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17. August 2010 2 17 /08 /August /2010 14:00

Wegwerfkuh .....  (Kuh, die zwei Jahre lang besonders viel Milch gibt und dann fertig ist)

 

Die Sonne ... ernten (durch Solaranlagen)

 

Den Wind ... ernten. (Das, was Windräder machen.) 

 

"Macht Euch die Erde untertan."  Zu was für einer uferlosen Respektlosigkeit hat dieser Satz eigentlich geführt?

Und wann werden Naturwesen, Elemente, Elementarwesen endlich wieder gleichberechtigte Partner?

Sprache kann so viel ausdrücken und die oben genannten Begriffe, die tun mir einfach nur weh.

 

Wir Menschen haben in der Zeit unserer Urururahnen die Sonne verehrt, hatten die Wilde Jagd in den von wildem Wind getriebenen Wolken erkannt. Und Haustiere waren Partner, die uns geholfen haben zu überleben. In den Rauhnächten ging man auch in die Ställe, um für die Tiere um Schutz zu beten.

 

Laßt uns umkehren und zu dieser alten Weisheit zurückkehren. Die veränderte Sprache wird zeigen, ob wir auf dem richtigen Weg sind.

 

 

flammende-Wolken.JPG

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14. August 2010 6 14 /08 /August /2010 13:53

Nach Diktat von der Gerlinde ( http://www.herzmatrix.de/ ) , die gerade neben mir sitzt. Sie verrät Euch hiermit ihr göttliches Bärlauchpesto als Ergänzung zum Frühlingsbeitrag über Bärlauch:

 

Zutaten:

- Frische Bärlauchblätter, am besten selbst gepflückt. Das macht nämlich viel mehr Spaß als gekaufter. Bitte nicht mit Herbstzeitlosen verwechseln, sonst sehr Ihr den lieben Gott. *g* Diese säubern, von den Stielen befreien, so dass man nur die Blätter selbst zur Verfügung hat.

- Frisch geriebener Parmesan

- Kalt gepresstes Olivenöl

- Pinienkerne, die leicht geröstet werden

- Salz, Pfeffer

- Zimt (das ist eine der magischen Zutaten)

- Vanillepulver (Dosis je nach Gefühl und Geschmack, aber nicht zu viel)

- Knoblauch, Knoblauch, Knoblauch - je nachdem, was man in den nächsten Tagen vorhat (Bemerkung von mir: Bei Gerlindes Mengen ist man für eine komplette Woche nicht mehr sozial verträglich. *bfg*)

 

Für diejenigen, die einen Mixer (Bemerkung von mir: Keinen Mixa) haben: Zuerst die Bärlauchblätter, dann etwas Öl, dann den Rest rein geben, mit Salz, Pfeffer und Zimt abschmecken. Und das alles einfach nach Gefühl und nach Geschmack zusammenfügen. Beim Mixer aufpassen, dass nicht alles komplett zu Brei wird, rechtzeitig aufhören.

 

Für diejenigen, die keinen Mixer haben: Es gehen auch: Moulinette, elektrischer Zerhacker und anschließend Pürierstab. Ist allerdings ne ziemliche Sauerei und Arbeit.

 

Empfehlenswert: Barillanudeln + Pesto drüber und geriebenen Käse (Mozarella, Pizzakäse, Gouda, Parmesan, ...)

 

Guten Appetit!

 

Reste immer im verschlossenen Glas im Kühlschrank aufbewahren und vorher alles mit ca. 1 cm Olivenöl übergießen, so dass es länger haltbar ist. (Bemerkung von mir: Ist es eh nicht lange, weil das so gut ist, dass man es vorher längst aufgefuttert hat.) Trotzdem schnell aufbrauchen.

 

Variationen:

- Pesto untern Quark rühren und Kartoffeln dazu.

- Untern Frischkäse rühren

- Unter Suppen (Gemüse-, Kartoffelsuppen,...) geben

- Als Würze in den Auflauf rühren

- Gnocchi

- Ravioli und Tortellini

- Bruscetta: Brot rösten und dann das Pesto als Belag drauf streichen 

 

Ideal als Geschenk.  (Kann ich bestätigen. *strahl*)

 

Übrigens: Keine Mücke sticht mehr.  :-)

 

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8. August 2010 7 08 /08 /August /2010 22:29

Zum zweiten mal wurde nun schon in meinem Weblog nach einem Rezept für einen Tatzelwurm gesucht.

