damit manipuliert wird.

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8. September 2015 2 08 /09 /September /2015 23:14

Diese Frage tauchte wieder einmal bei gutefrage.net auf.

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Hier meine Antwort für Laien, sprich für Menschen, die sonst nichts mit solchen Aufgaben zu tun haben:

Normalerweise reicht es aus, wenn man einem hängengebliebenen Verstorbenen laut erklärt, dass er längst verstorben ist, also keinen Körper mehr hat. Man erzählt ihm, dass er Engel um sich rum hat, die er wahrnehmen lernen muss und dass er auf das Licht zugehen soll - dies muss man u.U. mehrmals wiederholen.

Als Helfer bittet man den Engel der Wandlung hinzu, der diejenigen ins Licht führen soll. Oder fragt vor längerer Zeit verstorbene Angehörige von einem, ob sie mithelfen können dem Verstorbenen den Weg zu zeigen.

Normalerweise reicht das schon aus, nur einem ganz hartnäckigen Fall habe ich mal laut ein Buch übers Jenseits vorgelesen, damit derjenige verstanden hat, dass es das gibt und dass er es suchen muss.

Allerdings tue ich mich leicht mit dem Verstorbene rüberführen, denn es gehört zu meinen schamanischen Aufgaben. Ich habe dazu die verschiedensten Techniken und kann auch auf die verschiedensten religiösen Konzepte eingehen.

Ergänzend noch folgendes: Es wird im Internet oft folgende Vorgehensweise empfohlen:

A) Eine blaue Lichtsäule vorm Haus visualisieren - funktioniert eher selten, da die Hängengebliebenen ja in der Regel einen Grund hatten nicht dem Licht ins Jenseits zu folgen. Mögliche Gründe: Keine Idee übers Jenseits, gekoppelt mit der Vorstellung, dass mit dem Gehirntod alles schwarz ist / Alzheimer und Demenz / Volltrunkenheit beim Tod oder Drogenrausch / starke Schuldgefühle und eine Angst vorm Jenseits / eine massive Todesangst / urplötzlicher Tod und ein Steckenbleiben im Schockzustand - klar, dass dann der Weg ins Jenseits schwierig zu finden ist.

B) Den ungebetenen Gast raus räuchern - wie unhöflich und wenig hilfreich ist das denn?

Wenn alle Stricke reissen und man selbst nicht weiter kommt, empfehle ich es einen erfahrenen Schamanenkollegen zu suchen und sich helfen zu lassen. In der Regel ist das kein großartiger Aufwand demjenigen zu helfen.

Erstaunlicherweise spüren immer mehr Menschen, dass Verstorbene um sie rum sind und dass diese Hilfe brauchen.

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8. September 2015 2 08 /09 /September /2015 22:43

... und andere nicht?

(Eine Frage aus gutefrage.net vom 23.08.2015)

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Kinder können sie meist alle noch sehen. Aber in der Regel erklären einem Erwachsene schon bald, dass das nicht stimmt, was man sieht und darum verlernen es die meisten Menschen sehr schnell. Kinder und Jugendliche dagegen, bei denen die Eltern richtig reagieren und z.B. sagen "Ich kann leider den (verstorbenen) Opa nicht sehen, aber magst Du mal genauer beschreiben was er macht?" erhalten sich diese Fähigkeit. Außer sie werden von andern für verrückt erklärt.

Einige Erwachsene können Unsichtbare immer noch sehen oder entdecken das wieder. Und wir alle können diese Fähigkeit gezielt schulen, es gibt dafür bestimmte Übungen. Aber man braucht ein enormes Durchhaltevermögen, bis man wieder alles wie früher sehen oder spüren kann. Erst recht wenn man verstehen möchte was sie sagen.

Geister ist jedoch nur ein Oberbegriff.

Und es kommt noch was dazu, die Menschen haben nicht alle die gleichen übersinnlichen Wahrnehmungskanäle.

Es gibt Menschen, die können den Frequenzbereich gut wahrnehmen, zu dem Engel und sehr hohe, lichtvolle Wesenheiten gehören, es gibt aber auch welche, die können eher Verstorbene sehen. Und Djinns sind wiederum Wesenheiten mit einem ganz anderen Frequenzbereich. Manche schamanischen Kollegen können Dämonen sehen und diese "entsorgen". Auch die sind wieder anders sichtbar als die Wesen zuvor. Geister, wie sie in manchen Reportagen über englische Schlösser beschrieben werden, gibt es tatsächlich, die kommen aber extrem selten vor.

