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12. Oktober 2015 1 12 /10 /Oktober /2015 21:28
Haben Steine Gefühle?

Wieder einmal eine spannende Frage auf gutefrage.net: "Kann mir einer sagen ob Steine Gefühle haben, ich meine man sagt ja mit Pflanzen zum Beispiel soll man reden damit sie wachsen?"

Meine Antwort:

Jeder wird Dir die Frage anders beantworten - je nach Wissensstand und je nachdem wie groß sein Erfahrungwissen ist und auf welcher Ebene dieses erworben wurde.

Wissenschaftlich lautet die Antwort: nein. Gründe stehen schon in den andern Kommentaren.

Schamanen beantworten Deine Frage mit einem "Ja, natürlich.". Denn sie können auf der energetischen Ebene Kontakt mit ihnen aufnehmen und ihnen sogar Fragen stellen. Dabei kann man erleben, dass das Tempo einer Antwort eine komplett andere ist als wie wenn ein Tier per Tierkommunikation mit Dir ein Gespräch führt. Steine reagieren langsamer, haben dafür aber ein unendlich weites Gedächtnis. Du kannst sie also Dinge fragen, die verdammt weit zurück liegen.

Ob sie Gefühle haben, das bekommt man z.B. mit, wenn man ihnen gezielt Fragen nach ihrer Motivation stellt, z.B. warum sie genau diesen Ort gewählt haben, an dem sie liegen. Probier es mal aus. Allerdings wirst Du dafür Zeit investieren müssen - Zeit allein schon, um diese spezielle Form der Kommunikation zu erlernen.

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6. September 2015 7 06 /09 /September /2015 11:08
Kann man eine Seelenrückholung selbst durchführen?

Okay, es hat sich anscheinend rumgesprochen, dass es wichtig ist, dass wir alle unsere Seelenanteile bei uns haben und dass keine fremden Seelenanteile in uns mitagieren sollten, die unser Leben beeinflussen, ohne dass wir das wollen.

Extraktion und Seelenrückholung - diese Begriffe tauchen immer häufiger auf, zum Beispiel im Frageportal gutefrage.net. Zum einen bin ich froh drum, dass dies irgendwann mal so zum allgemeinen Fachwissen in unserer Gesellschaft gehören wird wie Begriffe wie Chakra, Meridiane, Energiekörper, Yoga. Es lässt sich durch dieses wachsende Wissen vieles leichter erklären und schneller auflösen.

Aber es tauchen jetzt vermehrt Fragen auf wie man Seelenrückholung alleine durchführen kann. Und da kriecht mir ein leichter Schüttelfrost den Rücken runter.

Leute, das ist nicht einfach was in Richtung "Da zieh ich mal irgendwas raus und stopf dann mich selber wieder rein."

Sorry, aber dann brauchen wir Schamanen ja gar keine Ausbildung und keinerlei Erfahrungswissen, wenn das so einfach ginge. Man darf sich nicht davon täuschen lassen, wenn das beim Schamanen tatsächlich flott geht und einfach aussieht. Aber wie lange hat derjenige alleine schon das Reisen geübt oder den Umgang mit störenden Einflüssen?

Ohne Basistechniken wie Erdung, Schutz und energetische Reinigung halte ich so eine Arbeit für nicht ungefährlich. Alleine das braucht schon ziemlich lange, bis man das so beherrscht, dass es dem Klienten nicht mehr auffällt, dass man das zu Beginn und zwischendurch immer wieder macht.

Wie wollt Ihr ohne Ausbildung und Erfahrung merken, dass ungute Wesenheiten im Raum sind, die Seelen bei diesem "Tausch" u.U. sogar schnappen und ganz woanders hinbringen wollen?

Wie unterscheidet Ihr Eure Seelenanteile von Anteilen, die jemanden ganz andern gehören?