Wer bitte will denn da meinen Haus- und Hofdrachen einfach so verspeisen???

Wollt Ihr ihn etwa grillen? Vielleicht auch noch vorher marinieren? Oder gar zu einem Burger verwursten?

Also, nicht doch .... tztztz ....

 

 

Drache.JPG

 

 

Okay, das einzige, was mich jetzt wieder beruhigt, ist das Vertrauen, dass mein Tatzelwurm eh so clever ist, dass er sich erst gar nicht fangen lässt. 

 

 

 

 Mond-und-Krafttiere-022.jpg

 

 

 

Ein kräftiges Kopf kratzen und ratlos drein schauen lösten übrigens auch die Stichwörter "Fuchslandwurm Tatzelwurm" aus. Und nein, das ist jetzt kein Rechtschreibfehler von mir, das wurde tatsächlich so eingetippt. 

 

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5. August 2010 4 05 /08 /August /2010 10:22

Vor genau zwei Jahren, es war wirklich brüllend heiß, bist Du bei mir eingezogen und hast mein Leben enorm verändert und vor allem bereichert. Danke!!

 

Ach, ich fange besser von Anfang an.

 

Wir kennen uns ja schon seit sehr, sehr langer Zeit, nur war mir das damals noch nicht bewusst. Denn was wußte ich vor zwei Jahren schon über Inkarnationen oder darüber wie nah uns andere unsichtbare Welten sind. Tierkommunikation war ein Fremdwort und hätte mir jemand gesagt, dass ich mal als Geistheilerin mit schamanischen Techniken arbeiten würde, dann hätte ich vor lauter lachen um Luft ringen müssen.

Vieles zu meiner Entwicklung hast Du beigetragen und dafür bin ich Dir besonders dankbar.

 

Es war klar, dass Samira, eine wundervolle Prinzessin Deine Mutter werden würde. Potentielle Väter standen in dem Revier zwei zur Verfügung und irgendwie hatte ich gehofft, dass Zerfetzt-Öhrchen, ein unglaublich liebevoller und respektvoller Kater zum Zuge kommen würde.

Wir standen beide hinter der Terassentür und schauten zu wie Du entstanden bist, doch damals spürte ich nur eine Anwesenheit, ahnte nichts davon, dass Du es selbst warst, den die gleiche Neugier trieb zuzuschauen, ob die beiden das auch richtig machen würden. *g*

 

Ein paar Monate später kam dann der längst erhoffte Anruf "Du, die Sami hat zwei Junge bekommen. Ein ganz dunkles und eines mit Ringelpulli.". Sofort war klar, Du bist der lang Ersehnte, der mit dem süßen Pulli und den weißen Söckchen.

 

 

Gwynnie-21.05.08.JPG

 

 

Oh Himmel, den ersten Moment unseres Zusammentreffens und dann die regelmäßigen Besuche bei Dir und Deiner Katzenfamilie werde ich nie vergessen. Ich war überwältigt davon zu erleben wie Leben entsteht und wie Du Dir schrittweise die Welt erobert hast. Voller Ehrfurcht habe ich Dich Winzling in meiner Hand gehalten, nicht selten den Tränen der Rührung nahe. Und was war das für ein Erlebnis, als Du Dich nicht mehr nur durch Deine Katzenmami beruhigen ließest, sondern auch durch mich. Ab dem Moment konnte endlich Sami auch wieder mehr losziehen, da sie ja die menschlichen Babysitter bei ihren Winzlingen wußte.

Schatz, Du hast mein Herz erobert, auf eine Art und Weise, wie ich es nie für möglich gehalten hätte. Ja, Du hast mein Herz sogar wiederbelebt.

 

Ich durfte erleben wie energisch Du Dich gegen ständige Putzattacken Deiner Mami gewehrt hast. Dass sie sich aber auch nie merken konnte, wer von ihren beiden Süßen das hatte schon über sich ergehen lassen müssen und wer nicht. *g* Und ich durfte Dich bei Deinen ersten Schritten aus der Duschekabine, dann aus dem Duschraum, dann aus dem gesicherten Bereich heraus erleben. Eines Tages erweiterte sich Deine Welt dann sogar um einen Garten. Herrlich Deine Neugier, Deinen Mut zu spüren.