In der allgemeinen Bevölkerung laufen meist alle diese scheinbar "Unsichtbaren" unter Geister, da wird selten unterschieden.

Es gibt nur wenige Menschen, die alle Frequenzbereiche wahrnehmen können. Der eine kann vielleicht keine Geister wahrnehmen, jemand anderer sieht aber schon Verstorbene.

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6. September 2015 7 06 /09 /September /2015 11:08
Kann man eine Seelenrückholung selbst durchführen?

Okay, es hat sich anscheinend rumgesprochen, dass es wichtig ist, dass wir alle unsere Seelenanteile bei uns haben und dass keine fremden Seelenanteile in uns mitagieren sollten, die unser Leben beeinflussen, ohne dass wir das wollen.

Extraktion und Seelenrückholung - diese Begriffe tauchen immer häufiger auf, zum Beispiel im Frageportal gutefrage.net. Zum einen bin ich froh drum, dass dies irgendwann mal so zum allgemeinen Fachwissen in unserer Gesellschaft gehören wird wie Begriffe wie Chakra, Meridiane, Energiekörper, Yoga. Es lässt sich durch dieses wachsende Wissen vieles leichter erklären und schneller auflösen.

Aber es tauchen jetzt vermehrt Fragen auf wie man Seelenrückholung alleine durchführen kann. Und da kriecht mir ein leichter Schüttelfrost den Rücken runter.

Leute, das ist nicht einfach was in Richtung "Da zieh ich mal irgendwas raus und stopf dann mich selber wieder rein."

Sorry, aber dann brauchen wir Schamanen ja gar keine Ausbildung und keinerlei Erfahrungswissen, wenn das so einfach ginge. Man darf sich nicht davon täuschen lassen, wenn das beim Schamanen tatsächlich flott geht und einfach aussieht. Aber wie lange hat derjenige alleine schon das Reisen geübt oder den Umgang mit störenden Einflüssen?

Ohne Basistechniken wie Erdung, Schutz und energetische Reinigung halte ich so eine Arbeit für nicht ungefährlich. Alleine das braucht schon ziemlich lange, bis man das so beherrscht, dass es dem Klienten nicht mehr auffällt, dass man das zu Beginn und zwischendurch immer wieder macht.

Wie wollt Ihr ohne Ausbildung und Erfahrung merken, dass ungute Wesenheiten im Raum sind, die Seelen bei diesem "Tausch" u.U. sogar schnappen und ganz woanders hinbringen wollen?

Wie unterscheidet Ihr Eure Seelenanteile von Anteilen, die jemanden ganz andern gehören?

Was glaubt Ihr wie "spannend" das Leben sein kann, wenn Ihr Eure Seelenteile ohne liebevolle und fachkundige Behandlung wieder "in Euch rein stopft"? Diese Seelenteile sind nicht umsonst verschwunden. Was passiert, wenn Euch die erinnerten Traumata um die Ohren fliegen, ohne dass Ihr einen Helfer an der Seite habt, der Euch auffängt? Wisst Ihr überhaupt wie lange eine Retraumatisierung anhält, wie sich diese anfühlt und wie sie einen komplett aus dem Leben schmeissen kann? Sorry, aber man kann nicht einfach ohne Heilung Seelenteile integrieren, man muss da schon eine Ahnung haben wie man das macht.

Und noch etwas: Obwohl ich ein Profi bin, schamanisch also schon seit vielen Jahren sehr intensiv arbeite, fällt mir eine Seelenrückholung bei andern wesentlich leichter als bei mir selbst. Selbst ich arbeite bei solchen Dingen IMMER mit Kollegen zusammen. Ich käme nicht auf die Idee so etwas bei mir selbst durchzuführen.

Drum mein Ratschlag: Keine solchen Experimente eingehen, Ihr habt NULL Ahnung was Ihr damit u.U. bewirkt.

Und Ihr bekommt nicht jede Tür so leicht wieder zu, die Ihr aus purer Naivität aufgestoßen habt.

