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7. Juni 2013 5 07 /06 /Juni /2013 18:31

Ein Gespräch geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Sollen sich Schamanen politisch betätigen?

 

Beim Schamanismus allgemein gibt es Gemeinsamkeiten, die Frage der politischen Einmischung ist jedoch einer der Bereiche, in denen es gesellschaftliche Unterschiede gibt. Drum konzentriere ich mich da jetzt nur auf unseren Kulturkreis.

 

Wie schon öfters erwähnt, gibt es bei uns in Bayern sehr wohl schamanische Wurzeln, aber es gleicht eher einer Puzzlearbeit, um wieder zu erahnen was wie praktiziert wurde. Die meisten Tätigkeitsbereiche sind nur noch in unseren Mär-chen (siehe "Schamanismus und Märchen" von Felix von Bonin) beschrieben und aufgesplittert auf die verschiedensten Berufsgruppen, die sich irgendwann nur noch auf Einzelbereiche (Orakeln, Amulette herstellen, Handauflegen, Jenseitskontakte, Channeln, Heilkräuter, Abbeten,...) konzentriert haben.

Manches findet sich auch in unserer Brauchtumspflege wieder und hier nähern wir uns wieder mehr der ursprünglichen Frage.

 

Von den sog. Wendern werden vermutlich nur noch diejenigen von uns was gehört haben, die Kontakt zu älteren Menschen haben oder hatten. Die letzten Wender sind in den vergangenen Jahrzehnten verschwunden, oft ohne ihr Wissen weitergeben zu können, da sich die nachfolgende Generation in dieser Zeit nicht dafür interessiert hat.

In etlichen alten Büchern, in denen viel über den sog. Aberglauben erzählt wird, erfährt man noch etwas über sie, ihre Hilfsmittel und Arbeitsweise.

 

Die Wender sind diejenigen, die das Schicksal wenden sollten, wenn jemand zu ihnen kam, der in Not war oder ein Problem aus eigenem Antrieb nicht lösen konnte. Aber auch Übles sollte abgehalten werden, speziell bei den Schwangeren, Wöchnerinnen und Neugeborenen.

Will man in diesem Bereich hilfreich den Menschen zur Seite stehen, dann ist es wichtig einen Überblick zu haben. Und man sollte die Bedingungen kennen, die dazu führten, dass jemand aus einem schwarzen Loch oder aus üblen Verhältnissen nicht raus kommt.

 

Wender schauten nicht weg, Wender beschönigten auch nichts oder luden ein zum sich die Welt schön träumen. Denn so wendet sich das Schicksal vom Hilfesuchenden nicht zum Besseren.

Träumen kann jeder auch alleine, aber das hat ja anscheinend nichts zum Positiven bewirkt.

 

Und genau deshalb sind wir schamanisch Tätigen heutzutage aufgefordert dort hinzusehen, wo Menschen manipuliert, unterdrückt und geschwächt werden und das auszusprechen. Dinge müssen klar erkannt werden, wenn wir uns wehren wollen. Information ist eine wesentliche Grundlage von Eigenverantwortung und Eigenaktivität.

 

Es ist nicht meine Aufgabe nur über Schönes zu reden oder zu schreiben, da ja angeblich nur diese Welt entsteht, auf die man seinen Blick wirft und was man bereit ist wahrzunehmen (ein esoterischer Irrglaube).

Wir alle wollen eine andere Welt voller Freude, Friede, Liebe. Aber die müssen wir uns zusammen erst erarbeiten.

 

Wenden entsteht nicht durchs träumen.

Und genau deshalb werde ich mich auch weiter um Themen wie Manipulation, Unterdrückung, Verbrechen von Konzernen und Regierungen, Chemtrails, HAARP, Fracking und Co. kümmern.  

Und es ist mir auch ziemlich egal, ob ich nun als Weltverschwörer angesehen werde oder nicht.

Das meiste wurde eh irgendwann von denjenigen, die einen vorher in diese Schublade steckten, ebenfalls erkannt, halt nur ein paar Monate später.

 

Also, sollen sich Schamanen nun politisch betätigen oder nicht?

Hiesige - meiner Meinung nach - eindeutig ja, denn das machten schon unsere Ahnen.

 

In welcher Form? Das bleibt jedem selbst überlassen, denn jeder hat andere Fähigkeiten und Möglichkeiten.

