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13. November 2015 5 13 /11 /November /2015 14:29

Gestern war unsere Wilde-Weiber-WG in Fischbachau-Elbach auf einem sehr interessanten Vortrag von dem Anthroposophen Axel Burkart (Akademie Zukunft Mensch).

Dabei ging es u.a. auch um die spirituelle Aufgabe, die unserem Volk jetzt durch die Flüchtlingsströme gestellt wird.

Einer der Punkte: Es wollen ja alle einzig nach Deutschland. Warum? Was macht dieses Land aus? Warum finden es andere erstrebenswert in Deutschland zu wohnen und warum halten wir selbst so wenig von unserem Land? Warum ist es so vielen sogar peinlich ein Deutscher zu sein und sie mogeln sich im Ausland bei der Frage woher man kommt mit der Antwort "aus Bayern" u.ä. durch?

Jetzt aber wird es Zeit Stellung zu beziehen. Was ist deutsche Kultur? Wer sind wir? Was macht uns aus? Und welche Aspekte davon lassen wir uns gerade durch eine miese Bildungspolitik nehmen?

Interessanterweise stolperte ich einen Tag nach dem spannenden Vortrag über genau diese Frage - in einem Zeitungsartikel.

Am 02.12. kommt der Autor übrigens wieder nach Elbach. Kommt wer von Euch mit?

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26. September 2015 6 26 /09 /September /2015 21:18
Antisemitismus oder was ist das?

Wenn wir uns vollbewusst über die Flüchtlingskrise unterrichten wollen und dabei nicht manipuliert werden wollen, dann wird es jetzt immer wichtiger etwas über andere Religionen zu wissen oder zumindest zu lernen.

Es könnte eine neue Technik der Hetzer und Rechtsradikalen geben, wenn ich es recht durchblicke: Man gebe sich als Jude / Jüdin aus, flute das Netz mit persönlichen Statements, die schwer zu durchschauen und zu überprüfen sind, die aber die Meinungen der Leser beeinflussen können.

Und dann gilt es hellhörig zu sein und genau nachzufragen. Keine jüdische Frau z.B. wird in die Situation kommen in Deutschland keine Kippa mehr tragen zu können, nur weil jemand muslimische Flüchtlinge bei ihr einquartieren könnte, die sich dann als islamistisch heraus stellen.

Warum nicht? Weil nur Männer die Kippa tragen.

Oh Herr, lass Hirn regnen bitte.

Unter was fällt das? Ist das schon eine verdeckte Form von Antisemitismus, wenn man (zurecht oder nicht - aber falls ja, wohl eine ziemlich uninformierte Jüdin) behauptet Jüdin zu sein, nur weil da eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass ihrem Lamentieren und ihrer Hetze nicht widersprochen wird?

Egal, es ist auf jeden Fall eine sehr respektlose Art Religionen gegenüber. Und auch den Mitdiskutierenden gegenüber, die durch ihre Antworten aufs Glatteis geführt werden und ihr offenkundiges Nichtwissen beweisen.

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29. August 2015 6 29 /08 /August /2015 20:33

Jeder Einzelne von uns hat sein Päckchen Themen, das er vor seiner Geburt ausgemacht hat zu bearbeiten. Und ich würde sagen wir wursteln uns mühsam und mehr oder weniger erfolgreich durch unsere persönlichen Aufgaben.

Wir haben aber auch als Gesellschaft unsere Themen, die es erfolgreich zu bewältigen gilt und woran wir reifen. Was mag wohl unser Kollektivthema sein? Ich weiß es nicht, aber es springt mir was ins Auge, das verdammt nach einer gesellschaftlichen Arbeit aussieht mit einem Karma-Hintergrund. Und zwar eine sehr unangenehme Wiederholung.

Rückblende 1 - Mein Vater war Soldat im Krieg und hat sich danach sehr intensiv mit dieser Zeit beschäftigt. Aus heutiger Sicht würde ich sagen, er hat seine Hausaufgaben gut gemacht - er hat viel gelernt und sich dadurch sehr verändert. Was ihm ziemlich an die Nieren gegangen ist, das war eine Zeit, die ich bewusst erst in den Siebzigern mitbekommen habe, als (nicht nur) Studenten ihrer Elterngeneration teils richtig bösartig Vorwürfe gemacht haben, warum sie denn während der Nazizeit das Geschehen nicht verhindert haben. Es wäre doch alles so offen erkennbar gewesen.