 

Geplant war ein längerer Aufenthalt bei Deiner Mutter, aber eines Tages entdecktest Du, wie man auf die Straße gelangen kann und dann kam ein Hilferuf-Anruf und ich beschloss Dich doch ein paar Tage eher zu holen. Vorbereitet war eh alles.

Die Fahrt in Dein neues Zuhause, die werde ich nie vergessen. Natürlich hat Dich die Enge und Lautstärke des Autos beunruhigt und es dauerte Dir auch viel zu lange. Und trotzdem warst Du unglaublich tapfer und hast Dich gut durch meine Mantren beruhigen lassen. Schon da war klar was Du für ein starker Kerle bist.

 

Was hatte ich alles drüber gelesen, wie furchtsam Katzen am Anfang seien und was man alles beachten müßte. Pustekuchen. Der Transportkorb ging auf und schon stolzierstes Du raus und man sah Dir an, dass Du die Wohnung längst kanntest. Sie war sofort Dein.

 

Heiß war es in den ersten Tagen, verdammt heiß. Und wir durften die Balkontüre nicht öffnen, da Du Dich zuerst dran gewöhnen solltest, wo nun Dein Lebensmittelpunkt sein würde. Diese Anfangszeit war für uns beide nicht leicht und irgendwann holten wir Deine Nabelmama (mongolisch; das ist diejenige, die die Nabelschnur durchscheidet) zu Hilfe und dann öffnete sich die Tür zur Freiheit schon etliche Tage früher, als es empfohlen worden ist. Anders hätten wir wohl beide den Backofen Wohnung nicht überstanden. Und natürlich ging es gut, es hat sich damals schon gezeigt, dass man bei Dir Vertrauen haben kann.

 

Du hast viele Abenteuer bestanden, warst sogar mal eingesperrt. Da aber hatte ich schon mit der Tierkommunikation angefangen und mit Unterstützung durch unsere Lehrerin konntest Du auch gut mitteilen wo Du warst. So war klar, dass Du bald wieder frei sein würdest. Und am nächsten Tag hat der Benzinduft in Deinem Fell auch noch alles bestätigt. Für ein paar Tage wurdest Du geneckt, indem Du "Dieselchen" genannt wurdest. Aber egal, Hauptsache die Welt war wieder in Ordnung.

 

Und auch so etwas ist Dir schnell verziehen:

 

 

Mond-und-Krafttiere-023.jpg

 

 

Zwei Situationen gab es, da wurde es für Dich richtig eng, aber selbst das hast Du gut geschafft. Ich weiß, dass Du gut auf Dich aufpaßt, so dass wir möglichst lange zusammenbleiben können. Und dafür, dass Dir das jetzt schon 2 Jahre über gelungen ist, möchte ich mich bei Dir bedanken. Danke für jeden einzelnen Tag. Und danke, dass Du so bist, wie Du bist. Danke, dass Du mich gelehrt hast wie wertvoll Beziehungen sind und wie schön der Kontakt zwischen Mensch und Tier, Mensch und Elementarwesen, Mensch und Pflanzen, Mensch und Erde. Denn mit unserer Kommunikation fing es an und es hat sich ständig erweitert.

 

Danke, dass es Dich gibt ....

 

Merlin-7.7.10.jpg

 

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2. August 2010 1 02 /08 /August /2010 21:41

Am Freitag zog ich mit zwei Freundinnen los, um nach langer Zeit mal wieder eine Ausstellung zu besuchen. Anstoß war dieser Artikel hier:

 

http://www.merkur-online.de/nachrichten/kultur/ausstellung-magie-orient-okzident-835667.html 

 

Anders als auf dem Foto ist die Ausstellung nicht so grellbunt, sondern eher museal dezent. Es ist eine sehr kleine Ausstellung, bestehend aus 2einhalb Räumen. Mit Ägypten hatte ich mich zuletzt als Jugendliche beschäftigt, aus diesem Grunde war der Teil über die ägyptischen Amulette und Götter für mich durchwegs neu.

 

Der alpenländische Teil, auf den ich mich am meisten gefreut hatte, der war eher etwas dürftig. Da gab es zum einen eine Ecke, die den Heilsteinen gewidmet war und deren Bedeutung. Darunter waren einige sehr kraftvolle Stücke.