 

 

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16. Mai 2013 4 16 /05 /Mai /2013 11:28

Auf dem heutigen Kalenderblatt steht ein Zitat von Mark Twain. Katzen bezeichnet er darin als die besten Freunde, da sie keine Fragen stellen und nicht kritisieren würden.

 

Hmmmm .... sind das wirklich unsere besten Freunde, diejenigen, die einen in Ruhe lassen?

 

Meine Erfahrungen waren und sind andere.

Es sind gute Fragen, die einen im Leben wirklich weiter bringen. Wie sonst komme ich aus ewig nervenden Hamsterrädern raus?

Will ich ein eingelulltes, sich nie änderndes Leben oder will ich eigenaktiv etwas verändern können, wenn etwas nicht stimmig ist?

 

Und auch Kritik ist dringend nötig, allein schon um achtsamer zu werden.

Wie oft richtet man Schaden an, nur weil man über etwas noch nie nachgedacht hat? Dabei braucht es manchmal nur eine kleine Änderung im Leben, so dass sich für jemanden andern etwas zum Positiven verändert. Denkt z.B. nur an die Arbeitsbedingungen in Bangladesch. Wir bedingen die mit durch unser Kaufverhalten.  

 

Kritik kann übrigens auch ein entsprechendes Bild und der passende Hinweis sein, was wir als Nichtvegetarier bewirken, erst recht, wenn wir billiges Fleisch kaufen. Solche Kleinigkeiten wie Kurzartikel können mein Verhalten ebenso verändern. Und ich bin dankbar drum, denn es braucht viele Hinweise, bis ich persönlich es schaffe mich umzustellen.

 

Mit Freunden will ich nicht nur oberflächig reden, ich würde sie zu Wellness-Zwecken instrumentalisieren, wenn ich keine Kritik von ihnen wünschen würde. 

 

Katzen werden von mir heißgeliebt, aber in diesem Fall stimme ich nicht mit Mark Twain überein.

 

Ich bin meinen Freunden dankbar, die mir Anregungen geben und kritisch sind.

Danke, dass es Euch gibt!

 

 

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15. Mai 2013 3 15 /05 /Mai /2013 21:03

Die Nachbarn wissen von unserem spirituellen Stammtisch und auch in etwa, was meine Freundin und Kollegin Mizi (www.transcensus.de ) so machen.

Drum wurde ich in letzter Zeit ein paar mal gefragt, ob denn eine gewisse Gruppe in Rosenheim eine Sekte sei oder nicht.

 

Im Rahmen meiner Ausbildung an der Fachakademie für Sozialpädagogik habe ich mich mit dem Thema etwas näher befaßt. Es gibt ein paar Kriterien, nach denen man sich Gruppierungen genauer anschauen kann, um Klarheit zu gewinnen.

 

Wobei es immer Momentaufnahmen sind.

Manche Vereinigung ist offensichtlich keine Sekte, aber sie müssen aufpassen, damit sie nicht irgendwann eine werden.

Andererseits gibt es noch viele Osho-Anhänger, aber die Sektenstruktur hat sich (meines Wissens nach) nach dem Tod des Gurus aufgelöst.

Wachsam zu sein, das ist also immer nötig.

 

 

 

Was mir Sorgen bereitet, das ist die fehlende Informationspolitik.

Welche Jugendlichen wissen denn heute noch etwas über Sekten und ihre Gefahren?

Welche Eltern sind in der Lage Gruppierungen zu beurteilen oder wissen wo man sich Informationen oder Hilfe holen kann?

 

 

 

Kriterien, nach denen ich persönlich Gruppierungen betrachte:

 

1.) Offenheit für Ansichten anderer Menschen

 

2.) Sind Kontakte ausserhalb der Gemeinschaft etwas völlig normales, erwünscht und erlaubt? Oder werden die Mitglieder künstlich abgeschirmt?

 

3.) Müssen sich die Mitglieder für die Kursgebühren u.U. sogar verschulden, da diese so uferlos hoch sind? Oder wird ihr Vermögen gleich ganz eingezogen?

 

4.) Wird ein Mensch (oder ein Teil der Gruppe) künstlich erhöht? Oder sorgt der Meister von sich aus, dass er nicht als "Gott" angesehen wird?

 

5.) Wird mit Angst manipuliert? Beispiel: Das Ende der Welt naht und nur bestimmte Menschen werden von Gott errettet werden oder gar von Aliens hochgebeamt (das ist jetzt kein Witz).

