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19. September 2015 6 19 /09 /September /2015 22:43
Taufsiegel und kirchliche Gelübde lösen

Wir lösen ja schon seit langem Taufsiegel auf und helfen kirchliche Gelübde, die seit Inkarnationen bestehen, zu lösen. Das ist also nichts wirklich Neues, dennoch habe ich mir gerade total gebannt diesen Film angeschaut. Denn ich kenne es aus schamanisch und magisch arbeitenden Kreisen, dass man über diese Dinge spricht, aber hier macht es zum ersten mal ein Ex-Priester.

Sehenswert!!

http://bewusst.tv/ein-ex-priester-packt-aus/

http://unchurch-now.com (Homepage von Kurt Meier)

Die Frage ist jetzt, was es für ähnlich kraftvoll bindende Rituale und Sätze wohl in den andern großen Religionen gibt. Denn wir waren in unseren Inkarnationszyklen nicht nur in einer Religion zuhause.

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8. September 2015 2 08 /09 /September /2015 22:43

... und andere nicht?

(Eine Frage aus gutefrage.net vom 23.08.2015)

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Kinder können sie meist alle noch sehen. Aber in der Regel erklären einem Erwachsene schon bald, dass das nicht stimmt, was man sieht und darum verlernen es die meisten Menschen sehr schnell. Kinder und Jugendliche dagegen, bei denen die Eltern richtig reagieren und z.B. sagen "Ich kann leider den (verstorbenen) Opa nicht sehen, aber magst Du mal genauer beschreiben was er macht?" erhalten sich diese Fähigkeit. Außer sie werden von andern für verrückt erklärt.

Einige Erwachsene können Unsichtbare immer noch sehen oder entdecken das wieder. Und wir alle können diese Fähigkeit gezielt schulen, es gibt dafür bestimmte Übungen. Aber man braucht ein enormes Durchhaltevermögen, bis man wieder alles wie früher sehen oder spüren kann. Erst recht wenn man verstehen möchte was sie sagen.

Geister ist jedoch nur ein Oberbegriff.

Und es kommt noch was dazu, die Menschen haben nicht alle die gleichen übersinnlichen Wahrnehmungskanäle.

Es gibt Menschen, die können den Frequenzbereich gut wahrnehmen, zu dem Engel und sehr hohe, lichtvolle Wesenheiten gehören, es gibt aber auch welche, die können eher Verstorbene sehen. Und Djinns sind wiederum Wesenheiten mit einem ganz anderen Frequenzbereich. Manche schamanischen Kollegen können Dämonen sehen und diese "entsorgen". Auch die sind wieder anders sichtbar als die Wesen zuvor. Geister, wie sie in manchen Reportagen über englische Schlösser beschrieben werden, gibt es tatsächlich, die kommen aber extrem selten vor.

In der allgemeinen Bevölkerung laufen meist alle diese scheinbar "Unsichtbaren" unter Geister, da wird selten unterschieden.

Es gibt nur wenige Menschen, die alle Frequenzbereiche wahrnehmen können. Der eine kann vielleicht keine Geister wahrnehmen, jemand anderer sieht aber schon Verstorbene.

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21. März 2015 6 21 /03 /März /2015 22:09

In Kiefersfelden befindet sich im Eingangsbereich zum Schwimmbad ein großes Wandregal, das zum Bücher tauschen gedacht ist. Man bringt welche mit, die man selbst nicht mehr braucht und wählt aus dem bestehenden Angebot andere aus, die man mitnehmen darf. Eine super Einrichtung, die es an jedem Ort geben sollte, denn man findet immer wieder den einen oder anderen Volltreffer. Wie vielen Bäumen erspart man so das Abholzen?

Wenn Ihr weitere solcher Regale oder Stellen kennt zum tauschen, bitte Bescheid sagen.

Welche Bücher stehen dort gehäuft?