Was glaubt Ihr wie "spannend" das Leben sein kann, wenn Ihr Eure Seelenteile ohne liebevolle und fachkundige Behandlung wieder "in Euch rein stopft"? Diese Seelenteile sind nicht umsonst verschwunden. Was passiert, wenn Euch die erinnerten Traumata um die Ohren fliegen, ohne dass Ihr einen Helfer an der Seite habt, der Euch auffängt? Wisst Ihr überhaupt wie lange eine Retraumatisierung anhält, wie sich diese anfühlt und wie sie einen komplett aus dem Leben schmeissen kann? Sorry, aber man kann nicht einfach ohne Heilung Seelenteile integrieren, man muss da schon eine Ahnung haben wie man das macht.

Und noch etwas: Obwohl ich ein Profi bin, schamanisch also schon seit vielen Jahren sehr intensiv arbeite, fällt mir eine Seelenrückholung bei andern wesentlich leichter als bei mir selbst. Selbst ich arbeite bei solchen Dingen IMMER mit Kollegen zusammen. Ich käme nicht auf die Idee so etwas bei mir selbst durchzuführen.

Drum mein Ratschlag: Keine solchen Experimente eingehen, Ihr habt NULL Ahnung was Ihr damit u.U. bewirkt.

Und Ihr bekommt nicht jede Tür so leicht wieder zu, die Ihr aus purer Naivität aufgestoßen habt.

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29. Januar 2014 3 29 /01 /Januar /2014 22:38

Nach Schamanenzeichen wurde ich gefragt.

 

*kicher* Meine Antwort gefällt aber wieder mal nicht.

 

Denn das ist nichts Spektakuläres wie gedacht, sondern Zeichen aus dem stinknormalen Alltag, die natürlich sterbenslangweilig sind, wenn man andere Erwartungen hatte.

 

Ist ja klar, Zeichen oder Symbole, die schamanisch genutzt werden, die sind aus fremden Kulturen natürlich viiiiiiiiiiiiiiel spannender. Unsere kennt man schon, vielleicht auch noch aus Großmutters Zeiten und dann ist das nichts Besonderes mehr. Aber sorry, genau damit arbeitet man nun mal schamanisch, wenn einem der regionale Schamanismus am Herzen liegt.

 

Da ist - um mal bei den sog. Krafttieren zu bleiben - vielleicht nicht der beeindruckende Kondor ein Thema, sondern eine stinknormale Ameise.

Aber schaut Euch die mal an, was sie alles bewegen kann. Wie sie vielleicht den Wald mit einer ungeheuren Kraftanstrengung säubert oder blitzblank sie u.U. Knochen abnagen kann, die direkt neben ihrem Bau landen. Wie ungeheuer faszinierend sind die sozialen Strukturen und allein schon dieses Gewusel?

 

Ein anderes Beispiel ist das Hirschgeweih am Haus. Es fällt einfach nicht mehr auf, da es an vielen Häusern hängt und man stuft es vielleicht gedankenlos nur als altmodischen Häuserschmuck ein. An ein modernes Haus käme so etwas sicher nie und nimmer. Andererseits ist auch das ein wichtiges schamanisches Symbol, das energetisch aufgeladen den Hirschgott symbolisiert, der auf das Haus sehr gut aufpassen kann, wenn er dazu eingeladen wird.

 

Viele unserer Symbole hängen an den Charivaris. Manchmal bekommt man Anhänger dafür noch auf dem Flohmarkt, aber meist wohl eher auf Antikmärkten und da dann entsprechend teurer. Man sieht Krallen, Schnäbel, Mineralien, Korallen, Geschnitztes und etliches mehr an ihnen hängen. Wie wenig ihre ursprüngliche Funktion erkannt wird, das sieht man bei den unsere Kultur verarschenden Kopien auf dem Oktoberfest. Null Wissen ist da mehr vorhanden von dem, dass man zu dem ehemaligen Tier Kontakt aufnehmen und es um Hilfe bitten kann. Oder dass man sich mit der entsprechenden Kraft oder Fähigkeit des Tieres gut verbinden könnte.

 

Bauernhofmuseen werden gerne besucht, aber wem fallen dort die vielen magischen Zeichen an den alten Häusern noch auf?