Schon damals dachte ich mir: Erkennbar ja, aber für uns. Da wir eine andere Erziehung genossen haben und eine andere Bildung.

Rückblende 2: Worldtrade und Co - bestimmte Ereignisse waren eigentlich ziemlich schnell zu durchschauen, aber ich hatte damals Null Ansprechpartner. Irgendwann fand ich im Netz Menschen, denen ebenfalls gewisse Dinge aufgefallen waren - was für eine Erleichterung. Es wurde über die Jahre vieles immer schneller hinterfragt und es kommt im Augenblick ganz vieles fast zeitgleich mit den Geschehen ans Licht. Es tut sich also was.

Ich habe viel gelesen und wurde dadurch hellhörig, aber wenn ich im direkten Umfeld drüber reden wollte, kam meist nur ein "Weltverschwörung - lass und doch damit in Ruhe" oder ganz esoterisch "Du darfst das nicht ansprechen, sonst manifestierst Du es. Besser ist es nur in die Liebe zu gehen." Okay ....

Spannend war es das mit Irlmaier, Nostradamus und anderen bayrischen Hellsehern zu vergleichen. Die haben zu ihrer Zeit schon Dinge angekündigt, die dieser Tage geschehen.

Jetzt liest man überall, dass die Flüchtlingswellen und der Beginn von bürgerkriegsähnlichen Zuständen (der Beginn ist in meinen Augen, wenn Menschen gegen andere derart hetzen, dass sich andere darin bestätigt fühlen Andersdenkende zu jagen und zu verprügeln, wenn Polizisten angegriffen werden und Demos eskalieren, Häuser brennen) völlig überraschend kamen. Was bitte? Überraschend????? Dadrüber konnte man schon vor 2 Jahren lesen, aber es hielt jeder nur für eine - Vorsicht, jetzt kommt das böse Wort - Weltverschwörung.

Jetztzeit: Wir könnten an viele Infos kommen, wenn wir das überhaupt wissen wollen.

Wir könnten längst erkennen was dahinter steckt, von wem das gesteuert wird. Aber dass es Menschen gibt, die so drauf sind, das hält man nicht aus. Drum wird lieber weg gesehen.

Wir hätten die Möglichkeit die Massenmedien zu ignorieren und uns alternativ zu informieren - ist halt nur zeitintensiver und hat keinen Entspannungsfaktor. Aber die Möglichkeit sich der Manipulation zu entziehen, die gäbe es.

Wir würden dann vielleicht Dinge anzufangen zu hinterfragen, z.B. ob das wirklich eine Demokratie noch ist und worauf wir uns zubewegen.

Aber ich stelle fest wir schlafen genauso wie unsere Eltern- und Großelterngeneration. Wir merken auch nicht und sind dann immer totaaaaal überrascht von den nächsten Einschränkungen der Freiheit oder den nächsten unangenehmen Nachrichten.

Was mich erschreckt: Für mich ist diese Entwicklung keine Überraschung, ich habe es erwartet und lasse mich dadurch nicht in die Angst rein ziehen. Aber mich hat dennoch das Tempo total überrascht. Vor allem das Tempo, wie schnell Hetze an der Tagesordnung ist und wie leicht Neonazis Macht erhalten, die ihnen nicht zusteht. Wieso funktioniert das derart leicht? Hat unsere Schulung gar nichts gebracht? Warum können wieder Häuser brennen? Warum werden Unschuldige verantwortlich gemacht? Warum interessiert niemanden was eigentlich dahinter steckt? Warum kann man sehr wohl gegen Flüchtlinge protestieren (und dann auch noch vor deren Unterkünfte, um sie noch weiter zu traumatisieren), aber nicht gegen die Verantwortlichen, die deren Heimat hemmungslos platt bomben?

Leute, das ist unsere Hausaufgabe - lassen wir zu, dass sich 1 - 2 Generationen später die Geschichte fast gleich wiederholen kann oder kriegen wir diesmal eher ein "Stop!" hin?

Teilen wir bei Facebook weiter fast ausschließlich niedliche Katzenvideos und angenehme Dinge oder übernehmen wir Verantwortung und interessieren uns auch für Dinge, die anstrengend sind und die uns Angst machen?