 

Ein weiterer Abschnitt widmete sich Chariwari-Anhängern. Nach denen halte ich auf jedem Flohmarkt Ausschau und ich habe selbst schon eine kleine Sammlung angelegt. Noch nie gesehen hatte ich ein sogenanntes Marderboandl. Wen interessiert, was das ist, schaut doch mal dort vorbei.  ;-)

 

Besonders beeindruckend waren Backenzähne großer Tiere, die in Silber gefaßt waren. Sie sollen vor Verletzungen schützen. Das Gebiß kleinerer Tiere dagegen dient der Abwehr von Bösem, denn es erinnert an ein immerwährendes Zähnefletschen.

 

Gelöst hat sich ein Rätsel, bei dem mir bisher niemand die Antwort geben konnte. Es gibt etliche Anhänger mit geschnitzten Händen. Einige der Gesten sind klar, sie dienen der Abwehr. Allerdings sieht man immer wieder eine Hand, bei der der Finger eigenartig zwischen die andern gesteckt ist. Dies soll, laut Beschreibung im Museum, die Geste der "fica" sein, also nicht wirklich jugendfrei sein. *g*

 

Die nächste Ausstellungsfläche zeigte allgemeine Amulette. Zum Beispiel eine Fraisenkette, auch genannt Fraiskette und ein beeindruckendes Gamskrickl-Messer. Wußtet Ihr, dass das auch eine Schutzsymbolik hatte?

Von der Natur durchlochte Steine sind mächtige Schutzzeichen, die gegen Krankheiten und Verletzung wirken.

 

In der Ecke mit dem Schwerpunkt Schwangerschaft und Geburt fand ich vieles, das vollkommen neu für mich war. Das war mir auch nie auf Floh- und Antikmärkten aufgefallen. Oder kennt Ihr Wehenkreuze, Hebammenringe, Geburtsamulette und Wehenfläschen?

 

Der Teil über Medaillen mit Buchstabenmagie, Ziffernkombinationen, runenartigen Gebilden, Planetenzeichen und Zahlenquadraten, der war arg dürftig, aber okay, mehr gaben die kleinen Räume nicht her.

 

Vor etwa einem Jahr war in Sachrang eine ebenfalls kleine Ausstellung über Volksmedizin zu finden, die war wesentlich lebendiger. Und genau das hätte ich mir für so ein starkes Thema gewünscht.

Wann macht mal wer zu den alpenländischen Amuletten eine wirklich große Ausstellung, in der die Gegenstände nicht nur ordentlich aufgereiht werden? In der es auch um den Hintergrund von Hirschgeweihen geht und darum, ob Tierpräprarate wirklich nur Wohnraumschmuck sind. Mein Traum ist eine Ausstellung, in der die ganze Macht unserer Tradition gut rüber kommt und deren Reichtum. Diese winzigen Ausstellungen werden dem einfach nicht gerecht.

Und es ist kein Wunder, wenn Schamanen anderer Kulturen immer behaupten wir hätten keine schamanische Tradition und wenn einheimische Schamanismusschüler lieber im Ausland lernen, anstatt mit den eigenen Symbolen zu arbeiten und in unseren total unterschätzten Volksmärchen das Urwissen herauszuziehen. Letzteres ist jedoch ein eigenes Thema.

 

I have a dream  .....  einmal in meiner Nähe eine wirklich große Ausstellung zum Alpenschamanismus. Und dass der irgendwann wieder seine ursprüngliche Bedeutung bekommt.

 

Zusammenfassung: Die Ausstellung ist klein, für Amulette viel zu geordnet, aber geht trotzdem rein, wenn Ihr könnt. Etliche der gezeigten Amulette haben eine beeindruckende Kraft, wenn man rein spürt. Und es rentiert sich ein Notizbuch mitzunehmen, da vielleicht doch die eine oder andere Info neu ist.

 

Infos über Öffnungszeiten und Anfahrtweg: http://www.aegyptisches-museum-muenchen.de/de/index.htm

Und hier sind Bilder von einigen Ausstellungsstücken mit dabei:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen/kultur/ausstellung-im-aegyptischen-museum-knoten-und-quarz-fuers-eigene-heil-1.983774

 

 

 

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Published by Tatzelwurm - in Schamanismus
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27. Juli 2010 2 27 /07 /Juli /2010 08:05

Irgendwie komm ich gar nicht mehr richtig zum bloggen, aber das habe ich vor zu ändern. Mit meiner Freundin und Kollegin bin ich fast täglich am quanteln (= bayrische Kurzform für Quantenheilung / ZweiPunktMethode ausüben), sei es mit uns, sei es mit Klienten und das beansprucht einfach sehr viel Zeit.