 

 

 

Was Angehörige oder Freunde oft fälschlicherweise als ein Kriterium für eine Sekte ansehen, das sind folgende Punkte:

 

a) Die Ansichten des Mitglieds wird als komisch, skuril, seltsam oder was weiß ich noch alles angesehen.

Warum ist das für mich kein Kriterium?

Das Weltbild eines Familienangehörigen kann sich auch in kurzer Zeit sehr stark wandeln, Gedankenmuster werden über den Haufen geschmissen und man erlebt die Wirklichkeit anders als früher. Das kann sehr positiv sein, aber Angehörige und Freunde ziemlich erschrecken, die sich den alten Menschen zurückwünschen, um nicht selbst an ihrem eigenen Weltbild arbeiten zu müssen.

 

b) Und damit hängt auch der nächste Punkt zusammen.

Die Beschäftigung mit Spiritualität und esoterischen Themen verändert einen. Und oftmals wandelt sich dadurch auch komplett der Freundeskreis. Das kann schmerzhaft sein, aber auch sehr befreiend.

Man hat irgendwann einfach nicht mehr die gleichen Themen.

Mich interessierten weder Mode, noch Musikrichtungen, Sportereignisse oder gar irgendwelche Prominenten oder Fernsehserien. Alte Freunde dagegen fanden unsichtbare Wesenheiten, Jenseitskontakte und Co beängstigend. Über was soll man dann noch reden? Wie oberflächig werden die Gespräche, wenn alles vermieden wird oder einer ausschließlich zuhört und seinen Mund hält, um nicht anzuecken? 

Auch Ehen und Lebensgemeinschaften können so auseinander brechen, wenn sich nur einer der Partner spirituell weiter entwickelt und der andere alles u.U. sogar komplett ablehnt.

 

 

 

Es gilt also schon sehr genau hinzuschauen, wenn man wissen will, ob jemand in einer Sekte gelandet ist oder sich einfach nur in eine Richtung entwickelt, mit der man selbst nichts anfangen kann.

 

Hilfen geben Sektenbeauftragte, aber auch Informationsseiten im Internet.

Wenn man Kinder und Jugendliche hat, dann sollte man sich frühzeitig mit dem Thema beschäftigen, finde ich. Und diese Infos unbedingt weiter geben, damit die Jugendlichen die Kompetenz erwerben sich genau anzusehen, ob das etwas für sie ist oder ob es sie eher gefährdet. Denn man darf es nicht unterschätzen, auch wenn man darüber nicht mehr in der Öffentlichkeit spricht, Sekten gibt es leider sehr wohl immer noch. Sie sind nur nicht mehr so leicht zu erkennen wie in den 70er und 80er Jahren.

 

 

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15. Mai 2013 3 15 /05 /Mai /2013 20:36

Ich gelobe Besserung oder ich versuche es zumindest ernsthaft.

Himmel, diese Weblog-Pause war diesmal schon arg lang. Und sogar zwei Kommentare habe ich komplett übersehen, da ich nicht einmal mitbekommen habe, dass ein Mail-Account, über den ich das Weblog beobachtet hatte, wegen Inaktivität in den Ruhemodus versetzt worden ist. Sorry.

 

Irgendwie ging es gerade noch immer wieder mal über Facebook einen Artikel weiterzuleiten, aber mehr auch nicht. Mir fehlten die Ideen, über was ich schreiben hätte können. Oder viel schlimmer, ich fand alles als viel zu unwichtig.

 

 

Juni-2009-Mixmax-081.jpg

 

 

Also, gleich ausnutzen, dass ich mal das Bedürfnis habe mehr zu tippen als einen Mini-Text als FB-Kommentar. *elektronische Schreibmaschine anwerf und Kaffeehaferl vor mich hinstell*

 

Bin wieder da. (und bitte jetzt keinen bissigen Kommentare in Richtung "Fragt sich nur wie lange." *zwinker* )

 

 

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Published by Tatzelwurm
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5. November 2012 1 05 /11 /November /2012 23:06

Während eines Gesprächs mit einer Tierärztin stiegen mir heute die Erfahrungen der letzten Wochen und Monate wieder ins Bewußtsein.

 

Da waren u.a.

 

... die - laut untersuchender Tierärztin - sehr stümperhafte Kastrationsnarbe der zugelaufenen Katze, die meine Freundin Mizi glauben ließ, die Katze sei also kastriert.

Resultat: Der immer runder werdende Bauch war keiner Verstopfung zuzuschreiben, sondern wurde durch die 5 Rangeln verursacht, die im Mai das Licht der Welt erblickten.