Ich habe auch meine Lernaufgabe: Im Augenblick mich nicht ausbremsen lassen durch Weltverschwörer!-Rufe oder esoterische Besänftigungsversuche in Richtung "Du darfst Dich nur aufs Positive konzentrieren, sonst sinkt Dein Schwingungslevel" (oder WeißderGeier). Und ich kämpfe immer wieder gegen eine Resignation an, die mich wieder für eine bestimmte Zeit lähmt.

Und wo bitte sind diese Schreihälse, die damals die Elterngeneration angeklagt haben, aber jetzt selbst ihren Arsch ebenfalls nicht hochkriegen? Merken die eigentlich erst in der Rückschau im Jenseits, dass sie gerade komplett versagen? Sie sollten es eigentlich besser machen als ihre Eltern, denen sie teilweise richtig bösartige Vorwürfe gemacht haben. Wo sind sie?

Karmisch gesehen wollten wir wohl wissen wie es damals geschehen konnte, was vor und in der Nazizeit passiert ist. Und wie schwer es ist für jeden Einzelnen da bewusst auszusteigen und zu versuchen eine Geschehnis-Walze mit anderen zusammen zu stoppen. Stellen wir uns dieser Aufgabe. Aber das muss uns klar sein, das schaffen keine Einzelnen, da muss jeder von uns mitmachen.

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11. April 2014 5 11 /04 /April /2014 23:01

Es gibt sie wieder: Die Montagsdemonstrationen und die Mahnwachen für den Frieden.

Die Welt scheint sie wieder zu brauchen.

 

Vielleicht sollte man die Tradition der Mahnwachen diesmal verbinden mit der sehr kraftvollen Methode der Versöhnung aus Hawaii: Ho'oponopono.

 

Denn wir sind eine Welt.

Und es ist wichtig, dass eine Veränderung friedlich bewirkt wird.

 

 

 

(Sollte derjenige, der das Video gestaltet hat, ein Urheberrecht drauf haben, dann bitte ich um eine kurze Mitteilung, ich zahle gerne einen kleinen Beitrag, um die Arbeit zu unterstützen, aber ich finde, dieses tolle Video muss unbedingt verbreitet werden, denn es ist mit Herz gemacht und hat eine für diese Zeit äußerst wichtige Botschaft.)

 

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7. Juni 2013 5 07 /06 /Juni /2013 18:31

Ein Gespräch geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Sollen sich Schamanen politisch betätigen?

 

Beim Schamanismus allgemein gibt es Gemeinsamkeiten, die Frage der politischen Einmischung ist jedoch einer der Bereiche, in denen es gesellschaftliche Unterschiede gibt. Drum konzentriere ich mich da jetzt nur auf unseren Kulturkreis.

 

Wie schon öfters erwähnt, gibt es bei uns in Bayern sehr wohl schamanische Wurzeln, aber es gleicht eher einer Puzzlearbeit, um wieder zu erahnen was wie praktiziert wurde. Die meisten Tätigkeitsbereiche sind nur noch in unseren Mär-chen (siehe "Schamanismus und Märchen" von Felix von Bonin) beschrieben und aufgesplittert auf die verschiedensten Berufsgruppen, die sich irgendwann nur noch auf Einzelbereiche (Orakeln, Amulette herstellen, Handauflegen, Jenseitskontakte, Channeln, Heilkräuter, Abbeten,...) konzentriert haben.

Manches findet sich auch in unserer Brauchtumspflege wieder und hier nähern wir uns wieder mehr der ursprünglichen Frage.

 

Von den sog. Wendern werden vermutlich nur noch diejenigen von uns was gehört haben, die Kontakt zu älteren Menschen haben oder hatten. Die letzten Wender sind in den vergangenen Jahrzehnten verschwunden, oft ohne ihr Wissen weitergeben zu können, da sich die nachfolgende Generation in dieser Zeit nicht dafür interessiert hat.

In etlichen alten Büchern, in denen viel über den sog. Aberglauben erzählt wird, erfährt man noch etwas über sie, ihre Hilfsmittel und Arbeitsweise.

 

Die Wender sind diejenigen, die das Schicksal wenden sollten, wenn jemand zu ihnen kam, der in Not war oder ein Problem aus eigenem Antrieb nicht lösen konnte. Aber auch Übles sollte abgehalten werden, speziell bei den Schwangeren, Wöchnerinnen und Neugeborenen.

Will man in diesem Bereich hilfreich den Menschen zur Seite stehen, dann ist es wichtig einen Überblick zu haben. Und man sollte die Bedingungen kennen, die dazu führten, dass jemand aus einem schwarzen Loch oder aus üblen Verhältnissen nicht raus kommt.

