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25. Dezember 2013 3 25 /12 /Dezember /2013 17:55

Aufgrund des Artikels "Lärmbräuche im Alpenraum" wurde ich gefragt ob und wie man diesen Brauch zuhause umsetzen kann.

 

Klar, kann man.

 

Um was genau geht es?

Um das Vertreiben von unguten Energien, um das energetische Reinigen von Wohnungen also, um sich hinterher ganz ungestört auf das Lichtvolle einlassen zu können.

 

Hiermit kann ich mein Ziel erreichen:

 

A) Durch Räuchern

Ungute Wesenheiten und Energien vertreiben z.B. ganz klassisch der Beifuß, dann Rosmarin und Wacholder. Einen hervorragenden Duft hinterlassen auch Weihrauch und weißer Salbei. Manche bevorzugen zum energetischen Reinigen allerdings auch Sandelholz.

 

B) Durch Lärm

Ich muss nicht auf die Perchten warten, die in manchen Gegenden des Alpenraums tatsächlich auch in die gute Stube eintreten, ich kann auch mit Ratschen, Topfdeckel-Geklapper und ähnlichem durchs Haus ziehen. Oder vielleicht habt Ihr auch eine laute Rassel daheim, das ist ein klassisches Hilfsmittel der Schamanen vieler Völker.

 

C) Durch Töne

Wesenheiten kann man auch gut vertreiben mit dem hellen Klang von Zimbeln. Ihr geht damit durchs Haus und laßt den Klang in allen dunklen Ecken erschallen und treibt sie zur Tür hinaus.

 

D) Aber vielleicht habt Ihr Euch ebenfalls schon im Frühling oder Sommer einen Wedel aus frischen Birkenästchen hergestellt? Mit diesem könnt Ihr ähnlich wie mit den Zimbeln Wesenheiten vor Euch her und raus zur Tür treiben. Und anschließend Euch damit abwedeln.

 

 

Energiewedel.jpg

 

 

 

Kombinieren würde ich alles mit ganz viel Licht, v.a. auch Kerzen

 

Ich wünsch Euch eine erfolgreiche energetische Reinigungsaktion. 

 

 

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24. Dezember 2013 2 24 /12 /Dezember /2013 23:32

In Brannenburg findet es noch statt, das Christkindlanschießen bei uns oben in St. Margarethen. Organisiert wird es jährlich um 15 Uhr von den Böllerschützen des Schützenvereins.

 

Eine aufgeschnappte Bemerkung dazu: "Wie soll da das Christkindl noch kommen, wenn es derart verjagt wird?"

 

Tja, verjagt wird ja nicht das Christkindl, sondern das Dunkle, sprich die bösen Geister. Und drum ist dieser Brauch die moderne Form uralter Rauhnachtsriten. Sie gehören zu den sogenannten Lärmbräuchen. Bevor das Licht zur Wintersonnwend wieder die Oberhand gewinnt muss das Böse verjagt werden.

Ursprünglich gehörte dieser Brauch also zur Wintersonnwend am 21. Dezember, also zum alten Mondjahr, wurde aber "christianisiert" verschoben auf den 24. Dezember.

 

Lärmbräuche gibt es auch heute noch viele im Alpenraum. Dazu gehört auch das laute Umherziehen der Perchten und mancherorts werden die bösen Geister auch mit dem Goaßlschnoitzn vertrieben.

 

Auch der Übergang zum Neuen Jahr wird aus diesem Grunde besonders laut gefeiert. Wobei ich finde, dass man gut an die Belastung der Tiere denken und diesen Streß nicht jedes Jahr noch durch besonders laute Böller und vor allem immer und immer mehr Raketen erhöhen müßte. Aber das ist ein ganz anderes Thema.

 

Tja, um zu der aufgeschnappten Bemerkung zurück zu kommen, das Christkindl wird also nicht verjagt, sondern es wird der Weg für den Lichtbringer mit diesem Lärm erst einmal frei gemacht.

 

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5. Dezember 2013 4 05 /12 /Dezember /2013 22:31

Von mehreren Seiten bekam ich in den letzten Tagen mit, dass Kinder von allzu heftigen Perchten massiv erschreckt worden sind.

 

Was bitte machen Perchten jetzt schon auf den Straßen?

Traditionell sind sie eigentlich in den Rauhnächten zu finden und in manchen Gegenden zum Winteraustreiben. Hmmm ... aber mal ehrlich, der Winter hat hier ja noch nicht einmal richtig begonnen, wen oder was will man denn da schon austreiben?