 

Wir haben festgestellt, dass es viel effektiver geht, wenn man zusammenarbeitet und jeder dabei einen bestimmten Part übernimmt. Meine Freundin übernimmt das Auflösen durch die ZweiPunktMethode und bekommt dabei bestimmte energetische Eindrücke zu den Fragen, die wir haben.  Mein Schwerpunkt liegt in der Ursachenforschung von Blockaden, Krankheiten und andern Problemen. Dabei bin ich mit der Geistigen Welt verbunden und reise auch in andere Inkarnationen und sehe mir die auslösenden Ereignisse an.

 

*lach* Manch einen irritiere ich ziemlich dabei. Da arbeite ich mit schamanischen Reisen, habe zwar - wenn ich in München oder beim Klienten vor Ort bin - u.a. meine Trommel mit dabei, aber benutze sie ganz, ganz selten.

Warum auch, das Reisen bin ich seit frühester Kindheit gewohnt, ich muss nicht erst ewig lang durch Ober- und Unter- und Um-die-Ecken-Welt reisen bis die hilfreichen Bilder auftauchen. Ich nehme mir das Ziel vor und bin in der Regel schon da.

Die Trommel brauch ich nur zur Konzentrationsunterstützung, z.B. wenn der Nachbarjunge bei meiner Freundin in München beschließt das ganze Viertel mit Techno zu beglücken. Irgendwie ist Techno für mich kein förderlicher Reiserhythmus. *zugeb* Da muss ich dann mein eigenes Pferd aus seiner Transportbox (= Trommeltasche) holen.  :-)

Und bei manchen Klienten scheint dann das Weltbild endlich wieder zu stimmen. *kicher* Zum schamanisch reisen braucht Mensch (angeblich) einfach ne Trommel.

Ich muss dann immer ein bisserl schmunzeln, aber ich kenn das von mir auch. Jeder hat doch so seine bestimmten Vorstellungen und ist dann irritiert, wenn das Weltbild plötzlich nicht mehr stimmt.

 

Das, was bei meiner Freundin und mir auch noch anders läuft, das ist das selbstverständliche Einbeziehen der klassischen Geistheilung in die ZweiPunktMethode-Sitzungen. Warum denn das nicht gleich anwenden, wenn das bei diesem oder jenem Problem viel passender ist? Oder warum dann den Klienten extra für eine reine Geistheilungssitzung einladen, wenn man das gleich mit einbringen kann?

 

Mir macht dieses bedarfsorientierte Arbeiten und Verbinden der verschiedensten energetischen Arbeiten total Spaß und ich habe das Gefühl, dass die Arbeit so viel effektiver wird, als wenn man die ganzen Disziplinen trennt. Den Klienten allerdings fordert es ganz anders. Da ist nichts mit nur entspannt auf der Liege liegen und träumen. Oder auf der Couch sitzen und Kaffee trinken und es quantelt der andere in der Sitzung. *g*

 

Wir beide, meine Freundin und ich, bringen zudem gerne den Klienten geistheilerische Selbsthilfe bei. Denn so geht ein einmal angeregter Veränderungsprozess weiter oder der erreichte Status kann viel länger erhalten bleiben. Ziel ist uns beiden, den Klienten möglichst unabhängig zu machen vom Behandler. Und viele geistheilerischen Techniken können ganz schnell beigebracht werden. Jeder kann das lernen. Erst recht Kinder, die an ihren Fähigkeiten noch nicht so zweifeln wie mancher Erwachsener.

 

Kommt der Hinweis aus der Geistigen Welt, dass man den in Gang gesetzten Prozeß zusätzlich mit Naturheilkunde unterstützen könnte, haben wir beide das Glück in Reichweite eine der Geistheilung sehr offene Heilpraktikerin zu haben, für die Channeln und schamanische Reisen nichts Fremdes mehr sind. Und über sie kann man sogar, falls nötig, die Schulmedizin einbinden, da sie genug offene, alternativ arbeitende und denkende Mediziner kennt.

So macht es wirklich Spaß, da ist kein Gegeneinander, kein unnötiges sich abgrenzen und anfeinden. Durch dieses Verbinden der verschiedensten Disziplinen wird es endlich wirklich ganz(heitlich). Das, was ansteht, das wird einfach gemacht.