 

Wender schauten nicht weg, Wender beschönigten auch nichts oder luden ein zum sich die Welt schön träumen. Denn so wendet sich das Schicksal vom Hilfesuchenden nicht zum Besseren.

Träumen kann jeder auch alleine, aber das hat ja anscheinend nichts zum Positiven bewirkt.

 

Und genau deshalb sind wir schamanisch Tätigen heutzutage aufgefordert dort hinzusehen, wo Menschen manipuliert, unterdrückt und geschwächt werden und das auszusprechen. Dinge müssen klar erkannt werden, wenn wir uns wehren wollen. Information ist eine wesentliche Grundlage von Eigenverantwortung und Eigenaktivität.

 

Es ist nicht meine Aufgabe nur über Schönes zu reden oder zu schreiben, da ja angeblich nur diese Welt entsteht, auf die man seinen Blick wirft und was man bereit ist wahrzunehmen (ein esoterischer Irrglaube).

Wir alle wollen eine andere Welt voller Freude, Friede, Liebe. Aber die müssen wir uns zusammen erst erarbeiten.

 

Wenden entsteht nicht durchs träumen.

Und genau deshalb werde ich mich auch weiter um Themen wie Manipulation, Unterdrückung, Verbrechen von Konzernen und Regierungen, Chemtrails, HAARP, Fracking und Co. kümmern.  

Und es ist mir auch ziemlich egal, ob ich nun als Weltverschwörer angesehen werde oder nicht.

Das meiste wurde eh irgendwann von denjenigen, die einen vorher in diese Schublade steckten, ebenfalls erkannt, halt nur ein paar Monate später.

 

Also, sollen sich Schamanen nun politisch betätigen oder nicht?

Hiesige - meiner Meinung nach - eindeutig ja, denn das machten schon unsere Ahnen.

 

In welcher Form? Das bleibt jedem selbst überlassen, denn jeder hat andere Fähigkeiten und Möglichkeiten.

 

 

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27. Februar 2012 1 27 /02 /Februar /2012 12:03

Mein Kandidat für die Wahl zum Bundespräsidenten, denn eigentlich braucht dieses Land genau solche unabhängig denkenden Menschen, die den Mut haben Dinge klar genug auszusprechen: Ralph Boes

 

 

 

 

Weitere Infos, Filme, Interviews: http://grundrechte-brandbrief.de/ 

 

 

 

 

 

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14. Januar 2012 6 14 /01 /Januar /2012 10:07

Diesen Film muss ich Euch einfach zeigen. Mir war nicht klar wie international verbreitet die Idee vom "Bedingungslosen Grundeinkommen" ist und dass das auch schon von einzelnen Ländern zum Teil umgesetzt wird: 

 

 

 

 

 

Ich habe zwar grad wenig Zeit, aber den Film musste ich mir ganz ansehen, er vereint wichtige Infos, die man sonst immer nur auf vielen Seiten und Beiträgen verstreut findet.

Vielleicht könnt Ihr ihn auch an andere weiterleiten?

 

Nur eines finde ich bedenklich, dass es mittlerweile auch die Idee gibt das Bedingungslose Grundeinkommen mit Bezahlsystemen zu verbinden, mit denen jede einzelne Ausgabe kontrolliert werden kann. Angedacht waren Funksysteme oder Buchungen übers Handy.

Wir brauchen jedoch nicht noch mehr Kontrolle zum Machterhalt einzelner Systeme, wir brauchen die kreative Freiheit, die das Grundeinkommen bewirken kann.

 

Ansonsten wünsche ich Euch ein schönes Wochenende.

 

*schon wieder verschwunden bin*

 

 

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28. November 2011 1 28 /11 /November /2011 08:53

Übers Fernsehen wird ja gerne geschimpft, es sei niveaulos und brutal.

Aber im Gespräch kommt dann raus, dass das doch ganz gerne gesehen wird. Mal ehrlich, jeder hat doch so seine Lieblingsserien oder -reihen.

 

Natürlich konnte ich mich dem lange auch nicht entziehen. Es fing schon in der Kindheit an mit Bonanza, Catweazle und dem Raumschiff Enterprize. Später waren es eher Krimis, die mich in den Bann zogen.