Wer sieht die magischen Symbole in den ausgestellten Keramiken und Stoffen?

Man kann sogar noch Breverl, Freisenketten und Wachsstöckl offen daliegen sehen, aber was hat man damit früher wohl gemacht? Und wer ahnt, was man heutzutage damit noch bewirken kann?

Wer erkennt die vielen versteckten Botschaften in den Wollstrümpfen und Wollwesten der Trachten?

 

Bemalte Fensterläden und Wände, wann hat man die zum letzten mal studiert? Macht das mal, Ihr werdet überrascht sein, wenn Ihr das mit ein paar Büchern über Symbolik anschaut.

Sind auffallende Pfosten und Schnitzereien oder gewisse kreuzförmige Balkenkonstruktionen an den Ställen wirklich nur Zierde?

 

Das Problem: Schamanenzeichen sind in unserer Zeit direkt vor unserer Nase, aber sie sind nichts wert, weil sie eben laaaaange vor unserer Nase zu sehen waren.

Wie langweilig!

Und drum werde ich dann nach solch einer Aufzählung meistens nach "richtigen Schamanenzeichen" gefragt, also nach welchen, die was hermachen. 

 

*leise aufseufz*

 

Will man andere Menschen beeindrucken oder will man mit seiner Arbeit einfach nur was bewirken?

Das kann nur jeder für sich beantworten.

 

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20. Mai 2012 7 20 /05 /Mai /2012 23:01

 

Heute habe ich mir mal wieder etwas Zeit für ein paar Interviews auf www.mystica.tv genommen. Dieses hier mit Naupany Puma und Anya Schmidt hat mich besonders beeindruckt:

 

 

 

 

Hier ist der Trailer zu dem im Interview erwähnten Film. Den möchte ich mir demnächst ansehen.

 

 

 

 

Abschließend ein ergänzendes Interview.

 

 

 

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5. Januar 2012 4 05 /01 /Januar /2012 10:00

"Gibt es auch ungünstige Rituale?", das war eine gestrige Frage, Rituale, die man besser sein lassen sollte.

 

Oh ja, da fallen mir nicht grad wenige ein und diese Liste ist sicher noch zu ergänzen.

 

Da sind zum einen die Rituale ohne Herz. Die einfach gemacht werden, weil man sie "halt immer schon gemacht hat". Aber eigentlich ist man überhaupt nicht mit dabei.

Beispiele: Friedhofsbesuche, weil die Eltern das wollen, kirchliche Veranstaltungen, in denen man nur innerlich maulend drin sitzt und die Minuten zählt. Alles ohne Herz ist Zeitverschwendung und nicht selten sogar unehrlich.

Sein lassen sollte man sie, weil man sich dadurch den Zugang zur echten Spiritualität versperrt. Man verbindet mit Spiritualität dabei nur etwas wie innere Leere und Langeweile, dabei kann echte Spiritualität einen weiter bringen und sehr spannend sein.

 

 

Dann gibt es die Rituale, von denen man keine Ahnung hat und deren Folgen man überhaupt nicht durchblickt.

Beispiel: Man ist traurig und verletzt, dass sich der Partner von einem abgewendet hat und anstatt an genau dem Problem zu arbeiten, kommt man auf die blöde Idee einen Liebeszauber einzusetzen. Entweder alleine nach Anleitungen aus Büchern oder dem Netz oder man geht zu jemanden, der das professionell in Form einer sogenannten Partnerrückführung anbietet. Ist ja alles angeblich nur weiße Magie.

Aber schon mal überlegt, was dran weiß, also positiv sein soll, wenn man übergriffig ist und den Willen des (Ex-)Partners vollkommen mißachtet? Wenn der überhaupt nicht gefragt wird, ob er in derartige karmischen Verwicklungen miteinbezogen werden will?

Schon mal bedacht, dass Formulierungen wie "für immer und ewig" für Verstrickungen über Inkarnationen hinweg sorgen? Und dass man, wenn man selbst irgendwann genug von einer eh schon nicht funktionierenden Partnerschaft hat, dann selbst auch nicht so leicht raus kommt?