- Konsalik, Simmel und Co

- Garten und Tiere

- Gesundheit (heutige Fundstücke: Heilwickel und Omas Gesundheitstipps *freu* )

- Sagen, Märchen und Brauchtum (da schlage ich immer gerne zu, da sie voll unserem Volkswissen stecken, das schamanisch verwertbar ist)

- Gott und Co

...

Heute fiel mir besonders auf: Gott ist ganz schön unmodern geworden. Ob er das weiß?

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29. März 2014 6 29 /03 /März /2014 22:55

Dass sich Freundschaften auseinander entwickeln, dass man nicht mehr weiß was man mit Bekannten reden kann, das kenne ich schon lange. Bei mir ist der alte Freundeskreis sogar fast komplett weg gebrochen, aber dafür wurde Raum geschaffen für neue Freunde, die ebenfalls mehrere Realitäten kennen und schätzen.

 

Auch der typische abschätzende Blick in Richtung "Ist die gefährlich?" bringt mich nur noch zum schmunzeln.

Bevor ich in die schamanische Art des Wahrnehmens, Fühlens, Denkens und Handelns gekommen bin, habe ich mir ja selbst bei manchem diese Frage gestellt, der über seinen Kontakt zur "Nichtalltäglichen Wirklichkeit" berichtet hatte.

Heute drüber lachend erinnere ich mich noch gerne daran, dass ich damals zur Geistheilerin nur deshalb gegangen bin, um meiner Freundin nach einer wochenlangen Bearbeitung zu beweisen, dass Geistheilung absoluter Blödsinn ist.

War's aber nicht, im Gegenteil, mein Leben hat sich seitdem immer weiter verbessert.

 

Doch dieser Tage machte ich die Erfahrung, dass sich die Welten im Augenblick noch tiefgreifender trennen.

Da waren zum einen ein paar ganz kurze Momente, die mir zeigten, dass ich einfach nicht wahrgenommen wurde und zwar anders, als es früher schon mal passiert ist, wenn Menschen nicht aufmerksam sind.

Es passierte mit auffallend unbewussten Menschen. So wurde ich z.B. gestern von einem ständig auf ein Mädchen einquasselnden mittelalterlichen Herrn an einer Kasse ständig mit dem Fuß weiter geschoben und auch als ich mich umdrehte, schaute er durch mich hindurch. Er spürte mich nicht, er sah mich nicht - ein eigenartiges Gefühl.

 

Und dann ein Gespräch mit sehr lieben, aber typisch normal denkenden Menschen, die eigentlich von unserer Arbeit wissen. Sie dürften, als sie wieder gefahren sind, wirklich rein gar keine neuen Informationen über meine Freundin und mich mit nach Hause genommen haben. Es ist wohl doch zu seltsam was wir beide so arbeiten.

 

Ganz besonders war ich von der Tatsache verblüfft wie wenig wahrgenommen wird, wenn plötzlich ein kurzer Nebengesprächsstrang entsteht, der etwas streift, was das eigene Weltbild sprengen könnte. 

Es war von mir ein kurzer Hinweis an meine Freundin quer über den Tisch, dass wir einen bestimmten Verstorbenen, der vor einiger Zeit aus dem Jenseits ins Zwischenreich getürmt war, weil er von bestimmten Ängsten und Schuldgefühlen geplagt war, (und ja, auch darüber haben wir die freie Wahl, niemand muss dort bleiben) unbedingt vorwarnen müssen. Wir dürfen nicht vergessen ihm mitzuteilen, dass ein bestimmtes Haus höchstwahrscheinlich abgerissen wird, in das er sich gerne im Zwischenreich hingeflüchtet hatte, weil es für ihn einfach bekannt war und Sicherheit gab. Momentan ist er noch drüben im Jenseits in der Zone der Heilung und Schulung. Aber wissen wir, ob er es diesmal aushält?

 

*kicher* Das Gesicht unserer Besucher hätte ich sehen wollen, wenn ich, anstatt dies meiner Freundin mitzuteilen, sofort gemacht hätte. "Sorry, könnt Ihr bitte vielleicht so ne Viertelstunde bitte ganz still sein, ich muss dem verstorbenen XY kurz was erzählen, das wichtig für ihn ist." 