Und nicht wenig Schund zog ich mir so nebenbei rein, als ich für Klausuren nicht im stillen Kämmerlein, sondern im lauten Wohnzimmer lernte, weil ich meiner Mutter Gesellschaft leistete, die sich für manche Serie begeisterte. Da kreischten sich drei ältere amerikanischen Damen durch die Bildschirme, nervten sich Familien gegenseitig oder lebten sogar ihre Abneigung auf witzige Art und Weise aus. Je sarkastischer, desto besser.

 

Nach dem Tod meiner Mutter wandelten sich die Bilder in dem Kasten, aber ich verbrachte immer noch viel zu viel Zeit davor. Dokus erweckten nun verstärkt mein Interesse, vor allem über andere Lebensweisen und Religionen.

 

Dieses Interessensgebiet besteht heute noch, die Zeiten, in denen ich fernsehe, haben sich jedoch radikal reduziert.

Das richtige Leben ist einfach viel spannender.

 

Wenn ich so durch die Kanäle zappe, um den Wunschkanal zu finden - ich kann mir die Nummer nach der x-ten Umstellung immer noch nicht merken *zugeb* - dann betrachte ich inzwischen den gebotenen Fernsehalltag durch den konsequenten Ausstieg aus dem üblichen Fernsehkonsum staunend wie ein Alien.

Und das kann ich jedem empfehlen das auch auszuprobieren.

 

Erst wenn man sich dem Ganzen entzieht und zwar über eine lange Zeit, dann erkennt man die Manipulation hinter dem Gebotenen.

Und wenn man zusätzlich ganz andere Informationsquellen nutzt aus dem Internet, dann fällt einem umso mehr auf mit wie vielen Fehlinformationen die Massen gefüttert werden. Oder wie lange Dinge ignoriert werden, die eigentlich schon längst bekannt sind. Der Finanzcrash z.B. war schon Monate vorher im Internet angekündigt, da wurde in den Medien immer noch die Info verbreitet die Rente sei sicher, Lebensversicherungen und das Riestern seien eine hervorragende Möglichkeit fürs Alter vorzusorgen und so weiter und so fort. Das nenne ich ganze Menschenmassen bewusst ins offene Messer rennen lassen.

 

Und mehr noch, dieses lange Nichtwissen wurde auch noch krass ausgenutzt.

Ständig stolperte man z.B. über Werbung, die einen einlud Gold zu Geld zu machen, nur weil es nutzlos im Schmuckkasterl rumlag. Las man dagegen im Netz, fand man eher Tipps, die dazu aufriefen Silber und Gold als Notgroschen bereit zu halten für schwierige Übergangszeiten, in denen man u.U. Tauschmittel brauchen wird.

Das sind so kleine Beispiele, die zeigen, wie durch gezielte Falsch- und Nichtinformation ganze Massen dazu bewegt werden etwas zu tun, das nicht für sie selbst hilfreich ist, sondern für einige wenige Menschen, die aus den sich ankündigen Katastrophen bereichern.

Das Schlimme: Es funktioniert auch noch!

 

Wie manipulativ das Fernsehen ist, das erkennt man nur, wenn man sich dem lange genug entzieht. Und erst dann merkt man wie skuril die gebotenen Kunstwelten eigentlich sind.

 

Vielleicht reizt Euch ja das Experiment über ein paar Monate aus dem blinden Konsum auszusteigen.

Und dann betrachtet kritisch das, was Ihr Euch sonst gerne rein gezogen habt.

 

Wie schwachsinnig wirkt plötzlich eine Lieblingsserie?

Wie niveaulos?

Wie aggressiv ist die Grundstimmung und was macht das mit einem?

 

Es sind unsere Bilder im Kopf, die die zukünftige Wirklichkeit gestalten werden. Wollen wir genau diese Welt, die uns über diesen Kasten vorgesetzt wird? Voller Kriege, voller Vergewaltigungen, voller Respektlosigkeit und Abhängigkeiten?

Wie sollte dagegen eine Welt sein, in der wir uns wohl fühlen?

 

 

Bei der Vorstellung über Monate auszusteigen, welche Gedanken kommen Euch da?

"Das ist mir zu anstrengend. Ich weiß ja gar nicht was ich sonst tun soll." 

"Die Arbeitswoche ist zu mühsam, ich will einfach nur auf der Couch entspannen."

"Das Experiment fange ich erst nach den Feiertagen an, denn da laufen ja die besten Filme."