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Published by Tatzelwurm - in Schamanismus
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30. August 2015 7 30 /08 /August /2015 22:02

Puhhhh, eine immer häufiger auftretende Frage bei Portalen wie Facebook und gutefrage.net geht in die Richtung

- wie öffne ich mein Drittes Auge? (oder andere Chakren)

- wie kann ich versiegelte Energie wieder öffnen, um an meine Fähigkeiten zu kommen? (eine Frage ging sogar in die Richtung: von Dämonen versiegelte Energie)

Beides soll natürlich mit einem Fingerschnippen à la Hexe Jeanny passieren und sämtliche Fähigkeiten müssen auf einmal zur Verfügung stehen.

Kein einziger davon fragt

- nach Übungen, um zu diesen Fähigkeiten zu gelangen

- oder nach Fachleuten, die einen dabei helfen.

Nee, es muss schon kostenlos sein und im stillen Kämmerlein mal so eben schnell alleine gemacht werden können. Und genau das erzeugt bei mir dieses Puuuuuuhhh!!!!

Denn rein gar niemand hat eine Ahnung davon was das bewirken kann.

Null Idee, dass das künstliche "Öffnen" des Dritten Auges auch in der Psychiatrie enden kann.

Null Wissen darüber, dass erst Techniken beherrscht werden sollten in Richtung Erdung, Schutz und energetischer Reinigung.

Null Bereitschaft für diese Fähigkeiten intensiv zu trainieren und zwar jahrelang

Null Feeling dafür wann man Hilfe vom Fachmann braucht und was man wirklich alleine nach Buch oder einer Facebook-Anleitung ausprobieren kann.

Und das Schlimme dabei: Nicht selten kommen "Lösungsvorschläge", aber wenn sie diese tatsächlich umsetzen, dann wünsche ich fröhlichen Freiflug - Bodenhaftung gibt's dann nämlich keine mehr, wenn sie Pech haben.

Wer bitte verzapft denn gerade wieder irgendwo, dass man einfach nur sein Drittes Auge öffnen bräuchte und dann wäre man hochspirituell???? Kann demjenigen bitte mal wer was ganz anderes öffnen! (Ja, ich weiß, der letzte Satz enthielt jetzt zu wenig Licht und Liebe ...)

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Published by Tatzelwurm
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29. August 2015 6 29 /08 /August /2015 20:33

Jeder Einzelne von uns hat sein Päckchen Themen, das er vor seiner Geburt ausgemacht hat zu bearbeiten. Und ich würde sagen wir wursteln uns mühsam und mehr oder weniger erfolgreich durch unsere persönlichen Aufgaben.

Wir haben aber auch als Gesellschaft unsere Themen, die es erfolgreich zu bewältigen gilt und woran wir reifen. Was mag wohl unser Kollektivthema sein? Ich weiß es nicht, aber es springt mir was ins Auge, das verdammt nach einer gesellschaftlichen Arbeit aussieht mit einem Karma-Hintergrund. Und zwar eine sehr unangenehme Wiederholung.

Rückblende 1 - Mein Vater war Soldat im Krieg und hat sich danach sehr intensiv mit dieser Zeit beschäftigt. Aus heutiger Sicht würde ich sagen, er hat seine Hausaufgaben gut gemacht - er hat viel gelernt und sich dadurch sehr verändert. Was ihm ziemlich an die Nieren gegangen ist, das war eine Zeit, die ich bewusst erst in den Siebzigern mitbekommen habe, als (nicht nur) Studenten ihrer Elterngeneration teils richtig bösartig Vorwürfe gemacht haben, warum sie denn während der Nazizeit das Geschehen nicht verhindert haben. Es wäre doch alles so offen erkennbar gewesen.

Schon damals dachte ich mir: Erkennbar ja, aber für uns. Da wir eine andere Erziehung genossen haben und eine andere Bildung.

Rückblende 2: Worldtrade und Co - bestimmte Ereignisse waren eigentlich ziemlich schnell zu durchschauen, aber ich hatte damals Null Ansprechpartner. Irgendwann fand ich im Netz Menschen, denen ebenfalls gewisse Dinge aufgefallen waren - was für eine Erleichterung. Es wurde über die Jahre vieles immer schneller hinterfragt und es kommt im Augenblick ganz vieles fast zeitgleich mit den Geschehen ans Licht. Es tut sich also was.