*losgacker* Doch, die Vorstellung hat was ......  :-)

 

Im Lichtweltweblog wird ja schon seit längerem von diesem Trennungsvorgang der Welten geschrieben, aber das bekommt natürlich eine ganz andere Dimension, wenn man das selbst erlebt.

Boah, wo führt das hin, wenn das so weiter geht?

 

 

 

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9. Februar 2014 7 09 /02 /Februar /2014 14:11

In meinen Kursen zu Bayrisch Feng Shui oder wenn jemand kurz vor einem Umzug steht, betone ich immer wieder wie wichtig es ist sich voll und ganz von einem Ort zu verabschieden, so dass später möglichst wenig bindende Kräfte die eigenen Energien bremsen.

 

Dazu gehört neben dem Üblichen u.a. dass man

- die typischen Straßen noch einmal abfährt und liebgewonnene Wege beschreitet mit dem Ziel sich bewusst zu verabschieden

- Dinge macht, zu denen man am neuen Ort nicht mehr kommen wird

- eine Art Erinnerungsbuch anlegt mit Fotos und erlebten Geschichten

- sich noch einmal mit Menschen trifft, die einem wichtig sind und vor Ort feiert.

 

Was wird man nicht mehr sehen?

Was nicht mehr hören?

Welche Gerüche sind es, die einen an diesem Ort immer wieder begegnen?

 

Mit meinen beiden Wohnorten vor St. Margarethen ist mir das gut gelungen.

Da klar war, dass mein Elternhaus abgerissen wird, hatte ich damals sehr viele Fotos in allen Jahreszeiten gemacht und das entstandene große Buch schätze ich noch heute.

Es sind keine "Fäden" mehr spürbar und ich hatte nicht einmal mehr das Bedürfnis an den Ort zurückzukehren.

 

Von Neuhaus habe ich mich ebenfalls gründlich verabschiedet. Es war eine gute und wertvolle Zeit und das Leben mitten in den Bergen hat mir sehr gut getan, aber ich habe irgendwann ganz klar gemerkt, dass es nicht mehr stimmig war.

Auch hier entstanden viele Fotos und wenn ich in den Landkreis komme, dann ist da nur noch das Gefühl von an einen Urlaubsort zu fahren.

 

Hier in St. Margarethen fühlte ich mich schon vom ersten Tag an sauwohl und erstaunlich schnell tief verwurzelt. Es ist ein traumhafter Ort um hier zu wohnen.

 

Aber ganz selten kommt doch eine Sehnsucht auf.

Und zwar nach Klängen, die mir gar nicht bewusst waren, dass ich sie einmal so vermissen werde.

 

Zum einen ist es der typische Klang der Bahn nach Bayrischzell, wenn sie durch das Tal stapft und immer wieder an gefährlichen Übergängen einen lauten, warnenden Schnaufer losläßt.

 

 

DSCN1505.JPG

 

 

Und zum andern sind es Kirchenglocken. Sie waren an jedem Wohnort bisher, aber hier wohnen wir oben auf dem Berg und noch dazu hinter einem kleinen Hügel.

Nur an ganz, ganz bestimmten Tagen, wenn der Wind richtig dreht, hört man von tief unten einen leisen Klang der Glocken. Und dann taucht sie auf, eine Sehnsucht wieder näher an (aber bitte möglichst wohlklingenden) Kirchen zu wohnen und den Ruf regelmäßig zu vernehmen.

Heute morgen war es wieder mal ganz zart zu vernehmen und ich bin bis zum allerletzten Klang an der offenen Balkontüre gestanden und habe fasziniert gelauscht.

 

Obwohl ich kein Kirchgänger bin und meine Spiritualität frei lebe, den Ruf an die Menschen sich an einen bestimmten Ort zu begeben und an Gott zu denken, den finde ich einfach schön.

Und zwar unabhängig von jeder Religion und der dazugehörigen Art Menschen zu rufen.