 

... der Vertretungstierarzt, der Katzen Spritzen so reinjagt, dass man vermutet, er würde sie mit seinen sonstigen Tierpatienten (Rinder und Rösser) verwechseln

 

... der junge Tierarzt, der immer erst den Einsatz naturheilkundlicher Mittel lobt, wenn man diese von einer hinzugezogenen Tierheilpraktikerin erfahren hat.

Super, so braucht man immer pro Fall zwei Behandler - ein bißchen teuer auf Dauer, oder? Schön, dass er das Wissen zwar hat, aber nicht weiter gibt.

 

... eben dieser Tierarzt, der zur Anregung des Milchflusses ein homöopathisches Mittel einsetzt, das diesen stoppen soll. Folge: Ein überaus schmerzhafter Milchstau ...

 

... den die nächste Tierärztin aus der Klinik durch Abmelken zu lösen hoffte. Ein Verfahren, bei der die Katze beinahe am durchdrehen war vor Schmerz.

Das Schmerzmittel bekam sie übrigens dann erst hinterher.

Und der Clou: In solchen Fällen bekommen die Tiere normalerweise einfach nur ein Hormon, das hilft, dass sie die Kleinen wieder ran lassen, so muss man nicht die Tiere über Wochen alle zwei Stunden "abpumpen".

 

... eben diese blutjunge Assistenzärztin war diejenige, die hilflos die drei Neugeborenen anstarrte, die mit der Nabelschnur so verheddert waren, dass sie wirkten wie Siamesische Drillinge. Diese Ärztin war sich in ihrer Arbeit so sicher, dass sie mich fragte, welche Nabelschnur sie denn als erstes durchtrennen sollte, um nichts falsch zu machen. Hä?? Wer hat denn nun die jahrelange Ausbildung genossen - sie oder ich? 

 

Unser jetztiger Patient, der Meister Wu hat auffallende Kaubeschwerden. Das Gebiß ist in Ordnung, es ist auch keine Entzündung zu sehen, laut der neuen Tierärztin. Das beruhigt schon mal.

Ihre Vermutung: Das könne höchstwahrscheinlich von den Haaren kommen, die er sich ausschleckt. Hmmm ... aber nicht bei JEDEM Essen.

Oder es sei eine Allergie. Hmmm ... aber nicht bei JEDEM Essen und nicht, wenn er offensichtlich immer mit den Zähnen "hängenbleibt" und dann den Kopf ruckartig bewegt. Das ist offensichtlich ein mechanisches Problem.

Das kann man aber nur erkennen, wenn man ihn beim Essen beobachtet. Und unsere Beschreibung war offensichtlich nicht aussagekräftig genug, um zu einer passenden Diagnose zu kommen.

 

Mir fiel zudem auf, dass man, wenn man den Mund so auf macht, dass man die Zähne betrachten kann, dass man dabei gar nicht beobachten kann, ob das Kiefer gerade drin hängt. Das wurde nicht abgeklärt.

 

Himmel, was nun?

Der Kater hatte eine Höllenpanik im Auto, man kann ihm keine Odyssee von Tierarzt zu Tierarzt zumuten.

Und die vorher aufgelisteten Erfahrungen sorgen dafür, dass eine Alternative sowieso fehlt.

Ihn jedesmal wieder runter ins Dorf fahren, wenn einem durch Recherche die nächste Sache einfällt zum abklären?

Ist das überhaupt meine Aufgabe die möglichen Gründe selbst rauszusuchen?

 

Die Tierheilpraktikerin erzählte übrigens, dass sie viele Tierbesitzer kennt, die nur deshalb den Tierheilpraktiker machten, weil sie von ähnlichen Erfahrungen total frustriert gewesen seien. 

Ich kann's verstehen.

Mein Vertrauen ist auch ziemlich geschwunden, mein Büchervorrat über Tierheilung wächst kontinuierlich, ich habe mir Skripten von Tierheilpraktikerschulen organisiert und ich besuche die ersten Kurse. ..........

 

Ganz freiwillig ist das nicht.

Andererseits, im Schamanismus ist das Thema "in der Eigenverantwortung sein" sehr wichtig. Wenn man Tiere hat, dann betrifft es eben auch diesen Bereich.

 

Und das beginnt mich wieder zu reizen.

Wie bildet man Netzwerke aus ähnlich denkenden Menschen, so dass man sich gegenseitig unterstützen kann und dass man seine Tiere mit der höchstmöglichsten Kompetenz so begleiten kann, dass es ihnen gut geht.