 

Besonders spannend ist es, wenn wir erleben, wie die energetischen Eindrücke meiner Freundin und die Bilder, die ich auf den schamanischen Reisen sehe, dasselbe Phänomen von zwei verschiedenen Wahrnehmungskanälen her bestätigen.  

 

So, jetzt habe ich ein bisserl geschildert, was wir so machen und wie unsere Arbeitsweise ist. Also, wie sie momentan zumindest ist, denn wir sind gut im Fluß und vieles ändert sich durch das ständige dazulernen und ausprobieren. Und auch durch die Anleitungen von oben.

 

 (*grins* Eine Demonstration der Wirkungsweise der ZweiPunktMethode oder der Erfolge, die wir durch sie erreicht haben, ist dieser Weblogbeitrag. Denn ich gebe gerne zu, dass das Darstellen meiner Arbeitsweise in der Öffentlichkeit nicht gerade meine Stärke war. Lieber habe ich einfach versteckt gearbeitet. Aber das ändert sich gerade. )

 

 

 

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7. März 2010 7 07 /03 /März /2010 23:11

Heute bekam ich von einer Freundin – sie ist u.a. Tierkommunikatorin – eine Dose mit Sardinen in die Hand gedrückt. Mein Kater Merlin wusste, dass wir uns treffen und hat bei ihr, selbstbewusst wie er ist, eine ganz bestimmte Dose Ölsardinen geordert, die sie zuhause hatte.

Beide kennen wir solche „Bestellungen“ unserer Tiere, müssen aber immer noch darüber schmunzeln. Ja, und manchmal lästern wir sogar über unsere so gar nicht bescheidenen Mitbewohner.

 

Merlin empfing mich in der Nacht treusorgend wie immer am Auto und begleitete mich in die Wohnung. Mensch darf sich gerade noch die Schuhe aus und Haussocken anziehen, dann ist klar, bevor andere menschliche Bedürfnisse gestillt werden, ist Küchendienst angesagt. Also, Ölsardinendose aufgemacht, eine Sardine in mundgerechte Happen zerteilt und Monsieur den Teller vor die Nase gehalten. An der nach oben gerichteten Schwanzspitze und überhaupt an der ganzen freudig erwartenden Körperhaltung konnte ich erkennen, dass er sich tierisch auf diesen Happen freute. Den Teller trug ich auf das große Silbertablett (okay, es ist nur Zinn, aber Silbertablett klingt doch angemessener, nicht wahr?) und dann fing der kleine Herr an zu speisen. Genau einen Bissen, dann war Schluss.

 

Hä? Wieso schon Schluss?

Aber hallo, so geht es nicht, man kann nicht was bestellen und es dann stehen lassen. Nee, wirklich nicht.

Und das sagte ich ihm auch so. Ja, sogar gedroht habe ich: „Wenn Du da jetzt nicht ordentlich was davon isst, dann petz ich das und dann kriegst Du sicherlich nie wieder was mitgebracht.“

 

Es folgte ein entrüsteter Blick und dann ein so intensives sich schütteln, wie ich es noch nie bei einer Katze erlebt habe. Nein, das sei furchtbar, so was esse er nicht. Der Chef hätte ihm von dem Futter vorgeschwärmt, aber das schmecke ihm absolut nicht. Punkt, Ende der Diskussion.

Da bei uns die Regel herrscht, wenn Herr Katz was verschmäht, dann hat er keinen Hunger, also gibt es nichts anderes, marschierte er würdevoll energisch zu seinem momentan bevorzugten Schlafplatz und ließ mich erstaunt zurück.

 

Natürlich hab ich sofort gepetzt, ist doch klar.

Schließlich war das zum brüllen und meine Freundin lacht auch so gerne wie ich. Selbst über unsere Helden.

Also, angerufen, erzählt und gekichert.

 

Und dann dämmerte es ihr. Ihr Kater „Der Chef“ (den Namen hat er sich übrigens selbst ausgesucht.) wollte diese Ölsardinen nie mehr essen. Was gibt es denn für eine geschicktere Art das loszuwerden als sie seinem Fern-Spielkameraden bringen zu lassen.

Der Chef antwortet eigentlich (fast) immer, wenn er was gefragt wird, aber auf die Nachfrage, ob er das absichtlich so gemacht hätte, kam .... nichts.

