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29. März 2014 6 29 /03 /März /2014 22:55

Dass sich Freundschaften auseinander entwickeln, dass man nicht mehr weiß was man mit Bekannten reden kann, das kenne ich schon lange. Bei mir ist der alte Freundeskreis sogar fast komplett weg gebrochen, aber dafür wurde Raum geschaffen für neue Freunde, die ebenfalls mehrere Realitäten kennen und schätzen.

 

Auch der typische abschätzende Blick in Richtung "Ist die gefährlich?" bringt mich nur noch zum schmunzeln.

Bevor ich in die schamanische Art des Wahrnehmens, Fühlens, Denkens und Handelns gekommen bin, habe ich mir ja selbst bei manchem diese Frage gestellt, der über seinen Kontakt zur "Nichtalltäglichen Wirklichkeit" berichtet hatte.

Heute drüber lachend erinnere ich mich noch gerne daran, dass ich damals zur Geistheilerin nur deshalb gegangen bin, um meiner Freundin nach einer wochenlangen Bearbeitung zu beweisen, dass Geistheilung absoluter Blödsinn ist.

War's aber nicht, im Gegenteil, mein Leben hat sich seitdem immer weiter verbessert.

 

Doch dieser Tage machte ich die Erfahrung, dass sich die Welten im Augenblick noch tiefgreifender trennen.

Da waren zum einen ein paar ganz kurze Momente, die mir zeigten, dass ich einfach nicht wahrgenommen wurde und zwar anders, als es früher schon mal passiert ist, wenn Menschen nicht aufmerksam sind.

Es passierte mit auffallend unbewussten Menschen. So wurde ich z.B. gestern von einem ständig auf ein Mädchen einquasselnden mittelalterlichen Herrn an einer Kasse ständig mit dem Fuß weiter geschoben und auch als ich mich umdrehte, schaute er durch mich hindurch. Er spürte mich nicht, er sah mich nicht - ein eigenartiges Gefühl.

 

Und dann ein Gespräch mit sehr lieben, aber typisch normal denkenden Menschen, die eigentlich von unserer Arbeit wissen. Sie dürften, als sie wieder gefahren sind, wirklich rein gar keine neuen Informationen über meine Freundin und mich mit nach Hause genommen haben. Es ist wohl doch zu seltsam was wir beide so arbeiten.

 

Ganz besonders war ich von der Tatsache verblüfft wie wenig wahrgenommen wird, wenn plötzlich ein kurzer Nebengesprächsstrang entsteht, der etwas streift, was das eigene Weltbild sprengen könnte. 

Es war von mir ein kurzer Hinweis an meine Freundin quer über den Tisch, dass wir einen bestimmten Verstorbenen, der vor einiger Zeit aus dem Jenseits ins Zwischenreich getürmt war, weil er von bestimmten Ängsten und Schuldgefühlen geplagt war, (und ja, auch darüber haben wir die freie Wahl, niemand muss dort bleiben) unbedingt vorwarnen müssen. Wir dürfen nicht vergessen ihm mitzuteilen, dass ein bestimmtes Haus höchstwahrscheinlich abgerissen wird, in das er sich gerne im Zwischenreich hingeflüchtet hatte, weil es für ihn einfach bekannt war und Sicherheit gab. Momentan ist er noch drüben im Jenseits in der Zone der Heilung und Schulung. Aber wissen wir, ob er es diesmal aushält?

 

*kicher* Das Gesicht unserer Besucher hätte ich sehen wollen, wenn ich, anstatt dies meiner Freundin mitzuteilen, sofort gemacht hätte. "Sorry, könnt Ihr bitte vielleicht so ne Viertelstunde bitte ganz still sein, ich muss dem verstorbenen XY kurz was erzählen, das wichtig für ihn ist." 

*losgacker* Doch, die Vorstellung hat was ......  :-)

 

Im Lichtweltweblog wird ja schon seit längerem von diesem Trennungsvorgang der Welten geschrieben, aber das bekommt natürlich eine ganz andere Dimension, wenn man das selbst erlebt.