 

 

8.-Juli-2011-007.jpg

 

 

Als ich früher ab und zu eine befreundete Kollegin anrufen musste, habe ich sogar die Telefonate so gelegt, dass der Klang der nahen Kirchenglocken im Hintergrund zu hören war.

 

Habt Ihr schon mal drauf gelauscht wie unterschiedlich Glockenklänge sind, je nachdem ob sie sich ins freie Land ausbreiten dürfen oder ob sie sich mitten im Ort von Hausmauer zu Hausmauer fortbewegen?

 

Verbindet Ihr auch gewisse Klänge mit Orten Eurer jeweiligen Heimat?

 

 

 

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29. Januar 2014 3 29 /01 /Januar /2014 01:31

Eeeeeeeeeeeendlich!!!  Auf diesen Artikel habe ich lange gewartet.

 

Der Wissenschaftler Jim Tucker untersuchte Berichte von Kindern aus früheren Leben und kam zu Ergebnissen, die all jene erstaunen dürften, für die Reinkarnation, Gott und Co ziemlich abstrus erscheinen.

 

Rainer Limpöck hatte diesen Link bei Facebook eingestellt.

Danke, der Bericht war wirklich interessant.

 

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15. Mai 2013 3 15 /05 /Mai /2013 21:03

Die Nachbarn wissen von unserem spirituellen Stammtisch und auch in etwa, was meine Freundin und Kollegin Mizi (www.transcensus.de ) so machen.

Drum wurde ich in letzter Zeit ein paar mal gefragt, ob denn eine gewisse Gruppe in Rosenheim eine Sekte sei oder nicht.

 

Im Rahmen meiner Ausbildung an der Fachakademie für Sozialpädagogik habe ich mich mit dem Thema etwas näher befaßt. Es gibt ein paar Kriterien, nach denen man sich Gruppierungen genauer anschauen kann, um Klarheit zu gewinnen.

 

Wobei es immer Momentaufnahmen sind.

Manche Vereinigung ist offensichtlich keine Sekte, aber sie müssen aufpassen, damit sie nicht irgendwann eine werden.

Andererseits gibt es noch viele Osho-Anhänger, aber die Sektenstruktur hat sich (meines Wissens nach) nach dem Tod des Gurus aufgelöst.

Wachsam zu sein, das ist also immer nötig.

 

 

 

Was mir Sorgen bereitet, das ist die fehlende Informationspolitik.

Welche Jugendlichen wissen denn heute noch etwas über Sekten und ihre Gefahren?

Welche Eltern sind in der Lage Gruppierungen zu beurteilen oder wissen wo man sich Informationen oder Hilfe holen kann?

 

 

 

Kriterien, nach denen ich persönlich Gruppierungen betrachte:

 

1.) Offenheit für Ansichten anderer Menschen

 

2.) Sind Kontakte ausserhalb der Gemeinschaft etwas völlig normales, erwünscht und erlaubt? Oder werden die Mitglieder künstlich abgeschirmt?

 

3.) Müssen sich die Mitglieder für die Kursgebühren u.U. sogar verschulden, da diese so uferlos hoch sind? Oder wird ihr Vermögen gleich ganz eingezogen?

 

4.) Wird ein Mensch (oder ein Teil der Gruppe) künstlich erhöht? Oder sorgt der Meister von sich aus, dass er nicht als "Gott" angesehen wird?

 

5.) Wird mit Angst manipuliert? Beispiel: Das Ende der Welt naht und nur bestimmte Menschen werden von Gott errettet werden oder gar von Aliens hochgebeamt (das ist jetzt kein Witz).

 

 

 

Was Angehörige oder Freunde oft fälschlicherweise als ein Kriterium für eine Sekte ansehen, das sind folgende Punkte:

 

a) Die Ansichten des Mitglieds wird als komisch, skuril, seltsam oder was weiß ich noch alles angesehen.

Warum ist das für mich kein Kriterium?