 

Was hat das noch mit Tradition zu tun, wenn man sie jetzt sogar schon auf Christkindlmärkten findet?

Perchten sind keine Krampusse. Sie sollten auch nicht am Nikolausabend ihr Unwesen treiben.

 

Geht es da einigen Perchtengruppen um den wahren Sinn von Perchtenläufen oder nur noch um Action?

Bei letzterem kann es freilich passieren, dass die Recherche (und die ginge sogar ganz rasant über Wikipedia) so kurz gerät, dass man einfach alle wilden Figuren wahllos in einen Topf wirft.

 

Und wieso müssen die Masken immer brutaler werden? Gar so erschreckend, dass sich manche Kinder weigern noch einmal auf einen Christkindlmarkt zu gehen aus Angst heraus solchen Alptraum-fördernden Gruppen erneut zu begegnen. Das kann's doch echt nicht sein.

 

Die alten Schiachperchten, die man noch in Heimatmuseen finden kann, die waren auch furchteinflössend, aber man konnte an der Schnitzart erkennen, dass sie nicht reale Figuren sind. Viele der alten Masken sind ästhetische Meisterwerke bäuerlicher Handwerkskunst. Es ist kein Zufall, dass sie über Generationen hinweg ähnlich geschnitzt worden sind.

 

Zu einer Perchtengruppe gehören eigentlich auch ganz bestimmte Rollen und Gegenspieler (siehe Auflistung bei Wikipedia). Wo sind diese beispielsweise bei der Raublinger Gruppe noch zu finden?

Geht es hier vielmehr nicht nur ums Machtausüben und erzeugen von Angst bei den Besuchern?

 

Bei den Perchtengruppen ist es ähnlich wie bei den Christkindlmärkten. Jedes Dorf braucht inzwischen einen eigenen.

Was aber sind die Folgen? Reizüberflutung und Übersättigung anstatt einer besinnlichen Vorbereitung auf die Weihe-nacht. Hmmm ...

 

Die Kirchseeoner haben sich die letzten Jahre echt dafür eingesetzt den Brauch wieder bekannter zu machen. Das, was jetzt aber in vielen Orten angeboten wird, das macht meiner Meinung nach diese Arbeit wieder kaputt.

 

Ich glaube, ein Umdenken ist wieder nötig.

 

 

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16. Juli 2011 6 16 /07 /Juli /2011 09:18

Die Frage "Können Kirchenglocken Gewitter vertreiben?" kann man nicht mit einem einfachen ja oder nein beantworten.

 

Die Sagen und einige Dorfchroniken zeigen: Ja, etliche Mesner hatten tatsächlich den Ruf mit Hilfe des Glockenläutens Gewitter umlenken oder vertreiben zu können.

Aaaaaaaaaber, das waren herausragende Menschen, sonst wären sie nicht extra erwähnt worden. Und es liegt somit nicht an den Glocken alleine, sondern an dem wie sehr diese Menschen in ihrer Kraft waren und wie stark ihr Kontakt zur Geistigen Welt bestand.

 

Es funktioniert nämlich entweder über einen starken Kontakt zu den Elementarwesen und das hat jetzt in der katholischen Kirche eher Seltenheitswert.

 

Oder es geht über das sogenannte Verfügen. Dieses klappt allerdings nur, wenn man nicht voller Blockaden ist, voller Gedankenmuster und anderer einschränkender Faktoren. Auch hier ist ein starker, ungestörter Kontakt zur Geistigen Welt Grundlage und derjenige darf sich nicht leicht ablenken lassen. Ich glaube, dass diese Grundbedingungen in der heutigen, reizüberfluteten Zeit von Mesnern noch seltener zu erfüllen sind als in früheren Zeiten.

 

Und der letzte Punkt: Wo werden die Glocken denn noch per Hand in Schwingung gebracht? Das läuft doch alles heutzutage emotionslos per Knopfdruck oder Zeitschaltuhr ab.

 

 

TT Sommersonnwend 003

 

 

Mein Vorschlag: Selbst ist der Mann oder die Frau!

Baut lieber auf Gewitterkerzen  oder auch auf Regenmacher, wenn Euch das mehr zusagt, und arbeitet dran, dass Ihr immer mehr ins Verfügen kommt, ich glaube, das bringt mehr.

 

Besonders effektiv ist es meiner Meinung nach, wenn man Gewitterkerzen selbst herstellt und weiht. Dann ist man nämlich schon während des Herstellungsvorgangs gut mit der Geistigen Welt verbunden und ist sich sicher, dass die Weihe wirklich mit ganzem Herzen erfolgt ist.