Ich habe viel gelesen und wurde dadurch hellhörig, aber wenn ich im direkten Umfeld drüber reden wollte, kam meist nur ein "Weltverschwörung - lass und doch damit in Ruhe" oder ganz esoterisch "Du darfst das nicht ansprechen, sonst manifestierst Du es. Besser ist es nur in die Liebe zu gehen." Okay ....

Spannend war es das mit Irlmaier, Nostradamus und anderen bayrischen Hellsehern zu vergleichen. Die haben zu ihrer Zeit schon Dinge angekündigt, die dieser Tage geschehen.

Jetzt liest man überall, dass die Flüchtlingswellen und der Beginn von bürgerkriegsähnlichen Zuständen (der Beginn ist in meinen Augen, wenn Menschen gegen andere derart hetzen, dass sich andere darin bestätigt fühlen Andersdenkende zu jagen und zu verprügeln, wenn Polizisten angegriffen werden und Demos eskalieren, Häuser brennen) völlig überraschend kamen. Was bitte? Überraschend????? Dadrüber konnte man schon vor 2 Jahren lesen, aber es hielt jeder nur für eine - Vorsicht, jetzt kommt das böse Wort - Weltverschwörung.

Jetztzeit: Wir könnten an viele Infos kommen, wenn wir das überhaupt wissen wollen.

Wir könnten längst erkennen was dahinter steckt, von wem das gesteuert wird. Aber dass es Menschen gibt, die so drauf sind, das hält man nicht aus. Drum wird lieber weg gesehen.

Wir hätten die Möglichkeit die Massenmedien zu ignorieren und uns alternativ zu informieren - ist halt nur zeitintensiver und hat keinen Entspannungsfaktor. Aber die Möglichkeit sich der Manipulation zu entziehen, die gäbe es.

Wir würden dann vielleicht Dinge anzufangen zu hinterfragen, z.B. ob das wirklich eine Demokratie noch ist und worauf wir uns zubewegen.

Aber ich stelle fest wir schlafen genauso wie unsere Eltern- und Großelterngeneration. Wir merken auch nicht und sind dann immer totaaaaal überrascht von den nächsten Einschränkungen der Freiheit oder den nächsten unangenehmen Nachrichten.

Was mich erschreckt: Für mich ist diese Entwicklung keine Überraschung, ich habe es erwartet und lasse mich dadurch nicht in die Angst rein ziehen. Aber mich hat dennoch das Tempo total überrascht. Vor allem das Tempo, wie schnell Hetze an der Tagesordnung ist und wie leicht Neonazis Macht erhalten, die ihnen nicht zusteht. Wieso funktioniert das derart leicht? Hat unsere Schulung gar nichts gebracht? Warum können wieder Häuser brennen? Warum werden Unschuldige verantwortlich gemacht? Warum interessiert niemanden was eigentlich dahinter steckt? Warum kann man sehr wohl gegen Flüchtlinge protestieren (und dann auch noch vor deren Unterkünfte, um sie noch weiter zu traumatisieren), aber nicht gegen die Verantwortlichen, die deren Heimat hemmungslos platt bomben?

Leute, das ist unsere Hausaufgabe - lassen wir zu, dass sich 1 - 2 Generationen später die Geschichte fast gleich wiederholen kann oder kriegen wir diesmal eher ein "Stop!" hin?

Teilen wir bei Facebook weiter fast ausschließlich niedliche Katzenvideos und angenehme Dinge oder übernehmen wir Verantwortung und interessieren uns auch für Dinge, die anstrengend sind und die uns Angst machen?

Ich habe auch meine Lernaufgabe: Im Augenblick mich nicht ausbremsen lassen durch Weltverschwörer!-Rufe oder esoterische Besänftigungsversuche in Richtung "Du darfst Dich nur aufs Positive konzentrieren, sonst sinkt Dein Schwingungslevel" (oder WeißderGeier). Und ich kämpfe immer wieder gegen eine Resignation an, die mich wieder für eine bestimmte Zeit lähmt.

Und wo bitte sind diese Schreihälse, die damals die Elterngeneration angeklagt haben, aber jetzt selbst ihren Arsch ebenfalls nicht hochkriegen? Merken die eigentlich erst in der Rückschau im Jenseits, dass sie gerade komplett versagen? Sie sollten es eigentlich besser machen als ihre Eltern, denen sie teilweise richtig bösartige Vorwürfe gemacht haben. Wo sind sie?