Das Weltbild eines Familienangehörigen kann sich auch in kurzer Zeit sehr stark wandeln, Gedankenmuster werden über den Haufen geschmissen und man erlebt die Wirklichkeit anders als früher. Das kann sehr positiv sein, aber Angehörige und Freunde ziemlich erschrecken, die sich den alten Menschen zurückwünschen, um nicht selbst an ihrem eigenen Weltbild arbeiten zu müssen.

 

b) Und damit hängt auch der nächste Punkt zusammen.

Die Beschäftigung mit Spiritualität und esoterischen Themen verändert einen. Und oftmals wandelt sich dadurch auch komplett der Freundeskreis. Das kann schmerzhaft sein, aber auch sehr befreiend.

Man hat irgendwann einfach nicht mehr die gleichen Themen.

Mich interessierten weder Mode, noch Musikrichtungen, Sportereignisse oder gar irgendwelche Prominenten oder Fernsehserien. Alte Freunde dagegen fanden unsichtbare Wesenheiten, Jenseitskontakte und Co beängstigend. Über was soll man dann noch reden? Wie oberflächig werden die Gespräche, wenn alles vermieden wird oder einer ausschließlich zuhört und seinen Mund hält, um nicht anzuecken? 

Auch Ehen und Lebensgemeinschaften können so auseinander brechen, wenn sich nur einer der Partner spirituell weiter entwickelt und der andere alles u.U. sogar komplett ablehnt.

 

 

 

Es gilt also schon sehr genau hinzuschauen, wenn man wissen will, ob jemand in einer Sekte gelandet ist oder sich einfach nur in eine Richtung entwickelt, mit der man selbst nichts anfangen kann.

 

Hilfen geben Sektenbeauftragte, aber auch Informationsseiten im Internet.

Wenn man Kinder und Jugendliche hat, dann sollte man sich frühzeitig mit dem Thema beschäftigen, finde ich. Und diese Infos unbedingt weiter geben, damit die Jugendlichen die Kompetenz erwerben sich genau anzusehen, ob das etwas für sie ist oder ob es sie eher gefährdet. Denn man darf es nicht unterschätzen, auch wenn man darüber nicht mehr in der Öffentlichkeit spricht, Sekten gibt es leider sehr wohl immer noch. Sie sind nur nicht mehr so leicht zu erkennen wie in den 70er und 80er Jahren.

 

 

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24. Juni 2012 7 24 /06 /Juni /2012 23:26

Etwa vor zweieinhalb Jahren hatte mir ein Handleser angeraten zu beten, um leichter Kontakt zur Geistigen Welt herstellen zu können.

Sogleich regte sich in mir heftigster Widerstand, aber ich spürte, dass sein Rat gar nicht mal so schlecht war. Es ist an der Zeit, dass ich meine Blockaden überwinde und die Erlebnisse loslasse, die dazu geführt haben, dass ich Gebete nur mit dem viel zu engen, christlichen Weltbild meiner Gemeinde aus der Kindheit verbinde. So dachte ich damals.

 

Seit diesem Besuch beim Handleser beschäftige ich mich immer wieder mal mit Gebetstexten. Schaue ich sie mir genauer an, merke ich, warum ich mit ihnen Schwierigkeiten habe. Bisher habe ich noch kein einziges Gebet gefunden, das ich so wie es ist, übernehmen könnte.

 

Allzu oft wird die Verantwortung nur auf Gott geschoben oder der Text bekräftigt die Opferhaltung und die Sicht, dass die widrigen Umstände allein aufhören sollten, aber dass sie nichts mit einem selbst zu tun haben. Gott ist die einzige Hilfsquelle, nur ganz selten wird er drum gebeten einen zu unterstützen, wenn man sich selbst auf den Weg macht. Viel zu selten wird drum gebeten, dass die Eigeninitiative stärkende Energie bekommt. Aber kommen wir wirklich aus dem Schlamassel, wenn wir nur drauf warten, dass Gott es schon machen wird?