Boah, wo führt das hin, wenn das so weiter geht?

 

 

 

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14. Februar 2014 5 14 /02 /Februar /2014 21:28

"Kann man die ZweiPunktMethode auf Katzen anwenden?" Das wurde ich heute gefragt.

 

Klar, kann man das, sehr gut sogar. Ich praktiziere das oft.

Hier ein paar Anwendungsbeispiele:

 

Wie?

- Ich kann meinen Ankerpunkt direkt an der Katze setzen, muss es aber nicht.

- Ist das Tier zu scheu oder dazu viel zu ungeduldig, dann reicht ein Foto.

- Arbeitet man regelmäßig mit Geistheilung und energetischer Tierheilung, dann reicht es einem sogar sich gedanklich mit dem Tier zu verbinden und kann dann am eigenen Körper stellvertretend für das Tier arbeiten. Letzteres ist übrigens optimal, um einem Wildtier, das in Not geraten ist, zu helfen.

 

Anlaß?

Ist es ein gesundheitliches Problem, kombiniere ich die ZweiPunktMethode fast immer mit der klassischen Geistheilung. So arbeitet man gleichzeitig auf der energetischen und auf der Informationsebene.

Wichtig: Vorher diagnostisch abklären lassen, was los ist. Ausser man ist selbst Tierheilpraktiker oder im tiermedizinischem Bereich tätig.

Man kann u.a.

- Homöopathika einschwingen, wenn das Tier einen nicht ran lässt

- dafür sorgen, dass sich das Tier - und somit auch seine Muskeln - entspannen

- Prozesse beschleunigen, die auf anderer Ebene angeregt wurden

- Verträglichkeit von veterinärmedizinischen Medikamenten erhöhen

 

Schock, Panik, etc.

Hier könnt Ihr optimal Dinge bewirken wie beispielsweise

- Trauma löschen (wenn es schon geht)

- Adrenalin runter fahren

- ruhiger werden

 

Verhaltensprobleme:

Wichtig auch hier: Mir muss zuerst die Ursache einer Verhaltensauffälligkeit klar sein. Notfalls bitte wieder Fachleute konsultieren, denn Verhaltensänderungen können auch ein Anzeichen für eine Erkrankung sein. Und das Tier kann das ja nicht wie wir Menschen mitteilen.

 

Desweiteren ist Fachwissen vonnöten, auch für Laien. Denn so und so viele Verhaltensstörungen lösen sich in Luft auf, wenn Katzen z.B. ausreichend Katzenklos haben, wenn Ihr Revierverhalten berücksichtigt wird, wenn Hauskatzen endlich eine ausreichende Möglichkeit haben sich richtig auszutoben, ohne dass irgendwas kaputt geht.

Aber auch hier kann ich mit der ZweiPunktMethode (auch Quantenheilung, Matrix Energetics, etc.) für Erleichterung sorgen.

Beispiele:

- Nähe aushalten

- Nervensystem beruhigen

- Streß reduzieren

- sich anerkannt und geliebt fühlen

- Traumen löschen (gerade wichtig für Tiere aus dem Tierheim)

 

Ein Tier durften meine Freundin und ich u.a. mit der ZweiPunktMethode in einem steckengebliebenen Sterbeprozess  begleiten. Das war sehr bewegend. Sehr vieles kann man dem Tier damit erleichtern.

 

 

Gwynnie 21.05.08

 

 

Es ist hier nur nach Katzen gefragt worden, aber im Grunde genommen gilt das für jedes Tier, da gibt es keine Einschränkungen. Je mehr ich allerdings über das Verhalten der Tiere weiß, desto mehr kann man damit auch bewirken.

 

Für den Anfang empfieht es sich eine kleine Gruppe zu bilden von Menschen, die die ZweiPunktMethode bei Tieren anwenden wollen, denn dann bekommt man leichter Ideen was man damit alles machen könnte. Idealerweise würde ich es kombinieren mit Tierkommunikation und einer entsprechenden Übungsgruppe.

 

Wenn jemand im Inntal oder Rosenheimer Raum oder dem angrenzenden Tirol so etwas sucht, ich bin gerne beim Aufbau einer Gruppe behilflich.