 

Echt spannend: Sich mal mit einem Block hinzusetzen und dann aufzuschreiben, was das Fernsehen für eine Rolle spielt im Leben. Was für einen Zweck erfüllt es?

Ich habe so etwas mal vor Jahren gemacht, die Erkenntnis war alles andere als angenehm.

Beispiele:

- Einsamkeit übertünchen (und einsam kann man auch sein, wenn einen viele Menschen umgeben)

- Nicht wahrnehmen wie öde das Leben eigentlich ist.

- Gefühle nicht hochkommen lassen wie Ängste, geringer Selbstwert, Wut,... 

- Ablenken von dem Umstand, dass man total unzufrieden ist mit dem Beruf, mit dem Alltag.  

- Sich vorspielen, es sei doch alles eigentlich ganz okay.

Dadurch bleibt man aber drin in der Scheiße und befreit sich nicht.

 

Bewußt aufs Fernsehen zu verzichten, oh, das kann verdammt viel bewirken.

Aber ist man bereit dazu das auszuhalten, vor allem das Unbehagen durch den Entzug?

 

Ich kann Euch jedoch dazu ermuntern, das Leben wird dadurch wieder leben-diger und es wird sich einiges zum Positiven verändern. Dann, wenn man die Phase überwunden hat, indem die Sucht einen zurück ziehen möchte.

Und man ist weniger manipulierbar. Das Ausmaß der Manipulation merkt man allerdings blöderweise erst nach einer ausreichend langen Zeit der Abstinenz.

 

Doch, es rentiert sich das Experiment einzugehen.

 

 

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10. Oktober 2011 1 10 /10 /Oktober /2011 08:52

Es verschlechtert sich alles nur?

 

Nein.

 

Ich stelle fest, dass immer mehr Menschen aufwachen und beginnen sich Fragen zu stellen. Nach dem Sinn des Lebens zum Beispiel.

Man spricht wieder mehr miteinander. Auch darüber wie trügerisch Sicherheit ist.

 

Massenveranstaltungen, die nur zum passiv bespaßen dienten, werden mangels zahlkräftiger Kundschaft abgesagt. Es entsteht wieder eine Lust selbst zu musizieren, zu malen oder zu gestalten.

 

Dinge werden nicht mehr so leicht weg geworfen, nur weil sie angeblich out sind.

Überall ist Wolle zu kaufen und Nähzeug im Angebot der Discounter und es entstehen kleine Gruppen, um sich auszutauschen. In Kreisen mit Frauen, die eine Handarbeit in den Händen hatten und nebenbei ratschten, sind früher so manche befruchtenden Aktionen geplant worden.

Vielleicht ist das der erste Schritt von einer männlich dominierten Wirtschaft, die gerade dezent an die Wand gefahren wird, hin zur alten weiblichen Urkraft zurück?

In kleinen Kreisen über Mißstände reden, nach Lösungen suchen und die dann gemeinsam umsetzen, das ist wieder am kommen.

 

Parteien wie die Piraten entstehen, die nicht in fertigen Denkmustern steckenbleiben, sondern hinterfragen und Bewegung in den politischen Sumpf bringen. Sie trauen sich unbequem zu sein, genau das, was jetzt gebraucht wird.

 

Immer öfters wird übers Grundeinkommen gesprochen und darüber, dass nicht ganze Menschenmassen derart respektlos behandelt werden dürfen, wie es momentan passiert, nur um alte Machtsysteme weiterhin zu fördern, die die Menschen versklaven.

 

Überhaupt, immer mehr Menschen erkennen endlich diese Versklavung und fangen an sich zu wehren. Und nicht nur im nordafrikanischen Raum, sondern auch im sogenannten Westen. Hätte vor Wochen noch einer dran geglaubt, dass so eine Bewegung wie an der Wall Street möglich ist? Und dass dadurch Gruppierungen entstehen, die so etwas auch in Frankfurt und Co planen?

 

Mehr und mehr wird das teuflische Spiel der Banken und Konzerne durchschaut und es wird in immer größer werdenden Kreisen drüber gesprochen. Auch ein längst überfälliger Prozess, der nun endlich ins rollen kommt.

 

Das Bewußtsein darüber wächst wie wichtig Selbstversorgung und regionale Märkte sind.