Wie viele Leute kennt Ihr, die in Beziehungen stecken, die sie schon ewig lange beenden wollen und sie kommen nicht raus? Und wie viele von diesen Menschen wissen nicht mal wirklich wie es passieren konnte, dass sie überhaupt in dieser quälenden Beziehung gelandet sind. Schon mal dran gedacht, dass das auch durch solch einen Schmarrn verursacht worden sein könnte?

Bei den meisten Ritualen dieser Art wird nicht weit genug gedacht. Drum lieber die Finger davon lassen.

 

 

Auch lieb gewonnene Rituale, die einem sehr wichtig sind, sollte man lassen, wenn man dafür nicht ausreichend Zeit hat, um sich voll und ganz drauf einzulassen.

Beispiel: Meine Umzugsphase.

Für mich sind die Tage zwischen den Tagen, sprich die Rauhnachtszeit, eigentlich unglaublich wichtig. Es ist eine ganz besondere Schwelle, die ich gerne bewusst übertrete.

Aber diesmal war so viel um mich rum los, dass ich kein Gefühl für die Weihe-Nacht hatte, auch nicht für den Jahresübergang und erst recht nicht für die Wilde Jagd.

Mir wird es sicher nachträglich fehlen, dass ich diese Zeit völlig ohne meinen lieb gewonnenen Ritualen erlebt habe. Aber es wäre ein Schmarrn etwas zu machen, ohne voll dahinter zu stehen.

Wenn wirklich wieder irgendwann Ruhe eingetreten ist und mir wieder nach Ritualen ist, dann werde ich mir zu dieser Zeit etwas Neues suchen. Auch der Übergang von der Hektik zur Ruhe ist ja eine Schwelle und jedes wichtige Ankommen im Leben sollte eh zelebriert werden. Ich glaube, dann ist auch das ganz tiefe Bedürfnis nach Ritualen wieder da, das man dafür braucht.

 

 

Unnötige Rituale, da fallen mir aber auch folgende Dinge ein:

- Steinsetzungen (zu Spiralen, Stoamandln,...) ohne die Steine vorher zu fragen, ob sie überhaupt mitmachen und versetzt werden wollen.

- In Mode gekommene Pseudorituale in Megaevents, in denen ursprünglich Traditionelles kopiert wird, aber ohne den spirituellen Geist dahinter. Das ist eigentlich nur Ablenkung vom Eigentlichen, spiritueller wird man dadurch nicht. Und das Leben bleibt genau so leer wie zuvor, weil es nicht wirklich was im Leben geändert hat. Man war kurzfristig unterhalten, das war's.

- Bei Ritualen von Gruppen und anderen Menschen mitzumachen, das kann helfen ein Gespür dafür zu entwickeln. Wichtig jedoch ist es, dass man da draus irgendwann eigene Rituale entwickelt. Sie müssen zu einem passen und dürfen nicht starr gelebt werden. Ich muss mit dem ganzen Herzen dabei sein und da ich ja nicht immer gleich drauf bin, sind auch die Rituale immer anders. Rituale müssen leben und zu einem Bedürfnis werden.

Unnötig werden sie, sobald ich mein Herz verschließe und somit auch den Kontakt zur Geistigen Welt und wenn Rituale mechanisch absolviert werden.  

 

 

Nicht direkt unnötig, aber durchdenkenswert sind meiner ganz persönlichen Meinung nach Rituale in viel zu großen Gruppen. Einer oder mehrere Ritualleiter machen was in der Mitte, Massen stehen drumrum und bewegen sich in irgendwelche Himmelsrichtungen, wenn sich die andern bewegen, haben aber keine Chance überhaupt zu hören, was in der Mitte gesprochen wird und warum man was macht.

Warum ich Zweifel an dem Nutzen habe? Schaut mal in die leeren Gesichter während solcher Veranstaltungen. Wie wenig haben da die Chance ergriffen zu werden und was zu spüren?