Karmisch gesehen wollten wir wohl wissen wie es damals geschehen konnte, was vor und in der Nazizeit passiert ist. Und wie schwer es ist für jeden Einzelnen da bewusst auszusteigen und zu versuchen eine Geschehnis-Walze mit anderen zusammen zu stoppen. Stellen wir uns dieser Aufgabe. Aber das muss uns klar sein, das schaffen keine Einzelnen, da muss jeder von uns mitmachen.

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24. August 2015 1 24 /08 /August /2015 14:25
Eine ganze Altstadt als Kraftort: Hall in Tirol

Oh, ich würde Euch am liebsten meine gesamten 30 Bilder hier rein stellen, die ich an diesem Wochenende in Hall in Tirol gemacht habe.

Man fährt von Brannenburg etwa eine Stunde bis Hall, es ist also leicht und schnell zu erreichen. Wenn Ihr den Ort nicht im typischen Touristen-Tempo durchrennt, sondern ständig stehen bleibt um zu schauen und vor allem die Energiequalitäten zu erspüren, dann werdet Ihr sicherlich mehrere Tagesbesuche einplanen müssen, um den Ort zu erfassen. Denn es gibt an fast jeder Ecke was Interessantes zu erspüren. Die zwei Tage haben wir alleine schon für den oberen Teil der Stadt gebraucht.

Für Spürige ist es vielleicht nur wichtig außerhalb der Altstadt nicht umbedingt mitzuspüren, denn die Architektur in Tirol ist ein Graus, ebenso das ästhetische Empfinden und energetisch sind das regelrechte Angriffe.

Genießt lieber die geomantischen Fähigkeiten der mittelalterlichen Erbauer der kleinen Stadt, denn die sind phänomenal. An dem Ort ist einfach alles stimmig und nur an wenigen Stellen im oberen Teil der Stadt sinkt die Energie ins Unangenehme. Es wäre allerdings mal interessant in der Gruppe genauer zu recherchieren woran es liegt. Waren dort bestimmte Ereignisse, ist dort mit dem Untergrund was nicht stimmig? War dort ev. ein Gerichtsplatz oder gar die Hinrichtungsstelle, die es damals überall in den Städten gab? Zum Glück sind das wenige Stellen, wo es einem etwas mulmig wird.

Ansonsten spürt man das hohe Energieniveau, das entsteht, weil einerseits ganz viel Energie von den Bergen auf den Ort trifft und zugleich der Inn an dieser Stelle leicht gewellt verläuft und an den Spitzen zum Ort ganz viel Energie ablädt. Ob dort auch bestimmte Energielinien verlaufen, die sich positiv auswirken, das müssten uns einheimische Wünschelrutengeher sagen können. Das ist jetzt nicht so mein Spezialgebiet.

Auftanken könnt Ihr zwischendurch in der "Geisterburg", eine sehr gute Pizzeria, die aber auch tirolerische Spezialitäten anbietet. Man wird freundlich und schnell bedient, sie haben auch ausreichend vegetarische Gerichte zur Auswahl und es schmeckt hervorragend. Den Kaffee würde ich jedoch anderswo trinken, der war als einziges nicht wirklich ein Highlight.

Hall ist - nicht umsonst - reich an Kirchen und Klöstern. Unglaublich wie viele es davon in dieser kleinen Stadt gibt. Aber andererseits, die früheren kirchlichen Geomanten wussten schon wo es sich rentierte sich niederzulassen und wie man diese Energie am besten mit den entsprechenden Bauten einfangen konnte.

Die Pfarrkirche St. Nikolaus ist bis in den Oktober hinein wegen Renovierung geschlossen. Die Jesuitenkirche sollte man zum Reinspüren auf jeden Fall besuchen, aber meine Lieblingskirche ist einwandfrei die des Damenstifts, die Herz-Jesu-Basilika. Täglich um 16.20 Uhr gibt es dort einen Rosenkranz. Auch wenn Ihr kein Katholiken-Fan seid und so etwas lieber meidet, geht möglichst genau zu diesem Zeitpunkt rein, denn so erlebt Ihr diesen riesigen Kirchenraum in seiner genialen Akustik. Gerade dann kann man gut spüren wie sich die Energie dieses Ortes während der anschließenden kurzen Andacht durch den Gesang der Schwestern noch weiter erhöht. Ich finde das ist erlebenswert. Bestimmte Punkte im Ort möchte ich Euch nicht empfehlen, denn das verleitet sonst dazu sich das nicht selbst zu erspüren, sondern nur von Punkt zu Punkt zu gehen. So würde Euch aber sicherlich das andere oder andere Highlight entgehen.