Mir schwebt eine gemischte Gruppe zu den Themen Tierkommunikation und energetische Tierheilung für Tierliebhaber vor.

 

 

 

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12. Februar 2014 3 12 /02 /Februar /2014 00:22

Wenn man sich nicht nur praktisch, sondern auch theoretisch mit Geistheilung beschäftigt, dann stolpert man immer wieder über das Thema Elektrosmog.

Drum habe ich, wenn mir etwas bei geomantischen Begehungen aufgefallen ist (riesige Strommasten direkt neben dem Haus,...), vor den Folgen gewarnt und auf entsprechende baubiologische Zentren, Selbsthilfegruppen und Infoseiten verwiesen.

 

Aber ich gebe zu, bis in die letzte Konsequenz habe ich es selbst unterschätzt.

Das Abschalten des Stromkreislaufs im Schlafzimmer hielt ich für übertrieben. Zu bequem ist es halt, wenn man auch mitten in der Nacht sofort Licht am Bett hat.

Naja, wenigstens den CD-Player habe ich aus diesem Raum verbannt.

 

Etwas macht mich nun aber doch nachdenklich.

 

Jedes Jahr im Frühjahr, warum auch immer, habe ich bei mir in der Wohnung für ein paar Wochen einmal am Tag zu unterschiedlichen Zeiten einen Stromausfall. Dann geht gar nichts mehr, leider nicht mal mehr das Telefon samt dem dazugehörigen AB.

 

Da die Stromwerke Stromschwankungen leugnen - und messen können sie nur Spitzen, keinen plötzlichen Stromabfall samt des folgenden ruckartigen Wiederhochfahrens - habe ich begonnen mir genau die Zeiten aufzuschreiben, um vielleicht rauszufinden woran es liegt.

 

Inzwischen kann ich sogar am Stromkasten vorbei gehen und weiß schon vorher, ob noch Strom da ist oder ob es wieder dunkel bleiben wird, wenn ich den Schalter betätigen werde.

Hmmmm ... ganz ehrlich, dass Elektrizität derart stark auf den Körper wirkt, dass man das sogar mit Abstand spüren kann, das hätte ich nie und nimmer gedacht.

 

Mir scheint, ich habe den Elektrosmog bisher komplett unterschätzt.

 

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9. Februar 2014 7 09 /02 /Februar /2014 14:11

In meinen Kursen zu Bayrisch Feng Shui oder wenn jemand kurz vor einem Umzug steht, betone ich immer wieder wie wichtig es ist sich voll und ganz von einem Ort zu verabschieden, so dass später möglichst wenig bindende Kräfte die eigenen Energien bremsen.

 

Dazu gehört neben dem Üblichen u.a. dass man

- die typischen Straßen noch einmal abfährt und liebgewonnene Wege beschreitet mit dem Ziel sich bewusst zu verabschieden

- Dinge macht, zu denen man am neuen Ort nicht mehr kommen wird

- eine Art Erinnerungsbuch anlegt mit Fotos und erlebten Geschichten

- sich noch einmal mit Menschen trifft, die einem wichtig sind und vor Ort feiert.

 

Was wird man nicht mehr sehen?

Was nicht mehr hören?

Welche Gerüche sind es, die einen an diesem Ort immer wieder begegnen?

 

Mit meinen beiden Wohnorten vor St. Margarethen ist mir das gut gelungen.

Da klar war, dass mein Elternhaus abgerissen wird, hatte ich damals sehr viele Fotos in allen Jahreszeiten gemacht und das entstandene große Buch schätze ich noch heute.

Es sind keine "Fäden" mehr spürbar und ich hatte nicht einmal mehr das Bedürfnis an den Ort zurückzukehren.

 

Von Neuhaus habe ich mich ebenfalls gründlich verabschiedet. Es war eine gute und wertvolle Zeit und das Leben mitten in den Bergen hat mir sehr gut getan, aber ich habe irgendwann ganz klar gemerkt, dass es nicht mehr stimmig war.