In Gesprächen mit befreundeten Tier"besitzern" merke ich, dass es Spaß macht das erworbene Wissen an andere so weiter zu geben, dass sie als Laien ihr Tier ganz anders betreuen können. Und in einem Netzwerk muss nicht jeder Einzelne gleich den gesamten Tierheilpraktiker machen, man kann sich gegenseitig unterstützen.

Vielleicht sind sowas wie Tierheilerkreise / Tierkompetenz-Netzwerke ein Modell der Zukunft?

Denn Verantwortung abgeben, das ist keine Lösung mehr.

 

Es muss meiner Meinung nach nicht jeder Tierarzt alles wissen, auch Fehler sind drin, denn niemand ist perfekt.

Was mir allerdings wirklich aufstößt, das waren die häufigen abfälligen Bemerkungen über Tierheilpraktiker. Deren Ausbildung sei zu schlecht und zu kurz. 

Wenn das bemängelt wird, dann muss man, finde ich, beweisen, dass man mit der langen Ausbildung echt mehr drauf hat. Und damit meine ich nicht nur Operationen und ähnliche Dinge, die nur Tierärzte machen dürfen. Dann muss ich auch auf die Wünsche eingehen und schwerpunktmäßig komplementärmedizinisch was drauf haben. Ohne einen Milchstau zu erzeugen ...

 

So, und wie kann man nun dem Meister Wu helfen, ohne ihn durch halb Bayern zu karren?

Wie erfahre ich, ob meine Vermutung, dass sein Kiefer tatsächlich schief ist und das eventuell sogar mit einem etwas angespannten Gangbild zu tun hat, ganz daneben ist oder eventuell stimmt?

Zu der letzten Tierärztin werden wir auch weiter schauen, sie hat eine gute Art mit Tieren umzugehen. Nur müssen wir uns irgendwas einfallen lassen, um Wu-Wu wirklich helfen zu können. 

 

Hat jemand schon Erfahrungen mit einem Tierosteopathen gemacht? Lohnt sich die Mühe so jemanden zu finden?

 

 

 

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22. Juli 2012 7 22 /07 /Juli /2012 21:26

Eben habe ich bei gutefrage.net eine längere Antwort geschrieben, als ich sie losschicken wollte, war die Frage schon gelöscht. Schade, denn dieser Frage begegne ich öfters, drum kopiere ich die vorm Absenden abgespeicherte Antwort hier ins Weblog rein.

 

Die Frage lautete sinngemäß warum man nicht mit Tieren sprechen könnte.

Meine Antwort:

 

 

Doch, mit Tieren kann man sehr wohl sprechen und man erhält auch entsprechende Antworten, nämlich
1.) auf der Ebene der Körpersprache,
2) durch adäquate Verhaltensreaktionen und
3.) über Elemente der Tierkommunikation (Bilder, Gefühle, Empfindungen,...) 

 

Und damit kommen wir auch zum wesentlichen Punkt.
Du versuchst die Tiere in der einzig Dir bekannten Art anzusprechen, nämlich über die menschliche Sprache. So funktioniert es jedoch nur äußerst eingeschränkt und auch nur bei Tieren, die Dir schon lange vertraut sind.

 

Wenn Du mit Tieren wirklich sprechen lernen willst, dann würde ich Dir den Besuch von Tierkommunikationskursen empfehlen. Und anschließend gehört eine gehörige Portion an Übungswille dazu. Dazu würde ich mir Gleichgesinnte suchen und mit denen eine Übungsgruppe aufmachen.

 

Lange Rede, kurzer Sinn: Du mußt nur in ihrer Sprache mit ihnen kommunizieren, und vor allem lernen wie man sie respektvoll telepathisch anspricht, dann klappt es auch. Meistens jedenfalls.

Denn Du wirst merken, dass sich die Tiere mehr oder weniger gut ansprechen lassen. Und es gibt von Kommunikationsverweigerern bis zu den reinsten Quasselstrippen alles.

 

Falls Du zufälligerweise gerade in der Nähe von Brannenburg im Inntal wohnst, ich suche auch gerade Interessenten für eine kostenlose Übungsgruppe für Tierkommunikation in der Tatzelwurm-Akademie, dann bist Du gerne dazu eingeladen.

 

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24. Juni 2012 7 24 /06 /Juni /2012 23:26

Etwa vor zweieinhalb Jahren hatte mir ein Handleser angeraten zu beten, um leichter Kontakt zur Geistigen Welt herstellen zu können.