Wer Zeit zum zurückfahren hat, der sollte unbedingt die Strecke über die Gnadenwald-Kapelle nehmen. Das ist ebenso ein kleines energetisches Goldstückchen, aber darüber werde ich sicherlich ein anderes mal berichten, denn ich hatte meinen Foto nicht dabei.

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22. August 2015 6 22 /08 /August /2015 00:01

Einer Wiener Pädagogin wurde gekündigt, weil sie die Regeln nicht eingehalten hat und den Kindern auf deren Fragen Weihnachten, das Christkind erklärt hat. Hmmm .....

http://www.krone.at/Wien/Paedagogin_erklaert_Kindern_Weihnachten_-_gekuendigt-Im_Kindergarten-Story-468300

Meine Meinung dazu:

Toleranz: ja!

Diese nervtötenden Kreuze aus Kindereinrichtungen abhängen: ja!

Religiöse Feste verbieten, sowie Fragen dazu: Nein!

Warum bin ich dieser Meinung:

1.) Es gibt andere Wege, die anstatt einer Verarmung eine Bereicherung wären. Diese gehen in Richtung Feste feiern, aber von allen Kulturen in der jeweiligen Kindergruppe. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Eltern gerne dabei mit ihrem Hintergrundwissen, mit Kochrezepten, mit Gestaltungsideen und anderem helfen und gerne auch mitfeiern.

2.) Gott darf nicht aus den Einrichtungen verbannt werden, sondern es ist eine Chance aufzuzeigen, dass wir alle an den gemeinsamen Gott glauben, die unterschiedlichen Religionen jeweils eine eigene "Sprache" sind. Auch hier: Bereicherung anstatt Verarmung.

3.) Ich halte diesen vorauseilenden Gehorsam für komplett idiotisch. Erstens fordern das die Muslime gar nicht ein, zweitens ist das Feiern im Jahreslauf eine Einführung in die regionale Kultur. Und jetzt mal ein Gedankenexperiment umgekehrt: In einem Kiga in Istanbul sind die Hälfte der Kinder Christen - würde man dort ebenfalls von den Mitarbeitern fordern, dass sie keine religiösen Fragen mehr beantworten oder keine Feste mehr feiern dürfen? Die Antwort wäre klar. Und sie zeigt auf wie absurd das hier geworden ist.

Was kann man stattdessen tun:

- Religiöse Symbole aller Religionen verwenden

- über jeden religiösen Jahreslauf etwas erzählen

- und ausgewählte Feste gemeinsam feiern

- Bilder- und Kinderbücher aus allen Kulturen lesen

Was sind das eigentlich für Leute, die sich solch einen Schmarrn einfallen lassen und die so "tolerant" sind, dass sie Ihre Mitarbeiter aus dieser Motivation heraus kündigen?

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Published by Tatzelwurm
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21. August 2015 5 21 /08 /August /2015 21:17

Okay, es kann jetzt sein, dass es bei manchem Leser kräftig rumort, wenn er das jetzt liest. Kann ich verstehen, aber meine Meinung entstand aus einer bestimmten Erfahrung heraus.

Es geht um diesen Fall hier:

http://www.blu-news.org/2015/08/21/aktenzeichen-xy-rudert-zurueck/

"Aktenzeichen XY" wollte einen Beitrag, in dem es um eine Vergewaltigung geht, nicht senden, um kein Öl ins Feuer zu gießen. Auf den ersten Blick ein ehrenwerter Gedanke. Aber halt nur auf den ersten Blick.

Auf den zweiten schaut die Sache schon ganz anders aus:

1.) Wie geht es dem Opfer damit?

2.) Kann es nicht sein, dass das sogar eine Diskriminierung aller dunkelhäutigen Menschen wäre?

Okay, wir erleben im Augenblick auf Facebook, bei unzähligen Stammtischen und auch im Privatbereich mehr oder weniger eine ziemliche Hetze gegen Flüchtlinge und andersartige Menschen.

Aber es wäre erst recht eine Diskriminierung, wenn man diesen Fall nicht bringen würde.