Auch hier entstanden viele Fotos und wenn ich in den Landkreis komme, dann ist da nur noch das Gefühl von an einen Urlaubsort zu fahren.

 

Hier in St. Margarethen fühlte ich mich schon vom ersten Tag an sauwohl und erstaunlich schnell tief verwurzelt. Es ist ein traumhafter Ort um hier zu wohnen.

 

Aber ganz selten kommt doch eine Sehnsucht auf.

Und zwar nach Klängen, die mir gar nicht bewusst waren, dass ich sie einmal so vermissen werde.

 

Zum einen ist es der typische Klang der Bahn nach Bayrischzell, wenn sie durch das Tal stapft und immer wieder an gefährlichen Übergängen einen lauten, warnenden Schnaufer losläßt.

 

 

DSCN1505.JPG

 

 

Und zum andern sind es Kirchenglocken. Sie waren an jedem Wohnort bisher, aber hier wohnen wir oben auf dem Berg und noch dazu hinter einem kleinen Hügel.

Nur an ganz, ganz bestimmten Tagen, wenn der Wind richtig dreht, hört man von tief unten einen leisen Klang der Glocken. Und dann taucht sie auf, eine Sehnsucht wieder näher an (aber bitte möglichst wohlklingenden) Kirchen zu wohnen und den Ruf regelmäßig zu vernehmen.

Heute morgen war es wieder mal ganz zart zu vernehmen und ich bin bis zum allerletzten Klang an der offenen Balkontüre gestanden und habe fasziniert gelauscht.

 

Obwohl ich kein Kirchgänger bin und meine Spiritualität frei lebe, den Ruf an die Menschen sich an einen bestimmten Ort zu begeben und an Gott zu denken, den finde ich einfach schön.

Und zwar unabhängig von jeder Religion und der dazugehörigen Art Menschen zu rufen.

 

 

8.-Juli-2011-007.jpg

 

 

Als ich früher ab und zu eine befreundete Kollegin anrufen musste, habe ich sogar die Telefonate so gelegt, dass der Klang der nahen Kirchenglocken im Hintergrund zu hören war.

 

Habt Ihr schon mal drauf gelauscht wie unterschiedlich Glockenklänge sind, je nachdem ob sie sich ins freie Land ausbreiten dürfen oder ob sie sich mitten im Ort von Hausmauer zu Hausmauer fortbewegen?

 

Verbindet Ihr auch gewisse Klänge mit Orten Eurer jeweiligen Heimat?

 

 

 

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5. Februar 2014 3 05 /02 /Februar /2014 23:20

Man gibt der Geistheilung (in diesem Fall zwei Geistheiler-KollegInnen) nicht wirklich eine Chance, wenn

 

- man nur einmal (oder allerhöchstens ein paar mal) hingeht

 

- die enormen Belastungen nicht reduzieren möchte - z.B. räumliche Maßnahmen treffen, um Einflüsse von Elektrosmog, Handymasten, Drogen, Diskobesuchen und anderen Massenveranstaltungen aufs mögliche Minimum zu senken, die das Energiefeld schädigen ...

 

- nur den Geistheiler die Veränderung herbei führen lassen will  

 

Ich merke es immer wieder in Gesprächen, wie sehr in den Köpfen noch die Illusion von Wunderheilungen vorhanden ist.

Schade, denn es gibt so viele fähige Heiler, aber denen muss man halt auch eine Chance geben. Und dazu zählt einfach eine Zusammenarbeit auf allen Ebenen. Und auch, dass man Veränderungen zulässt.

 

 

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5. Februar 2014 3 05 /02 /Februar /2014 22:46

Heute hat jemand meinen Blog gefunden mit den Stichwörtern "geistheiler einkauf homöopathische mittel".

 

Oh-oh ..... Hoffentlich hat derjenige entweder bei mir oder anderswo einen passenden Beitrag gefunden, in dem Geistheilern davon abgeraten wird mit Homöopathika zu arbeiten.

 

Einkaufen - ja! Aber nur für sich.

 

Auf geistheilerische Art damit arbeiten - ja. Das geht!