Es kommen ja Menschen, die auf der Suche sind nach Spiritualtitä, verpaßt man da nicht eher die Chance, dass sie etwas finden, das sie reizt näher kennenzulernen. Ich weiß es nicht.

Ich mache selbst ja hin und wieder bei solchen Treffen mit, noch weiß ich nicht, ob und wie es anders vielleicht sinnvoller wäre.

 

 

 

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18. November 2011 5 18 /11 /November /2011 07:12

Die letzten Tage ging es immer wieder auch um schamanische Reisen. Dabei fiel mir auf, dass bei ganz vielen die Vorstellung vorherrscht schamanische Reisen würden immer gleich ablaufen: Mit Trommel, mit typischen Übergängen wie ins Loch schlüpfen, mit den immer gleichen Wegen, die zu gehen sind und natürlich mit Krafttieren.

 

Aber das ist nur eine Form der schamanischen Reisen.

 

Klar, mit der Trommel bin ich auch schon gereist, aber wirklich dringend habe ich sie ein einziges mal gebraucht. Und das war für mich Hardcore-Reisen. Ohne Trommel hätte ich nie und nimmer konzentriert genug reisen können, um etwas für den Klienten zu verändern.

Was war los gewesen?

Der Nachbar im Haus daneben hatte den halben Stadtteil mit Techno beglückt. Ein Rhythmus, der meinem "Reiserhythmus" nun wirklich nicht entsprach. Also setzte ich meinen drauf und dann konnte die Sitzung stattfinden.

 

 

12.Oktober 2008 025

 

 

Die ausführliche, langsame Reise macht durchaus Sinn, aber es gibt auch etliche Schamanen, die bestimmen ihr Ziel der Reise und zack, sind sie schon da. Das fühlt sich an wie sich hinbeamen.

Diese Reiseform hat den Vorteil, dass ich wesentlich mehr Themen in der gleichen Zeit bearbeiten kann. Außerdem komme ich viel schneller an die Ursache von Blockaden.

Nachteil: Diese Reisen sind weniger spektakulär. Wer jetzt also sich eher Dramatik wünscht, Folklore und Action, der geht wohl besser zu jemanden, der ausführlich mit Trommel, Wegen und Krafttieren reist.

 

 

Adler

 

 

Die Begleitung durch Krafttiere, das ist der nächste Unterschied.

Bei manchen sind sie immer mit dabei.

Ich dagegen bitte Helfer nur dazu, wenn ich gar nicht weiter komme. Wenn ich z.B. ihre speziellen Sinnessysteme brauche oder ihre Erfahrungen in der Geistigen Welt.

Und auch dann müssen es auch nicht immer Krafttiere sein. Oft und gerne arbeite ich mit meinen Ahnen zusammen, die sich darüber freuen, dass sie mithelfen dürfen.

 

Ich halte es für wichtig, dass es sich herumspricht, dass es ganz verschiedene Reiseformen gibt, denn die Bedürfnisse von Klienten sind ja auch ganz andere. Nicht jeder braucht das dramatische Spiel - das übrigens auch zum schamanischen Repertoire gehört.

 

Und noch etwas kommt dazu. Mir sind einige Menschen begegnet, die haben das schnelle Reisen und das Verändern in der Nichtalltäglichen Wirklichkeit eigentlich schon lange drauf. Manche sogar, weil sie das längst unbewußt einsetzen.

Aber die Vorstellung ist noch drauf fixiert wie schamanische Reisen zu sein haben und dann erkennen sie ihr Talent gar nicht.

Wir brauchen aber diese schamanische Arbeit durch blitzschnelle Reisen dringend, gerade in unserer spannenden Zeit.

 

Wieso es manche längst können, ohne es je in Kursen gelernt zu haben, das hat viele Ursachen.

Eine Möglichkeit: Sie haben ihr Wissen aus einer anderen Inkarnation herüber geholt und hier verankert.

 

Bei mir waren es massive Schlafstörungen in der Kindheit. Ich bin, wenn es mir wieder stinklangweilig geworden ist, einfach auf Reisen zu meinem Geistführer gegangen und habe mich mit ihm unterhalten.