Sogleich regte sich in mir heftigster Widerstand, aber ich spürte, dass sein Rat gar nicht mal so schlecht war. Es ist an der Zeit, dass ich meine Blockaden überwinde und die Erlebnisse loslasse, die dazu geführt haben, dass ich Gebete nur mit dem viel zu engen, christlichen Weltbild meiner Gemeinde aus der Kindheit verbinde. So dachte ich damals.

 

Seit diesem Besuch beim Handleser beschäftige ich mich immer wieder mal mit Gebetstexten. Schaue ich sie mir genauer an, merke ich, warum ich mit ihnen Schwierigkeiten habe. Bisher habe ich noch kein einziges Gebet gefunden, das ich so wie es ist, übernehmen könnte.

 

Allzu oft wird die Verantwortung nur auf Gott geschoben oder der Text bekräftigt die Opferhaltung und die Sicht, dass die widrigen Umstände allein aufhören sollten, aber dass sie nichts mit einem selbst zu tun haben. Gott ist die einzige Hilfsquelle, nur ganz selten wird er drum gebeten einen zu unterstützen, wenn man sich selbst auf den Weg macht. Viel zu selten wird drum gebeten, dass die Eigeninitiative stärkende Energie bekommt. Aber kommen wir wirklich aus dem Schlamassel, wenn wir nur drauf warten, dass Gott es schon machen wird?

 

Viele der Gebete sind zudem versteckt manipulativ oder verurteilen auf subtile Weise Andersdenkende. Kann man das mit unserem heutigen Bewusstsein noch vertreten?

 

Wie geht es Euch damit?

Was hat Euch geholfen leichter Kontakt zur Geistigen Welt zu bekommen?

 

Denn der vorgeschlagene Weg, der funktioniert bei mir leider so gar nicht und ich möchte es mir erarbeiten noch schneller und sicherer Botschaften zu empfangen. Und zwar im privaten Bereich, denn gerade da fühle ich die Blockaden, anders als wenn es in der Arbeit um andere Menschen geht.

 

 

 

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24. Juni 2012 7 24 /06 /Juni /2012 21:44

Da wirbt ein großer esoterischer Anbieter damit, dass man "die Wahrheit der Karten" erleben kann.

 

Aber gibt es die eine Wahrheit überhaupt?

 

Wer sich schon mal auf esoterischen Messen von verschiedenen Beratern hat beraten lassen, der weiß dass "die Wahrheit" zu dem immer gleichen Thema komplett verschieden dargestellt werden kann.

 

Warum?

 

Die Karten können nur so weit interpretiert werden wie das Weltbild des Kartenlegers reicht. Denn alles außerhalb dieses Weltbildes existiert nicht.

Arbeitet jemand ständig dran es immer mehr zu erweitern, dann ist das für den Klienten hilfreich. 

Oder würde ihm das im Gegensatz zu sehr Angst machen, so dass er dafür sorgt, dass es möglichst immer gleich bleibt? Dann wird auch die Deutung eng und klein.

 

Der zweite Aspekt, der dafür sorgt, dass es "die Wahrheit" gar nicht geben kann: Die meisten Kartenleger interpretieren die Karten bei allen immer auf diesselbe Art und Weise. Dabei ist die Bedeutung bei jedem Kunden eine ganz eigene. Und die gilt es zu erarbeiten.

Ob das in einem eng gesteckten Minutentakt geht, das ist die Frage.

 

Schon wie ein Beratungsgespräch geführt wird, kann die Lebenssituation des Klienten verändern.

Aber auch wie ihn die Karten anregen. Mancher geht raus aus dem Haus und ist schon gedanklich intensiv dabei seine Zukunft konkret zu verändern, weil ihn einiges im Gespräch nachdenklich gemacht hat. Gewisse Dinge können dann schon ganz anders eintreten als vielleicht eine Stunde zuvor möglich gewesen wäre.

 

Wenn mir etwas als "die Wahrheit" verkauft wird und ich richte mich zu starr danach, dann bin ich nicht mehr flexibel genug und u.U. nicht mehr tief in meinem Gespür drin für das, was mein Weg und Lebensplan ist.

 

Meiner Meinung nach gibt es "die Wahrheit" nicht, also kann ich sie auch gar nicht aufzeigen.

Es gibt einen Weg. Und zwar einen von vielen und bei der Auswahl dieser kann ich jemanden unterstützend zur Seite stehen.