Aaaaaaaaaaber ... nie mit den Mitteln selbst, denn da gibt es ein eindeutiges Verbot durch das Arzneimittelgesetz. Geistheiler dürfen nie eine entsprechende Empfehlung aussprechen.

 

Die Technik, um damit zu arbeiten:

Man verbindet sich übers morphogenetische Feld mit dem entsprechenden Mittel und überträgt es per Hand dem Klienten.

Meiner Erfahrung nach (ich lasse mich aber gerne eines anderen belehren) funktioniert das allerdings nur bei Mitteln, die man selbst schon mal genommen hat, da der eigene Körper dann die entsprechende Info des Mittels schon kennt. Denn Homöopathie wirkt nicht durch das Mittel, sondern durch die Information der Grundsubstanz, die über die Globoli oder dem Alkohol übertragen wird.

Diese Form der Geistheilung nennt man Einschwingen

 

Ich würde allerdings das nie dem Klienten erzählen, was ich da mache, denn sonst sagt vielleicht jemand mal aufgrund eines Mißverständnisses ich würde mit Homöopathie arbeiten. Und das stimmt so natürlich nicht.

 

Dieses Einschwingen läßt sich auch hervorragend über die Ferne einsetzen, z.B. mit Hilfe eines Fotos oder indem ich mich auf denjenigen konzentriere und ihn mir vor meiner Hand vorstelle.

Deshalb kann man mit dieser Technik sehr gut mit scheuen Tieren, v.a. Wildtieren arbeiten, die einen nie in ihre Nähe lassen würden.

 

 

 

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29. Januar 2014 3 29 /01 /Januar /2014 22:38

Nach Schamanenzeichen wurde ich gefragt.

 

*kicher* Meine Antwort gefällt aber wieder mal nicht.

 

Denn das ist nichts Spektakuläres wie gedacht, sondern Zeichen aus dem stinknormalen Alltag, die natürlich sterbenslangweilig sind, wenn man andere Erwartungen hatte.

 

Ist ja klar, Zeichen oder Symbole, die schamanisch genutzt werden, die sind aus fremden Kulturen natürlich viiiiiiiiiiiiiiel spannender. Unsere kennt man schon, vielleicht auch noch aus Großmutters Zeiten und dann ist das nichts Besonderes mehr. Aber sorry, genau damit arbeitet man nun mal schamanisch, wenn einem der regionale Schamanismus am Herzen liegt.

 

Da ist - um mal bei den sog. Krafttieren zu bleiben - vielleicht nicht der beeindruckende Kondor ein Thema, sondern eine stinknormale Ameise.

Aber schaut Euch die mal an, was sie alles bewegen kann. Wie sie vielleicht den Wald mit einer ungeheuren Kraftanstrengung säubert oder blitzblank sie u.U. Knochen abnagen kann, die direkt neben ihrem Bau landen. Wie ungeheuer faszinierend sind die sozialen Strukturen und allein schon dieses Gewusel?

 

Ein anderes Beispiel ist das Hirschgeweih am Haus. Es fällt einfach nicht mehr auf, da es an vielen Häusern hängt und man stuft es vielleicht gedankenlos nur als altmodischen Häuserschmuck ein. An ein modernes Haus käme so etwas sicher nie und nimmer. Andererseits ist auch das ein wichtiges schamanisches Symbol, das energetisch aufgeladen den Hirschgott symbolisiert, der auf das Haus sehr gut aufpassen kann, wenn er dazu eingeladen wird.

 

Viele unserer Symbole hängen an den Charivaris. Manchmal bekommt man Anhänger dafür noch auf dem Flohmarkt, aber meist wohl eher auf Antikmärkten und da dann entsprechend teurer. Man sieht Krallen, Schnäbel, Mineralien, Korallen, Geschnitztes und etliches mehr an ihnen hängen. Wie wenig ihre ursprüngliche Funktion erkannt wird, das sieht man bei den unsere Kultur verarschenden Kopien auf dem Oktoberfest. Null Wissen ist da mehr vorhanden von dem, dass man zu dem ehemaligen Tier Kontakt aufnehmen und es um Hilfe bitten kann. Oder dass man sich mit der entsprechenden Kraft oder Fähigkeit des Tieres gut verbinden könnte.