Schließlich war in meiner realen Welt ja kein Gesprächspartner mehr wach. *g* Dieses jahrelange, tagtägliche Reisen hilft mir nun sehr.

 

Für Klienten bedeutet dies: Wenn Ihr bestimmte Erwartungen habt, dann fragt am besten nach wie der jeweilige Schamane arbeitet und vor allem reist.

Kommt es Euch allein auf die Ergebnisse an, dann ist z.B. die Kombination von schamanischen Reisen mit der ZweiPunktMethode (Matrix Energetics, Quantenheilung,...) hilfreich, wollt Ihr aber auch etwas unterhalten werden, dann eignen sich langsame Reisen durch alle Welten eher.

 

Das schnelle Reisen hat übrigens einen Vorteil: Man kann auch mitten in einer Gruppe schnell mal was arbeiten, ohne dass es jemand mitbekommen würde.

 

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2. November 2011 3 02 /11 /November /2011 08:42

"Was machen Schamanen an Allerseelen?" Das wurde ich gefragt.

 

Für alle kann ich nicht sprechen, ich kann jedoch erzählen, wie dieser Tag für Mizi und mich abgelaufen ist.

Was machen wir so?

Lachen.

Spaghetti verspeisen.

Arbeiten.

Die Verstorbenen einladen.

Die Anwesenden noch bewusster spüren als sonst.

 

Die Jenseitigen einzuladen, das ist jedoch für uns nichts wirklich Besonderes.

Vielleicht war der Tisch an diesem Tag nur ein wenig feierlicher gedeckt.

Denn die unsichtbaren Wesenheiten bekommen von uns ganz oft einen Kaffee, ein Schnäpschen, Süßigkeiten, Salziges und immer wieder mal was von dem, was wir gerade essen.

 

Man sagt in diesen Tagen seien die Anderswelt und unsere Welt näher beisammen als sonst. Drum würden sich besonders jetzt Jenseitssitzungen und Kartenlegen anbieten.

Ich glaube jedoch, dass dies heutzutage nur noch ein Glaubenssatz aus alten Tagen ist. In diesen herausfordernden Tagen unserer Zeit sind die Geistführer und unsichtbaren Wesenheiten ständig näher bei uns, um uns besonders zu unterstützen. Wir brauchen zur Kontaktaufnahme keine speziellen Tage mehr. Nicht einmal, wenn wir darin wenig Übung haben.

 

Wir haben unsere Ahnen besonders geehrt, indem wir um ihren Teller Bilder und Gegenstände herum gelegt haben, die ihnen wichtig waren. Außerdem kamen Blümchen und ein Ahnenstein dazu, der jene repräsentierte, die nicht extra angesprochen worden waren, die jedoch ebenso zu den ehemaligen Verwandten gehören.

Ahnen, das beschränke ich mittlerweile nicht mehr auf diejenigen, die ich kannte, denn die Ahnenkette geht zurück bis weit in die Urzeit. Zu den Ahnen gehören meiner Meinung nach auch alle aus dem Seelenstamm.

Und auch die werden über diesen Stein eingeladen.

 

Mizi und ich werden immer gerne gefragt, was man hinterher mit den Opfergaben macht.

Entweder noch eine Weile stehen lassen, bis es nicht mehr so knusper aussieht und dann ganz normal entsorgen.

Ihr Schnäpschen kommt an einen katzensicheren Ort.

Salamischeiben für die Brecherspitz schnappten sich schon mal gleich die Dohlen auf dem Berg.

 

Da wir auf der Terrasse gespeist hatten, mittendrin die Sonne verschwand, verzogen wir uns für die weitere Portion nach innen. Der Ahnenteller war noch auf dem Tisch im Freien verblieben, da ich fand, dass unsere Ahnen in ihrem jetztigen Zustand sicher kein Kälteproblem haben würden.