 

Alternative Energien interessiert nicht mehr nur eine Minderheit - über die früher meist gelächelt wurde. Und wir erfahren auch immer häufiger, welche energiesparenden Modelle unterdrückt oder zerstört worden sind, um den Wahnsinn des Vielverbrauchs am Leben zu erhalten, nur weil einige wenige dadurch viel verdienen konnten.

 

So viel wie in den letzten Monaten ist noch nie ans Licht der Öffentlichkeit gelangt. Vielleicht nicht über die manipulierten öffentlichen Sender, aber wenigstens übers Internet und über die dadurch entstandenen Verbindungen.

 

Und man stellt sich wieder spirituelle Fragen. 

Diesmal nicht nur in den üblichen großen Religionsgemeinschaften, die vorgefertigte Konzepte liefern, die der heutigen Zeit nicht angepaßt werden. Man vernetzt sich vielmehr, tauscht sich vermehrt aus und fängt an bei sich zu suchen und an sich zu arbeiten. Veränderungen können nur von innen erfolgen. Und genau das wird von immer mehr Menschen erkannt.

Selbst die alten, starren Amtskirchen sind jetzt mit sich beschäftigt. Sie müssen was tun, wenn sie sich nicht selbst auflösen durch "Altersstarrsinn" und Unflexibilität. Unschöne Dinge können nicht mehr im Geheimen behandelt werden, sie treten ans Licht und endlich wird auch drauf beharrt, dass Täter zur Verantwortung gezogen und nicht einfach nur in den nächsten Kirchenbezirk versetzt werden. Diese Dinge erschrecken, aber sie sorgen auch dafür, dass man hinterfrägt und nicht mehr blind so weiter macht wie bisher. Das Bewußtsein wächst, dass wir alle für unsere Spiritualität selbst zuständig sind.

 

Vor einigen Wochen stellte ich in einem Thread in einem Fragenportal, in dem es darum ging, dass Geistheiler und Schamanen Wucherer seien, weil sie Geld für ihre Dienstleistungen verlangen, die Frage, warum wir kostenlos arbeiten sollten. Die Antwort, die mich erheiterte, aber die viel aussagt: "Schließlich muss ich ja Kirchensteuer zahlen, drum darf Spiritualität nicht auch noch was kosten."  Ääääähm ja ......  

 

Ja, viele haben das Gefühl, dass alles nur schlechter wird. Dabei ermöglichen es diese Zeiten, dass wirklich alle aufwachen können, die es wollen.

In Wirklichkeit tut sich ganz, ganz viel in Bereichen, die eine neue Welt ermöglichen. Und darüber bin ich sehr froh.

 

Nein, es verschlechtert sich nicht alles, es wird nur offensichtlich, was faul an dieser Gesellschaft war und ist.

Ganz vieles verbessert sich gerade und das lädt uns ein mitzumachen.

Und genau das können wir tatkräftig unterstützen.  

 

 

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4. Oktober 2011 2 04 /10 /Oktober /2011 10:40

Nur zum besseren Verständnis ....

 

Billionen an Euros werden gerade - entgegen dem Willen der überdeutlichen Mehrheit der EU-Bürger - verschoben. Aber nicht dorthin, wo sie dringend gebraucht werden, nämlich zum sogenannten "kleinen Bürger" in andern Ländern, der auf Rentenzahlungen angewiesen ist oder auf Unterstützung, da er behindert oder sonstwie eingeschränkt ist.

 

Verstanden habe ich mittlerweile auch, dass sich diese versteckte Inflation um eine kaum zu durchblickende Enteignung der Bürger handelt, okay.

 

Aber bitte wohin fließen diese ganzen Gelder wirklich? Wer gewinnt in diesem dunklen Spiel?

 

Oder landen Billionen einfach nur im Nirvana? Werden sie also nur vernichtet?

 

Und wieso kann eine EU-Kommision über unsere Gelder verfügen, die gar nicht von uns gewählt worden ist? Ich dachte wir hätten mal ausgemacht, dass wir in Europa eine Demokratie wollen, keine Diktatur, auf die wir keinerlei Einfluss nehmen können.

 

Kann mir das alles mal bitte jemand nachvollziehbar erklären?

 

 

 

Und ne andere Frage: Wollen wir so was eigentlich wirklich?

"Papa wird's schon richten.", das ist ja wohl eine recht gefährliche Illusion, wie mir scheint ...

Hat wer Ideen wie wir diesen Wahnsinnsprozess - auch noch im Namen von uns allen - stoppen können?

 

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