In den letzten Jahren habe ich mit einer kleinen Gruppe an Lichtmess den Tag gefeiert und Kerzen geweiht, das könnte man im nächsten Jahr ausweiten und zuvor die Gewitterkerzen selbst herstellen. 

 

Mailt mich an, wenn Ihr mitmachen wollt. 

 

 

 

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7. Februar 2011 1 07 /02 /Februar /2011 10:13

Es tauchen Fragen zur Wetterkerze auf, auch genannt Gewitterkerze oder in einigen Regionen Schauerkerze.

 

Was macht sie aus? Wie unterscheidet sie sich zur früher benutzten Sterbekerze?

 

Die Wetterkerze ist schwarz, so unterscheidet sie sich gleich deutlich von den andern Kerzen im Haus und wird nur für den Zweck benutzt, für den sie gedacht ist.

 

Sterbekerzen waren auch schwarz, aber durchgehend schwarz, auch sie wurden in der Regel zu Mariä Lichtmess geweiht. Es wurden schon auch weiße Kerzen als solche benutzt, aber diese sind halt arg schlecht von den gewöhnlichen Haushaltskerzen unterscheidbar. Drum würde ich persönlich schwarze bevorzugen.

 

Die Wetterkerzen dagegen sind ebenso schwarz, haben aber eine "Bauchbinde", sprich, meist ein kleines Bildchen in der Mitte. Abgebildet sind z.B.

- die Maria mit Kind

- ein Heiliger

- oder der Wallfahrtsort, an dem die Kerze gekauft worden ist.

 

Es taucht die Frage auf, warum sie schwarz ist. Eine wirklich befriedigende Antwort habe ich bisher noch nicht gefunden. Aber wenn man sich vorstellt, dass durch das Gewitter alles dunkel um einen herum ist und die dunkle Kerze mit der hellen Banderole angezündet wird, dann hat das auf manch Gläubigen eine beruhigende Wirkung, wenn die Maria so eine Strahlkraft im Raum hat. Nicht umsonst sind die Banderolen sehr hell, oft sogar mit Silber versetzt.

 

Wetterkerze.jpg

 

 

 

Was ist bei der Weihe zu beachten?

 

Wenn man die Kerzen kauft, sind sie noch nicht geweiht, denn Geweihtes wird nicht verkauft. Die Weihe geschieht bei den Katholiken im Lichtmess-Gottesdienst.

Aber im Grunde genommen kann sich jeder selbst an die Geistige Welt anbinden und sie weihen. Wichtig dabei ist, dass es voll aus dem Herzen kommt und dass man lichtvolle Wesen anspricht, wie Jesus oder Maria.

 

Günstig ist es schon, dies am 2. Februar zu machen, denn an diesem Tag ist die Energie für Schutzwirkung optimal. Aber natürlich weihe ich auch unterm Jahr Kerzen, wenn mir dieses oder jenes ausgeht.

Traut Ihr Euch selbst das nicht zu, dann hilft Euch sicher gerne gegen eine kleine Spende der örtliche Pfarrer.

Und man kann auch doppelt moppeln und selbst weihen und die Kerzen mit dem Weihwasser aus einem Pilgerort besprenkeln.

 

 

 

 

Was mache ich, wenn ich keine Wetterkerze im Haus habe, gibt es da Alternativen?

 

Die gibt es.

Die Bräuche sind regional verschieden. Man kann z.B.

- mit einem Gebet geweihte Palmkatzerln, die früher im Herrgottwinkel aufgehoben worden sind, in das Herdfeuer werfen

- oder auch Teile vom Kräuterbuschen aus den Frauendreißiger, nachdem der geweiht worden ist.

- Gleiches gilt für geweihte Kränze.

 

Schützen sollen übrigens auch die alten Wachsstöckl. Und früher hatte der Mesner die Aufgabe durchs Läuten der Glocken das Gewitter zu vertreiben. Das Läuten sollte also nicht nur vorm Wetter warnen.

 

 

Und nicht vergessen, die Wetterkerze kann auch für ein guad's Wetta sorg'n. Sprich, das häusliche Gewitter vertreiben.

Aber natürlich nur, wenn man auch was dafür tut und bereit ist die Schuld nicht nur beim andern zu suchen, sondern sich zu versöhnen und aufeinander wieder zuzugehen.

 

Und abschließend noch ein hervorragend recherchierter und geschriebener Artikel.

 

 

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