 

Bauernhofmuseen werden gerne besucht, aber wem fallen dort die vielen magischen Zeichen an den alten Häusern noch auf?

Wer sieht die magischen Symbole in den ausgestellten Keramiken und Stoffen?

Man kann sogar noch Breverl, Freisenketten und Wachsstöckl offen daliegen sehen, aber was hat man damit früher wohl gemacht? Und wer ahnt, was man heutzutage damit noch bewirken kann?

Wer erkennt die vielen versteckten Botschaften in den Wollstrümpfen und Wollwesten der Trachten?

 

Bemalte Fensterläden und Wände, wann hat man die zum letzten mal studiert? Macht das mal, Ihr werdet überrascht sein, wenn Ihr das mit ein paar Büchern über Symbolik anschaut.

Sind auffallende Pfosten und Schnitzereien oder gewisse kreuzförmige Balkenkonstruktionen an den Ställen wirklich nur Zierde?

 

Das Problem: Schamanenzeichen sind in unserer Zeit direkt vor unserer Nase, aber sie sind nichts wert, weil sie eben laaaaange vor unserer Nase zu sehen waren.

Wie langweilig!

Und drum werde ich dann nach solch einer Aufzählung meistens nach "richtigen Schamanenzeichen" gefragt, also nach welchen, die was hermachen. 

 

*leise aufseufz*

 

Will man andere Menschen beeindrucken oder will man mit seiner Arbeit einfach nur was bewirken?

Das kann nur jeder für sich beantworten.

 

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29. Januar 2014 3 29 /01 /Januar /2014 01:31

Eeeeeeeeeeeendlich!!!  Auf diesen Artikel habe ich lange gewartet.

 

Der Wissenschaftler Jim Tucker untersuchte Berichte von Kindern aus früheren Leben und kam zu Ergebnissen, die all jene erstaunen dürften, für die Reinkarnation, Gott und Co ziemlich abstrus erscheinen.

 

Rainer Limpöck hatte diesen Link bei Facebook eingestellt.

Danke, der Bericht war wirklich interessant.

 

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26. Januar 2014 7 26 /01 /Januar /2014 14:12

Autsch, da müssen sich Mütter mal wieder sagen lassen was eine gute Mutter ist. Und das nach Kriterien, die echt zu hinterfragen sind.

 

Wieder einmal geht es nur um Karriere, finanziellen Gewinn, Leistung.

Aber mal ehrlich, die Jagd nach diesen Stichwörtern, wohin hat die unsere Gesellschaft gebracht?

 

Jetzt soll die nächste Generation nach den gleichen Prinzipien erzogen werden wie die Generation, die für die Finanzkrise gesorgt hat und für eine Spaltung der Gesellschaft, in der Menschen herabgewürdigt werden, die nicht zu den vielgerühmten Leistungsträgern gehören?

 

Brauchen wir Gewinnoptimierung und Weißdergeier oder brauchen wir wieder Gefühl, Mitmenschlichkeit, Herzlichkeit?

 

Und das geht nicht, indem man schnellstmöglichst Mütter und Kinder fast schon zwangsmäßig trennt und in getrennte, gut organisierte Abläufe steckt.

Kindererziehung, die für eine Generation sorgt, der wieder Gemeinschaft, Mitgefühl wichtig ist, die braucht was anderes. Und wir als Gesellschaft müssen dafür sorgen, dass Erziehung wieder geschätzt wird.

 

Es ist nicht die unsere Aufgabe Frauen dazu zu bringen schneller wieder an ihre Karriere zu denken, damit sie Geld verdienen, es ist vielmehr unsere Aufgabe ihre Arbeit wieder zu ehren und ebenfalls finanziell zu honorieren. Und das wäre eine wirkliche Chancengleichheit, die die Autorin fordert.