 

Okay, mein Kater kommt meist so gegen Mitternacht runter zu seinem Nachtspaziergang. Sollte er Hunger haben, gibt es natürlich doch noch was zu futtern. Schließlich ist es ja unfair, wenn der Magen knurrt, nur weil die Katzen-Freunde sich solche fiesen Entsorgungslösungen einfallen lassen.

 

Abschließend noch eine Info: Katzen können sich wirklich über die Ferne besuchen, ja, sie helfen sich sogar gegenseitig heilerisch.

Und außerdem petzen sie genauso wie ich es heute gemacht habe, deshalb erlaube ich mir das jetzt auch, sogar im Internet. 

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15. Februar 2010 1 15 /02 /Februar /2010 16:30

Werbung bei Geistheilern oder Die Kunst durch Nichtinformation für sich zu werben

Tja, wie tritt man am besten an die Öffentlichkeit, damit diese erfährt, dass es einen gibt?

Normalerweise ist das ganz einfach, man schaltet mehr oder weniger geschickt gestaltete Inserate und die Sache ist gebongt.

 

Wie macht man das allerdings als Geistheiler?


Variation A: Man hat Geistheilung gelernt, ist darin recht fit und vertraut ansonsten seinen Geisthelfern, was die Werbung betrifft. Dann kann es aber  kleine, böse Überraschungen geben. Denn in der Regel sind die Helfer fit, was die Heilung betrifft, aber das neueste Heilmittelwerbegesetz haben sie  bedauerlicherweise nicht auch noch im Kopf.

 

Oder aber man hat sich durchs Heilpraktikergesetz und Heilmittelwerbegesetz gearbeitet und weiß dann, dass die Werbung für sich nun nur noch aus dezenter Nichtwerbung bestehen darf. Wieso das?

 

1.) Ich muss drauf hinweisen, dass Geistheilung keinen Arzt oder Heilpraktiker ersetzt, dass eine solche Behandlung also nicht abgebrochen werden darf.

 

2. ) Zudem muss ich drauf hinweisen, dass ich keine Diagnosen stellen darf. Habe ich jedoch ursprünglich einen Beruf, der in meine Arbeit einfließt, in dem ich Krankheiten und Störungen erkennen musste, um die Patienten / Klienten entsprechend zu fördern oder an andere Stellen weiter zu leiten, dann wird es schwierig. Dann braucht man schon einen Juristen, der einen bei der genauen Formulierung der Erstinfo-Blätter behilflich ist.

Oder noch besser, man vergisst einfach diese Fähigkeiten. Dabei darf man dann aber auch nicht übersehen, dass man sogar im Behandlungszimmer keine Bücher der Ausbildung stehen haben darf, die dem Geistheilungspatienten vermitteln könnten, dass man entsprechendes Fachwissen hat. Waaaaahhh!!!  Der juristisch bequemste Weg ist tatsächlich das sich dümmer machen.

 

3.) Ich darf keine Fernheilung anbieten, also werbemäßig. Machen darf ich es sehr wohl, aber selbst das gestaltet sich als umständlich. Denn ich muss vorab dem Klienten den Zettel zum unterschreiben schicken, dass er darüber informiert wurde, dass Geistheilung keinen Arzt und HP ersetzt und dass ich keine Diagnosen stellen darf. Und dann muss er es zurück schicken.

Wenn er Glück hat, dann braucht er, bis das erledigt ist, eh keinen Geistheiler mehr. 

 

4.) Ebenfalls verboten:

-        Vorher-Nachher-Bilder von Behandlungen

-        aufgelistete Krankheiten, die man angeblich heilen kann (nur zur Erinnerung, wir dürfen laut Gesetz ja nur die Selbstheilung anregen)

-        Abbildungen von Diplomen und Zertifikaten welcher Art auch immer

-        veröffentlichte Dankesschreiben von ehemaligen Patienten

Grasen Sie doch mal, wenn Sie Zeit und Lust haben, Geistheilerseiten ab und schauen Sie wer von diesen Verboten weiß. Ist von diesen Dingen auf der HP des Geistheilers etwas zu finden, dann kennt sich der Geistheiler mit dem Heilen aus, aber nicht mit dem Heilmittelwerbegesetz und dem Heilpraktikergesetz.