Als wir fertig waren, den Teller rein holten, hatte irgendeine Wesenheit die Hackfleischsauce vernascht und Nudeln und ein Gemüsestückchen übrig gelassen. Wieso nur zog es unser beider Blick sofort zu Fiepsli? Die im übrigen - ganz Katze - seeeeeeeeeeeehr unschuldig zurück schaute.

Ich glaube, unsere Ahnen haben als Tierfreunde gerne mit ihr geteilt.

 

 

 

Mixmax-September-2011-096.jpg

 

 

 

Der weitere Abend verlief angenehm warm vorm Ofen.

Ein schamanischer Umgang mit dem Holzofen ist vielleicht der, dass die Holzscheite ein Dankeschön bekamen für ihr Opfer.

Außerdem gab es wieder was zum auflösen, reisen, bequatschen und bequanteln (ZweiPunktMethode, Quantenheilung ausüben) als eine Freundin hinzu kam.

 

Es war ein Tag im Kreis von lieben Freunden, eleganten Wesen mit einem Fell, aber auch (für die meisten Menschen ohne Übung) unsichtbaren Wesenheiten.

 

Für mich als Schamanin ist durch den ständigen Kontakt mit der Anderswelt der Tag fast so was wie Alltag. Aber ich könnte mir durchaus vorstellen ihn im nächsten Jahr als wirklichen Feier-Tag zu begehen, indem man die unsichtbaren Wesenheiten auch für Ungeübte spürbarer werden läßt.

Wir werden dann in Brannenburg sein, mehr Platz haben, warum dann nicht ein Fest draus machen?

Wenn Euch danach ist, rührt Euch einfach bei uns.

 

 

 

 

 

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1. November 2011 2 01 /11 /November /2011 21:04

Schon ein etwas schräges Gefühl, wenn man außer Haus arbeitet und die "Nichtalltägliche Wirklichkeit" besucht und dann begegnet einem bei einem dieser Reisen der eigene Kater, der arbeitsmäßig für jemanden ganz andern unterwegs ist.

 

 

 

samhain und tt 019

 

 

 

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12. Juli 2011 2 12 /07 /Juli /2011 07:20

Völlig neue Wege gehen und dann feststellen, dass man auf uralten Plätzen landet auf denen man schon gewesen ist.

Anschließend mit Hilfe eines vorgefundenen Topfes einen Ahnen- und Ahninnentopf beginnen anzulegen, mit dem Menschen über Welten und Leben hinweg verbunden werden.

 

 

8.-Juli-2011-012.jpg

 

 

Und unsichtbar verweben sich weitere Menschen, Tiere und Wesenheiten - über Zeiten und Situationen hinweg - miteinander, von denen manche noch gar keine Ahnung davon haben, wie faszinierend dieses Spiel des Lebens ist.

 

Manchmal ist meine Arbeit aber auch sowas von spannend.

 

 

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19. Juni 2011 7 19 /06 /Juni /2011 10:46

Warum mir nicht die pompösen Rituale wichtig sind,

sondern die eher stillen, unaufmerksamen Gesten,

warum mir dran liegt das nicht mehr Geschätzte ins Bewußtsein zu holen,

das lang als angeblich unwesentlich Verdrängte,

 

das ist, weil

 

es heilt,

weil es bekannt ist

und somit tief in unserem Inneren wirken kann.

 

Es ist das Heilen unserer Mütter und Großmütter, Väter und Großväter,

nicht das Beeindruckende und Reizvolle fremder Kulturen.

 

Es sind kleine Szenen aus der Schatzkiste der Erinnerungen meiner Kindheit.

 

Was heilte?

Was heilt? 

 

Das war ein heilsamer Spruch, heute kenn ich es unter den Begriffen wie Abbeten, Besprechen.

 

Das war eine Schürze, in der stets etwas Segensreiches zu finden war, von einem lieben Menschen, dem immer dran gelegen war andere zu beglücken.

 

Das sind die Elemente, wie brodelndes Wasser im Holzofenherd, das kombiniert wurde mit der Kraft des frischen Quellwassers und der heilenden Erde.