 

Viele der Gebete sind zudem versteckt manipulativ oder verurteilen auf subtile Weise Andersdenkende. Kann man das mit unserem heutigen Bewusstsein noch vertreten?

 

Wie geht es Euch damit?

Was hat Euch geholfen leichter Kontakt zur Geistigen Welt zu bekommen?

 

Denn der vorgeschlagene Weg, der funktioniert bei mir leider so gar nicht und ich möchte es mir erarbeiten noch schneller und sicherer Botschaften zu empfangen. Und zwar im privaten Bereich, denn gerade da fühle ich die Blockaden, anders als wenn es in der Arbeit um andere Menschen geht.

 

 

 

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24. Juni 2012 7 24 /06 /Juni /2012 21:44

Da wirbt ein großer esoterischer Anbieter damit, dass man "die Wahrheit der Karten" erleben kann.

 

Aber gibt es die eine Wahrheit überhaupt?

 

Wer sich schon mal auf esoterischen Messen von verschiedenen Beratern hat beraten lassen, der weiß dass "die Wahrheit" zu dem immer gleichen Thema komplett verschieden dargestellt werden kann.

 

Warum?

 

Die Karten können nur so weit interpretiert werden wie das Weltbild des Kartenlegers reicht. Denn alles außerhalb dieses Weltbildes existiert nicht.

Arbeitet jemand ständig dran es immer mehr zu erweitern, dann ist das für den Klienten hilfreich. 

Oder würde ihm das im Gegensatz zu sehr Angst machen, so dass er dafür sorgt, dass es möglichst immer gleich bleibt? Dann wird auch die Deutung eng und klein.

 

Der zweite Aspekt, der dafür sorgt, dass es "die Wahrheit" gar nicht geben kann: Die meisten Kartenleger interpretieren die Karten bei allen immer auf diesselbe Art und Weise. Dabei ist die Bedeutung bei jedem Kunden eine ganz eigene. Und die gilt es zu erarbeiten.

Ob das in einem eng gesteckten Minutentakt geht, das ist die Frage.

 

Schon wie ein Beratungsgespräch geführt wird, kann die Lebenssituation des Klienten verändern.

Aber auch wie ihn die Karten anregen. Mancher geht raus aus dem Haus und ist schon gedanklich intensiv dabei seine Zukunft konkret zu verändern, weil ihn einiges im Gespräch nachdenklich gemacht hat. Gewisse Dinge können dann schon ganz anders eintreten als vielleicht eine Stunde zuvor möglich gewesen wäre.

 

Wenn mir etwas als "die Wahrheit" verkauft wird und ich richte mich zu starr danach, dann bin ich nicht mehr flexibel genug und u.U. nicht mehr tief in meinem Gespür drin für das, was mein Weg und Lebensplan ist.

 

Meiner Meinung nach gibt es "die Wahrheit" nicht, also kann ich sie auch gar nicht aufzeigen.

Es gibt einen Weg. Und zwar einen von vielen und bei der Auswahl dieser kann ich jemanden unterstützend zur Seite stehen.

 

Den Wunsch nach "einer Wahrheit" kann ich verstehen. Angenehm, wenn einem die vorgesetzt wird, das gibt einem (die Illusion von einer) Sicherheit.

Aber so sucht man etwas im Außen, das man sich eigentlich innen erarbeiten müßte, um wirklich sicherer zu werden.

 

Kartenlegen macht Spaß, ist bereichernd und wirklich hilfreich dabei wieder einen Plan zu bekommen wie es weiter gehen könnte. Aber sucht Euch bitte jemanden, der Euch keine "Wahrheit" vorsetzt, sondern der genug Erfahrung und Weitblick hat, um Euch bei Eurer eigenen Innenarbeit mit den Karten zu unterstützen.

 

 

 

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3. Juni 2012 7 03 /06 /Juni /2012 21:36

Au, au, da ist mein Zweitkaterchen noch gar nicht richtig bei mir eingezogen, sondern lebt noch in Obhut seiner Mama, da zeigt er schon sein Potential und hat Lernaufgaben für mich.