Sorry, aber ich muss, wenn jemand sich daneben benommen hat zu jedermann "Arschloch!" sagen dürfen, unabhängig von seiner Hautfarbe, Religionszugehörigkeit, Behinderung, ...... (die Reihe lässt sich fortsetzen). Alles andere wäre Rassismus und Diskriminierung.

Seine Hautfarbe ist EINE Eigenschaft von vielen, mehr nicht. Das Diskriminierende ist das, was im Kopf von uns allen abläuft. Wenn jemand eine Straftat begeht, dann muss er genauso wie jeder andere gesucht, verurteilt und bestraft werden. Und zwar GENAUSO - also nicht schwerer (so wie in den USA oft) oder weniger (denn der Ärmste hatte ja sooooo einen schlechten Start / diese Tat ist in seiner Kultur was völlig Normales, oder ....). Jemand baut Scheiße, also muss er es auch ausbaden - u.a. auch durch das Miteinbeziehen der Öffentlichkeit bei der Tätersuche.

Das Aussparen der Info aufgrund einer Hautfarbe, das diskriminiert ALLE Dunkelhäutigen. Denn damit ist diese ganz normale Eigenschaft eines Menschen etwas, vor dem man Angst oder zu viel Respekt hat. Mache ich es durch die Zensur (und die findet momentan viel zu viel statt) zu etwas Besonderem, dann grenzt es plötzlich aus.

Dieses Phänomen gibt es nicht nur mit Ausländern, Dunkelhäutigen,... sondern auch mit Behinderten. Wenn mich ein Rollstuhlfahrer ungefragt begrapscht, dann hat der genauso eine Ohrfeige verdient wie ein Nichtbehinderter und muss mit den gleichen wütenden Worten von mir rechnen. Aber Ihr solltet mal die Blicke sehen, die man erntet, wenn man das macht.

Diskriminierung und Rassismus laufen eh anders ab. Zum Beispiel in der Täterbeschreibung "Schwarzafrikaner", da steckt nämlich verdeckt drin, dass man davon überzeugt ist derjenige könne nur ein Afrikaner sein. Es könnte aber auch jemand sein der aus Europa kommt, der die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt.

Wenn wir aus Angst Infos unterdrücken und eine Diskussion vermeiden, dann versäumen wir den Zeitraum, indem man noch gemeinsam an einer Lösung arbeiten kann, um in Frieden zusammenzuleben. Verschiedene Kulturen vereint sind total bereichernd, aber nicht, wenn man anfängt sich unnatürlich zu verhalten oder alle Menschen mit einer bestimmten Eigenschaft in den selben Topf zu werfen. Wichtig: EINER baut Scheiße, nicht ALLE.

3.) Es ist ein Trugschluss, wenn man annimmt, dass mit einem Todschweigen von Vergehen die Stammtisch-Hetze gestoppt wird. Das Gegenteil ist der Fall. Weil es erst recht für Unverständnis zeugt, wenn die Leute mitbekommen, was alles verschwiegen wird und weil dann die Wut verstärkt hoch kocht. Und wir haben keine Diskussionskultur aufgebaut für schwierige Themen, wenn die nur immer alle vermieden werden sollen.

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21. August 2015 5 21 /08 /August /2015 17:27
Gefiederter Umzug in St. Margarethen

Heute sind unsere drei Hühner umgezogen. Einige von Euch haben sie bei uns ja kennengelernt, wenn es schön genug gewesen ist, um im Garten zu arbeiten. Sie wohnen weiterhin in St. Margarethen, aber näher beim Ponyhof hinten, bei der Michaela.

Zitronello war der erste, der zum Hof gefahren wurde, weil seine beiden Damen sich noch etwas zierten, aber bis diese eintrafen, hatte er den anderen Damen schon beigebracht wer der Hahn im ... Gehege ist.

Ich glaube dort wird es den Dreien gut gehen, dennoch werde ich sie vermissen. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass Hühner derart starke Persönlichkeiten sind - wenn sie es sein dürfen.

Lena, Leandra und Zitronello, danke dass es Euch gibt und danke dass Ihr unser Leben in den letzten Monaten bereichert habt.

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  • Folgende Dinge biete ich an: Geistheilung, schamanische Techniken, Seminare, sowie energetisches Arbeiten mit Menschen, Tieren, Elementarwesen und Orten.
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