 

Das ist eine liebevolle Hand, die Kamillenblüten ins heiße Wasser gibt, darüber ein Tuch hält und einen einlädt die triefende Nase in diese feuchte Welt des Duftes zu halten.

 

Es waren und sind Gespräche, in denen es nicht darum ging einen einzulullen und einen somit in den unbefriedigenden Bedingungen zu halten, sondern die aufrüttelten, ja manchmal sogar sehr weh taten, aber damit Änderungen im Leben bewirkten.

 

Es ist der Topf mit einem spontan zubereiteten Milchreis, um zu trösten. Überhaupt, Töpfe sind sehr magische Hilfsmittel, denen wir wieder viel mehr erlauben sollten Wundersames zu bewirken.

 

 

Trachtenmarkt-006-Kopie-1.jpg

 

 

Was heilt?

 

In einer Zeit, in der man den Boden unter den Füßen zu verlieren droht, half es die eigenen Wurzeln wiederzuentdecken.

 

Da ist der Geruch von Holz in der Werkstatt, in der einem jemand geduldig die Mandalas unserer Gegend aufzeigt, die noch an alten Bauernhäusern zu finden sind.

 

Es heilte zu erleben, dass man in ein Ganzes eingewoben ist, in eine Welt der Symbole und versteckten Aussagen, wie sie in handgeschmiedeten Toren und Türen zu finden sind.

 

Es sind die kleinen Kostbarkeiten und Steine, die einem mitgegeben wurden, weil es bei diversen Übeln hilft. Heute sagt man dazu Amulette.

 

Was heilt?

 

Wissen als etwas zu erleben, das durch Erfahrungen von Generationen über Generationen entstanden ist und weiter gegeben wurde, anstatt nur in Experimenten herausgefunden und veröffentlicht zu werden.

 

Es heilt über solche Dinge wieder Fülle zu erleben anstatt kurzfristige Befriedigung.

 

Was heilt?

 

Die Qualität der Zeit wieder als bereichernd erfahren. Nicht als von sich weg ziehende Sucht nach ständig Neuem.

 

Es heilte in meiner Kindheit der Lindenbaum, in den ich mich lange hockte und nach einem Streit versuchte meine Welt wieder zu ordnen. Es ist das sich rausnehmen und wieder selbst spüren.

 

 

Trachtenmarkt-001.jpg

 

 

 

Was heilt, das sind also

Gespräche

wundersame Töpfe

Momente des Innehaltens

bekannte und somit tiefgehende Symbole

das Schamanische in den Märchen

Schürzen

weise Frauen und

weise Männer

Natur

der Wechsel zwischen Regelmäßigkeit und Loslassen

Wurzeln

das Spüren

 

und nicht zuletzt die für die meisten noch unsichtbare Welt, die Anderswelt.

 

Wir finden das hier

vor unserer Nase

direkt vor der Haustüre

und auch in unserer Höhle.

Wir finden das bei den weisen Frauen und Männern in unserer Gegend -

falls wir bereit sind ihre Weisheit zu erkennen

und von ihnen zu lernen.

 

Wir finden es an Orten, die wir gerne als altmodisch meiden.

Auf Märkten,

Trachten,

Keramiken,

alten Stoffen,

Kirchen und Friedhöfen,

Bauernhäusern,

Dorfbrunnen,

Heimatmuseen.

 

Aber halten wir die Stille aus?

Das schon Bekannte?

Können wir auf den Nervenkitzel des exotischen Landes verzichten?

Sind wir bereit Zeit zu investieren, um das Spüren und Fühlen wieder zu lernen?

 

Wir brauchen die Kraft und Weisheit unserer Ahnen.

Der lebenden alten Weisen, wie auch der schon in der Anderswelt weilenden.

 

Wissen wir von was wir uns da eigentlich abschneiden, wenn wir sie nicht wahrnehmen und ignorieren?

 

Es steckt so viel in den Töpfen und Schürzen der alten Zeit, laßt es uns neugierig wiederentdecken.

Und dann vor allem wertschätzen.

 

 

 

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