Er findet, es wäre endlich Zeit dafür meine inneren Ketten zu sprengen. Uff ...

 

Jo, da habe ich viele. Und wenn ich ehrlich bin, ich hab mich mit ihnen eigentlich recht gemütlich eingerichtet.

Also, an die Arbeit!

 

Der erste Schritt: Sich bewußt machen, welche das sind.

Wo kann ich sie beobachten?

Wann treten sie auf?

Wie schränken sie mich ein?

 

Hilfreich ist dabei jemand, der ehrlich zu einem ist und einem den einen oder anderen Hinweis gibt.

 

Boah, der zweite Schritt, an dem zu arbeiten sie aufzulösen, der macht mir echt zu schaffen. *zugeb*

 

Beispiel: Am Samstag waren Mizi und ich auf einem Nachtflohmarkt in Höslwang. An einem der Stände saß hinter dem Tisch eine ältere Dame, sie bot ganz viele "unnütze Rumsteherle" an. Das sind nette, kreative Dinge, die keinen Sinn und Zweck haben außer dem vielleicht, dass sie uns durch das Spielerische erfreuen.

An dem Stand gab es vieles, das aus Metall, Schwemmholz und durchbohrten Steinen hergestellt war.

 

Mir war sehr danach sie zu fragen, ob sie die Steine vorher gefragt hat, ob diese sich für diese kreative Arbeit überhaupt zur Verfügung stellen wollen.

Aber nee, sofort ging es in meinem Kopf rund.

"Das kannst Du nicht bringen."

"Was könnte die Frau von Dir denken?"

"Sie wird Dich für verrückt halten."

 

Merkt Ihr die inneren Ketten?

Ich habe arg mit mir gekämpft, aber ich konnte sie partout nicht überwinden, irgendwann bin ich weiter gegangen.

 

Jetzt mit Abstand merke ich, dass das nicht nur innere Ketten waren, es war auch eine gehörige Anzahl Vorurteile mit dabei.

Denn, mal ehrlich, ich habe ihr mit meinem Schweigen doch überhaupt nicht zugestanden, dass sie damit was hätte anfangen können. Oder falls doch nicht, habe ich damit verhindert, dass eine Gelegenheit entstanden wäre, die durch meine Frage ev. anregend für sie gewesen wäre. Vielleicht wäre draus ja eine spannende Diskussion geworden? Oder sie hätte mit ihren Freundinnen oder Verwanden später angefangen zu diskutieren, weil sie eigentlich nur erzählen wollte, was da für eine komische Tussi bei ihrem Stand aufgetaucht wäre.

 

Und den Steinen habe ich auch keine Stimme gegeben.

 

Wie oft nur habe ich schon an dem Thema gearbeitet, was die andern über mich denken könnten. Herrje, das kann mir doch eigentlich schnurzpieps sein.

Wieso lasse ich mich durch solche fixen Gedankenmuster von derart vielem abhalten?

 

Die inneren Ketten haben verdammt viel mit Spontanität zu tun. Und Wildheit, die stutze ich ja auch so gerne auf ein gesellschaftsgefälliges Minimum.

Da reichen minimale Reize von andern aus und ich bringe mich wieder in Spur. So ein Schmarrn.

 

Wie kann man nur so winzig sein wie dieses Katerchen und einem mit einer einzigen Hausaufgabe derart viel zum aufarbeiten geben?

Puhhh, wie wird das Kerlchen erst einmal drauf sein, wenn seine Persönlichkeit noch viel stärker durchkommt?

 

Okay, ich werde mich mit diesem Thema mal weiter beschäftigen. Spannend ist es schon, was einem dadurch alles bewußt wird. Und zum Glück habe ich die ZweiPunktMethode an der Hand, die mir hilft ganz viel von dem, was mir bewußt wird, gleich aufzulösen oder anzustoßen.

 

Wo spürt Ihr Eure inneren Ketten?

Von was halten sie Euch ab?

 

 

 

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