 

Den Wunsch nach "einer Wahrheit" kann ich verstehen. Angenehm, wenn einem die vorgesetzt wird, das gibt einem (die Illusion von einer) Sicherheit.

Aber so sucht man etwas im Außen, das man sich eigentlich innen erarbeiten müßte, um wirklich sicherer zu werden.

 

Kartenlegen macht Spaß, ist bereichernd und wirklich hilfreich dabei wieder einen Plan zu bekommen wie es weiter gehen könnte. Aber sucht Euch bitte jemanden, der Euch keine "Wahrheit" vorsetzt, sondern der genug Erfahrung und Weitblick hat, um Euch bei Eurer eigenen Innenarbeit mit den Karten zu unterstützen.

 

 

 

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3. Juni 2012 7 03 /06 /Juni /2012 21:36

Au, au, da ist mein Zweitkaterchen noch gar nicht richtig bei mir eingezogen, sondern lebt noch in Obhut seiner Mama, da zeigt er schon sein Potential und hat Lernaufgaben für mich.

Er findet, es wäre endlich Zeit dafür meine inneren Ketten zu sprengen. Uff ...

 

Jo, da habe ich viele. Und wenn ich ehrlich bin, ich hab mich mit ihnen eigentlich recht gemütlich eingerichtet.

Also, an die Arbeit!

 

Der erste Schritt: Sich bewußt machen, welche das sind.

Wo kann ich sie beobachten?

Wann treten sie auf?

Wie schränken sie mich ein?

 

Hilfreich ist dabei jemand, der ehrlich zu einem ist und einem den einen oder anderen Hinweis gibt.

 

Boah, der zweite Schritt, an dem zu arbeiten sie aufzulösen, der macht mir echt zu schaffen. *zugeb*

 

Beispiel: Am Samstag waren Mizi und ich auf einem Nachtflohmarkt in Höslwang. An einem der Stände saß hinter dem Tisch eine ältere Dame, sie bot ganz viele "unnütze Rumsteherle" an. Das sind nette, kreative Dinge, die keinen Sinn und Zweck haben außer dem vielleicht, dass sie uns durch das Spielerische erfreuen.

An dem Stand gab es vieles, das aus Metall, Schwemmholz und durchbohrten Steinen hergestellt war.

 

Mir war sehr danach sie zu fragen, ob sie die Steine vorher gefragt hat, ob diese sich für diese kreative Arbeit überhaupt zur Verfügung stellen wollen.

Aber nee, sofort ging es in meinem Kopf rund.

"Das kannst Du nicht bringen."

"Was könnte die Frau von Dir denken?"

"Sie wird Dich für verrückt halten."

 

Merkt Ihr die inneren Ketten?

Ich habe arg mit mir gekämpft, aber ich konnte sie partout nicht überwinden, irgendwann bin ich weiter gegangen.

 

Jetzt mit Abstand merke ich, dass das nicht nur innere Ketten waren, es war auch eine gehörige Anzahl Vorurteile mit dabei.

Denn, mal ehrlich, ich habe ihr mit meinem Schweigen doch überhaupt nicht zugestanden, dass sie damit was hätte anfangen können. Oder falls doch nicht, habe ich damit verhindert, dass eine Gelegenheit entstanden wäre, die durch meine Frage ev. anregend für sie gewesen wäre. Vielleicht wäre draus ja eine spannende Diskussion geworden? Oder sie hätte mit ihren Freundinnen oder Verwanden später angefangen zu diskutieren, weil sie eigentlich nur erzählen wollte, was da für eine komische Tussi bei ihrem Stand aufgetaucht wäre.

 

Und den Steinen habe ich auch keine Stimme gegeben.

 

Wie oft nur habe ich schon an dem Thema gearbeitet, was die andern über mich denken könnten. Herrje, das kann mir doch eigentlich schnurzpieps sein.

Wieso lasse ich mich durch solche fixen Gedankenmuster von derart vielem abhalten?

 

Die inneren Ketten haben verdammt viel mit Spontanität zu tun. Und Wildheit, die stutze ich ja auch so gerne auf ein gesellschaftsgefälliges Minimum.

Da reichen minimale Reize von andern aus und ich bringe mich wieder in Spur. So ein Schmarrn.

 

Wie kann man nur so winzig sein wie dieses Katerchen und einem mit einer einzigen Hausaufgabe derart viel zum aufarbeiten geben?

Puhhh, wie wird das Kerlchen erst einmal drauf sein, wenn seine Persönlichkeit noch viel stärker durchkommt?