 

Folge können horrormäßig hohe Abmahnungen sein. Oder man muss seine winzige Werbung nach einer Anordnung vom Gesundheitsamt in einer ganzseitigen Gegenanzeige widerrufen. Geistheiler gehören – mit Ausnahme derjenigen, die ständig in den Medien zu sehen sind –  zu den Geringstverdienern, wenn sie also solche Gegenanzeigen schalten müssen, dann kann das ebenfalls die berufliche Existenz kosten.

 

Tritt das entsprechende EU-Gesetz auch bei uns in Kraft, dann kann es sogar passieren, dass ich schreiben müsste, dass ich unseriös arbeite. *lach *  Nein, gar so schlimm ist es nicht. Nur, dass ich kein seriöses Verfahren anbiete. Sämtliche Astrologen müssten das streng genommen jetzt schon in ihre Werbung setzen, aber Deutschland hat dieses Gesetz noch nicht richtig umgesetzt, die sind sich noch nicht darüber einig, ob das nun nur für Astrologen gelten soll oder für alle esoterischen Berufe.

 

Juchuuu, fassen wir mal zusammen wie meine Werbung ... öhm .... oder sollte ich passenderweise eher Nichtwerbung sagen ... dann aussehen müsste:

Ich biete Geistheilung an, aber ich muss dabei klarstellen, dass

-        der Patient nicht die Behandlung beim Arzt oder Heilpraktiker unterbrechen darf

-        ich darf keine Diagnosen stellen darf

-        ich nicht heile, sondern nur die Selbstheilungskräfte aktivere

-        und irgendwann sogar, dass ich ein Verfahren anbiete, das kein seriöses ist, da es keinen wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht.

 

Ein Heilsversprechen (= der Hinweis, dass man dieses und jenes heilen kann) abgeben, das darf ich ebenfalls nicht, jedoch juckt mich dieses Verbot am wenigsten. Denn wenn man ehrlich ist, dann kann das sowieso niemand, auch kein wissenschaftlich anerkannter „Heiler“.

 

Was bei einem Interview passieren kann, das sieht man an dem folgenden Artikel: http://www.abendzeitung.de/nuernberg/lokales/164134  Da sind im Text geschickt die Hauptschwierigkeiten umschifft, und dann knallt aber die Überschrift voll rein „Ich besiege jede Krankheit,“.  Dass das nicht die Aussage des Geistheilers sein kann, das ahnt man im Gesamtzusammenhang. Diese Überschrift ist typisch für Zeitungen, in der um Aufmerksamkeit des Lesers gerungen wird. Aber ist dem zuständigen Redakteur klar, was dieser Titel für Folgen haben kann, wenn jemand annimmt, dies sei die tatsächliche Aussage des Geistheilers gewesen? Was, wenn dieser nun Ärger mit verärgerten Heilpraktikern, Medizinern und Ämtern bekommt? Puhhh, gar nicht vorzustellen.

 

So, also das habe ich nun alles im Hinterkopf, bekomme telefonisch das Angebot für ca. 150.- Euro in der regionalen Zeitung eine Anzeige in Visitenkartengröße zu schalten und ringe mich dazu durch und überlege jedes einzelne Wort, um alle – mir bekannten –  Fallen zu vermeiden. Und dann der Schock: Zu dieser Visitenkarte soll ein ganzer Artikel erscheinen, den ich selbst schreiben darf. *örgx * Na bingo, wie soll man sich denn abmahnsicher darstellen? *lach * Soll ich etwa einen Artikel darüber schreiben was ich alles angeblich NICHT kann? Nicht wirklich vertrauensfördernd.

 

Das Angebot der Zeitung, dass eine Redakteurin den Text schreibt, ist lieb gemeint, aber nicht wirklich hilfreich. Denn auch sie hätte eigentlich nichts mehr übrig, über das es sich lohnt zu schreiben.

Wie unlebendig wird eine Selbstdarstellung in der Zeitung, wenn man gezwungen ist jedes einzelne Wort genau zu durchdenken? So ein penibel durchdachter Text spricht doch niemanden mehr auf der Gefühlsebene an. Und genau darum geht es ja bei Geistheilung, um den ganzen Menschen, um Körper, Geist und Seele. Da kann ich beim schreiben nicht nur den Kopf regieren lassen.

 

Da die Visitenkarte mit meinen Daten mit diesem Text gekoppelt ist, wird es wohl doch nichts mit der ursprünglich gedachten Miniwerbung. Schade.

 

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Published by Tatzelwurm - in Geistheilung
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