 

Gute Mütter sind nicht diejenigen, die sich nicht durch solche Artikel zu einer Gleichmacherei drängen lassen, sondern diejenigen die spüren was ihre Familie braucht und ruhig einen alternativen Weg wählen.

 

Okay, dann ist eine mal eingeschlagene Karriere halt beendet, was soll's?

Aber in der Familienzeit werden so viele wertvolle neue Erfahrungen gemacht, dass es sich vielleicht zeigt, dass es auch andere wichtige Ziele gibt.

Unsere Gesellschaft braucht keine genormten Wege mehr, sondern Menschen, die kreativ und von der Mainstream-Manipulation befreit Alternativen suchen.

 

Unsere Aufgabe wäre es dann das entsprechend zu honorieren anstatt als negativ zu bewerten.

Und wir müssen trotzdem auch ausreichend Krippen, Kindergärten, Horte und andere wichtige Einrichtungen bereit stellen, denn nur diese begünstigen wirklich eine freie Entscheidung der Mütter dahingehend, was sie und ihre Familie wirklich brauchen.

 

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22. Januar 2014 3 22 /01 /Januar /2014 22:44

Wie kann man Lichtmess mit Kindern feiern?

 

Wer nicht schon einen Jahreszeitentisch zuhause (oder in der Kita-Gruppe) hat, könnte dieses Fest zum Anlaß nehmen einen anzulegen. Man muss nicht immer mit Mutter Erde und den Wurzelkindern anfangen einen Jahreslauf sichtbar und fühlbar für Kinder anzufangen.

 

Zentrales Thema von Lichtmess sind die Kerzenweihen. Ist man katholisch orientiert, könnte man einen entsprechenden Kindergottesdienst suchen. Kerzen fürs Jahr zu weihen, das kann man aber auch gut alleine machen, z.B. mit Weihwasser aus dem nächstgelegenen Wallfahrtsort.

Mit Kindern kann ich mir allerdings auch gut vorstellen, dass man das sogar noch erweitert und sich die Kerzen zusammen selbst herstellt

 

Desweiteren interessiert manche Kinder auch der geschichtliche Hintergrund. Zu Lichtmess sind früher die Mägde und Knechte weiter gezogen an den nächsten Hof und haben ihr Geld ausbezahlt bekommen, zum Teil auch in Naturalien wie Kleidungsstücken. Informationen gibt es hierzu sehr viele im Internet und z.B. in dem Forum www.sagen.at . So kann man die Geschichte vorab gründlich recherchieren und den Kindern dann erzählenderweise nahebringen.

 

Für Kinder paßt auch das Märchen "Schneeweißchen und Rosenrot", das mit Maria Lichtmess zusammenhängt. Außerdem kann man gut in einem Rollenspiel nachspielen, wie der Bär ganz vorsichtig aus seiner Höhle schaut, ob es schon Frühling ist. Koppeln würde ich es auch hier den Kindern auch wissensmäßig über Bären etwas nahe zu bringen.

 

Kinder haben oft eine Liebe zu Reimen, drum würde ich den typischen Lichtmess-Spruch "Zu Stephanie a Muckngahn, zu Neujahr a Hahnentritt, zu Heilig Drei König a Hirschensprung und zu Maria Lichtmess a ganze Stund." als Anlaß nutzen, um über Zeit zu reden und über die Verlängerung der Tage. Ältere Kinder begreifen vielleicht sogar schon wie das mit dem kürzer und länger werden der Tage geschieht, wenn man ihnen die Schrägstellung der Sonnenstrahlen anhand einer Taschenlampe und eines Balls erklärt.

 

Abschließend gehört zu jedem Fest eine feierliche Festtafel, diese würde ich (wenn die Kinder es schon geübt sind mit Kerzen umzugehen) mit ganz vielen Lichtern feiern. Besonders wirkungsvoll ist dies, wenn man in einem komplett dunklen Raum anfängt die Kerzen auf dem Tisch anzuzünden, dann wird dieses Zunehmen des Lichtes besonders feierlich wahrgenommen.

 

Ein anderer Weblog-Beitrag zum Thema Lichtmess: Maria Lichtmess

 

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