 

Okay, ich werde mich mit diesem Thema mal weiter beschäftigen. Spannend ist es schon, was einem dadurch alles bewußt wird. Und zum Glück habe ich die ZweiPunktMethode an der Hand, die mir hilft ganz viel von dem, was mir bewußt wird, gleich aufzulösen oder anzustoßen.

 

Wo spürt Ihr Eure inneren Ketten?

Von was halten sie Euch ab?

 

 

 

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21. Mai 2012 1 21 /05 /Mai /2012 22:35

Pfarrer reden oder schreiben doch immer wieder gerne abfällig über alternative spirituelle Angebote, der sogenannten Patchwork-Religion.

 

Aber mal ehrlich, was ist daran so schlimm?

 

Okay, es ist eine wachsende Konkurrenz, vor allem in Zeiten, in denen die Schäfchen reihenweise austreten, weil sie gewisse Berichte über Kirchen schockieren oder weil sie mit dem nichts anfangen können, was die Kirche sagt und anbietet. Und das kann natürlich schon Angst machen, denn richtig flexibel auf die Erfordernisse neuer Zeiten konnte sich die Kirche noch nie so recht einstellen.

 

Das zweite, das Geistliche beunruhigen könnte, das ist der Umstand, dass es in den Kirchenkreisen wahnsinnig viele Vorurteile gibt, aber wenig wirkliches Erfahrungswissen über Esoterik und alternative spirituelle Angebote. Man will mit sowas ja nichts zu tun haben, schließlich lehnt man es ja ab. Hmmm ... keine gute Voraussetzung für einen gemeinsamen Dialog. Und ganz ehrlich? Eine noch viel schlechtere Voraussetzung dafür verlorengegangene Schäfchen wieder zurück ins Boot zu holen. Denn ich kann nicht erfolgreich über etwas diskutieren, wenn ich nur neue Mauern aufbaue.

 

Mich nervt dieses Abstempeln der Patchwork-Religion. Nicht diese an sich.

Vieles spricht für genau diese ... nein, Religionsform ist sogar der falsche Begriff ... es ist eher eine Form der gelebten Spiritualität.

 

Patchworker

- sind in spiritueller Hinsicht offener für das Unbekannte,

- überwinden leichter spirituelle Grenzen,

- haben weniger Vorurteile,

- sind weltoffener,

- wissen sogar mehr über Religionen als Praktizierende einer einzigen Religionsrichtung. Dies hat eine wissenschaftliche Studie bewiesen, in denen die Probanden Fragen über verschiedene Religionen beantworten sollten. Das größte Fachwissen hatte witzigerweise die Gruppe der Atheisten.

 

Patchworkern wird immer wieder gerne vorgeworfen sie würden nie ernsthaft in eine Religion einsteigen und die dazu gehörigen Praktiken intensiv genug ausüben. Aber wie viele von den (angeblichen) Christen machen das denn noch?

  

Pfarrer und Pastoren reden gerne viel von Toleranz und dem Miteinander, aber mal ehrlich, beides hört doch häufig an der eignen Religionsgrenze auf. Was ist das z.B. schon für ein Theater, wenn Katholiken und Protestanten zusammen das Abendmahl feiern wollen und das vielleicht auch noch verbotenerweise durchziehen?

 

Wenn man sich mit vielen Religionen beschäftigt, sowie anderen spirituellen Wegen, dann fasziniert irgendwann vor allem eines, dass es ganz, ganz viele Gemeinsamkeiten gibt. Nur die Sprache ist eine andere, ebenso die Rituale, aber im Kern geht es um Friedfertigkeit und Liebe. Unglaubliche Perlen gibt es in jeder Religion und es ist einfach schön, wenn man sieht dass wir gar nicht mal so verschieden sind.

 

Liebe Priester und Pastoren, ich werte Eure Arbeit nicht ab, macht das bitte auch nicht mit meinen Interessen und meiner Art der Spiritualität. Sie ist wertvoll, nicht so was wie eine Art Resteverwertung von religiösen Glaubenssätzen oder für was Ihr Patchwork-Spiritualität sonst noch haltet.

Mich persönlich hat die Beschäftigung mit den verschiedenen Religionen unglaublich bereichert.

 

 

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  • Folgende Dinge biete ich an: Geistheilung, schamanische Techniken, Seminare, sowie energetisches Arbeiten mit Menschen, Tieren, Elementarwesen und Orten.
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